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zweiter Abzocke-Thread Oder: Dreistigkeiten, die sich nur Apple erlauben kann

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  1. Re: Heitmann: Beweise deine Behauptung

    Autor: intellexi 09.03.08 - 21:10

    Andreas Heitmann schrieb:
    > Oh, und was mir gerade einfällt:
    >
    > Bei Kleinweich zahle ich für regelmäßige
    > Office-Upgrades auch ganz ordentlich -und das für
    > eine Hand voll Funktionen, die kaum noch einer
    > wirklich braucht. Und die seit Jahren bemängelten
    > Probleme und Fehler werden dabei nicht einmal
    > berücksichtigt. Was kostet so ein Upgrade? 200
    > Euro? Und Das ist nur Software .. !!!
    >
    > In diesem Sinne ....
    >
    > A. Heitmann
    > ===========================
    > An Apple a day keeps the Doc away ...
    > ===========================
    > www.apple.de / www.m-store.de
    > ===========================

    Darf ich mal Fragen wovon du da bitte redest? Microsoft (bitte gewöhn dir doch an diesen Namen zu benutzen) verlangt für Service Packs, Sicherheitsfixes sowie andere Updates für Office oder Windows keinen Cent, diese werden stets kostenfrei zum Download angeboten. Lediglich ein Upgrade auf eine neue Version kostet verständlicherweise Geld, da es sich dann um eine Neuentwicklung handelt.

    intellexi




    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.08 21:12 durch intellexi.

  2. Re: @Heitmann

    Autor: BookER 09.03.08 - 21:10


    > Bei wieder anderen vermisse ich
    > jegliche Zurückhaltung und von guter Erziehung
    > wollen wir hier mal gar nicht sprechen.

    So oft wie du leute beschimpfst und angreifst... Ich sags mal so: Erziehung scheint bei dir komplett zu fehlen.


    > Es kam schon des öfteren vor, dass ich
    > Forumsbeiträge geschrieben habe, ohne Apple zum
    > Thema zu machen nur um dann in irgendwelchen
    > wilden Postings dann damit wieder belästigt zu
    > werden. Und Sachlichkeit in Verbindung mit
    > Kleinweich ist auch ein Thema für sich. Aber ich
    > beschwere mich ja gar nicht :)

    du hast doch eigentlich immer nur zwei themen. entweder anti-Microsoft oder pro-Apple.
    Oder nehmen wird das aktuelle Thema. Du hat plötzlich mit microsoft angefangen, wie böse mirosoft ist und wie schlimm im vergleich zu apple usw usw.



    > Vielleicht. Und vielleicht überlegt sich der eine
    > oder die andere einmal, dass es durchaus so etwas
    > wie eine eigene Meinung, eigene Erfahrungen etc
    > gibt, die man nicht zwangsläufig auch mit anderen
    > teilen muss.

    Gerade DU solltest mal deinen eigen Rat befolgen. Du bist so einer der fanatischsten applejünger und ms hasser die mir je begegnet sind. in disussionen fällst du dadurch auf, dass du leute mit einer anderen Meinung beleidigst.

  3. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Drew 09.03.08 - 21:25

    Britta Mayer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >> Die Konkurrenz besteht in Nokia, Windows Mobile,
    > Symbian OS, ... Android.

    wenn man das iPhone als OS Platzform betrachtet (als das es jetzt auch mit dem SDK Kit verkauft wird), sind andere Programmierer die Konkurrenz. Apple möchte natürlich lieber Eigenentwicklungen verkaufen, da wird mehr verdiehnt. Aber so hält Apple die Konkurrenz an der kurzen Leine und macht sie direkt abhängig.



    > Solange der Zugang zum 'iPhone AppStore' für alle
    > Entwickler zu den gleichen Bedingungen möglich
    > ist, betrachte ich es als gute und faire Chance
    > für freie Programierer. (Ein zentraler
    > Verkaufsplatz ist für Produzenten, die sich eher
    > auf das Produkt als auf den Verkauf konzentieren
    > möchten von Vorteil)

    ein monopolistischer Marktplatz, welcher unter der Kontrolle eines einzelnen Unternehmen ist soll ein Vorteil sein? Führt in der Regel zu höheren Preisen, höherer Abhängigkeit und wenige Entwicklung.

    Die Programmierem machen sich von Apple zu 100% abhängig. Sie haben keine Möglichkeit irgendwie auszuweichen. Sie müssen nach Apples Pfeife tanzen. Apple kann die Spielregeln nach belieben ändern. Selbst die AGBs dind so ausgelegt. Die Entwickler sind praktisch Rechtelos. Apple kann auch, ohne Begründung, Entwicklern den Zugang zum Vertrieb sperren, bzw bestimmte Applikationen nicht zulassen. Und Apple hat ja auch schon angekündgt, dass es dies geschehen wird. Hier interessant: Messengerplatformen und Communitiys sollen nicht erlaubt sein, bis auf die eine an der Apple selber grosse Anteile besitzt. Welche ist das wohl.. (So kann Konkurrenz einfach fern gehalten werden.

    Nur weil die Firma Apple heisst mach das ein Monopol nicht besser. Auch wenn es Apple fans zu glauben scheinen.



  4. Re: Heitmann: Beweise deine Behauptung

    Autor: Andreas Heitmann 09.03.08 - 22:07

    intellexi schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Darf ich mal Fragen wovon du da bitte redest?
    > Microsoft (bitte gewöhn dir doch an diesen Namen
    > zu benutzen)

    Du, was ich schreibe, überlasse doch bitte mir. Im Alltag sage ich seit mehr als 10 Jahren Kleinweich und das gewöhne ich mir jetzt nicht ab. Aber sei beruhigt, gegenüber Kunden spreche ich natürlich von Microsoft.

    verlangt für Service Packs,
    > Sicherheitsfixes sowie andere Updates für Office
    > oder Windows keinen Cent,

    Ich meine auch eher die "Upgrades" Office 2000, dann Office XP, Office 2004 und Office 2008. Neue Funktionen sind eher Feinschliff und die wirklichen Probleme, z. B. seit langer, langer Zeit die Probleme bei wirklich großen Dokumenten, sind noch immer nicht behoben. Es sind natürlich neue Programme, aber mal Hand aufs Herz: Wie viel neues ist denn mit jedem Versionssprung wirklich hinzugekommen?

