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Wie funktiniert das?

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  1. Wie funktiniert das?

    Autor: DER GORF 10.03.08 - 11:59

    Ich bin leider nicht Techniker genug um mit der schematischen Darstellung etwas anfangen zu können, kann mir das mal jemand (so im Ansatz) erklären?

    Ich meine, wie funktioniert das Ding dann? Misst das auftretende Spannungsspitzen in den Chips?

    ---

  2. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: Vollstrecker 10.03.08 - 12:07

    DER GORF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin leider nicht Techniker genug um mit der
    > schematischen Darstellung etwas anfangen zu
    > können, kann mir das mal jemand (so im Ansatz)
    > erklären?
    >
    > Ich meine, wie funktioniert das Ding dann? Misst
    > das auftretende Spannungsspitzen in den Chips?
    >
    > ---

    Ich könnte mir vorstellen das es eine platte ist die über die elektronischen teile liegt und auch halbleiter in atomaren größen enthält. Die Platte wird überwacht und wenn sich dort was ändert wird halt alarm geschlagen.

    So könnte ich mir das in etwa vorstellen.

  3. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: crusher00 10.03.08 - 12:16

    DER GORF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin leider nicht Techniker genug um mit der
    > schematischen Darstellung etwas anfangen zu
    > können, kann mir das mal jemand (so im Ansatz)
    > erklären?
    >
    > Ich meine, wie funktioniert das Ding dann? Misst
    > das auftretende Spannungsspitzen in den Chips?
    >
    > ---

    Dazu muss man erst mal vertsehen wie ein pn-Übergang funktioniert (mal bei Wikipedia nachschlagen)

    Zur strahlendetektion verwendet man dann einen "gewöhnlichen" (gewöhnlich ist mit Vorsicht zu geniessen !) pn-Übergang, den man in Sperrichtung schaltet.
    Trifft nun ein Strahlungsteilchen in das Halbleitermaterial des pn-Übergangs, so ionisiert es das Halbleitermaterial.

    Die erzeugten Ionen/Elektronen vermindern dann die Raumladung, was sich mit einer Änderung der Sperrspannung bemerkbar macht.

    Diese Sperrspannungsänderung kann man nun elektronisch auswerten.

  4. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: holzmichel 10.03.08 - 12:34

    crusher00 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DER GORF schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin leider nicht Techniker genug um mit
    > der
    > schematischen Darstellung etwas anfangen
    > zu
    > können, kann mir das mal jemand (so im
    > Ansatz)
    > erklären?
    >
    > Ich meine, wie
    > funktioniert das Ding dann? Misst
    > das
    > auftretende Spannungsspitzen in den Chips?
    >
    > ---
    >
    > Dazu muss man erst mal vertsehen wie ein
    > pn-Übergang funktioniert (mal bei Wikipedia
    > nachschlagen)
    >
    > Zur strahlendetektion verwendet man dann einen
    > "gewöhnlichen" (gewöhnlich ist mit Vorsicht zu
    > geniessen !) pn-Übergang, den man in Sperrichtung
    > schaltet.
    > Trifft nun ein Strahlungsteilchen in das
    > Halbleitermaterial des pn-Übergangs, so ionisiert
    > es das Halbleitermaterial.
    >
    > Die erzeugten Ionen/Elektronen vermindern dann die
    > Raumladung, was sich mit einer Änderung der
    > Sperrspannung bemerkbar macht.
    >
    > Diese Sperrspannungsänderung kann man nun
    > elektronisch auswerten.
    >

    Soweit die Theorie. Eine eben solche Detektionsplatte wird wohl zum Eisatz kommen.
    Die Frage stellt sich mir eher nach der Effizienz?

    Die niederenergetische Höhenstrahlung wird von unserer Athmosphäre zum größten Teil absorbiert. Diese zu detektieren ist leicht.

    Ein Problem könnte die energiereiche Strahlung machen. Denn diese kann bei Wechselwirkung mit Materie deutlich mehr Energie emittieren.
    Allerdings ist die Detektion äußerst schwierig da diese Strahlung so gut wie garnicht absorbiert wird!

  5. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: /mecki78 10.03.08 - 13:03

    DER GORF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin leider nicht Techniker genug um mit der
    > schematischen Darstellung etwas anfangen zu
    > können, kann mir das mal jemand (so im Ansatz)
    > erklären?
    >
    > Ich meine, wie funktioniert das Ding dann? Misst
    > das auftretende Spannungsspitzen in den Chips?

    Naja, was gibt es da gross zu verstehen? Willst du wirklich die Details kennen? Wozu?

    Der Artikel sagt eigentlich alles was man als Anwender wissen muss. Kosmische Strahlung führt zu Fehlern in der Elektronik. Daten wandern von A nach B und sollten bei B so ankommen wie sie bei A losgeschickt wurden bzw. Daten liegne in A und in B, B ist eine Kopie von A und sollte folglich identisch mit A sein.

    Normalerweise ist das auch so. Wenn jetzt aber diese fiesse Strahlung dazwischen funkt, dann können die Daten korrumpiert werden. D.h. sie kommen nicht so an, wie sie weg gesendet wurden bzw. die Kopie ist nicht mehr identisch mit dem Original.

    Folge: Es werden falsche Daten verarbeitet, dein Program crashed oder produziert komische Ergebnisse.

