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Ständig neue Hardware kaufen ?

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  1. Ständig neue Hardware kaufen ?

    Autor: Siga 12.02.08 - 12:38

    Xen kan PCI-Karten zuweisen (angeblich) und läuft auch auf non Hardware-Virtualisierungs-CPUs. D.h. man kann einen alten Rechner mit 1-2 GigaByte ausstatten und dort Router, Firewall, Mediaserver,.... getrennt voneinander als Appliances laufen lassen.

    Für alle anderen Virtualisierungslösungen braucht man viel Rechenpower (VMWare ist etwas bloated), es unterstützt keine Hardware (USB in der Virtuellen Maschine würde oft ja sogar reichen, immer noch billiger ein USB-Gerät zu kaufen als ein neues Board+CPU+Speicher) oder läuft nur auf den VT/Pacifika-CPUs, was einen neuen Rechner benötigt. Auch ist Virtualisierung auf VT/Pacifica/...-CPUs ja kein Aufwand, weil die CPU das macht und man an diesem ganz kleinen Hypervisor für Linux sehen kann.

    Die alten Rechner laufen aber schnell genug. Daher ist es blöd, Xen rauszuwerfen. Wenn andere Hypervisoren/Virtualisierer auf neuen CPUs besser sind, können die ruhig in die Distribution hinein. Aber XEN "rauswerfen" finde ich doof. Auch weil langsam Distributionen wie z.B. Fli4l (Router-Appliance wo eine FloppyDisk reicht) u.ä. Xenifiziert angeboten werden und man dafür eine Distribution als Basis braucht, um Xen-Appliances laufen lassen kann.

  2. Re: Ständig neue Hardware kaufen ?

    Autor: AvF 12.02.08 - 13:11

    Natürlich ist bei Xen die Fähigkeit, PCI Karten durchzureichen sehr interessant und funktioniert auch sehr gut.
    Das Problem bei Xen ist aber, dass es die Hardware auch im Host völlig abstrahiert und somit so schöne Funktionen wie Cool'n'Quiet nicht nutzbar sind. Heißt, ein Server mit Xen braucht immer mehr Strom, als einer, welcher mit anderen Virtualisierungstechniken läuft.

  3. Re: Ständig neue Hardware kaufen ?

    Autor: Painy187 12.02.08 - 13:39

    Siga schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Xen kan PCI-Karten zuweisen (angeblich) und läuft
    > auch auf non Hardware-Virtualisierungs-CPUs.

    Funktioniert wirklich, ja!

    > D.h.
    > man kann einen alten Rechner mit 1-2 GigaByte
    > ausstatten und dort Router, Firewall,
    > Mediaserver,.... getrennt voneinander als
    > Appliances laufen lassen.

    Wenns nen P4 ist, der strom wie sau verbrät, dann ists sinnvoller auf einen am2 zu setzen, der ist auch günstig in der anschaffung, kostet dann aber bei weitem nicht so viel strom im dauerbetrieb...

    > Für alle anderen Virtualisierungslösungen braucht
    > man viel Rechenpower (VMWare ist etwas bloated),

    Stimmt. Ich setz aber nur Lösungen ein, die ich on-demand boote auf meiner workstation. Da die Kiste sau performant ist (bin ja auch zocker), hab ich kein problem damit vmware mit 4 kisten gleichzeitig zu nutzen. Das Ding rechnet fast alles weg :D
    Aber du hast recht, weniger Last wäre nicht schlecht...

    > es unterstützt keine Hardware (USB in der
    > Virtuellen Maschine würde oft ja sogar reichen,
    > immer noch billiger ein USB-Gerät zu kaufen als
    > ein neues Board+CPU+Speicher)

    USB wird von sehr vielen supportet. VirualPC, VMWare und sogar VirtualBox. Der USB-Support ist nur bei ganz wenigen Lösungen noch nicht gegeben...

    > oder läuft nur auf
    > den VT/Pacifika-CPUs, was einen neuen Rechner
    > benötigt.

    Welche Lösung braucht denn VT-Support wenn nur Linux virtualisiert wird? Bei Windows-XP braucht ja auch xen diesen support, also kann das bei den anderen kein nachteil sein...

    > Die alten Rechner laufen aber schnell genug. Daher
    > ist es blöd, Xen rauszuwerfen. Wenn andere
    > Hypervisoren/Virtualisierer auf neuen CPUs besser
    > sind, können die ruhig in die Distribution hinein.

    Dann musst du eben mal eine Version überspringen. Nutz doch Xen mit 7.10 und vielleich ist xen wieder in der 8.10 drin. Wenn nicht ists ja sicher nach wie vor noch im Repo und kann zusätzlich installiert werden.

    > Aber XEN "rauswerfen" finde ich doof. Auch weil
    > langsam Distributionen wie z.B. Fli4l
    > (Router-Appliance wo eine FloppyDisk reicht) u.ä.
    > Xenifiziert angeboten werden und man dafür eine
    > Distribution als Basis braucht, um Xen-Appliances
    > laufen lassen kann.

    Man kann ja fli4l auch ohne Probleme ohne den xen-support nutzen. Dann virtualisiert man ganz einfach via kvm und gut ists. Wenn mal nen großer (ubuntu ist ja doch gut verbreitet) gegen die anderen schiesst, denk ich ists ganz gut fürs geschäft, so werden auch mal andere lösungen mehr betrachtet. Einzig und allein xen pushen muss auf dauer auch nicht sein. Konkurenz belebt ja das geschäft ... :)

  4. Re: Ständig neue Hardware kaufen ?

    Autor: cosmophobia 12.02.08 - 15:39

    Painy187 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Siga schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Xen kan PCI-Karten zuweisen (angeblich) und
    > läuft
    > auch auf non
    > Hardware-Virtualisierungs-CPUs.
    >
    > Funktioniert wirklich, ja!


    da komm ich doch wieder auf was zurück, was ich mich schon vor langem gefragt hab.. könnt man bei 2 grafikkarten eine an ein virtualisiertes windows durchreichen und 3d nutzen..!?

    nun inzwischen hab ich mich einigermassen an dualboot gewöhnt.. insteressiert würds mich aber trotzdem..

    -----
    Sinnlos oder Schlüssel zum Sinn des Seins..!? http://www.ultimate-mindmap.de



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.08 15:40 durch cosmophobia.

  5. Re: Ständig neue Hardware kaufen ?

    Autor: Diggo 12.02.08 - 16:00

    Falls Dich das sehr interressiert, kannst Du's mal mit VMware Workstation probieren. Es gibt eine unsupportete Option, die das durchreichen von Direct3D an die Graka möglich macht. Allerdings geht das nur mit älteren Spielen ganz gut. Ich glaub es darf nicht neuer als DirectX8 oder 9 sein...

    AMD/Intel basteln aber bereits an sowas, dass man seine Graka ebenfalls "mitvirtualsiert" - ich komm nur grad nich auf den Codenamen.

  6. Re: Ständig neue Hardware kaufen ?

    Autor: cosmophobia 13.02.08 - 10:02

    > AMD/Intel basteln aber bereits an sowas, dass man
    > seine Graka ebenfalls "mitvirtualsiert" - ich komm
    > nur grad nich auf den Codenamen.


    klingt sehr interessant.. hat dazu wer mehr infos..!?

    -----
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