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Das Ende der Demokratie

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  1. Das Ende der Demokratie

    Autor: Hary red 15.02.08 - 13:39

    Langsam wird das Ende der Demokratie eingeläutet !

    Die Konzerne und Wirtschaftsverbände übernemmen langsam die Macht in den westlichen staaten.

    Das recht des einzelnen wird zunehmend niedriger eingestuft als das der Wirtschaft.
    Prinzipien wie Datenschutz, haben keinen Bestand mehr da sie gegen das Interesse des Großkapitals verstoßen.

    Natürlich ist da so eine zentrale NotenDatenbank für Schüler ein geeignetes Mittel um die Selektion noch effizienter und brutaler zu gestalten.
    Da wird sich die Wirtschaft sicherlich riesig freuen denn dann kann man die Löhne für leute mit einer nicht so gut benoteten Schullaufbahn noch besser runter drücken.

  2. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: rhtz5t 15.02.08 - 13:47

    Hary red schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Langsam wird das Ende der Demokratie eingeläutet
    > !
    >
    > Die Konzerne und Wirtschaftsverbände übernemmen
    > langsam die Macht in den westlichen staaten.
    >
    > Das recht des einzelnen wird zunehmend niedriger
    > eingestuft als das der Wirtschaft.
    > Prinzipien wie Datenschutz, haben keinen Bestand
    > mehr da sie gegen das Interesse des Großkapitals
    > verstoßen.
    >
    > Natürlich ist da so eine zentrale NotenDatenbank
    > für Schüler ein geeignetes Mittel um die Selektion
    > noch effizienter und brutaler zu gestalten.
    > Da wird sich die Wirtschaft sicherlich riesig
    > freuen denn dann kann man die Löhne für leute mit
    > einer nicht so gut benoteten Schullaufbahn noch
    > besser runter drücken.

    Ich glaub ich steh im Wald. Jeden Tag kann man von mehreren Vorschläge oder schon beschlossenen Gesetzen lesen in denen der Datenschutz mit Füssen getreten wird. Die Datenkraken scheinen eine enorm einflussreiche Lobby in fast allen westlichen Industrieländern zu haben. Hier wird in großen Schitten am gläsernen Menschen gearbeitet und die Mehrheit bekommt es noch nicht einmal mit bzw. ist sogar dafür weil sie Angst vor Terroristen und kinderschändern hat.
    Unfassber.

  3. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: Hary red 15.02.08 - 14:41

    > Ich glaub ich steh im Wald. Jeden Tag kann man von
    > mehreren Vorschläge oder schon beschlossenen
    > Gesetzen lesen in denen der Datenschutz mit Füssen
    > getreten wird. Die Datenkraken scheinen eine enorm
    > einflussreiche Lobby in fast allen westlichen
    > Industrieländern zu haben. Hier wird in großen
    > Schitten am gläsernen Menschen gearbeitet und die
    > Mehrheit bekommt es noch nicht einmal mit bzw. ist
    > sogar dafür weil sie Angst vor Terroristen und
    > kinderschändern hat.
    > Unfassber.

    Der Staat "verkauft" seine hoheitlichen befugnisse immer mehr an die Private Industrie.

    Schaut euch doch mal ganz exemplarisch den Umgang mit Urheberrechtsverletzern an:

    Die Wohnung wird dann von privaten Ermittlern der MI zusammen mit der Polizei durchsucht.
    Etwaige Beschlagnahmte datenträger und Computer werden nicht mehr von der Polizei ausgewertet sondern von Firmen die im Auftrag der MI arbeiten und die gefundenen daten danach an Polizei und Gerichte weitergeben.

    An diesem Beispiel kann man doch gut sehen das die staatlich hoheitlichen Institutionen sich dem Bürger gegenüber nicht mehr neutral verhalten sondern den Interessen der Wirtschaft zuspielen.


    In einem Vernünftigen Rechtsstaat muss die Exekutive IMMER neutral sein und darf eine Einmischung durch dritte nicht aktzeptieren.


    das die Sache bei der Gesetzgebung auch nicht besser ist und die Interessen des Volkes nicht mehr vertreten werden konnten wir ja in den letzten jahren gut beobachten.