    Um das zu vermeiden gibt es einfache Wege: Wenn man Daten versendet oder eine Kopie speichert, kann man das mit Fehlerkorrektur tun. Man berechnet aus den Daten eine Prüfsumme. Bevor man nun mit den Daten arbeitet prüft man jedes mal erneut die Prüfsumme. Stimmt die nicht mehr, sind die Daten falsch. Dann muss man sie erneut übertragen oder erneut eine Kopie vom Original anforder.n Allerdings kostet das natürlich Zeit diese Prüfsumme zu errechnen bzw. jedes mal zu prüfen bevor man die Daten nutzt.

    Normalerweise gibt es nicht viel was die Daten "kaputt" machen könnte. Diese Strahlung ist halt eine Ursache. Meist ist es Strahlung. Wenn es nicht kosmische ist, dann sind es halt Funkwellen oder andere magnetische oder elektrische Felder.

    Intels Idee: Statt die Daten durch Prüfsummen abzusichern, tun wir erstmal so, als ob die Daten nie kaputt gehen können und verlassen uns darauf, dass die Daten immer korrekt ankommen bzw. Kopien immer korrekt bleiben. Zusätzlich bauen wir aber in der Nähe der Daten einen Chip ein, der bestimmte Strahlungen erkennt.

    Wenn nun dieser Chip Alarm schlägt und sagt "Achtung, ich habe da was gesehen, was vielleicht die Daten kaputt gemacht hat", dann reagiert das System darauf, indem es die Daten sicherheitshalber erneut anfordert oder die Kopie weg wirft und eine neue vom Original erstellt.

    Nachteil: Das ist noch langsammer als mit Prüfsummen zu arbeiten.

    Vorteil: Es wird nur dann gemacht, wenn es auch einen Grund dafür gibt anzunehmen, dass die Daten nicht stimmen und nicht immer wie die Prüfsummen, die das rein präventiv machen. Und solange der Chip nur selten Alarm schlägt ist das Verfahren schneller als das mit Prüfsummen.



    /Mecki

  6. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: Yeeeeeeeeha 10.03.08 - 13:50

    /mecki78 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Naja, was gibt es da gross zu verstehen? Willst du
    > wirklich die Details kennen? Wozu?

    Stell dir vor, Einstein hätte sich gedacht "ach wozu die Raumzeit verstehen, wer will denn die Details kennen?" *lol*

    ;)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  7. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: mr.mojo risin 10.03.08 - 14:08

    ja ohne witz wozu den? Hätte ihm doch ne menge kopfzerbrechen erspart und gebracht hats auch niemandem wirklich was...

  8. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: Yeeeeeeeeha 10.03.08 - 14:26

    mr.mojo risin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ja ohne witz wozu den? Hätte ihm doch ne menge
    > kopfzerbrechen erspart und gebracht hats auch
    > niemandem wirklich was...

    Tja das ist halt der Unterschied zwischen Menschen, der Fragesteller würde halt gern seinen Horizont erweitern, während andere mit ihrem eingeschränkten Wissen zufrieden sind.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  9. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: DER GORF 10.03.08 - 15:21

    /mecki78 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Naja, was gibt es da gross zu verstehen? Willst du
    > wirklich die Details kennen? Wozu?
    >

    ^^ Aus Neugier :)

    Und es ist eine Neuentwicklung die für mich gar nicht SOO uninteresasnt ist, ich muss die Dinger schließlich verkaufen o_O also, wenn oder falls sie denn auf den Markt kommen und einen merklichen Unterschied bringen, siehe FBDIMMs zu REGISTERED DIMMs etc. wenn also die MEMS ECC Speicher zu einem neuen Standard gehören, der bedingt durch die Bauweise nicht zwangsläufig zu alten Systemen kompatibel ist, sollte ich meinen Kunden wenigstens erklären können wo der Unterschied zu ECC und MEMS ECC Speichern ist (solche Fragen werden erstaunlich oft gestellt, der Kunde will schließlich einen Vernünftigen Grund um auf- oder nicht aufzurüsten) UND nicht wenige wollen dann auch gleich noch wissen wie denn das funktioniert. wäre zwar vielleicht einfacher auf ein technisches Datasheet zu warten, gerade in diesem Moment finde ich das ganze aber einfach zu interessant um das zu tun.

    ...

    Ich hoffe das erklärt meine Frage einigermaßen :P

    ---

  10. Re: Wie funktiniert das?

    Autor: /mecki78 11.03.08 - 12:51

    DER GORF schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > ^^ Aus Neugier :)

    Reicht es nicht einfach zu wissen, dass es funktioniert? Muss man wirklich wissen, wie es genau funktioniert?

    > Und es ist eine Neuentwicklung die für mich gar
    > nicht SOO uninteresasnt ist, ich muss die Dinger
    > schließlich verkaufen o_O

    Naja, hier reicht doch aber das, was im Artikel steht, oder wollen deine Kunden echt die technischen Details dahinter wissen? Ich glaube die meisten Kunden wollen nur was hören in der Richtung:

    - Ohne Sicherung, fehleranfällig.

    - Mit ECC Sicherung, fehlertollerant, aber langsam, da die Daten immer wieder erneut auf Korrektheit geprüft werden.

    - Mit Intels Verfahren, fehlertollerant, aber Daten werden nicht immer geprüft, sondern ein Chip sagt dem System, wann die Gefahr einer Datenkorrumpierung besteht, worauf hin die vielleicht korrupten Daten verworfen werden. Dadurch ist es fehlertollerant, aber ohne die Geschwindigkeitsnachteile der ECC Lösung.

    Wer frägt denn dann noch nach "Aha, und wie genau im Detail funktioniert das nun, dass der Chip das erkennt"?



    /Mecki

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