1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Half-Life 2: Vivendi muss…

boykottaufruf (sehr lang)

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. boykottaufruf (sehr lang)

    Autor: nonkonformist 14.03.05 - 17:06

    die verkaufszahlen von half life 2 zeigen, dass noch grosser aufklaerungsbedarf besteht. leider sind sich viele der tragweite ihrer kaufentscheidung nicht bewusst, da sich diese erst bei genauerer betrachtung offenbart. daher hier eine aktualisierte fassung meines aufrufs, den ich bereits anlaesslich der einfuehrung der zwangsregistrierung bei half-life 2 in diversen foren verbreitet habe:


    lasst euch nicht verarschen!

    computerspiele, einst ein wahrer quell der freude, bereiten seit geraumer zeit immer haeufiger mehr frust als lust. neben fehlenden handbuechern und mangelhaften veroeffentlichungen, die erst nach mehreren patches halbwegs laufen, stellen dabei kopierschutzmechanismen ein aergernis dar. letztere schraenken den zahlenden kaeufer in seinen rechten ein und muten ihm allerlei unannehmlichkeiten zu, wohingegen ihr nutzen im beabsichtigten sinne eher fraglich ist, da bisher noch jeder kopierschutz binnen kuerzester zeit ausgehebelt wurde.

    so verstaendlich es auch ist, dass die spielehersteller ihre produkte vor unerlaubter vervielfaeltigung schuetzen moechten, sollten sie jedoch stets dafuer sorge tragen, dass der ehrliche kaeufer nicht schlechter gestellt wird, als derjenige, der illegale cracks verwendet; vielmehr muessten dem kunden zusaetzliche kaufanreize (beispielsweise in form von handbuechern, die diese bezeichnung auch verdienen, postern, aufklebern etc.) geboten werden. ist ein kopierschutz erst einmal geknackt, ist der zahlende kunde gegenueber dem nutzer von kopien im nachteil. waehrend der vorteil eines no-cd-cracks noch recht gering ist und der zwang zur eingelegten cd allenfalls laestig ist, stoesst die gaengelung der kunden (ehedem als koenige umworben) mit der zwangsregistrierung bei half-life 2 (hl2) in neue dimensionen vor. andere hersteller wiederum erdreisten sich, dem anwender vorzuschreiben, welche anderen programme gleichzeitig aktiv sein duerfen. ja, die hersteller haben das recht, kopierschutzmechanismen zu verwenden; genauso hat der kunde aber auch das recht, auf einen kauf zu verzichten. (allerdings hat er nicht das recht, sich illegale cracks zu beschaffen.) letztlich liegt es am konsumenten, zu bestimmen, ob er sich so etwas bieten laesst.

    durch die zwangsregistrierung bei hl2 werden die verbraucherrechte gleich in mehrfacher hinsicht systematisch unterminiert. die verbraucherzentrale hat valve bereits abgemahnt [1]. der kaeufer wird genoetigt, sich fuer ein single(!)-player-spiel via internet zu registrieren, wobei er hier keine kontrolle ueber die gesendeten daten hat. eine online-registrierung fuer ein offline-spiel ist in etwa so widersinnig, als muesste man zum kauf einer bahnfahrkarte einen pkw-fuehrerschein vorweisen koennen. mal ganz davon abgesehen, dass es auch potentielle kaeufer gibt, die zu hause ueber keinen internetanschluss verfuegen, oder windows nur als notwendiges uebel betrachten, um spiele zum laufen zu bringen, aber aus sicherheitsgruenden damit nicht ins internet gehen wollen, wird hier vom kunden verlangt, dass er sich dem wohlwollen (oder auch der willkuer) des herstellers ausliefert. so behaelt sich valve beispielsweise das recht vor, bei verstoss gegen die lizenzvereinbarung (eula) [2], die in deutschland aber rechtlich nicht bindend ist [3], zugangsberechtigungen zu sperren. in verschiedenen foren liest man berichte von kaeufern, die sich keiner schuld bewusst sind, aber dennoch gesperrt wurden. die moeglichkeit, dass valve/steam in einigen jahren nicht mehr existiert, oder eines schoenen tages beschliesst, dass hl2 fortan nicht mehr oder nur noch gegen gebuehr gespielt werden darf, ist zwar unwahrscheinlich, aber ebenfalls nicht ganz auszuschliessen (in diesem zusammenhang ist punkt 4b der steam-eula [2] recht interessant). ueberdies fehlt auf der packung ein deutlicher hinweis auf die zwangsregistrierung. sollte sich die zwangsregistrierung auch bei anderen programmen durchsetzen, duerfte eine windows-neuinstallation dann ein ganz besonderes vergnuegen werden, wenn erst einmal jedes programm freigeschaltet werden moechte. nachdem man das spiel durchgespielt hat, droht weiteres ungemach, denn ein weiterverkauf des spiels gestaltet sich schwierig, insbesondere dann, wenn verschiedene spiele mit einem steam-account genutzt werden. fuer einen dann notwendigen neuen cd-key erfrecht sich valve, eine gebuehr von zehn dollar zu verlangen [4]. zudem ist valve bestrebt, den weiterverkauf gemeinsam mit dem zugehoerigen account zu unterbinden (steam-eula [2], punkt 1, letzter satz). dies ist fuer den nutzer hierzulande zwar irrelevant, da ein solches verbot jeglicher rechtlichen grundlage entbehrt [5], aber allein der versuch, die weiterveraeusserung zu untersagen oder erneut daran zu verdienen, ist eine ungeheuerliche dreistigkeit. (zur interpretation des erschoepfungsgrundsatzes des urheberrechts [5] sei auf [3,6] verwiesen.)

