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Wenn ich sowas lese..

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  1. Wenn ich sowas lese..

    Autor: dsl 10.03.08 - 16:20

    möchte ich am liebsten mit einer Gartenscheere das Kabel zum DSL Modem durchschneiden und anschließend DSL kündigen.
    Gib es jemanden, der noch nicht dabei ist irgendwie mit Lobby-Arbeit es durchzusetzen, uns auf die Leitung schauen zu können? Mich kotzt das echt an.
    Und auf mich zugeschnittene Werbung will ich nicht. Wenn schon Werbung, dann für alle die selbe. Das kotzt mich auch schon bei z.B. Amazon an. Da kaufst du einmal für eine Bekannte ein Buch über Geburtsvorbereitung, und schon enthält jede Werbe-Mail irgendwelche Baby- und Eltern- Bücher. Soll ich zurückschreiben "ICH HABE KEINE KINDER, ES WAR NICHT FÜR MICH" ? Werbung soll aufzeigen, was es insgesamt so alles neues gibt und Interessen wecken, und nicht einfach mit Dingen zuzuschmeißen, wo der Werber lt. einer Computer- Auswertung glaubt zu wissen, dass es mich interessiert und konsequent mir andere Dinge vorenthält.

  2. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: Dodo 10.03.08 - 16:24

    dsl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > möchte ich am liebsten mit einer Gartenscheere das
    > Kabel zum DSL Modem durchschneiden und
    > anschließend DSL kündigen.
    > Gib es jemanden, der noch nicht dabei ist
    > irgendwie mit Lobby-Arbeit es durchzusetzen, uns
    > auf die Leitung schauen zu können? Mich kotzt das
    > echt an.
    > Und auf mich zugeschnittene Werbung will ich
    > nicht. Wenn schon Werbung, dann für alle die
    > selbe. Das kotzt mich auch schon bei z.B. Amazon
    > an. Da kaufst du einmal für eine Bekannte ein Buch
    > über Geburtsvorbereitung, und schon enthält jede
    > Werbe-Mail irgendwelche Baby- und Eltern- Bücher.
    > Soll ich zurückschreiben "ICH HABE KEINE KINDER,
    > ES WAR NICHT FÜR MICH" ? Werbung soll aufzeigen,
    > was es insgesamt so alles neues gibt und
    > Interessen wecken, und nicht einfach mit Dingen
    > zuzuschmeißen, wo der Werber lt. einer Computer-
    > Auswertung glaubt zu wissen, dass es mich
    > interessiert und konsequent mir andere Dinge
    > vorenthält.


    Hehe, an das Problem hab ich gar nicht gedacht ^^
    Kauf ja auch so selten für andere was ein :/ oder via Amazon.. oder überhaupt...

    Wenn dann im Laden. Gibt mehr Arbeitsplätze wenn man Läden braucht

  3. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: iop 10.03.08 - 16:35

    Stell dir mal vor du gehst mit dem Internetanschluss der auf deinen vater angemeldet ist ins Netz im dir irgendwelche Erotik angebote anzuschauen.

    Dann bekommt dein Vater plötzlich die ganzen Pornomails und Pornowerbung angezeigt.

    Schließlich kann die Werbemafia ja nicht herausfinden von welchem PC im lokalen netzwerk die Seiten aufgerufen wurden......

  4. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: kotzer 10.03.08 - 17:30

    dsl schrieb:
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    > möchte ich am liebsten mit einer Gartenscheere das
    > Kabel zum DSL Modem durchschneiden und
    > anschließend DSL kündigen.
    > Gib es jemanden, der noch nicht dabei ist
    > irgendwie mit Lobby-Arbeit es durchzusetzen, uns
    > auf die Leitung schauen zu können? Mich kotzt das
    > echt an.
    > Und auf mich zugeschnittene Werbung will ich
    > nicht. Wenn schon Werbung, dann für alle die
    > selbe. Das kotzt mich auch schon bei z.B. Amazon
    > an. Da kaufst du einmal für eine Bekannte ein Buch
    > über Geburtsvorbereitung, und schon enthält jede
    > Werbe-Mail irgendwelche Baby- und Eltern- Bücher.
    > Soll ich zurückschreiben "ICH HABE KEINE KINDER,
    > ES WAR NICHT FÜR MICH" ? Werbung soll aufzeigen,
    > was es insgesamt so alles neues gibt und
    > Interessen wecken, und nicht einfach mit Dingen
    > zuzuschmeißen, wo der Werber lt. einer Computer-
    > Auswertung glaubt zu wissen, dass es mich
    > interessiert und konsequent mir andere Dinge
    > vorenthält.