    Und das neue Dateiformat im aktuellen Office kommt mir vor wie ein Seitenhieb auf den open document Standard :-)

    diese werden stets
    > kostenfrei zum Download angeboten. Lediglich ein
    > Upgrade auf eine neue Version kostet
    > verständlicherweise Geld, da es sich dann um eine
    > Neuentwicklung handelt.

    Eben. Und eine echte Neuentwicklung ist es eben nicht. Auch werden keine bahnbrechend neuen Funktionen mehr hinzukommen. Warum auch. Office ist schon jetzt so grausam umfangreich, ein normaler Nutzer verwendet nicht mal 20 Prozent aller Funktionen.

    Nun, bei Apples iWork sieht es ähnlich aus, obwohl in der neuesten Fassung immerhin eine Tabellenkalkulation hinzu gekommen ist. Bei iLive wird es auch zunehmend schwerer einen Sinn in jährlichen Upgrades zu suchen.






    Mit freundlichen Grüßen

    A. M. Heitmann - I always think different! ;-)
    ===================================================
    "Der größte Luxus, den man sich leisten kann, ist eine eigene Meinung." - Sir Alec Guinness
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    www.andreas-heitmann.com / www.macnews.de / www.geteasypeasy.com

  5. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Andreas Heitmann 09.03.08 - 22:18

    Drew schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Britta Mayer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > >> Die Konkurrenz besteht in Nokia, Windows
    > Mobile,
    > Symbian OS, ... Android.
    >
    > wenn man das iPhone als OS Platzform betrachtet
    > (als das es jetzt auch mit dem SDK Kit verkauft
    > wird), sind andere Programmierer die Konkurrenz.
    > Apple möchte natürlich lieber Eigenentwicklungen
    > verkaufen, da wird mehr verdiehnt. Aber so hält
    > Apple die Konkurrenz an der kurzen Leine und macht
    > sie direkt abhängig.

    Apple behält sich natürlich vor, gewisse Funktionen es, nennen wir es mal "Mobile OS X", für sich selbst in Anspruch zu nehmen. Da ist nichts verwerfliches dran. Allerdings finde ich die Einschränkung in Sachen Multitasking momentan als sehr störend.

    > ein monopolistischer Marktplatz, welcher unter
    > der Kontrolle eines einzelnen Unternehmen ist soll
    > ein Vorteil sein? Führt in der Regel zu höheren
    > Preisen, höherer Abhängigkeit und wenige
    > Entwicklung.

    Und hier zeigt sich nun, dass du das Prinzip nicht verstanden hast. Die Preise bestimmt der Programmierer selbst, und nicht Apple. Ein Programmierer darf seine Software auch für Null Komma Nix rausgeben und Apple trägt dabei sogar die Kosten für den Unterhalt des Stores und für das Marketing um den Store selbst. Abhängigkeit? Keiner wird gezwungen für das iPhone zu entwickeln. Weniger Entwicklung? DAS wird sich schnell zeigen, denn alle sind scharf darauf, für iPhone Nutzer Software bereit zu stellen.

    > Die Programmierem machen sich von Apple zu 100%
    > abhängig. Sie haben keine Möglichkeit irgendwie
    > auszuweichen. Sie müssen nach Apples Pfeife
    > tanzen. Apple kann die Spielregeln nach belieben
    > ändern. Selbst die AGBs dind so ausgelegt.

    Was ist denn das für ein blöder Spruch? Jedes Unternehmen und Rechteinhaber legt die Spielregeln fest. So ist das im Leben. Du kannst ja auch nicht beigehen, und für Firma X arbeiten und den Vertrag nach Deinen Wünschen gestalten. Sorry, aber das ist kompletter Unfug.

    Die
    > Entwickler sind praktisch Rechtelos.

    Die Entwickler haben das Recht, NICHT für Apple zu entwickeln. Sie haben das Recht, sich einen anderen Markt zu suchen.

    Apple kann
    > auch, ohne Begründung, Entwicklern den Zugang zum
    > Vertrieb sperren, bzw bestimmte Applikationen
    > nicht zulassen.

    Jupp, versuch mal bei Sony Playstation Network ein Spiel zu veröffentlichen. Und glaube blos nicht, Sony würde da nicht mitreden wollen. Nur ein Beispiel. Du willst freie Software? Schreib für den PC. Und schau zu, wie Du Geld verdienst. Oder eher nicht.

    Und Apple hat ja auch schon
    > angekündgt, dass es dies geschehen wird. Hier
    > interessant: Messengerplatformen und Communitiys
    > sollen nicht erlaubt sein, bis auf die eine an der
    > Apple selber grosse Anteile besitzt. Welche ist
    > das wohl.. (So kann Konkurrenz einfach fern
    > gehalten werden.

    Klar, Apple hat Verträge und Vertragspartner. Die haben auch ihre eigenen Interessen. Und Apple muss diesen Interessen nachkommen. Dass alles nur Apples "Schuld" ist, ist sehr naiv gedacht. Gibt es schon Skype für mein Nokia N95? Nein. VoIP für Mobiltelefone ist noch ein schwieriges Thema.

    > Nur weil die Firma Apple heisst mach das ein
    > Monopol nicht besser. Auch wenn es Apple fans zu
    > glauben scheinen.

    Und Du suchst händeringend nach negativem, ohne aber das Positive auch nur ansatzweise zu erwähnen.

