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Tja, die Entwicklung des Internets

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  1. Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: Archer 16.02.08 - 22:00

    Eigentlich sieht es ja auch so aus, dass das Internet anfangs nie für Privatkunden gedacht war, sondern in den 50er Jahren eine Entwicklung des russischen und US-Miltärs war. Damals hieß die Variante des der USA noch ARPA...
    Universitäten übernahmen die Erforschung dieser Netze und letztlich war es das Interesse des Militärs, dass diese Entwicklung vorantrieb. Als das WWW 1991 eingeführt wurde, war dies sicher nicht wegen einem "marktorientierten" Ansatz.
    Zudem war das Netz schon immer so konzipiert, dass es nicht möglich sein sollte, dass jemand die "Herrschaft" haben durfte. Das Internet sollte schon immer für alle zugänglich und auch in Zukunft frei erweiterbar sein. Der Vorschlag der Abgeordneten ist folglich absolut korrekt und bringt das Internet auf die richtige Bahn.
    Letztlich sind die Forderungen der Provider doch auch nur reine Profitgelüste....
    Greetz,
    Archer

  2. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: DF5235 16.02.08 - 22:15

    Archer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Eigentlich sieht es ja auch so aus, dass das
    > Internet anfangs nie für Privatkunden gedacht war,
    > sondern in den 50er Jahren eine Entwicklung des
    > russischen und US-Miltärs war. Damals hieß die
    > Variante des der USA noch ARPA...
    > Universitäten übernahmen die Erforschung dieser
    > Netze und letztlich war es das Interesse des
    > Militärs, dass diese Entwicklung vorantrieb. Als
    > das WWW 1991 eingeführt wurde, war dies sicher
    > nicht wegen einem "marktorientierten" Ansatz.
    > Zudem war das Netz schon immer so konzipiert, dass
    > es nicht möglich sein sollte, dass jemand die
    > "Herrschaft" haben durfte. Das Internet sollte
    > schon immer für alle zugänglich und auch in
    > Zukunft frei erweiterbar sein. Der Vorschlag der
    > Abgeordneten ist folglich absolut korrekt und
    > bringt das Internet auf die richtige Bahn.
    > Letztlich sind die Forderungen der Provider doch
    > auch nur reine Profitgelüste....
    > Greetz,
    > Archer

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod ;-)

  3. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: andreas Heitmann 16.02.08 - 22:28

    DF5235 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Archer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigentlich sieht es ja auch so aus, dass
    > das
    > Internet anfangs nie für Privatkunden
    > gedacht war,
    > sondern in den 50er Jahren eine
    > Entwicklung des
    > russischen und US-Miltärs
    > war. Damals hieß die
    > Variante des der USA
    > noch ARPA...
    > Universitäten übernahmen die
    > Erforschung dieser
    > Netze und letztlich war es
    > das Interesse des
    > Militärs, dass diese
    > Entwicklung vorantrieb. Als
    > das WWW 1991
    > eingeführt wurde, war dies sicher
    > nicht wegen
    > einem "marktorientierten" Ansatz.
    > Zudem war
    > das Netz schon immer so konzipiert, dass
    > es
    > nicht möglich sein sollte, dass jemand die
    >
    > "Herrschaft" haben durfte. Das Internet
    > sollte
    > schon immer für alle zugänglich und
    > auch in
    > Zukunft frei erweiterbar sein. Der
    > Vorschlag der
    > Abgeordneten ist folglich
    > absolut korrekt und
    > bringt das Internet auf
    > die richtige Bahn.
    > Letztlich sind die
    > Forderungen der Provider doch
    > auch nur reine
    > Profitgelüste....
    > Greetz,
    > Archer
    >
    > Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod ;-)
    >

    *grübel* .. Russen? .. und äh .. man mag mich korrigieren. Aber wurde das WWW nicht 1993 gestartet? Isch weiss et net mehr so jenau ...

    Hmm ...

    Abgesehen davon ist das Internet mittlerweile voll komerzialisiert. Allein die Open Source Gemeinde erhält noch eine Spur des Charmes der Anfänge des WWW ....

  4. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: gfjz 16.02.08 - 23:12

    > Abgesehen davon ist das Internet mittlerweile voll
    > komerzialisiert. Allein die Open Source Gemeinde
    > erhält noch eine Spur des Charmes der Anfänge des
    > WWW ....

    Die Dekommerzialisierung wird auch wieder kommen.

