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LHC gerichtlich stoppen

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  1. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: pingpng 08.02.08 - 22:02

    auf die gefahr bekannte tatsachen zu wiederholen. die energie die in kollisionen am LHC erzeugt werden ist ein fliegenschiss zu der energie die bei der kollision kosmischer strahlung mit der erdatmosphäre erzeugt wird. auch hier prallen massive teilchen z.B. protonen, neutronen, myonen oder andere auf teilchen der atmosphäre. sollten am lhc also schwarze löcher entstehen TUN SIE DAS AUCH IN DER ERDATMOSPHÄRE. und wenn uns das in den letzten 5 Milliarden Jahren nicht gestört hat wird es das in Zukunft auch nicht. Also, hinsetzen, tee trinken und die leute ihren job machen lassen.

  2. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: pingpong 08.02.08 - 22:06

    gib mir deine nummer, ich ruf dich dann an und wir schreien dann zusammen.

  3. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: Der die Weisheit liebt 09.02.08 - 00:56

    Sowas schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Auf dieser Seite sammelt der Nuklearphysiker
    > Walter Wagner für einen Prozess gegen den LHC.


    Na man sollte das vor dem Versuch besser erforschen und auf Risiken prüfen.
    Vor ALLEM sollte man die ÖFFENTLICHKEIT prinzipiell von solchen Vorhaben informieren, alles andere schafft nur Mißtrauen und Ablehnung.

  4. Re: Deutscher Bremserwille

    Autor: DrAgOnTuX 09.02.08 - 01:10

    sr schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dank der Nuklearforschung in den 40ern und 50er
    > sind Heute weite Landstriche hochgradig radioaktiv
    > verseucht.
    >
    > Z.B Bikini Atoll oder der Karachay see
    >
    > "Die Strahlungsintensität am Ufer des Sees lag vor
    > oder um 1991 bei 600 Röntgen pro Stunde,[4] was
    > einer Energiedosis von ca. 50 Gy (Gray) pro Stunde
    > entspricht. Zum Vergleich: Während einer Flugreise
    > in 12.000 m Höhe ist man 0,025 mGy (Milligray) pro
    > Stunde ausgesetzt und der Jahresgrenzwert für
    > beruflich strahlenexponierte Personen in
    > Deutschland beträgt 20 mGy. So dürfte sich also
    > eine solche Person ca. 1 ½ Sekunden pro Jahr am
    > Ufer des Sees aufhalten. Laut russischen
    > Wissenschaftlern riskiert jeder, der sich in der
    > Nähe des Sees aufhält eine akute
    > Strahlenkrankheit."
    >
    > Wärend des Manhaten Projekts hat man ohne jegliche
    > Schutzvorkehrungen mit und konzentriertem Uran
    > gearbeitet.
    >
    > Die Leute sind danach alle an Laükemie elendig
    > verreckt !
    >
    > Tja Radioaktive Strahlung wurde damals von
    > führenden Wissenschaftlern als völlig harmlos
    > angesehen.
    > Die par Leute die Wiederstand gegen die
    > oberirdischen Atomversuche geleistet haben wurden
    > anfangs als Spinner und hippies abgetan.
    >
    > Heute weis man das sie recht hatten.....

    spinner ;)

    https://forum.golem.de/read.php?22996,1214554,1214687#msg-1214687

  5. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: Johann R. 09.02.08 - 04:51

    Das Problem ist aber dass hierbei nicht irgendwo kilometerweit in der Stratosphäre geforscht wird, sondern unter der Erdoberfläche (siehe Cern, ist auch unterirdisch). Und DAS sind wesentlich andere Voraussetzungen als im Weltall!

    Und sollte es tatsächlich gelingen kontrolliert Schwarze Löcher entstehen zu lassen, dann wird letztendlich Waffenforschung damit betrieben! Denn ein Schwarzes Loch könnte Atomwaffen ggf. wirkungslos machen dh. verschlucken. Und wenn es ideal verläuft dann kann man damit z.B. Moskau wegradieren... Das Aus für den Nuklear-Patt.
    Es läuft auf waffentechnische Nutzung hinaus - sonst würden diese Gelder nicht investiert werden.