    Und ich werde hier angemacht wegen der festgefahrenen Denke *g*


    Mit freundlichen Grüßen

    A. M. Heitmann - I always think different! ;-)
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  6. Re: Heitmann: Beweise deine Behauptung

    Autor: intellexi 09.03.08 - 22:29

    Andreas Heitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > intellexi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Darf ich mal Fragen wovon du da bitte
    > redest?
    > Microsoft (bitte gewöhn dir doch an
    > diesen Namen
    > zu benutzen)
    >
    > Du, was ich schreibe, überlasse doch bitte mir. Im
    > Alltag sage ich seit mehr als 10 Jahren Kleinweich
    > und das gewöhne ich mir jetzt nicht ab. Aber sei
    > beruhigt, gegenüber Kunden spreche ich natürlich
    > von Microsoft.

    Dann sieh mich ab jetzt bitte als einen deiner Kunden an, vielleicht bin ich ja sogar einer, wer weiß? ;)

    >
    > verlangt für Service Packs,
    > > Sicherheitsfixes sowie andere Updates für
    > Office
    > oder Windows keinen Cent,
    >
    > Ich meine auch eher die "Upgrades" Office 2000,
    > dann Office XP, Office 2004 und Office 2008. Neue
    > Funktionen sind eher Feinschliff und die
    > wirklichen Probleme, z. B. seit langer, langer
    > Zeit die Probleme bei wirklich großen Dokumenten,
    > sind noch immer nicht behoben. Es sind natürlich
    > neue Programme, aber mal Hand aufs Herz: Wie viel
    > neues ist denn mit jedem Versionssprung wirklich
    > hinzugekommen?

    Ich hab erwartet dass du genau das antworten würdest.

    > diese werden stets
    > > kostenfrei zum Download angeboten. Lediglich
    > ein
    > Upgrade auf eine neue Version kostet
    >
    > verständlicherweise Geld, da es sich dann um
    > eine
    > Neuentwicklung handelt.
    >
    > Eben. Und eine echte Neuentwicklung ist es eben
    > nicht. Auch werden keine bahnbrechend neuen
    > Funktionen mehr hinzukommen. Warum auch. Office
    > ist schon jetzt so grausam umfangreich, ein
    > normaler Nutzer verwendet nicht mal 20 Prozent
    > aller Funktionen.

    Von XP auf Vista wurde die komplette Oberfläche erneuert und das ganze System grundlegend verändert. Von Office 2003 zu Office 2008 wurde ebenso alles komplett verändert und die neue Oberfläche mit Ribbons eingeführt, die insgesamt eigentlich sehr positiv aufgenommen wird. Allein an der Entwicklungszeit ist schon deutlich bemerkbar wieviel Zeit diese Veränderungen in Anspruch genommen haben. Und somit stellt beides für mich auch eine "echte" Neuentwicklung da.

    intellexi


  7. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Drew 09.03.08 - 22:37

    Andreas Heitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und hier zeigt sich nun, dass du das Prinzip nicht
    > verstanden hast. Die Preise bestimmt der
    > Programmierer selbst, und nicht Apple.

    Von freier Marktwirkschaft hast du wohl noch nie etwas gehört. Wenn ein Programmierer sein Produkt über mehrere Vertriebskanäle anbieten kann, ist das für den Kunden positiv als auch für den Programmierer. Denn mehrere Kanäle bedeuten Konkurrenzsituation der Kanäle zueinander, was zu einer Optimierung der jeweiligen Vertriebskanäle oder Generierung von Mehrwert führt, was sich meistens in einem niedriegeren Preis wiederspiegelt, wobei der Programmierer immer noch gleich viel kriegt (bessere Kosteneffizienz wird ja bei den Vertriebskanälen geschaffen). Niedrigere Preise sorgen dafür, das mehr Produkte verkauft werden. Also steigen die Einnamen des Programmieres. Und er Kunde ist glücklich. Nur der Vertriebskanal hats nicht so leicht.




    > Was ist denn das für ein blöder Spruch? Jedes
    > Unternehmen und Rechteinhaber legt die Spielregeln
    > fest.

    ach so, und wenn MS genau das tut meckerst du rum. Doppelmoral


    > Jupp, versuch mal bei Sony Playstation Network ein
    > Spiel zu veröffentlichen.

    Nur gibt es bei Sony noch zig andere Vertriebskanäle. Es gibt auch unabhängige Onlineplatformen für Sony. Wieso vergleichst du ständig ein Monopol mit einem freien Markt?




    > Und Apple hat ja auch schon
    > > angekündgt, dass es dies geschehen wird.
    > Hier
    > interessant: Messengerplatformen und
    > Communitiys
    > sollen nicht erlaubt sein, bis
    > auf die eine an der
    > Apple selber grosse
    > Anteile besitzt. Welche ist
    > das wohl.. (So
    > kann Konkurrenz einfach fern
    > gehalten
    > werden.
    >
    > Klar, Apple hat Verträge und Vertragspartner. Die
    > haben auch ihre eigenen Interessen. Und Apple muss
    > diesen Interessen nachkommen.

    Und nochmals... bei MS meckerst du rum, hier nicht. Doppelmoral.


    > Und ich werde hier angemacht wegen der
    > festgefahrenen Denke *g*

    Ich weiss, es haben schon viele andere User versucht. aber nocmals:
    DU bist der mit der festgefahrenen Denke. Du bist so dermassen verblendet und unkritisch gegenüber Apple, dass du fast alles akzeptierst.

  8. Re: Heitmann: Beweise deine Behauptung

    Autor: BookER 09.03.08 - 22:40

    Andreas Heitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Als grösster MS-Hasser in diesem Forum ist klar, dass du auch an Word rummeckern musst.

    Naja, wer Word täglich nutzt weiss, dass sich extrem viel von Version zu Version geändert hat. Ausser eben man ist fast blind vor Hass.

  9. Re: Heitmann: Beweise deine Behauptung

    Autor: Andreas Heitmann 09.03.08 - 23:19

    intellexi schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ich hab erwartet dass du genau das antworten
    > würdest.

    Na der Vergleich hinkt, das ist mir wohl bewußt. Aber was ich halt meine, ist, dass es auch für Microsoft (na?!) langsam schwierig wird, das Rad immer neu zu erfinden ...

    > Von XP auf Vista wurde die komplette Oberfläche
    > erneuert und das ganze System grundlegend
    > verändert.