    andere spiele, wie beispielsweise sims 2, setzen auf einen anderen, nicht minder absurden kopierschutz, der eine installation des spiels verhindert, wenn daemon tools oder nero bereits installiert sind. hier wird der anwender in unzulaessiger weise bevormundet, denn diese programme sind auch zu legalen zwecken nutzbar. und um ein spiel zu kopieren, braucht man es vorher nicht zu installieren; zur anschliessenden installation des spiels werden brennprogramme dann kurz deinstalliert. somit wird sich dadurch wohl kein kopierer von seinem vorhaben abbringen lassen. dieser "kopierschutz", der sogar einen reklamationsgrund darstellt [7], ist eher kontraproduktiv, da die abgeschreckten potentiellen kaeufer gegenueber evtl. gelaeuterten nutzer illegaler kopien quantitativ deutlich ueberwiegen duerften. von den kosten fuer die entwicklung bzw. lizenzierung dieses unsinns einmal ganz zu schweigen.

    nun, jeder hat seine eigene zumutbarkeitsgrenze, was er an einschraenkungen der persoenlichen freiheit duldet. wer mit den oben angefuehrten beschraenkungen noch leben kann, der sollte sich jedoch die langfristige entwicklung vor augen halten, insbesondere vor dem hintergrund der juengsten verschaerfung des urheberrechts und trusted computing (wer tcpa noch nicht kennt: unbedingt [8] lesen!), denn der trend geht eindeutig zu immer schaerferen kopierschutzmethoden. es ist auch nicht ausser acht zu lassen, dass die hersteller eine viel staerkere lobby als die verbraucher haben und so forderungen nach haerteren gesetzen meist erfolgreich durchsetzen koennen. daher ist die zwangsregistrierung auch als wegbereiter fuer noch schaerfere massnahmen zu sehen; so duerfte es auch kein zufall sein, dass diese technik gerade mit einem so langersehnten spiel wie hl2 einzug haelt, dem man nur schwer widerstehen kann. irgendwann aber ist bei jedem einmal der punkt erreicht, doch duerfte es dann bereits zu spaet sein. die arglistige taktik der hersteller, durch schrittweise gewoehnung den kunden immer weiter drangsalieren und entrechten zu koennen, darf nicht aufgehen. langfristig besteht die gefahr, dass dem nutzer schleichend die kontrolle ueber seinen rechner entzogen wird. eine kritischere berichterstattung in spielemagazinen waere zwar wuenschenswert, doch ist hier aufgrund der grossen abhaengigkeit von den herstellern leider nicht viel zu erwarten. daher ist aufklaerung im bekanntenkreis sowie in foren gefragt; dabei ist es allerdings wichtig, sich deutlich von illegalen kopien zu distanzieren, da es fuer viele unbegreiflich ist, dass man sich gegen kopierschutz ausspricht, obwohl man spiele kauft.