    Und das kann ich nicht unterstützen.
    Ich habe bereits der Spiegel-Redaktion sowie der ARD Leserbriefe geschrieben, und die Problematik per Mailverteiler an Bekannte weitergeleitet.

    Hoffen wir das Beste!
    Tun wir das Richtige!
    Gemeinsam verhindern wir dieses wahnsinnige Forschungsprojekt!


    pingpng schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > auf die gefahr bekannte tatsachen zu wiederholen.
    > die energie die in kollisionen am LHC erzeugt
    > werden ist ein fliegenschiss zu der energie die
    > bei der kollision kosmischer strahlung mit der
    > erdatmosphäre erzeugt wird. auch hier prallen
    > massive teilchen z.B. protonen, neutronen, myonen
    > oder andere auf teilchen der atmosphäre. sollten
    > am lhc also schwarze löcher entstehen TUN SIE DAS
    > AUCH IN DER ERDATMOSPHÄRE. und wenn uns das in den
    > letzten 5 Milliarden Jahren nicht gestört hat wird
    > es das in Zukunft auch nicht. Also, hinsetzen, tee
    > trinken und die leute ihren job machen lassen.


  6. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: loler 09.02.08 - 08:56

    ich war noch nie in einem schwarzen loch. muss unbedingt sehen, wie es dort aussieht ...

  7. Re: Weitere Vorschl�ge

    Autor: GodsBoss 09.02.08 - 12:06

    > Selbst wenn man weis wie so ein schwarzes loch
    > funktioniert bringt das doch nicht den geringsten
    > vorteil oder Verbesserung für unseren
    > lebensstandard....
    Du kannst natürlich mit einem einzigen Gedanken deines offensichtlich überdimensionierten, schier göttlichen Gehirns abschätzen, dass die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung keinesfalls und niemals, selbst in tausend Jahren, keinen Vorteil und keine Verbesserung für unseren Lebensstandard bewirken.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  8. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: Oli_ 09.02.08 - 12:44

    Oh man, ich kann nicht mehr vor lauter lachen!
    Tut mir leid ihr seid zu köstlich.


    Johann R. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Problem ist aber dass hierbei nicht irgendwo
    > kilometerweit in der Stratosphäre geforscht wird,
    > sondern unter der Erdoberfläche (siehe Cern, ist
    > auch unterirdisch). Und DAS sind wesentlich andere
    > Voraussetzungen als im Weltall!
    >
    > Und sollte es tatsächlich gelingen kontrolliert
    > Schwarze Löcher entstehen zu lassen, dann wird
    > letztendlich Waffenforschung damit betrieben! Denn
    > ein Schwarzes Loch könnte Atomwaffen ggf.
    > wirkungslos machen dh. verschlucken. Und wenn es
    > ideal verläuft dann kann man damit z.B. Moskau
    > wegradieren... Das Aus für den Nuklear-Patt.
    > Es läuft auf waffentechnische Nutzung hinaus -
    > sonst würden diese Gelder nicht investiert
    > werden.
    >
    > Und das kann ich nicht unterstützen.
    > Ich habe bereits der Spiegel-Redaktion sowie der
    > ARD Leserbriefe geschrieben, und die Problematik
    > per Mailverteiler an Bekannte weitergeleitet.
    >
    > Hoffen wir das Beste!
    > Tun wir das Richtige!
    > Gemeinsam verhindern wir dieses wahnsinnige
    > Forschungsprojekt!
    >
    > pingpng schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > auf die gefahr bekannte tatsachen zu
    > wiederholen.
    > die energie die in kollisionen
    > am LHC erzeugt
    > werden ist ein fliegenschiss
    > zu der energie die
    > bei der kollision
    > kosmischer strahlung mit der
    > erdatmosphäre
    > erzeugt wird. auch hier prallen
    > massive
    > teilchen z.B. protonen, neutronen, myonen
    >
    > oder andere auf teilchen der atmosphäre.
    > sollten
    > am lhc also schwarze löcher entstehen
    > TUN SIE DAS
    > AUCH IN DER ERDATMOSPHÄRE. und
    > wenn uns das in den
    > letzten 5 Milliarden
    > Jahren nicht gestört hat wird
    > es das in
    > Zukunft auch nicht. Also, hinsetzen, tee
    >
    > trinken und die leute ihren job machen lassen.
    >
    >