    Im Moment habe ich nur noch Vertrauen in die Deutschen Gerichte da de jetzige generation von richtern noch mit dem Grundgesetz und dem Demokratischen Denken vertraut ist.
    Aber auch das kann sich in Zukunft zum schlechteren wenden.......

  4. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: rhtz5t 15.02.08 - 14:59

    Hary red schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Ich glaub ich steh im Wald. Jeden Tag kann
    > man von
    > mehreren Vorschläge oder schon
    > beschlossenen
    > Gesetzen lesen in denen der
    > Datenschutz mit Füssen
    > getreten wird. Die
    > Datenkraken scheinen eine enorm
    >
    > einflussreiche Lobby in fast allen westlichen
    >
    > Industrieländern zu haben. Hier wird in
    > großen
    > Schitten am gläsernen Menschen
    > gearbeitet und die
    > Mehrheit bekommt es noch
    > nicht einmal mit bzw. ist
    > sogar dafür weil
    > sie Angst vor Terroristen und
    > kinderschändern
    > hat.
    > Unfassber.
    >
    > Der Staat "verkauft" seine hoheitlichen befugnisse
    > immer mehr an die Private Industrie.
    >
    > Schaut euch doch mal ganz exemplarisch den Umgang
    > mit Urheberrechtsverletzern an:
    >
    > Die Wohnung wird dann von privaten Ermittlern der
    > MI zusammen mit der Polizei durchsucht.
    > Etwaige Beschlagnahmte datenträger und Computer
    > werden nicht mehr von der Polizei ausgewertet
    > sondern von Firmen die im Auftrag der MI arbeiten
    > und die gefundenen daten danach an Polizei und
    > Gerichte weitergeben.

    Das ist ja toll. Wenn man mal beim falschen ne Hausdurchsuchung gemacht hat kann man dem ja noch schnell etwas unterschieben und schon ist der Fehler vertuscht. Sehr Praktisch für die MI.

    > An diesem Beispiel kann man doch gut sehen das die
    > staatlich hoheitlichen Institutionen sich dem
    > Bürger gegenüber nicht mehr neutral verhalten
    > sondern den Interessen der Wirtschaft zuspielen.
    >
    > In einem Vernünftigen Rechtsstaat muss die
    > Exekutive IMMER neutral sein und darf eine
    > Einmischung durch dritte nicht aktzeptieren.
    >
    > das die Sache bei der Gesetzgebung auch nicht
    > besser ist und die Interessen des Volkes nicht
    > mehr vertreten werden konnten wir ja in den
    > letzten jahren gut beobachten.

    Korruptes Pack. Aber wen wunderts wenn die in x Ausfsichtsräten sitzen, fleissig Parteispenden kassieren und nach ihrer aktiven Zeit schon einen warmen Posten bei der Industrie sicher haben. Das ganze System ist falsch. Allerdings werden die Politiker es nicht ändern, sie provitieren ja davon.

  5. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: es geht abwärts 15.02.08 - 15:57