    In Zukunft wird das Internet nicht so sehr von einigen großen medien Konzernen dominiert werden sondern vor allem durch Privatpersonen die blogs betreiben.
    Oder Communities wie Indymedia, Democracy now etc.....

    Dann gibt es ja noch die Wikipedia, Jamendo, Creative Commons, freie Filmprojekte und so weiter.

    Die Abhängigkeit der Menschen von einigen Großen Medienfirmen wie dies in der Offlinewelt der Fall ist wird weiter abnehmen.

  5. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: andreas Heitmann 16.02.08 - 23:53

    gfjz schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Abgesehen davon ist das Internet mittlerweile
    > voll
    > komerzialisiert. Allein die Open Source
    > Gemeinde
    > erhält noch eine Spur des Charmes
    > der Anfänge des
    > WWW ....
    >
    > Die Dekommerzialisierung wird auch wieder kommen.
    >
    > In Zukunft wird das Internet nicht so sehr von
    > einigen großen medien Konzernen dominiert werden
    > sondern vor allem durch Privatpersonen die blogs
    > betreiben.
    > Oder Communities wie Indymedia, Democracy now
    > etc.....
    >
    > Dann gibt es ja noch die Wikipedia, Jamendo,
    > Creative Commons, freie Filmprojekte und so
    > weiter.
    >
    > Die Abhängigkeit der Menschen von einigen Großen
    > Medienfirmen wie dies in der Offlinewelt der Fall
    > ist wird weiter abnehmen.
    >

    Also dass die Community-Welle das Internet "dominieren", sehe ich nicht so. Denn hinter vielen steckt doch oft wieder eine kommerzielle Nutzung. Ganz davon abgesehen, dass Daten, die auf diesem Wege nur allzu gern von den Nutzern preis gegeben werden dann auch in falsche Hände geraden können.

    Naja, die meisten benutzen das Internet doch eh nur für Schmutz und illegalem. Und zumindest ist eine Prophezeiung nicht wahr geworden: Dass man für Dienste im Internet zunehmend Geld bezahlen muss. Das meiste an News und Informationen ist nach wie vor kostenlos und für alle verfügbar. Und so sollte es auch bleiben ...

  6. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: Indianergott 17.02.08 - 14:34

    > Die
    > Dekommerzialisierung wird auch wieder kommen.

    Klar durch unzählige Emoblogs und Videos die die Welt nicht braucht!

    > Naja, die meisten benutzen das Internet doch eh
    > nur für Schmutz und illegalem.

    Einfach mal wieder von dir auf andere schließen was? Gib es zu du willst nur ein neues Web-Portal einrichten und endlich mal erfolgreich sein. ;)

  7. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: hartomic 17.02.08 - 19:22

    Ich verstehe teilweise die Provider: dur den starken Anstieg des Traffcs durch YouTube und PeerToPeer entstehen den Providern immense Kosten. Zeitweise ist das Netz völlig überlastet. Die versuchen das logischerweise in den Griff zu bekommen.

    Aber ob Verbote der richtige Weg sind....

  8. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: OxKing 18.02.08 - 05:24

    hartomic schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich verstehe teilweise die Provider: dur den
    > starken Anstieg des Traffcs durch YouTube und
    > PeerToPeer entstehen den Providern immense Kosten.
    > Zeitweise ist das Netz völlig überlastet. Die
    > versuchen das logischerweise in den Griff zu
    > bekommen.
    >
    > Aber ob Verbote der richtige Weg sind....
    >
    >


    Nicht Youtube verursacht den Traffic bei den Providern,
    die Kunden des Providers verursachen den Traffic weil sie die Videos ansehen.
    Wenn durch sowas die Kalkulationen der Provider plötzlich nicht mehr stimmen,
    und die 4,95 Euro für die Flatrate nichtmehr ausreichen,
    müssen die halt ihre Preise beim Kunden (Endanwender) erhöhen.

    Oder wollen sich die privaten Straßen und Brückenbesitzer die Maut nun auch von Volkswagen holen, weil "deren" Autos ja am meisten über ihre Straßen und Wege fahren?
    Genau, total absurder gedanke, aber wieso kommen dann die Provider auf genauso absurde Gedanken?

  9. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: ..... 18.02.08 - 08:28

    hehe, das erinnert mich an die nachricht, dass beim superbowl mal ne abwasserleitung geplatztist, weil alle in der werbepause gleichzeitig aufn klo kacken waren? ich gug mal ob ich rausfinden kann wo das war^^.