  9. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: pinpong 09.02.08 - 12:57

    Das Problem sit das viele Leute hier nicht genug Ahnung von Physik haben um zu erkennen das es in deinen Gleichungen KEINEN, aber absolut GAR KEINEN Unterschied macht ob du dich unter der Erde, in der Atmosphäre, hinter Oma's Schuppen mit Susi oder am Grund des Meeres mit den Fischen befindest. Das einzige was da interessiert ist das Teilchen A auf Teilchen B trifft und welche Energien die beiden Teilchen haben. Alles andere ist irrelevant. Das sieht man schon daran das man mit denselben Gleichungen mit denen man simuliert welche Teilchen in einem Beschleuniger erzeugt werden auch simulieren kann welche Teilchen in der Atmosphäre erzeugt werden und OH WUNDER, detektiert man die Teilchen die in der Atmosphäre erzeugt werden stimmt das mit der Simulation überein. Glaubs mir, ich habe dieses Experiment selber durchgeführt. Und weißt du noch was ? Ich werde sogar die unglaubliche "Dummheit" begehen und mir den LHC angucken. Ich sag dir dann ob ich mir nen schwarzes Loch mitgebracht hab oder nicht.

    Ach und zum Thema schwarzes Loch als Waffe. Hörst du dir eigentlich selber zu ? Ich meine so einen Schwachsinn kann doch keiner ernst meinen.

  10. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: Gastkommentator 09.02.08 - 13:23

    Johann R. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und sollte es tatsächlich gelingen kontrolliert
    > Schwarze Löcher entstehen zu lassen, dann wird
    > letztendlich Waffenforschung damit betrieben!
    Nein.

    >Denn
    > ein Schwarzes Loch könnte Atomwaffen ggf.
    > wirkungslos machen dh. verschlucken.
    Nein.

    > Und wenn es
    > ideal verläuft dann kann man damit z.B. Moskau
    > wegradieren...
    Nein.

    > Das Aus für den Nuklear-Patt.
    > Es läuft auf waffentechnische Nutzung hinaus -
    > sonst würden diese Gelder nicht investiert
    > werden.
    Nein.

    Wie stellst Du Dir das vor?
    Dass man große Silos für Schwarze Löcher baut und wenn eine Rakete geflogen kommt packt man sie in eine Zwille, schleudert sie in die passende Richtung und die Rakete verpufft ins Nichts?
    Wenn einem ein beliebiges Land/Stadt/Fluss nicht gefällt packt man eine Kiste davon in ein Flugzeug und lässt sie darüber runterregnen?

    Dass das nicht funktioniert liegt ja gerade auch mit an dem Problem, dass hier einigen Sorge bereitet.

    Schwarze Löcher zerstrahlen oder sie zerstrahlen nicht.
    Zerstrahlen sie (was das wahrscheinlichere ist), hat man anschließend "nix weiter" als den Erkentnisgewinn, dass sie eben genau das tun.
    Zerstrahlen sie nicht, dann hat man den Erkenntnisgewinn, dass sie es eben nicht tun (wie gefährlich das ist und in welchen Zeitrahmen is eine ganz andere Frage) und ein schwarzes Loch, das man nie wieder loswird. Denn es kann ja immer nur an Masse gewinnen, aber keine verlieren.

    Selbst wenn es gelänge, so ein Mini-Loch zu kontrollieren und zu steuern (lol... wie?) hätte man das Problem, dass es eben, sobald es mit irgendwas anderem interagiert, größer wird (an Masse zunimmt) und sich dadurch zwangsweise derart verändert, dass es noch schwerer zu kontrollieren und zu steuern wäre, wobei recht fix (eher: sofort) der Punkt erreicht wäre, an dem es wieder gänzlich unkontrollierbar wäre.