    Nun, grundlegend würde ich nicht gerade sagen. Dazu ist Kleinweich noch nicht mutig genug. Zumal sie berechtigterweise Sorge haben, dass die Verwender einen so krassen Versionssprung, in dem eine Menge alter Zöpfe abgeschnitten werden, vielleicht nicht mit machen.

    Vergleiche OS 9 mit OS X. DAS nenne ich eine grundlegende Veränderung. Und auch dort hat es ca. 3 Jahre gedauert, bis die meisten Kunden diesen Sprung zu OS X hin mitgemacht haben. Und es wollen heute noch einige Kunden einen Rechner, der auch OS 9 noch booten kann - kaum zu glauben, ist aber so.

    Von Office 2003 zu Office 2008 wurde
    > ebenso alles komplett verändert und die neue
    > Oberfläche mit Ribbons eingeführt, die insgesamt
    > eigentlich sehr positiv aufgenommen wird. Allein
    > an der Entwicklungszeit ist schon deutlich
    > bemerkbar wieviel Zeit diese Veränderungen in
    > Anspruch genommen haben. Und somit stellt beides
    > für mich auch eine "echte" Neuentwicklung da.

    Die Oberflächenpolitur war auch nötig. Im Kern ist Office aber längst nicht so radikal neu, wie es sich manche Poweruser wünschen würden. Wie gesagt, es gibt noch immer zahlreiche massive Probleme mit extrem großen Dokumenten. Und in der C´t lese ich alle Jahre wieder, dass sich das eben noch nicht geändert hat.

    Aber wie gesagt, das Beispiel hinkt natürlich. Es handelt sich schon um neue Programmversionen. Dass Apple Geld für ein Update nimmt, wird mit steuerrechtlichen Gründen erklärt. Meines Erachtens nach hätte Apple das iPhone-Touch Update aber auch für den symbolischen Dollar rausgeben können. Es hat immer einen bitteren Beigeschmack, wenn ich für ein von mir bereits bezahltes Produkt noch einmal zur Kasse gebeten werde. Hätte ich einen iPod Touch, würde ich das auch nicht ganz so lustig finden.




    Mit freundlichen Grüßen

    A. M. Heitmann - I always think different! ;-)
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  10. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Andreas Heitmann 09.03.08 - 23:35

    Drew schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Von freier Marktwirkschaft hast du wohl noch nie
    > etwas gehört. Wenn ein Programmierer sein Produkt
    > über mehrere Vertriebskanäle anbieten kann, ist
    > das für den Kunden positiv als auch für den
    > Programmierer. Denn mehrere Kanäle bedeuten
    > Konkurrenzsituation der Kanäle zueinander, was zu
    > einer Optimierung der jeweiligen Vertriebskanäle
    > oder Generierung von Mehrwert führt, was sich
    > meistens in einem niedriegeren Preis
    > wiederspiegelt, wobei der Programmierer immer noch
    > gleich viel kriegt (bessere Kosteneffizienz wird
    > ja bei den Vertriebskanälen geschaffen).
    > Niedrigere Preise sorgen dafür, das mehr Produkte
    > verkauft werden. Also steigen die Einnamen des
    > Programmieres. Und er Kunde ist glücklich. Nur der
    > Vertriebskanal hats nicht so leicht.

    Damit ich Deinen Einwand richtig interpretiere:

    Wenn ich das von mir geschriebene Programm über mehrere Wege an den Kunden gebe, verändert sich somit der Preis, da die unterschiedlichen Wege sich selbst Konkurrenz machen und davon profitiert der Kunde. So ungefähr? Bemerkst Du Deinen Denkfehler in diesem Fall (Einzelner Programmierer)? Würden unterschiedliche Preise aufgrund der Konkurrenzsituation entstehen, wäre der Kunde verwirrt und würde ggf. gar nicht kaufen, da er nicht weiß, wo er das Produkt denn nun am günstigsten beziehen kann. Also bringen in diesem speziellen Fall verschiedne Vertriebskanäle gar nichts. Handelt es sich dabei aber um ein großes Projekt, also eine Firma mit mehreren Mitarbeitern und einer Unternehmensstruktur, dann gebe ich Dir recht. Denn diese Leute würden vermutlich andere Vertriebswege vorziehen.

    Ich kann für mein Produkt den Preis selbst bestimmen. Und das ist doch das Optimum. Ich erhalte sogar Feedback. Und wenn ich dem Feedback entnehme, dass mein Produkt zwar reges Interesse hervorruft, dem Kunden aber zu teuer ist, dann kann ich DIREKT reagieren ohne einen eventuell vorhandenen Zwischenhandel zu berücksichtigen. Schneller, effizienter, direkt beim Kunden.

    > ach so, und wenn MS genau das tut meckerst du rum.
    > Doppelmoral

    Kleinweich MACHT es bei XBox Live. Und es ist OK !! Du und Deine "Doppelmoral" *LOL*

    > > Jupp, versuch mal bei Sony Playstation
    > Network ein
    > Spiel zu veröffentlichen.
    >
    > Nur gibt es bei Sony noch zig andere
    > Vertriebskanäle. Es gibt auch unabhängige
    > Onlineplatformen für Sony. Wieso vergleichst du
    > ständig ein Monopol mit einem freien Markt?

    Für kleine Programmierer gibt es eben keine anderen Möglichkeiten. Denn allein der Kostenfaktor für ein SDK, die Lizenzen etc verhindern, dass kleine Entwickler Spiele für Sony produzieren. Genau dafür ist ja das Playstation Network gedacht. Ein DIREKTER Vertriebskanal. Und Sony legt dort natürlich die Regeln fest. Sony war weltweiter Marktführer (und wird es vielleicht mit der PS3 wieder werden) und hat dies leidlich ausgenutzt z. B. mit sehr schlechtem Support und Bevormundung des Einzelhandels. Freie Marktwirtschaft? Nur im Geiste ...

    > Und nochmals... bei MS meckerst du rum, hier
    > nicht. Doppelmoral.