    indes ist es scheinheilig, die oben genannten gruende dafuer zu missbrauchen, um illegales kopieren zu rechtfertigen, denn dadurch wird die glaubwuerdigkeit der echten konsumverweigerer untergraben und der gesamte protest gegen die eingriffe in die verbraucherrechte in verruf gebracht. wer tatsaechlich etwas gegen machenschaften der unterhaltungsindustrie unternehmen moechte, muss gaenzlich auf derartige produkte verzichten, zumal eine weite illegale verbreitung eines kopiergeschuetzten spiels noch schaerfere massnahmen hervorruft. ueberdies waere es fuer die unterhaltungsindustrie eine willkommene ablenkung von den eigenen fehlern, die die lobbyarbeit betraechtlich vereinfacht, da politiker im allgemeinen auf diesem gebiet wenig bewandert sind, und der darstellung der unterhaltungsindustrie, rechtswidrige kopien seien die wurzel allen uebels, gerne glauben schenken. ebenso ist es abzulehnen, ein spiel mit kopierschutz zu kaufen, und diesen durch inoffizielle patches zu umgehen, da man sich durch den kauf mit dem zweifelhaften geschaeftsgebaren der hersteller einverstanden erklaert und es auch noch finanziell unterstuetzt.


    fazit: steam mag sicher fuer den ein oder anderen auch vorteile bieten. wer aber durch den kauf derartige einschraenkungen hinnimmt, leistet systemen wie tcpa und drm vorschub, worunter letzten endes auch all jene zu leiden haben, die nicht freiwillig ihre rechte aufgeben wollen. ich moechte selbst die kontrolle darueber haben, was auf meinem rechner vorgeht. sollte dies bedeuten, dass ich zukuenftig kaum noch aktuelle computerspiele spielen kann, dann soll es halt so sein. dies hat auch den vorteil, dass man nicht staendig die neueste hardware benoetigt. und es gibt schliesslich auch noch andere moeglichkeiten der freizeitgestaltung. sollte sich valve aber doch noch entschliessen, eine no-steam-version herauszubringen, werde ich diese umgehend kaufen. leider duerfte ich mit dieser einstellung einer minderheit angehoeren; ich hoffe jedoch instaendig, dass bald ein kritischeres bewusstsein fuer verbraucherrechte erwaechst.

    gruss
    ingo




    literatur:

    [1] https://www.golem.de/0501/35945.html
    [2] http://www.steampowered.com/index.php?area=subscriber_agreement
    [3] Lizenzgestrüpp -- Rechtsunsicherheiten beim Umgang mit Standardsoftware, c t 2004, Heft 22, Seite 210
    [4] https://www.golem.de/0411/34861.html
    [5] § 69 c Nr. 3 Satz 2 UrhG
    [6] http://www.afs-rechtsanwaelte.de/artikel5.htm
    [7] http://www.pcwelt.de/news/unterhaltung/103697/
    [8] http://moon.hipjoint.de/tcpa-palladium-faq-de.html

  2. Re: boykottaufruf (sehr lang)

    Autor: asdf 14.03.05 - 17:20

    tofu im sojabrötchen dazu?

  3. Re: boykottaufruf (sehr lang)

    Autor: JTR 14.03.05 - 17:22

    Tja, viele werden aber eben folgendes tun: Raubkopien nutzen und sich sagen, dass sie einerseits das Recht auf Unterhaltung haben, da sie ja teures Geld für die Hardware bezahlt haben und nun auch was erwarten dürften. Anderseits eben solche Hersteller die es mit DRM übertreiben nicht finanziell unterstützen wollen, solange bis die Einnahmen so einbrechen, dass sie sich einfach umentscheiden müssen, oder ihnen der Untergang droht (dasselbe wird der Musikindustrie drohen, wenn die jetztigte Raubkopierergeneration 35 Jahre alt ist, das Alter wo die Hauptkonsumenten von Musik laut Statistik sitzen). Ich schätze also, der Musikindustrie bleiben noch 15 Jahre, danach haben sie sich entweder komplet reformiert, oder sie existiert als solches nicht mehr.

    Das Cracken etc. wird dadurch zum erzwungenen Sport und irgendwann wirds zur Gewohnheit. Somit verliert die Industrie doppelt, sie investiert Geld in DRM Systeme und die Leute kopieren trotz allen Massnahmen vermehrt (weil sie sich eben gegängelt fühlen). Und so wird sich die Situation immer weiter verschärfen. Verlieren wird aber die Industrie denn sie verliert Geld, die Kopierere meist nur Zeit und Aufwand, in wenigen Fällen Geld bei einem Gerichtsprozess.

  4. Re: boykottaufruf (sehr lang)

    Autor: Sternensänger 14.03.05 - 17:40

    Völlig unbeachtet bleibt dabei aber die Tatsache, dass auch die Qualität der Games stimmen muss. Es ist dasselbe Problem wie bei der Musik auch, kein Mensch hat Geld für geistigen Dünnschiss wie Britney Spears o.Ä. übrig. Warum 45€ für ein Spiel bezahlen, das keinerlei Wiederspielwert besitzt und nach spätestens 20 Stunden durchgespielt ist?