    Ein Schwarzes Loch, das eine Atomrakete "verschluckt", wäre ein Schwarzes Loch angereichert um die Masse der Atomrakete.
    Ein Schwarzes Loch, das eine Stadt "ausradiert", wäre ein schwarzes Loch angereichert um die Masse der ausradierten Stadt.

    Wenn es auch nur irgendwie ansatzweise möglich wäre, Schwarze Löcher auch nur ein wenig in der von Dir angedachten Richtung "einzusetzen", täte man dies in vollem Bewußtsein, diesen Planeten damit komplett zu zerstören. Da hilft nix gegen. auch nicht die Bunker der Mächtigen.
    Denn das kann man nicht aussitzen und einfach abwarten, bis die folgen von selbst verschwinden. Denn sie werden es nicht.
    Niemals.

    Waffentechnische Nutzung?
    Alles, was am LHC passiert ist Grundlagenforschung ohne direkte Anwendungsmöglichkeit.
    Wird dabei auch das ein oder andere abfallen, was sich militärisch nutzen lässt?
    Natürlich. Das tut es immer.
    Man kann erforschen, was man will: wenn sich Ergebnisse nutzen lassen, lassen sie sich immer auch militärisch nutzen.
    Erfinde die perfekte Glühbirne mit endloser Haltbarkeit und hundertprozentiger Effizienz. Neben allen positiven Effekten wird dann das Militär zu den ersten gehören, die "Hier, wir wollen!" schreien.
    Wäre das ein Grund, sie nicht zu erfinden?

    Was Du Dir jedoch vorstellst, entspräche eher der Erfindung des Perpetuum Mobiles.
    Es ist unmöglich, aber wäre es möglich, wären alle Energiesorgen nachhaltig und für alle Ewigkeit gelöst. Wunderbar.
    Aber eben auch für das Militär. Hmm... besser verbieten!

  11. Nacht und Schimmel II

    Autor: slow 09.02.08 - 14:55

    Hallo pingpong. Ich verstehe dieses Argument sogar, kannte es auch schon und finde es auch plausibel. Aber ist es ausreichend? Ich glaube, nein. Wissen wir, wissen die Physiker denn, ob ihre Einschätzungen ausreichend umfassend und korrekt sind? Wenn die zugrundeliegenden Theorien unvollständig sind, was dann? Kleine schwarze Löcher doch weniger Energie zu ihrer Entstehung brauchen, weil es zehn Dimensionen gibt? Sie nicht gleich wegfliegen? Sie schneller Masse akkumulieren als gedacht? Theorien lassen sich nur falsifizieren, auf solch eine Falsifikation kann ich verzichten, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit nur bei einem zehntel Promille läge.

    Die Endlichkeit der individuellen menschlichen wie der irdischen Geschichte ist freilich ein von jedem selbst zu bewältigendes philosophisches Problem. Aber müssen wir mit wachsender technischer Macht die Risiken so hochschraubn, auf ein solch hohes, neues Niveau bringen?

    Ich sehe das philosophische, das ethische Problem hierin: Die Geschichte des technischen Fortschritts ist eine des Irrtums und der behutsamen Abmilderung des Irrtums. Die alten Römer wussten nicht, dass sie sich aus ihren schicken, neuen Blei-Wasserleitungen Unfruchtbarkeit und Demenz ansoffen. Eine Tragödie für sie, kaum für die Nachwelt. Seit der Antike wurden gewaltige Landstriche abgeholzt, selbst das konnte trotz der heute noch sichtbaren Wunden unser Weltklima nicht gefährden. Aber seit der Industrialisierung und dem Einsteig ins Atomzeitalter wachsen unsere Macht und die möglichen Konsequenzen der neuen Machbarkeiten in einer Weise an, die nicht mehr zu vergleichen ist mit den Bleileitungen der Römer oder den verkarsteten Küsten der Ägäis. Und ich glaube, nicht nur fehlt es an naturwissenschaftlicher Bildung des normalen Bürgers (ich schließe mich hier ausdrücklich ein), um mündig mit urteilen zu können, auch die Wissenschaftler selbst sind befangen, weil in einer Leistungs- und Konkurrenzgesellschaft sozialisiert, in der marktwirtschaftliche ethische Maximen längst abgelöst haben.