    rhtz5t schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hary red schrieb:
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    > > > Ich glaub ich steh im Wald. Jeden Tag
    > kann
    > man von
    > mehreren Vorschläge oder
    > schon
    > beschlossenen
    > Gesetzen lesen in
    > denen der
    > Datenschutz mit Füssen
    >
    > getreten wird. Die
    > Datenkraken scheinen eine
    > enorm
    >
    > einflussreiche Lobby in fast allen
    > westlichen
    >
    > Industrieländern zu haben.
    > Hier wird in
    > großen
    > Schitten am
    > gläsernen Menschen
    > gearbeitet und die
    >
    > Mehrheit bekommt es noch
    > nicht einmal mit
    > bzw. ist
    > sogar dafür weil
    > sie Angst vor
    > Terroristen und
    > kinderschändern
    >
    > hat.
    > Unfassber.
    >
    > Der Staat
    > "verkauft" seine hoheitlichen befugnisse
    >
    > immer mehr an die Private Industrie.
    >
    > Schaut euch doch mal ganz exemplarisch den
    > Umgang
    > mit Urheberrechtsverletzern an:
    >
    > Die Wohnung wird dann von privaten
    > Ermittlern der
    > MI zusammen mit der Polizei
    > durchsucht.
    > Etwaige Beschlagnahmte
    > datenträger und Computer
    > werden nicht mehr
    > von der Polizei ausgewertet
    > sondern von
    > Firmen die im Auftrag der MI arbeiten
    > und die
    > gefundenen daten danach an Polizei und
    >
    > Gerichte weitergeben.
    >
    > Das ist ja toll. Wenn man mal beim falschen ne
    > Hausdurchsuchung gemacht hat kann man dem ja noch
    > schnell etwas unterschieben und schon ist der
    > Fehler vertuscht. Sehr Praktisch für die MI.
    >
    > > An diesem Beispiel kann man doch gut sehen
    > das die
    > staatlich hoheitlichen Institutionen
    > sich dem
    > Bürger gegenüber nicht mehr neutral
    > verhalten
    > sondern den Interessen der
    > Wirtschaft zuspielen.
    >
    > In einem
    > Vernünftigen Rechtsstaat muss die
    > Exekutive
    > IMMER neutral sein und darf eine
    > Einmischung
    > durch dritte nicht aktzeptieren.
    >
    > das
    > die Sache bei der Gesetzgebung auch nicht
    >
    > besser ist und die Interessen des Volkes
    > nicht
    > mehr vertreten werden konnten wir ja in
    > den
    > letzten jahren gut beobachten.
    >
    > Korruptes Pack. Aber wen wunderts wenn die in x
    > Ausfsichtsräten sitzen, fleissig Parteispenden
    > kassieren und nach ihrer aktiven Zeit schon einen
    > warmen Posten bei der Industrie sicher haben. Das
    > ganze System ist falsch. Allerdings werden die
    > Politiker es nicht ändern, sie provitieren ja
    > davon.

    Wenn das wirklich stimmt, das ist das jetzt nicht das Ende der Demokratie, dann leben wir schon seit langem in einem goldenen Käfig und merken nichts davon, dass wir von den Industriellen ausgeplündert und zum Narren gehalten werden.

  6. Kapitalismus = Pervers

    Autor: Rebbel 15.02.08 - 16:11

    Tja der Kapitalismus ist nunmal eine perverse Praktik die immer zur Ausbeutung und Unterjochung der einfachen leute führt.

    Die Wirtschaftliche Elite gewinnt immer mehr an Einfluss auf Politik und den Staat, wohin man auch sieht Privatisierungen usw.


    Kostenloses Audiobook: Karl Marx das Kommunistische Manifest:

    http://blip.tv/file/670922

  7. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: djzz 15.02.08 - 16:24

    > Wenn das wirklich stimmt, das ist das jetzt nicht
    > das Ende der Demokratie, dann leben wir schon seit
    > langem in einem goldenen Käfig und merken nichts
    > davon, dass wir von den Industriellen
    > ausgeplündert und zum Narren gehalten werden.

    In der Vergangenheit ging es uns hier nur so gut weil wir billigste Roshstoffe aus armen ländern ankaufen konnten um unseren eigenen Wohlstand zu befeuern.

    Jetzt wo Nationen wie Indien, China, Venezuela etc langsam erwachen und ihre Rohstoffe nicht mehr so billig hergeben bzw anfangen den Weltmarkt leer zu kaufen geht es langsam zu Ende mit unserer Vormachtstellung.

    Im Endeffekt wird dadurch der Internationale Konkurenzkampf durch zunehmendes Lohndumping nur verschärft.


    Schaut euch mal die Weltweiten Statistiken an, trotz des imensen Wirtschaftswachstums hat die weltweite Arbeitslosigkeit seit 1995 zugenommen.
    Es hat also den Anschein als würde es gar nicht genügend Arbeit für alle geben.


    Ob das vieleicht mit dem zunehmenden Einsatz von intelligenter Technik zu tun hat ?
    Schließlich werden immer mehr Arbeitsplätze überflüssig weil sie durch technik ersetzt werden.

    Vor 20 Jahren wurde man am Bankschalter noch von menschen bedient heute steht dort ein Automat.
    In den USA kommen mitlerweile flächendeckend Ernteroboter zum Einsatz.
    Heise hat sogar von neuen komplett Robotergesteuerten Lagerhäusern gesprochen die mit fast keinem Personal betrieben werden können.