    Mich kotzt das genauso an. Werbung ist Müll durch den sich nur naive jugendliche beeinflussen lassen. Die Werbung genau auf dem Kosumenten beschneiden bringt nichts, wurden ja einige Beispiele gebracht. Z.b bekommt meine Schwester aus irgendeinen Grund immer Viagraangebote.
    Also meine werbung wird komplett geblockt, denn ich will im Internet surfen und nicht meine Zeit verschwenden.

  5. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: maha 10.03.08 - 17:58

    dsl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > möchte ich am liebsten mit einer Gartenscheere das
    > Kabel zum DSL Modem durchschneiden und
    > anschließend DSL kündigen.
    > Gib es jemanden, der noch nicht dabei ist
    > irgendwie mit Lobby-Arbeit es durchzusetzen, uns
    > auf die Leitung schauen zu können? Mich kotzt das
    > echt an.
    > Und auf mich zugeschnittene Werbung will ich
    > nicht. Wenn schon Werbung, dann für alle die
    > selbe. Das kotzt mich auch schon bei z.B. Amazon
    > an. Da kaufst du einmal für eine Bekannte ein Buch
    > über Geburtsvorbereitung, und schon enthält jede
    > Werbe-Mail irgendwelche Baby- und Eltern- Bücher.
    > Soll ich zurückschreiben "ICH HABE KEINE KINDER,
    > ES WAR NICHT FÜR MICH" ? Werbung soll aufzeigen,
    > was es insgesamt so alles neues gibt und
    > Interessen wecken, und nicht einfach mit Dingen
    > zuzuschmeißen, wo der Werber lt. einer Computer-
    > Auswertung glaubt zu wissen, dass es mich
    > interessiert und konsequent mir andere Dinge
    > vorenthält.


    Absolut korrekt, was die Nachteile der personalisierten Werbung angeht. Das beschränkt sich nicht auf das Internet, sondern erstreckt sich auch auf die traditionellen Formen des Handels.
    Sätze wie "Sammeln Sie Puuunkteee?", "Haben Sie schon unsere Kundenkarte" oder "Kennen Sie schon die Vorteile unseres Bonusprogramms?" klingen mir fast bei jedem Einkauf in den Ohren.
    Systematisch wird so das Kaufverhalten der Kunden erfasst, immer mehr sogar unternehmensübergreifend durch Payback und Deutschlandcard. Das Ziel ist selbstredend die Maximierung des Ertrages durch bessere Anpassung des Angebotes an die Nachfrage.
    Die mögliche Folge: Wir können nur kaufen, was wir schon immer gekauft haben, oder was dem ähnelt?! Für mich klingt das nach einem eklatanten Nachteil - es ist eine weitere Einschränkung der Marktübersicht für den Verbraucher, der ja ohnehin vom rationalen 'homo oeconomicus' von Natur aus weit entfernt ist.

    Vergleichsbeispiel Soziale Netzwerke, genauer StudiVZ: Die Individualisierung des Profils und die "Sammlung" von Gruppen ist schön anzusehen, informativ und oft richtig humorvoll. Sie ist aber auch eine ungeheure Einschränkung des möglichen Bekanntenkreises und Horizonts. Wieso? - Die Gruppenzugehörigkeit steuert erheblich den Personenkreis, aus dem auf der Startseite in der Kategorie "Kennst du schon?" andere Mitglieder vorgestellt werden. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die dort gezeigten Benutzer, hauptsächlich auf ähnliche Gruppen bauen, wie man sie selbst bevorzugt. Die Gruppen des StudiVZ scheinen also die Payback-Karte des Social Networks zu sein, Sie beschneiden die Freiheit und den Zufall der Bekanntschaften und bauen virtuelle Scheuklappen, oder drastisch formuliert - sie bauen digitale Mauern auf.
    Sicher, Menschen neigen sowieso gerne dazu, sich auf ähnlich gesinnte Artgenossen zu beschränken, doch ist es nicht kontraproduktiv und möglicherweise sogar gefährlich, dass dies nun auch virtuell geschieht? Die streitbare Virtualität des Internet hört spätestens beim Sozialen Netzwerk auf und trotzdem bleibt ein eventuelles Manko - man sieht nur, was die jeweilige Plattform einem zeigt.