    Angesichts dieses Szenarios (so wie es sich mir eben darstellt) bin ich eben nicht bereit, mich hinzusetzen und die Fachleute ihr Ding machen zu lassen, sondern ich bin für Vorsicht, Demut und Geduld, also letztlich dafür, dass die CERN-Physiker auf ihre Nobelpreischancen verzichten und auf lange Zeit die Finger von diesen Experimenten mit Elementarkräften lassen.

    Ja, die Atmosphäre wurde damals in Los Alamaos nicht abgefackelt, aber was wir seitdem haben ist. DDT an jedem Fleck der Erde, Hunger für Milliarden bei einer immer noch nicht gestoppten Bevölkerungsexplosion, eine drohende Klimakatastrophe, Überlastung der förderbaren Rohstoff-Resourcen, ungelöste politische und soziale Probleme, nach wie vor das Potential zum mehrfachen atomaren Overkill bei zunehmender Proliferation von Nukleartechnik etc. etc. ... Das Argument mit der abergläubischen Furcht vor dem technisch Neuen zieht also nicht mehr so hundertprozentig. Was ist mit den Gefahren eines Scheuklappen-Optimismus, der für warnende Empfindungen unemfpindlich geworden ist? Goeteh schrieb: "Furcht *und* Hoffnung, zwei der größten Menschheitsfeinde ..." Zweiteres ist eben für viele schwerer zu verstehen.

    pingpng schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > auf die gefahr bekannte tatsachen zu wiederholen.
    > die energie die in kollisionen am LHC erzeugt
    > werden ist ein fliegenschiss zu der energie die
    > bei der kollision kosmischer strahlung mit der
    > erdatmosphäre erzeugt wird. auch hier prallen
    > massive teilchen z.B. protonen, neutronen, myonen
    > oder andere auf teilchen der atmosphäre. sollten
    > am lhc also schwarze löcher entstehen TUN SIE DAS
    > AUCH IN DER ERDATMOSPHÄRE. und wenn uns das in den
    > letzten 5 Milliarden Jahren nicht gestört hat wird
    > es das in Zukunft auch nicht. Also, hinsetzen, tee
    > trinken und die leute ihren job machen lassen.


  12. Re: Nacht und Schimmel II

    Autor: pingpong 09.02.08 - 17:35

    anscheinend hast du nicht richtig gelesen, nicht verstanden oder beides. sonst hättest du dir dieses ellenlangen text sparen können. ich sage es aber gerne nochmal. die löcher die im LHC produziert werden (falls das möglich sein sollte) werden dann auch seit entstehung der atmosphäre durch kosmische strahlung in der atmosphäre erzeugt aus dem einfachen grund weil es EXAKT derselbe prozess ist der am LHC abläuft (nur bei energien die nochmal ein paar größenordnungen höher liegen als alles was am LHC passiert und die schwarzen Löcher damit sogar größer sind als die vom LHC). kollision von teilchen. falls das eine passiert (schwarze Löcher am LHC) passiert auch das andere (schwarze Löcher in der atmosphäre). das ist eine wenn/dann beziehung über die 0 (in worten NULL) zweifel besteht. nicht mal eine im promillbereich wie du sie sogerne hättest. damit ist die gesamte diskussion hinfällig.

  13. Re: Nacht und Schimmel II

    Autor: slow 09.02.08 - 18:11

    hallo pingpong. ich nochmal. hinfällig? du solltest dir den sarkasmus sparen, denn wie du aus meinem text entnehmen können müsstest, bin ich weder dumm noch unselbstkritisch. ich habe auch angemerkt, dass ich die moderne teilchenphysik nicht verstehe. ich halte die naturwissenschaften (neben der kunst und der philosophie) für eine der wichtigsten menschlichen errungenschaften und lasse mich über wissenslücken gern belehren. jedoch meine fragen und zweifel sind grundsätzlicher natur (siehe oben) und ich sehe sie von dir nicht ausgeräumt:

    die wissenschaftler von CERN sind sicherlich keine idioten, aber auch nur menschen, und die wissenschaftsgeschichte ist unbestreitbar eine der mühsam überwundenen irrtümer und fehlschläge. daher stört mich die selbstsicherheit, mit der die geplanten experimente verteidigt werden schon.