  8. Re: Kapitalismus = Pervers

    Autor: Liberaler 15.02.08 - 16:37

    Leute die die SED Partei wählen und Linke Parolen von sich geben sind nur Schmarotzer die zu faul sind selbst arbeiten zu gehen.

    Also frisieren, Waschen und fleißig arbeiten dann hats du auch ne reale Chance was zu erreichen.
    Aber das ist von den Linken faulpelzen wohl zu viel verlangt.

  9. <°<<<><

    Autor: <°<<<>< 15.02.08 - 16:45

    Troll dich !

  10. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: GrinderFX 15.02.08 - 17:25

    Hary red schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Langsam wird das Ende der Demokratie eingeläutet
    > !
    >
    > Die Konzerne und Wirtschaftsverbände übernemmen
    > langsam die Macht in den westlichen staaten.
    >
    > Das recht des einzelnen wird zunehmend niedriger
    > eingestuft als das der Wirtschaft.
    > Prinzipien wie Datenschutz, haben keinen Bestand
    > mehr da sie gegen das Interesse des Großkapitals
    > verstoßen.
    >
    > Natürlich ist da so eine zentrale NotenDatenbank
    > für Schüler ein geeignetes Mittel um die Selektion
    > noch effizienter und brutaler zu gestalten.
    > Da wird sich die Wirtschaft sicherlich riesig
    > freuen denn dann kann man die Löhne für leute mit
    > einer nicht so gut benoteten Schullaufbahn noch
    > besser runter drücken.
    >

    Was hat es mit der wirtschaft zutun, wenn man sich einen titel vergibt, den man gar nicht besitzen darf?

  11. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: Klaatu 15.02.08 - 18:04

    rhtz5t schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ich glaub ich steh im Wald. Jeden Tag kann man von
    > mehreren Vorschläge oder schon beschlossenen
    > Gesetzen lesen in denen der Datenschutz mit Füssen
    > getreten wird. Die Datenkraken scheinen eine enorm
    > einflussreiche Lobby in fast allen westlichen
    > Industrieländern zu haben. Hier wird in großen
    > Schitten am gläsernen Menschen gearbeitet und die
    > Mehrheit bekommt es noch nicht einmal mit bzw. ist
    > sogar dafür weil sie Angst vor Terroristen und
    > kinderschändern hat.
    > Unfassber.

    Gesetze die nicht befolgt werden sind entweder a priori oder ungültig. Niemand mit Verstand wird das bestreiten wollen.

  12. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: Rainer Tsuphal 15.02.08 - 18:17

    Hary red schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Langsam wird das Ende der Demokratie eingeläutet
    > !
    3 Fehler:

    "Schnell" statt "Langsam", bei "Demokratie" fehlen die Anführungszeichen, statt "eingeläutet" muss es "abgeschlossen" heißen.

  13. Re: Kapitalismus = Pervers

    Autor: sdthasut 15.02.08 - 19:44

    Also ich bitte dich, Marx hatte damals schon recht.

    Nur die meisten seiner Therorien lassen sich in der heutigen Gesellschaft wohl kaum mehr anwenden.

    Durch die wirtschaftliche Abhängigkeit aller Länder untereinander und die harte Konkurenz z.B durch Lohndumping liese sich gar kein Sozialismus errichten.
    Da wäre das Sozialistische Land durch faire Löhne und arbeitsbedingungen immer irgendwie im nachteil und könnte seine Produkte nicht mehr absetzten was unweigerlich zu wirtschaftlichen Problemen führt.

    Ausnahmen bilden da Länder wie Venezuela denen das Geld sowieso in den rachen geworfen wird, die können sich dann sowas auch mal locker leisten.

  14. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: No Way, Jose 15.02.08 - 20:31

    Hary red schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Konzerne und Wirtschaftsverbände übernemmen
    > langsam die Macht in den westlichen staaten.