    Hä?! Ich halte Windows Mobile sogar für recht gut. Hatte selbst einige Smartphones - und das hab ich auch in früheren Postings zum Ausdruck gebracht. Und dort gibts Messenger etc ...

    Ist Doppelmoral Dien neues Lieblingswort? *g*

    > > Und ich werde hier angemacht wegen der
    >
    > festgefahrenen Denke *g*
    >
    > Ich weiss, es haben schon viele andere User
    > versucht. aber nocmals:
    > DU bist der mit der festgefahrenen Denke. Du bist
    > so dermassen verblendet und unkritisch gegenüber
    > Apple, dass du fast alles akzeptierst.

    Das behauptest Du. Ich akzeptiere nicht, dass Apple kostenpflichtige Updates anbietet, finde es ziemlich merkwürdig. Ich kaufe mir aber auch keinen iPod Touch und unterstütze diese Praxis. Ich finde es auch ziemlich bescheiden, dass das SDK Multitasking bei damit erstellten Programmen nicht zuläßt. Hierzu habe ich hier schon einen Beitrag geschrieben.

    Momentan fällt mir aber nichts negatives mehr ein, Sorry. Das könnte auch damit zusammen hängen, dass ich mit meinem System bislang sehr zufrieden war und keine Probleme hatte. Zumindest keine nennenswerten. Und im Vergleich zu meiner Windows-Zeit ist das etwas ungemein beruhigendes, das kannst Du mir glauben. Sowohl für die Nerven als auch für den Geldbeutel ...




    Mit freundlichen Grüßen

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  11. Re: Heitmann: Beweise deine Behauptung

    Autor: Andreas Heitmann 09.03.08 - 23:39

    BookER schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Andreas Heitmann schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > Als grösster MS-Hasser in diesem Forum ist klar,
    > dass du auch an Word rummeckern musst.

    Ich "meckere" nicht an Word herum. Es war nur als (zugegeben schlechtes) Beispiel für kostenpflichtige Upgrades gedacht. Ich verwende selbst Office 2004 und in Kürze 2008. Aber das Rad kann halt auch nicht ständig neu erfunden werden. Das ist bei Apples iLive und iWork auch nicht viel anders. Bei letzterem kam dieses Jahr immerhin noch eine kleine Tabellenkalkulation dazu.

    > Naja, wer Word täglich nutzt weiss, dass sich
    > extrem viel von Version zu Version geändert hat.

    Der normale User nutzt vielleicht 20 Prozent der mächtigen Software. Und innerhalb dieser Funktionen hat sich so wahnsinnig viel nicht getan.

    > Ausser eben man ist fast blind vor Hass.

    Mann das hat doch nix mit Hass zu tun. Nun ist aber mal gut. Soll ich jetzt nur noch schreiben, wie toll, super, sicher usw. Kleinweich ist. Willst du so einen Schwachsinn hören? Komm mal wieder runter ... !


    Mit freundlichen Grüßen

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  12. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Drew 10.03.08 - 00:58

    Mensch, du scheinst nicht mal die Grundsätze von BWL und freier Marktwirtschaft zu verstehen. Ich hab ein Lehrbuchbeispiel für Softwarevertrieb getippt. Naja, warscheinlich stellst du jetzt auch noch klassisches IT BWL in Frage.

    Andreas Heitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >>
    > Wenn ich das von mir geschriebene Programm über
    > mehrere Wege an den Kunden gebe, verändert sich
    > somit der Preis, da die unterschiedlichen Wege
    > sich selbst Konkurrenz machen und davon profitiert
    > der Kunde. So ungefähr? Bemerkst Du Deinen
    > Denkfehler in diesem Fall (Einzelner
    > Programmierer)?

    Das Produkt konkurriert sich nicht selber, sondern die unterschiedlichen Vertriebswege. Und hier werden Einspahrungen gemacht. Profitieren tun hier vor allem der Kunde und der Hersteller (in dem fall der Programmierer) Ganz klassische BWL.

    > Würden unterschiedliche Preise
    > aufgrund der Konkurrenzsituation entstehen, wäre
    > der Kunde verwirrt und würde ggf. gar nicht
    > kaufen, da er nicht weiß, wo er das Produkt denn
    > nun am günstigsten beziehen kann.

    ähh, diese Argumentation ist nicht dein Ernst. Also weil es bei MediaMarkt andere Preise gibt im im Store XY und im Geschäft TT kaufen die Kunden deiner Meinung nach weniger. Sorry, aber dieser Gedankengang ist so wirr und konfus, da kann ich nicht wirklich was dazu sagen. Für wie dumm hälst du den Konsumenten eigentlich? Oder andere Frage: Wenn du den Fernseher 0087 von Sony möchtest und ihn an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Preisen siehst, bist du desswegen so verwirrt, dass du ihn nicht einkaufst? *lol*

    Und dann gibts noch die Schnäpchenjäger Preisgestaltung. Ein genannter Fespreis mit vielen Rabattaktionen bei unterschiedlichen Händlern führ bekannterweisen zu einer Absatzsteigerung.



    > Ich kann für mein Produkt den Preis selbst
    > bestimmen. Und das ist doch das Optimum.

    Der Preis wird normalerweise vom Markt bestimmt, was bei einem guten Produkt zu einer Absatzsteigerung führt. (klassisches BWL) Bei einer Ausshebelung der Marktstrukturen (wie hier bei Apple) wird erfahrungsgemäss und nach der Theorie weniger verkauft. Der geringere Umsatz kann nur bei hochpreisigen Gütern wieder rein geholt werden.




    > Kleinweich MACHT es bei XBox Live. Und es ist OK
    > !! Du und Deine "Doppelmoral" *LOL*

    Nochmal: Bei der XBox gibt es zig Vertriebswege. Und XBox Live ist nur einer davon. Kannst du nicht vergleichen.