    wahrscheinlich wird nichts passieren, aber:

    der LHC soll bedingungen erzeugen, die seit dem urknall in der natur nicht mehr vorkommen. wie kann dann das argument kosmische strahlung/atmosphäre auf den LHC übertragbar sein? Vielleicht ist es so, vielleicht ist es sogar höchst wahrscheinlich so, aber dein "EXAKT" halte ich für genau die hybris, die mich beunruhigt. kritiker meinen, dass der LHC, wenn er MBHs erzeugt, dies unter anderen bedingungen tut, als sie in der atmosphäre herrschen. sind sie spinner? haben sie recht? wäre bei großen möglichen wirkungen nicht große vorsicht nicht angebracht? und ist es nicht eigentlich so, dass du diesen meinen gedanken nicht folgen kannst oder willst?

    der promillebereich der gefahrenwahrscheinlichkeit, den hätte ich im übrigen nicht gern, der bezieht sich auf die oben im artikel zitierte äußerung eines leiters von CERN.

    tschüs



    ong schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > anscheinend hast du nicht richtig gelesen, nicht
    > verstanden oder beides. sonst hättest du dir
    > dieses ellenlangen text sparen können. ich sage es
    > aber gerne nochmal. die löcher die im LHC
    > produziert werden (falls das möglich sein sollte)
    > werden dann auch seit entstehung der atmosphäre
    > durch kosmische strahlung in der atmosphäre
    > erzeugt aus dem einfachen grund weil es EXAKT
    > derselbe prozess ist der am LHC abläuft (nur bei
    > energien die nochmal ein paar größenordnungen
    > höher liegen als alles was am LHC passiert und die
    > schwarzen Löcher damit sogar größer sind als die
    > vom LHC). kollision von teilchen. falls das eine
    > passiert (schwarze Löcher am LHC) passiert auch
    > das andere (schwarze Löcher in der atmosphäre).
    > das ist eine wenn/dann beziehung über die 0 (in
    > worten NULL) zweifel besteht. nicht mal eine im
    > promillbereich wie du sie sogerne hättest. damit
    > ist die gesamte diskussion hinfällig.


  14. Re: Nacht und Schimmel II

    Autor: pingpong 09.02.08 - 19:23

    ich spare mir meinen sarkasmus wenn es mir passt. davon abgesehen war die aussage absolut ernst gemeint. die gesamte diskussion hier ist eine pseudodiskussion. jemand der sich unbedingt profilieren wollte (rössler) hat ein paar aussagen gemacht die nun von leuten mit gefährlichem halbwissen mit hingabe aufgenommen und fehlinterpretiert werden.
    ob deine zweifel nun ausgeräumt sind oder nicht ist mir ehrlich gesagt auch vollkommen egal. wenn du dich durch die bis jetzt vorgebrachten argumente nicht überzeugen lässt dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen ich habe lediglich versucht zu erklären warum der LHC so ungefährlich ist wie ein (sehr sehr teurer) toaster.
    was von medien wiedergegebene aussagen von wissenschaftlern angeht, das ist so eine sache. da wird gerne viel dran rumgeschrieben weil betreffender autor meint das das was rauskommt sinngemäß ist. die unterschiede fallen dann aber meist doch ziehmlich ins gewicht. neulich erst wurde der desy-direktor mit den worten zitiert das mit dem HERA der letzte beschleuniger in deutschland abgeschaltet worden sei. das war gelinde gesagt auch vollkommener quatsch. von daher würde ich eine solche aussage da nicht wörtlich nehmen.
    und diese kritiker die behaupten das teilchen in der atmosphäre anders kollidieren als auf der erde haben sich wohl nie wirklich mit physik beschäftigt. das sind denke ich mal dieselben leute die jedes jahr wieder behaupten sie hätten ein pertetuum mobile erfunden. nur so zum vergleich, das wäre ungefähr so als würdest du behaupten die kollision zweier autos würde anderen gesetzen folgen als die kollision zweier flugzeuge weil die flugzeuge ja 10000 m über der fliegen und die autos auf der erde fahren. den um nichts anderes handelt es sich hier immernoch. eine kolission.

