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OT-Frage zu Gastsystemen

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  1. OT-Frage zu Gastsystemen

    Autor: grashalm 12.02.08 - 18:42

    Hallo,
    kann man mit so einer Software eigentlich auch ein System starten was auf einer Partition installiert ist? Hab mal aus Interesse Qemu ausprobiert. Da musste ich eine Datei erstellen wo dann das System drin installiert wurde. Aber was ist wenn ein funktionierendes Betriebssystem schon auf der Platte ist? Kann ich das auch in so einem Fenster starten?

  2. Re: OT-Frage zu Gastsystemen

    Autor: Dilirius 12.02.08 - 19:33

    grashalm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo,
    > kann man mit so einer Software eigentlich auch ein
    > System starten was auf einer Partition installiert
    > ist? Hab mal aus Interesse Qemu ausprobiert. Da
    > musste ich eine Datei erstellen wo dann das System
    > drin installiert wurde. Aber was ist wenn ein
    > funktionierendes Betriebssystem schon auf der
    > Platte ist? Kann ich das auch in so einem Fenster
    > starten?


    Nein leider nicht. Aber es ist dennoch ein nettes Stück Software. Nutze es aktiv auf dem Mac für mein "Notfall-Windows" :)

  3. Re: OT-Frage zu Gastsystemen

    Autor: Max Frisch 12.02.08 - 19:37

    grashalm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo,
    > kann man mit so einer Software eigentlich auch ein
    > System starten was auf einer Partition installiert
    > ist? Hab mal aus Interesse Qemu ausprobiert. Da
    > musste ich eine Datei erstellen wo dann das System
    > drin installiert wurde. Aber was ist wenn ein
    > funktionierendes Betriebssystem schon auf der
    > Platte ist? Kann ich das auch in so einem Fenster
    > starten?


    Nein, das geht nicht.
    Aber die Performance der virtuellen Festplatten ist eigentlich recht gut.

    Wenn Du physische Platten innerhalb einer virtuellen Umgebung nutzen willst, kannst Du z.B. vmWare nutzen.

    Da aber die meisten virtuellen Systeme in Testumgebungen genutzt werden, ist dies auch nicht als Nachteil zu werten. Im Gegenteil: Man will ja gerade eine höchstmögliche Virtualisierung.

  4. Re: OT-Frage zu Gastsystemen

    Autor: megaimmi2005 12.02.08 - 20:01

    grashalm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo,
    > kann man mit so einer Software eigentlich auch ein
    > System starten was auf einer Partition installiert
    > ist? Hab mal aus Interesse Qemu ausprobiert. Da
    > musste ich eine Datei erstellen wo dann das System
    > drin installiert wurde. Aber was ist wenn ein
    > funktionierendes Betriebssystem schon auf der
    > Platte ist? Kann ich das auch in so einem Fenster
    > starten?

    nun.... ich hab mich bisher nicht getraut... ! ;-)

    Mit VMWare geht das auf jeden Fall, also wird innotek wohl frueher oder spaeter auch diese funnktion bieten. Aber: wer will das???? Ausser os/2 und qnx sind doch praktisch alle mittlerweile so weit "gediehen", dass sie meinen bei vermeintlicher "miskonfiguration" diverse Einstellungen permanent aendern zu wollen.
    Immerhin hast du in einer VM eine ganz andere simulierte Hardware. Das faengt bei der Netzwerkkarte an und hoert bei der Graka noch lange nicht auf. Windows wuerde jetzt anfangen und neue Treiber fuer allen moeglichen Mist anfordern und sich im worst-case selbst zerschiessen. Linux wuerde zumindest die Bildschirmaufloesung aendern wollen und damit auch diverse icons in startleiste etc. verschieben, was auch noch nervig genug sein kann... :-/

    Wenn du einfach nur Daten austauschen willst weiss ich von vmware, dass du eine partition als zweite festplatte einrichten koenntest, quasi als nicht-bootpartition. Oder aber die vmware-tools zum Dateiaustausch, oder ganz einfach ueber netzwerkshares...

    Wie gesagt, moeglich ja, machen wuerd ichs nicht.

  5. Re: OT-Frage zu Gastsystemen

    Autor: Sosel 13.02.08 - 07:54

    Aus diesem Grund muss sollte man zuerst z.B. unter Windows ein anderes Hardwareprofil anlegen und beim booten als VM darauf achten, dass man ja immer die VM-Einstellungen verwendet. Habe das so eine weile gemacht, aber bei meiner Hardware waren die Resourcen einfach zu schwach,,,,