    Das klassische Muster des Faschismus:
    Industrie und Politik verschwoeren sich gegen das Volk.
    Das 3. Reich ist das beste Beispiel hierfuer. Leider hat die
    aeusserst brutale Form des Nazi-Faschismus uns blind gemacht
    fuer sanftere, aber auf Dauer nicht weniger zerstoererische
    Ausformungen, und viele denken wohl, mit "nie wieder
    Nationalsozialismus" etc. waere die Sache gegessen und alles
    in bester Ordnung.
    Zum Glueck ist es wohl so, dass eine Brutalitaet wie bei den
    Nazis nicht mehr moeglich sein wird. Allerdings wird sie auch
    nicht mehr notwendig sein -- statt roher Gewalt gibt es heute
    wesentlich subtilere Methoden, um menschliche Existenz zu
    vernichten und die Massen gleichzuschalten.
    Jeder Schritt in sozusagen eine Volldigitalisierung der
    Existenz eines Menschen durch den Staat macht es leichter,
    unerwuenschte Individuen zu neutralisieren, indem man einfach
    nur die Daten des Delinquienten manipuliert, ohne ihn auch nur
    anfassen zu muessen. Wenn das noch nicht reicht, manipuliert
    man erst seine Daten, und dann kann man ihn auch noch anfassen
    (s. der Film "Brazil").

  15. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: Kwer Dänker 16.02.08 - 12:06

    Ach Leute, Ihr gefallt Euch alle so in der Opferrolle. Macht Euch lieber mal Gedanken, wie Ihr selbst politisch aktiv werden könnt. Wer immer nur über "die da oben" jammert, aber selbst nix unternimmt, überlässt denen doch das Feld. Noch kann man in der Demokratie etwas tun, entweder in bestehenden Parteien oder in welchen, die man gründet (okay, dazu muss man schon sehr überzeugende Argumente haben, darum hat es seit den Grünen so recht keiner mehr geschafft).

    Dass es korrupte Politiker gibt, ist genauso wahr (und nicht neu) wie die Tatsache, dass es auch integre Figuren in der Politik gibt. Und auch nicht jeder Unternehmer oder Manager ist ein dreckiger Schweinekapitalist, viele sind durchaus anständige Menschen, die ihre Mitarbeiter und Kunden respektieren. Also spart Euch die Schwarzweiß-Malerei und argumentiert differenziert. Sonst kann man dieses Forum nicht ernst nehmen.

    Tatsache ist, dass die Labour Party, die zum Glück nicht Deutschland regiert, derzeit dabei ist, Schäuble rechts zu überholen, wenn es denn rechts ist, den Bürgern die informationelle Selbstbestimmung zu nehmen. Aber auch in Großbritannien lassen sich die Bürger das eben nicht alle gefallen. Und darum geht es: Das Web bietet NOCH hervorragende Möglichkeiten, Widerstand gegen den Überwachungsstaat zu organisieren.

    Im übrigen gibt es eines, was noch schlimmer ist als Politiker, die alles kontrollieren wollen: Menschen, die sich nicht überlegen, welche Informationen sie über sich öffentlich machen und welche sie für sich behalten sollten.

  16. Re: Das Ende der Demokratie

    Autor: 7lH 16.02.08 - 16:07

    Kwer Dänker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ach Leute, Ihr gefallt Euch alle so in der
    > Opferrolle. Macht Euch lieber mal Gedanken, wie
    > Ihr selbst politisch aktiv werden könnt. Wer immer
    > nur über "die da oben" jammert, aber selbst nix
    > unternimmt, überlässt denen doch das Feld. Noch
    > kann man in der Demokratie etwas tun, entweder in
    > bestehenden Parteien oder in welchen, die man
    > gründet (okay, dazu muss man schon sehr
    > überzeugende Argumente haben, darum hat es seit
    > den Grünen so recht keiner mehr geschafft).

    Endlich... der erste sachliche Beitrag in dieser Diskussion.

    > Sonst kann man dieses Forum nicht ernst nehmen.

    Kann man scheinbar wirklich nicht. Eine Beitrag wie deinen hätte ich an Stelle 2 oder 3 erwartet. Aber nein, es wird erstmal lustig mitgetrollt.

    > Das Web bietet NOCH hervorragende Möglichkeiten,
    > Widerstand gegen den Überwachungsstaat zu
    > organisieren.

    Aber leider auch dem Überwachungsstaat hervorragende Möglichkeiten gibt, den Widerstand im Auge zu behalten (Bundestrojaner, Datenspeicherung etc.). Aber darum gehts hier auch nicht.