    > > > Jupp, versuch mal bei Sony
    > Playstation
    > Network ein
    > Spiel zu
    > veröffentlichen.
    >
    > Nur gibt es bei Sony
    > noch zig andere
    > Vertriebskanäle. Es gibt auch
    > unabhängige
    > Onlineplatformen für Sony. Wieso
    > vergleichst du
    > ständig ein Monopol mit einem
    > freien Markt?
    >
    > Für kleine Programmierer gibt es eben keine
    > anderen Möglichkeiten.

    Doch, den gibt es. Augen aufmachen. Ansonsten könnte ja kein kleiner Programmierer von seinem Job leben.

    Denn allein der
    > Kostenfaktor für ein SDK, die Lizenzen etc
    > verhindern, dass kleine Entwickler Spiele für Sony
    > produzieren. Genau dafür ist ja das Playstation
    > Network gedacht. Ein DIREKTER Vertriebskanal.

    Für die PS Konsonlen gibt es mehrere einfache Vertriebskanäle für Einzelprogrammierer, welche nicht direkt über Sony gehen. Mal abgesehen davon, dass man alleine heutzutage kaum mehr in Computerspiel mehr erstellen kann. Programme sind nun mal noch viel einfacher zu erstellen wie Games.


    >
    > Das behauptest Du. Ich akzeptiere nicht, dass
    > Apple kostenpflichtige Updates anbietet, finde es
    > ziemlich merkwürdig.
    Komisch, in anderen Post hast du aufgeführt, dass du das ok findest.


    >
    > Momentan fällt mir aber nichts negatives mehr ein,
    > Sorry. Das könnte auch damit zusammen hängen, dass
    > ich mit meinem System bislang sehr zufrieden war
    > und keine Probleme hatte. Zumindest keine
    > nennenswerten.

    Wenn ein Monopol für dich nichts negatives ist... Moment, ist es wenn es sich um das MS Monopol handelt. Bei Apple einfach mal n auge zudrücken, gelle.

  13. Re: zweiter Abzocke-Thread Oder: Dreistigkeiten, die sich nur Apple erlauben kann

    Autor: bwler seit 60 Jahren 10.03.08 - 08:34

    Andrew schrieb:

    > > Wie viele Jahre warst Du in der freien
    > Wirtschaft
    > tätig?
    >
    > über 30 Jahre. Daneben halte Vorlesungen an
    > verschiedenen Deutschen und Amerikanischen Unis.


    Das ist umso erschreckender, wenn dann solche Aussagen getroffen werden.


    < Wieso braucht es denn für so gut wie alle
    > Zusatzsoftware Jalebreakes? Über iTunes kann ich
    > nur AppleSoftware, bzw von Apple freigegebene
    > Software aufspielen. Ansonsten ist ein Jalebreake
    > nötig. Leg dir einfach mal ein iPhone zu, wirst es
    > schon selber merken.
    >


    Was ist Jalebreakes? Meinst du etwas Jailbreaks? Ich dachte du hälst Vorlesungen an amerikanischen Unis *lach*

  14. Re: zweiter Abzocke-Thread Oder: Dreistigkeiten, die sich nur Apple erlauben kann

    Autor: Melanie46 10.03.08 - 08:52

    Na, was für ein Posting. 0 Inhalt, das einzige was der Poster machen kann ist sich über einen Schreibfehler aufregen. (Verzweifeltes Fanboy Posting?)

    Abgesehen davon hat Andrew nun mal recht. Oder zeig und soch mal das Gegenteil auf.



  15. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Melanie46 10.03.08 - 08:59

    > Würden unterschiedliche Preise
    > aufgrund der Konkurrenzsituation entstehen, wäre
    > der Kunde verwirrt und würde ggf. gar nicht
    > kaufen, da er nicht weiß, wo er das Produkt denn
    > nun am günstigsten beziehen kann.


    Ohh, der armeverwirrte Kunde... Jetzt versteh ich wie es zu dem schlechten Pisa Ergebniss kommen konnte. Alle sind verwirrt. Es ist ja üblich, dass es für ein und dasselbe Produkt verschiedene Preise gibt.

    Wobei... Ich glaube, Heitmanns Post ist vielmehr ein Beleg der Pisastudie. Ich weiss, ich lasse mich jetzt auf Heitmann-Niveau herunter, aber dazu fällt mir nur eines ein: Das ist wohl die dümmste Aussage welche ich hier im Forum je gelesen hab.

    unterschiedliche preise aufgrund der konkurrenzsituation verwirren den Kunden und halte vom kaufen ab.

    tststs

  16. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Melanie46 10.03.08 - 09:01

    Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen. Passt.


    Melanie46 (hat auch einige applegeräte rumstehen und hat sich vor Urzeiten auch mal mit bwl beschäftigt)

  17. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Andreas Heitmann 10.03.08 - 09:28

    Drew schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mensch, du scheinst nicht mal die Grundsätze von
    > BWL und freier Marktwirtschaft zu verstehen. Ich
    > hab ein Lehrbuchbeispiel für Softwarevertrieb
    > getippt. Naja, warscheinlich stellst du jetzt auch
    > noch klassisches IT BWL in Frage.

    Nicht?! Na denn :) Na wenn das ein Lehrbuchbeispiel ist, warum begehst Du dann den Anfängerfehler, zwei völlig unterschiedliche Vertriebskanäle mit völlig verschiedenen Zielsetzungen miteinander zu vergleichen? Aber als BWLer geht offenbar alles nur per Lehrbuch ja? Etwas mehr flexibilität bitte :)

    > Andreas Heitmann schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > >>
    > Wenn ich das von mir geschriebene
    > Programm über
    > mehrere Wege an den Kunden
    > gebe, verändert sich
    > somit der Preis, da die
    > unterschiedlichen Wege
    > sich selbst Konkurrenz
    > machen und davon profitiert
    > der Kunde. So
    > ungefähr? Bemerkst Du Deinen
    > Denkfehler in
    > diesem Fall (Einzelner
    > Programmierer)?
    >
    > Das Produkt konkurriert sich nicht selber, sondern
    > die unterschiedlichen Vertriebswege. Und hier
    > werden Einspahrungen gemacht. Profitieren tun hier
    > vor allem der Kunde und der Hersteller (in dem
    > fall der Programmierer) Ganz klassische BWL.