    Die Spiele- und Musikindustrie sollte wieder mehr Geld in Qualität (nicht nur bei der Grafik!) investieren, damit die Leute die Produkte wieder zu schätzen lernen. Für Stangenware, die sich ähnlich spielt und nichts neues bietet, zahlt halt keiner. Es muss ein Bewusstsein für das Produkt entwickelt werden. Was empfindet wohl der moderne Jugendliche, wenn er sich CDs anhört? Ist ihm noch wichtig, ob er gerade Britney oder Christina oder XYZ hört? Genauso ist es mit Spielen eben auch.

  5. Re: boykottaufruf (sehr lang)

    Autor: Dariusz 14.03.05 - 18:06

    Nur, wenn du es konsequent klein schreibst (wie du es getan hast)...

    asdf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > tofu im sojabrötchen dazu?
    >
    >


  6. Re: boykottaufruf (sehr lang)

    Autor: fischkuchen 14.03.05 - 22:27

    Mein aktuellstes Kaufärgernis war Gothic 2, da ich vorher nicht die Hardware dafür hatte habe ich mir das Spiel eben jetzt erst zugelegt, weil mir der Vorgänger sehr gut gefallen hatte.
    Gothic 1: installiert und gespielt, auch ohne CD im Laufwerk.
    Gothic 2: CD muss immer im Laufwerk bleiben. -> Gängelei.

    Der Kopierschutz ist total ärgerlich. Ausserdem gabs auch schon bei der Installation Probleme, sie brach ständig ab. Hätte ich mir nicht den Patch für den Kopierschutz (!), dieses virtuelle Dateisystem, das am Anfang ewig lädt bis das Spiel startet, geholt, hätte ich das Spiel nichteinmal installieren können. Also ich hatte wirklich bis ich die Lösung im Internet fand eine Höllenzeit mit dem Spiel, wieviele Käufer wären da nicht draufgekommen, bzw hätten den Patch nicht gefunden? Hätte es am liebsten wieder zurückgegeben. An dem Tag war ich wirklich gereizt. Da schlägt Vorfreude auf ein Spiel in blosse Wut um.

    Und jemand der sich seine Spiele "besorgt" spielt das Spiel ohne Kopierschutz, ohne CD im Laufwerk und total friedlich, während man als ehrlicher Käufer immer mehr in den Wahnsinn getrieben wird.




    fischkuchen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Teamleiter (m/w/d) Informationsmanagement SAP BW & SAP Basis
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. Embedded Software Developer / Engineer (m/f/d)
    OTT Hydromet GmbH, Kempten
  3. ERP-Anwendungsentwickler m/w/d
    RAMPF Holding GmbH & Co. KG, Grafenberg (bei Metzingen)
  4. IT-Koordination und Teamleitung (w/m/d)
    Hochschule für Musik Freiburg i. Br., Freiburg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Militär-Roboter: Mehr als nur starke Kampfmaschinen
Militär-Roboter
Mehr als nur starke Kampfmaschinen

Trotz anhaltender Diskussionen über autonome Waffensysteme - das Geschäft mit Kampfrobotern boomt international. Auch Tesla könnte profitieren.
Ein Bericht von Peter Welchering

  1. Robotik Fliegende Mini-Roboter, so klein wie Sandkörner
  2. Dauertest Walnuss führt zu Totalschaden an 1.000-Euro-Rasenmähroboter
  3. Plastikmüll Bebot reinigt den Strand von Müll

Vision 6 im Hands On: Gelungene neue E-Book-Oberklasse von Tolino
Vision 6 im Hands On
Gelungene neue E-Book-Oberklasse von Tolino

Die Tolino-Allianz hat dem neuen E-Book-Reader Vision 6 mehr Speicher und Geschwindigkeit spendiert. Das ergibt einen gelungenen E-Book-Reader.
Ein Hands-on von Ingo Pakalski

  1. Family Sharing Tolino erlaubt das Teilen digitaler Hörbücher

Radeon RX 6600 im Test: Die bisher günstigste Raytracing-Grafikkarte
Radeon RX 6600 im Test
Die bisher "günstigste" Raytracing-Grafikkarte

Mit der sparsamen Radeon RX 6600 lässt sich in 1080p gut spielen, für Raytracing-Grafik müssen aber bestimmte Punkte erfüllt sein.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 5000 AMD-Treiber verbessert Leistung älterer Grafikkarten
  2. RDNA2-Grafikkarte Radeon RX 6600 XT ab 430 Euro lieferbar
  3. Radeon RX 6600 XT im Test Wenn die Unendlichkeit bei 1080p endet