  17. Re: Kapitalismus = Pervers

    Autor: blork42 16.02.08 - 16:26

    Hm, die Regierung will doch die Daten sammeln, muss nicht zwangsläufig was mit Kapitalismus zu tun haben, das konnte die Stasi nämlich auch ganz gut.

    Ausserdem find ich bei Marx lustig, dass seine Kritik möglicherweise auf falschen Annahmen beruht, die wiederum von Adam Smith aufgestellt wurden; dessen Modell natürlich auch nicht unbedingt aktuell ist.

    Aber komischerweise gibts heutzutage keine großen Intellektuellen, die sich derartig hervortuen mit so dicken Brocken, wie dem Kapital etc.

    sdthasut schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also ich bitte dich, Marx hatte damals schon
    > recht.
    >
    > Nur die meisten seiner Therorien lassen sich in
    > der heutigen Gesellschaft wohl kaum mehr
    > anwenden.
    >
    > Durch die wirtschaftliche Abhängigkeit aller
    > Länder untereinander und die harte Konkurenz z.B
    > durch Lohndumping liese sich gar kein Sozialismus
    > errichten.
    > Da wäre das Sozialistische Land durch faire Löhne
    > und arbeitsbedingungen immer irgendwie im nachteil
    > und könnte seine Produkte nicht mehr absetzten was
    > unweigerlich zu wirtschaftlichen Problemen führt.
    >
    > Ausnahmen bilden da Länder wie Venezuela denen das
    > Geld sowieso in den rachen geworfen wird, die
    > können sich dann sowas auch mal locker leisten.
    >


  18. Re: Kapitalismus = Pervers

    Autor: MarekP. 16.02.08 - 16:42

    Ja uneingeschränkter grenzenloser Kapitalismus ist leider konträr zur Menschlichkeit. Wenn Geld wichtiger wird als die Menschen, und da sind wir schon lange, wird es tatsächlich pervers.

    Leider gibt es ausser einer Revolution kaum ein Mittel dagegen.. :-/

    Naja in Südamerika gibts ja gerade ein paar Versuche in die andere Richtung.. mal sehen ob sich der CIA dieses mal heraus hält :-S


    Rebbel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Tja der Kapitalismus ist nunmal eine perverse
    > Praktik die immer zur Ausbeutung und Unterjochung
    > der einfachen leute führt.
    >
    > Die Wirtschaftliche Elite gewinnt immer mehr an
    > Einfluss auf Politik und den Staat, wohin man auch
    > sieht Privatisierungen usw.
    >
    > Kostenloses Audiobook: Karl Marx das
    > Kommunistische Manifest:
    >
    > blip.tv


  19. Re: Kapitalismus = Pervers

    Autor: ftzu 16.02.08 - 18:01

    Der CIA hat bereits mehrmals versucht Chavez zu stürzen ist damit bischer aber bisher kläglich gescheitert.

    Es wurde auf Demonstranten der Opposition geschossen, dabei hat es mehrere Tote gegeben.
    Diesen Angriff hat man dann Chavez und Regierungseinheiten in die Schuhe geschoben. Daraufhin wurde Chavez von putschenden Militärs verhaftet und abgesetzt.

    Doch dann sind Filmaufnahmen aufgetaucht die bewiesen das der Vorfall nur inszeniert war, daraufhin kam es zu einem allgemeinen Volksaufstand und der von den CIA bzw den Militärs eingesetzte President musste in die USA fliehen.

    Chavez wurde befreit und konnte an die macht zurückkehren und den Reformkurs weiter fortsetzen.

  20. Wehren? Klar!

    Autor: sdfhsdgzbd 16.02.08 - 19:30

    Ganz einfach. In Zukunft keine Opferrolle mehr. Stell auch du dich auf äußerst ungemütliche Zeiten ein. Ich für meinen Teil habe schon gerüstet und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

    Genug Vorräte an Wasser und Lebensmitteln, sowie Waffen und Munition sind das A und O. Davor haben auch die Mächtigen Angst. Ich werde so gut es geht versuchen die Aufstände zu überleben. Du vlt. auch, aber sicher nicht durch popeliges "politisches Engagement"... schön indoktriniert bist du.

    Viel Spaß in den kommenden Monaten!

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