    Der Programmierer profitiert nicht davon, wenn der Markt nicht so schnell und präzise durchdrungen werden kann, da durch die klassischen Vertriebswege der Kunde zum Produkt gehen muss. Beim App-Store kommt das Produkt zum Kunden.

    >
    > > Würden unterschiedliche Preise
    > aufgrund
    > der Konkurrenzsituation entstehen, wäre
    > der
    > Kunde verwirrt und würde ggf. gar nicht
    >
    > kaufen, da er nicht weiß, wo er das Produkt
    > denn
    > nun am günstigsten beziehen kann.
    >
    > ähh, diese Argumentation ist nicht dein Ernst.
    > Also weil es bei MediaMarkt andere Preise gibt im
    > im Store XY und im Geschäft TT kaufen die Kunden
    > deiner Meinung nach weniger. Sorry, aber dieser
    > Gedankengang ist so wirr und konfus, da kann ich
    > nicht wirklich was dazu sagen. Für wie dumm hälst
    > du den Konsumenten eigentlich? Oder andere Frage:
    > Wenn du den Fernseher 0087 von Sony möchtest und
    > ihn an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen
    > Preisen siehst, bist du desswegen so verwirrt,
    > dass du ihn nicht einkaufst? *lol*

    Nochmal: Du vergleichst das klassische Vertriebsnetz über den Groß- und Einzelhandel mit einem Direktvertriebsweg, der sogar das Internet ausschaltet und direkt beim Endverbraucher landet. Das passt eben nicht zusammen. Und alles hat seine Vor- und Nachteile dabei ...


    > Der Preis wird normalerweise vom Markt bestimmt,
    > was bei einem guten Produkt zu einer
    > Absatzsteigerung führt. (klassisches BWL)

    Du sagst es selbst: Klassisch und ich gebe Dir in diesem klassischen Fall auch absolut recht. Nur ist ein direkter Kanal zum Endkunden eben nicht mehr klassisch ...


    Bei
    > einer Ausshebelung der Marktstrukturen (wie hier
    > bei Apple) wird erfahrungsgemäss und nach der
    > Theorie weniger verkauft.

    Theorie ....

    Der geringere Umsatz
    > kann nur bei hochpreisigen Gütern wieder rein
    > geholt werden.

    Stellt sich die Frage nach dem geringeren Umsatz, wenn ich den Kunden direkt erreichen kann und selbst den Preis festlege. Und das gilt ja weltweit. Es ist schon eine Kraftanstrengung, über klassische Vertriebswege den Kunden weltweit (und wirklich auf der GANZEN Welt, selbst im letzten Dorf, sofern die dann mal das iPhone haben können) zu erreichen - vor allem finanziell, und diese "Puste" hat ein kleiner Programmierer eben nicht.

    > Nochmal: Bei der XBox gibt es zig Vertriebswege.
    > Und XBox Live ist nur einer davon. Kannst du nicht
    > vergleichen.

    Nochmal: Die anderen (klassischen auf DVD) Vertriebswege sind für kleine Programmierer oder Gruppen nicht erschwinglich und unerreichbar, daher der direkte Vergleich zum App-Store absolut realistisch.

    > Doch, den gibt es. Augen aufmachen. Ansonsten
    > könnte ja kein kleiner Programmierer von seinem
    > Job leben.

    Na, was glaubst du, wie lange es dauert, bis man sich als einzelner eine solche Existenz aufgebaut hat?!

    > Für die PS Konsonlen gibt es mehrere einfache
    > Vertriebskanäle für Einzelprogrammierer, welche
    > nicht direkt über Sony gehen.

    Zum Beispiel? Ich kenne keinen einzigen außer DVD oder Network ... und letzteres befindet sich noch im Aufbau. Diese Homebrew Geschichte wurde von Sony brutal abgewürgt (Ha, noch ein Beispiel für rigoroses Handeln eines Marktführers :-) ...)

    Mal abgesehen davon,
    > dass man alleine heutzutage kaum mehr in
    > Computerspiel mehr erstellen kann. Programme sind
    > nun mal noch viel einfacher zu erstellen wie
    > Games.

    Den Gegenbeweis wird die Wii herstellen. Da können kleine Teams ohne großen finanziellen Backround Geld verdienen, eben wie im App-Store ...

    > Wenn ein Monopol für dich nichts negatives ist...

    Für jedes Unternehmen ist eine Monopol-Situation ein Glückstreffer. Negativ wirds, wenn das Unternehmen das ausschlachtet ... und moralisch zweifelhaft handelt.

    > Moment, ist es wenn es sich um das MS Monopol
    > handelt. Bei Apple einfach mal n auge zudrücken,
    > gelle.

    jaja ... :)



    Mit freundlichen Grüßen

    A. M. Heitmann - I always think different! ;-)
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    "Der größte Luxus, den man sich leisten kann, ist eine eigene Meinung." - Sir Alec Guinness
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  18. Re: @Heimann

    Autor: Andreas Heitmann 10.03.08 - 12:24

    Andrew schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie ich gerade gelesen habe, scheinen sie nichts
    > dagegen zu haben, dass Apple ein Monopolstellung
    > einnehmen möchte (und diese wohl auch teilweise
    > erreichen wird).
    > Nun ja, wem dem so ist lohnt es sich nicht mehr
    > mit Ihnen zu diskutieren. Fanatiker lassen sich
    > nicht mit normalen Argumenten überzeugen.

    Ich finde, der Begriff Fan/Fanatiker wird hier völlig überbewertet und überbeansprucht. Es ist natürlich immer schön, wenn man sich nur den Extremen hingibt ...

    Ein Monopol ist für ein Unternehmen ein absoluter Glücksgriff und für ein solches immer erstrebenswert. Für den Kunden ist ein Monopol häufig ein Nachteil, zumindest verbinden wir damit immer etwas negatives. Das ist aber kein muss, sondern ein kann. Ein Monopol bedeutet erst einmal lediglich, dass man allein am Markt ist oder sich einen Markt entsprechend aufgeteilt hat (wie z. B. bei den Energiekonzernen, und dort wird das ja auch leidlich ausgenutzt).