  15. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: pingpong 09.02.08 - 20:18

    witzigerweise sieht es dadrinnen (zumindest theoretisch) genauso aus wie hier draußen. du würdest im ersten moment nicht mal merken das du dich in einem befindest. du würdest nur an einem bestimmten punkt im loch einfach an der schwächsten stelle zerreißen weil die gravitation schnell stark zunimmt und von mm zu mm um ein vielfaches ansteigt.

  16. Re: Nacht und Schimmel II

    Autor: Sowas 09.02.08 - 20:26

    pingpong schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > und diese kritiker die behaupten das teilchen in
    > der atmosphäre anders kollidieren als auf der erde
    > haben sich wohl nie wirklich mit physik
    > beschäftigt.

    Seltsam, steht sogar im offiziellen Untersuchungsbericht der vom Cern 2002 durchgeführt wurde, dass es Unterschiede gibt. Aber du weißt das offenbar besser.

  17. Re: Nacht und Schimmel II

    Autor: slow 09.02.08 - 20:32

    es lohnt sich ja nochmal hier reinzugucken.
    danke, dass du dir die mühe zu einer ausführlichen antwort gemacht hast.

    pingpong schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich spare mir meinen sarkasmus wenn es mir passt.
    naja, wie du meinst. ich empfinde das als angesprochener teilweise schon etwas grenzwertig unhöflich.

    > ob deine zweifel nun ausgeräumt sind oder nicht
    > ist mir ehrlich gesagt auch vollkommen egal.
    zum glück doch nicht ganz, oder?

    > du dich durch die bis jetzt vorgebrachten
    > argumente nicht überzeugen lässt dann kann ich dir
    > auch nicht weiterhelfen
    doch, ich finde das schon ziemlich überzeugend. ich werde noch mehr zu dem thema lesen. (vielleicht verstehe ich sogar was.)

    > das sind denke ich mal dieselben
    > leute die jedes jahr wieder behaupten sie hätten
    > ein pertetuum mobile erfunden.
    das sind nicht wirklich dieselben, oder?

    > nur so zum
    > vergleich, das wäre ungefähr so als würdest du
    > behaupten die kollision zweier autos würde anderen
    > gesetzen folgen als die kollision zweier flugzeuge
    > weil die flugzeuge ja 10000 m über der fliegen und
    > die autos auf der erde fahren.
    in der tat sehr plausibel. und es macht also keinen unterschied - wie andernorts behauptet wurde - dass die teilchen im beschleuniger frontal aufeinanderprallen?

    ***

  18. Re: LHC gerichtlich stoppen

    Autor: Zuviel 09.02.08 - 20:33

    Soviel Hirnriss in einem Threat...

    Und Keiner hat Ahnung. Jede Sekunde entstehen schwarze Löcher in unserer Atmosphere, nur mal zur Information, wenn auch durch ihre Winzigkeit nur mit einer Lebensdauer von wenigen milliardstel Sekunden, da ihrer röntenabstrahlung zu groß für ihrr Oberfläche/masse ist.

    Das wäre beim LHC nicht anders..

  19. Re: Weitere Vorschl�ge

    Autor: omg 09.02.08 - 20:34

    Für was war nochmal diese schwachsinnige Relativitästheorie?

  20. Re: Nacht und Schimmel II

    Autor: Blair 09.02.08 - 21:05

    pingpong schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > und diese kritiker die behaupten das teilchen in
    > der atmosphäre anders kollidieren als auf der erde
    > haben sich wohl nie wirklich mit physik
    > beschäftigt.

    ich denke rössler hat sich sehr wohl mit physik beschäftigt (siehe wikipedia), also nicht einer der sowieso nur blödsinn verzapft.


    klar sind sehr viele physiker (und laien [wie du?]) anderer meinung. aber es wäre nicht das erste mal in der physik dass die minderheit recht behält.

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Von Ingo Pakalski

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