    megaimmi2005 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > grashalm schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Hallo,
    > kann man mit so einer Software
    > eigentlich auch ein
    > System starten was auf
    > einer Partition installiert
    > ist? Hab mal aus
    > Interesse Qemu ausprobiert. Da
    > musste ich
    > eine Datei erstellen wo dann das System
    > drin
    > installiert wurde. Aber was ist wenn ein
    >
    > funktionierendes Betriebssystem schon auf der
    >
    > Platte ist? Kann ich das auch in so einem
    > Fenster
    > starten?
    >
    > nun.... ich hab mich bisher nicht getraut... !
    > ;-)
    >
    > Mit VMWare geht das auf jeden Fall, also wird
    > innotek wohl frueher oder spaeter auch diese
    > funnktion bieten. Aber: wer will das???? Ausser
    > os/2 und qnx sind doch praktisch alle mittlerweile
    > so weit "gediehen", dass sie meinen bei
    > vermeintlicher "miskonfiguration" diverse
    > Einstellungen permanent aendern zu wollen.
    > Immerhin hast du in einer VM eine ganz andere
    > simulierte Hardware. Das faengt bei der
    > Netzwerkkarte an und hoert bei der Graka noch
    > lange nicht auf. Windows wuerde jetzt anfangen und
    > neue Treiber fuer allen moeglichen Mist anfordern
    > und sich im worst-case selbst zerschiessen. Linux
    > wuerde zumindest die Bildschirmaufloesung aendern
    > wollen und damit auch diverse icons in startleiste
    > etc. verschieben, was auch noch nervig genug sein
    > kann... :-/
    >
    > Wenn du einfach nur Daten austauschen willst weiss
    > ich von vmware, dass du eine partition als zweite
    > festplatte einrichten koenntest, quasi als
    > nicht-bootpartition. Oder aber die vmware-tools
    > zum Dateiaustausch, oder ganz einfach ueber
    > netzwerkshares...
    >
    > Wie gesagt, moeglich ja, machen wuerd ichs nicht.
    >
    >






    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.08 07:56 durch Sosel.

  6. Re: OT-Frage zu Gastsystemen

    Autor: Painy187 13.02.08 - 08:18

    Sosel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aus diesem Grund muss sollte man zuerst z.B. unter
    > Windows ein anderes Hardwareprofil anlegen und
    > beim booten als VM darauf achten, dass man ja
    > immer die VM-Einstellungen verwendet. Habe das so
    > eine weile gemacht, aber bei meiner Hardware waren
    > die Resourcen einfach zu schwach,,,,

    Das kann man schon machen, wenn man das mag. Man sollte stark überlegen was man wirklich braucht.

    Wenn man das System nur noch in der VM nutzen möchte, weil man auf ein anderes OS umsteigen will, kann man auch einfach ein neues Windows in der VM installieren und dort dann wirklich nur das rein installieren, was man noch nicht anderes abgelöst hat. Das macht die Performance-Nachteile, die man durch die HDD-Container-Files bekommt definitiv wett, wenn das andere System schon eine Weile gebraucht wurde und viel installiert wurde.

    Will man aber ein vollständiges Windows zeitgleich neben einem anderen OS nutzen und dieses vielleicht auch mal zum Zocken nativ booten, dann ist der Vorschlag oben natürlich der Beste.

    Braucht man das System nur um z.B. selbstentwickelte Software zu testen oder um ein eigenes Surf&Mail-System einzurichten, dann bietet sich die HDD-File ja regelrecht an. Die Vorteile sind z.B.:
    - die File kann auf 200 GB eingestellt werden, ist aber nur so groß, wie das Gast OS sie wirklich braucht. Bei einer Extra Partition ist diese Größe nach Einrichtung der Partition fix. Umpartionieren kann man zwar, ist aber ein viel größerer Aufwand...
    - zur Sicherung der Maschine kopiert man einfach die Settings und die HDD-File auf ne DVD oder ne andere HDD. Nen Backup einer kompletten Partition ist viel Aufwändiger. Ebenso ein eventuelles Recovery. Wenn man ein zweites gleiches System will kann man auch einfach die Files kopieren und dann gleich nutzen.
    - Zur Einrichtung eines weiteren Systems muss man nicht wieder ne neue Partition anlegen, sondern erstellt einfach wieder nur eine HDD-File. Dies könnte man zwar für einen neuen Gast auch einrichten, wenn der erste Gast ne eigene Partition hat, aber das Backup von mehreren Systemen geht natürlich wiederum viel einfacher, wenn alle Config-Files und alle HDD-Files an der selben Stelle liegen.


    Wenn man eine eigene Partition für mehrere Gast-HDD-Files anlegt, kann man für diese Partition auch einfach mal die Cluster-Size auf 64KB setzen. Das bringt einen nicht geringen Performance-Vorteil bei der Nutzung der HDD-Files, hat aber den Charme, dass in der HDD-File ein Filesystem mit 4 KB Cluster-Size eingerichtet werden kann.

  7. Re: OT-Frage zu Gastsystemen

    Autor: Nyarla 13.02.08 - 09:23

    grashalm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo,
    > kann man mit so einer Software eigentlich auch ein
    > System starten was auf einer Partition installiert
    > ist? Hab mal aus Interesse Qemu ausprobiert. Da
    > musste ich eine Datei erstellen wo dann das System
    > drin installiert wurde. Aber was ist wenn ein
    > funktionierendes Betriebssystem schon auf der
    > Platte ist? Kann ich das auch in so einem Fenster
    > starten?

    Hallo!
    Theoretisch(!) ja. Praktisch kann es Probleme geben, wenn 2 Betriebssyteme auf ein und dieselbe Festplatte zugreifen und dabei z.B. Dateissystemtabellen oder sogar die Partitionstabelle verändern.
    VMware lässt es auf jeden Fall zu, aber man muss vorsichtig sein.
    Ein natives Betriebssystem in einer VM zu starten kann zu Problemen führen, gerade bei Windows. Die VM stellt dem OS eigene "Hardware" hin und braucht dementsprechende Treiber. Windows mag eine komplett veränderte Umgebung gar nicht (Ist von Microsoft so gewollt). Es gibt Tricks wie man das hinbekommt, aber das braucht seine Zeit. Ich habe ca. 3 Tage für den Umzug eines Win2K aus einer VMWare auf den nativen Rechner gebraucht. Für nen dauerenden Wechsel also ungeeignet.

    Gruß

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