    Es stellt sich dabei immer die Frage nach dem moralischen Kontext. Nutzt ein Unternehmen ein Monopol nach Herzenslust aus, ist das für den Konsumenten immer schlecht. Findet ein Unternehmen jedoch eine Ballance wie auch immer geartet, kann das durchaus positiv sein. Ob Apple so verfährt, wird sich zeigen müssen - vor allem in Bezug auf den App-Store. Dass eine Quasi-Monopolstellung nicht zwangsläufig ein Nachteil für den Kunden darstellt, zeigt der iTunes Store. 99 Cent sind ein fairer Preis und vorher gab es nur Kraut und Rüben und die haben die Preise und Leistungen willkürlich bestimmt - also für den Kunden recht unübersichtlich.

    Extreme sind so eine Sache. Unsere Welt ist nun mal polar, aber es gibt auch Nuancen, die es halt auszuloten gillt.

    Soviel mal zum Grundsätzlichen .. :-)


    Mit freundlichen Grüßen

    A. M. Heitmann - I always think different! ;-)
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  19. Re: Der Fall ist hoffnungslos, Heitmann hat ein fest zementiertes Weltbild

    Autor: Andreas Heitmann 10.03.08 - 12:57

    Drew schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > na, alles klar, du möchtest das ms monopol gegen
    > ein Apple monopol austauschen. Also ein Hard- und
    > Softwaremonopol durch EINEN Konzern. alles klar.
    > alles steve jobs überlassen. ah ja
    >
    > hei, ist steve nicht der typ, der ab und zu
    > einfach mal Leute entlässt um die anderen bei
    > Stange zu halten? (tut er ja, auch laut
    > offizieller Bio, des öftern)

    Es ist schon interessant zu sehen, dass das was ich schreibe bei Dir im Kopf völlig anderes ankommt und Du etwas eigenes hinein interpretierst.

    Ein Monopol ist immer dann schlecht, wenn es negativ ausgenutzt wird. Leider kennen wir Kunden das kaum anders. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass ein Monopol grundsätzlich etwas schlechtes ist.

    Und Du suchst derzeit krampfhaft nach Gründen, ein von Apple gestartetes Direktvertriebssystem, das sich erst noch erproben muss, bereits im Vorfeld schlecht zu reden.

    Ein Markt bereinigt sich auch mal selbst. D. h., es kann durchaus passieren, dass der App-Store von Kunden und oder Programmierern gar nicht wie geplant angenommen wird. Und Peng, ist alles was wir hier reden heiße Luft ... !


    > Andreas Heitmann schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > arlti schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Versteh ich dich richig.
    > Solange du mit
    >
    > Appleprodukten zufrieden
    > bist hast du nichts
    > gegen
    > ein
    > Monopolstreben Apples einzuwenden.
    > Ok.
    >
    > Mann hast Du einen Betonkopp! NEIN! Solange
    > ICH
    > mit einem Produkt sehr zufrieden bin,
    > gibt es für
    > MICH keinen Grund, MIR etwas
    > anderes zu suchen.
    > Dass hier ständig meine
    > Worte im Munde verdreht
    > werden müssen!
    >
    > Jedes Unternehmen ist bestrebt, eine
    >
    > Monopol-Situation zu erreichen. Das ist das
    >
    > Optimum. Die Frage ist immer: Welches Übel ist
    > für
    > einen PERSÖNLICH schlimmer?! Und in
    > MEINEM FALL,
    > und nur meinem Fall, ist es
    > derzeit Microsoft. Ich
    > weiß nicht wie ich
    > mich noch deutlicher ausdrücken
    > soll, damit
    > es auch der letzte Hinterwäldler
    > versteht.
    > Comics zeichnen geht hier leider nicht
    > ... !
    > :D
    >
    > In diesem Sinne ....
    >
    > A. Heitmann
    >
    > ===========================
    > An Apple a day
    > keeps the Doc away ...
    >
    > ===========================
    > www.apple.de /
    > www.m-store.de
    > ===========================
    >
    >




    Mit freundlichen Grüßen

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  20. Re: Händler verdienen nun mal auch Geld

    Autor: Andrew 10.03.08 - 13:00

    Herr Heitmann, ich lege Ihnen ans Herz sich mal das eine oder andere BWL Buch zuzulegen oder mal einige Vorlesungen zu besuchen. Ihre Argumentation ist schlicht und ergreifend falsch, die von Drew weitgehendst richtig.

    das Argument von wegen "zwei völlig unterschiedliche Vertriebswege" zeigt, dass sie nicht die geringste Ahnung von der Materie haben. Genau DASS es unterschiedliche Vertriebswege gibt, egal ob online oder real, macht den freien Markt aus.

    Der Direktvertriebsweg (was der AppStore von Apple jedoch nicht ist) ist der usprüngstlichste und klassischste aller Vertriebswege. Auch der Vertrieb über Internet, iTunes oder direkt auf das iPhone sind eigentlich als klassisch zu bezeichnen, obschon sie auf einem modernen Medium, bzw sich einer neuen Technik bedienen.

    Der Vergleich von Drew ist korrekt und legitim. Ihre Argumente jedoch nicht.

    Apple verhindert ja auch gleichzeitig sämtliche mögliche Vertriebswege, sei es jetzt im Einzelhandel, über den Versandhandel, Onlinestore oder Direktvertrieb duch die Ersteller.

    Beim AppStore handelt es sich des übrigen NICHT um einen Direktvertrieb. Direktvertrieb wäre es, wenn jeder Programmieres sein eigenes Programm selber anbieten würde. Apple fungiert hier als (zwangs)Zwischenhändler. Apple hat die Möglichkeit, das Programm selber zu vertreiben ausgeschlossen und eliminiert. Danneben verhindert Apple, dass Programme über andere Zwischenhändler vertrieben werden kann.

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