    OxKing schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hartomic schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich verstehe teilweise die Provider: dur
    > den
    > starken Anstieg des Traffcs durch YouTube
    > und
    > PeerToPeer entstehen den Providern
    > immense Kosten.
    > Zeitweise ist das Netz völlig
    > überlastet. Die
    > versuchen das logischerweise
    > in den Griff zu
    > bekommen.
    >
    > Aber ob
    > Verbote der richtige Weg sind....
    >
    > Nicht Youtube verursacht den Traffic bei den
    > Providern,
    > die Kunden des Providers verursachen den Traffic
    > weil sie die Videos ansehen.
    > Wenn durch sowas die Kalkulationen der Provider
    > plötzlich nicht mehr stimmen,
    > und die 4,95 Euro für die Flatrate nichtmehr
    > ausreichen,
    > müssen die halt ihre Preise beim Kunden
    > (Endanwender) erhöhen.
    >
    > Oder wollen sich die privaten Straßen und
    > Brückenbesitzer die Maut nun auch von Volkswagen
    > holen, weil "deren" Autos ja am meisten über ihre
    > Straßen und Wege fahren?
    > Genau, total absurder gedanke, aber wieso kommen
    > dann die Provider auf genauso absurde Gedanken?
    >
    >


  10. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: byti 18.02.08 - 09:33

    > Ich verstehe teilweise die Provider: dur den
    > starken Anstieg des Traffcs durch YouTube und
    > PeerToPeer entstehen den Providern immense Kosten.

    Falsch.. der anteilig größte Traffic wird von den Emailspammern verursacht. Diese sich widerum großteils Botnetzen bedienen veruhrsacht durch gehackte Windowsrechner. Ka warum.. aber immer wenn ich nachgucke warum manche Dinge faul sind im Web hat MS die Finger im Spiel. :)

  11. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: F. Benjamin 18.02.08 - 12:40

    > Zudem war das Netz schon immer so konzipiert, dass
    > es nicht möglich sein sollte, dass jemand die
    > "Herrschaft" haben durfte. Das Internet sollte
    > schon immer für alle zugänglich und auch in
    > Zukunft frei erweiterbar sein.

    So soll das mit dem Markt auch sein, leider funktioniert es nicht. Eben so leicht, wie sich einzelne Marksegmente monopolisieren lassen, eben so verwundbar ist das Internet.

    Die Anforderungen an die Provider sind in der Tat hoch. Da schreien die einen, man müsse zensieren was illegal ist. Die anderen wollen zudem noch zensiert haben was unanständig ist. Wieder andere wollen alles gespeichert haben. Und andere haben den Drang, daß alles frei und erlaubt bleiben soll.

    Aber die Wild-West-Zeiten dürften endgültig vorbei sein. Der Tross der Zivilisation ist nachgerückt und es folgt die kleinkarierte Reglementierungszwang, wie er allgemein verbreitet ist.

    Netzneutralität ist da schon eine sehr sehr wichtige Eigenschaft, die im einzelnen oberhalb kleinlicher Rechthabereien und auch Profit stehen muss!


  12. Re: Tja, die Entwicklung des Internets

    Autor: so nie, nie 18.02.08 - 12:45


    > Die Dekommerzialisierung wird auch wieder kommen.
    >
    > In Zukunft wird das Internet nicht so sehr von
    > einigen großen medien Konzernen dominiert werden
    > sondern vor allem durch Privatpersonen die blogs
    > betreiben.

    ROFL!!!

    Ist zwar ein schöner Traum. Aber von alleine funktioniert der nicht. Alle Trends zeigen aktuell eher in die entgegengesetzte Richtung, ein paar Sandkastenreservate ausgenommen.

  13. Latin Lemming

    Autor: Bejamin 18.02.08 - 12:51


    > Oder wollen sich die privaten Straßen und
    > Brückenbesitzer die Maut nun auch von Volkswagen
    > holen, weil "deren" Autos ja am meisten über ihre
    > Straßen und Wege fahren?
    > Genau, total absurder gedanke, aber wieso kommen
    > dann die Provider auf genauso absurde Gedanken?
    >
    >

    Weil Straßen keine Meinung machen. Das I-Net aber schon. Meinung ist Macht. Die stärkste Macht überhaupt, die es heutzutage zu kaufen gibt, bekommt man dort. (Fernsehen war gestern)


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