  6. Buchthema Viagra

    Autor: Jay Äm 10.03.08 - 22:21

    dsl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > möchte ich am liebsten mit einer Gartenscheere das
    > Kabel zum DSL Modem durchschneiden und
    > anschließend DSL kündigen.
    > Gib es jemanden, der noch nicht dabei ist
    > irgendwie mit Lobby-Arbeit es durchzusetzen, uns
    > auf die Leitung schauen zu können? Mich kotzt das
    > echt an.
    > Und auf mich zugeschnittene Werbung will ich
    > nicht. Wenn schon Werbung, dann für alle die
    > selbe. Das kotzt mich auch schon bei z.B. Amazon
    > an. Da kaufst du einmal für eine Bekannte ein Buch
    > über Geburtsvorbereitung, und schon enthält jede
    > Werbe-Mail irgendwelche Baby- und Eltern- Bücher.
    > Soll ich zurückschreiben "ICH HABE KEINE KINDER,
    > ES WAR NICHT FÜR MICH" ? Werbung soll aufzeigen,
    > was es insgesamt so alles neues gibt und
    > Interessen wecken, und nicht einfach mit Dingen
    > zuzuschmeißen, wo der Werber lt. einer Computer-
    > Auswertung glaubt zu wissen, dass es mich
    > interessiert und konsequent mir andere Dinge
    > vorenthält.

    Kauf Dir bei Amazon ein Buch über Viagra. Danach fallen diese Emails unter dem Wust handelsüblichen Spams gar nicht mehr auf. Und wenn Du einen Spamfilter hast, der was auf sich hält, kommen sie höchstwahrscheinlich nicht einmal mehr durch :-D

  7. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: Jay Äm 10.03.08 - 22:22

    iop schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schließlich kann die Werbemafia ja nicht
    > herausfinden von welchem PC im lokalen netzwerk
    > die Seiten aufgerufen wurden......

    Doch. Sie arbeiten ja mit Cookies. Von diversen anderen Möglichkeiten einmal abgesehen.

  8. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: zaphod 10.03.08 - 23:34

    > Wieso? - Die
    > Gruppenzugehörigkeit steuert erheblich den
    > Personenkreis, aus dem auf der Startseite in der
    > Kategorie "Kennst du schon?" andere Mitglieder
    > vorgestellt werden. Bei genauerer Betrachtung
    > fällt auf, dass die dort gezeigten Benutzer,
    > hauptsächlich auf ähnliche Gruppen bauen, wie man
    > sie selbst bevorzugt. Die Gruppen des StudiVZ
    > scheinen also die Payback-Karte des Social
    > Networks zu sein, Sie beschneiden die Freiheit und
    > den Zufall der Bekanntschaften und bauen virtuelle
    > Scheuklappen, oder drastisch formuliert - sie
    > bauen digitale Mauern auf.

    Ich bin Mitglied in ca. 85 Gruppen, insgesamt dürften das knapp 1 Mio. Leute sein, beschnitten fühle ich mich nicht, abgesehen davon dass ich bei "Kennst du schon?" nie wirklich drauf geschaut habe...
    (außer wenn ein Gesicht mal hübsch aussah)

  9. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: Piff 11.03.08 - 08:35

    zaphod schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Ich bin Mitglied in ca. 85 Gruppen, insgesamt
    > dürften das knapp 1 Mio. Leute sein, beschnitten
    > fühle ich mich nicht, abgesehen davon dass ich bei
    > "Kennst du schon?" nie wirklich drauf geschaut
    > habe...
    > (außer wenn ein Gesicht mal hübsch aussah)

    Ich habe StudiVZ nie verstanden und das macht deutlich warum. Es ist einfach eine Welt des Schubladendenken. Jeder ordnet sich selbst irgendwelche ach so tollen Gruppen zu und versucht daraus sich selbst zu definieren.
    Denk dran an erster Stelle bist du immer noch in der Gruppe Mensch. Zusammen mit 6,65 Milliarden anderen Mitgliedern.

  10. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: maha 11.03.08 - 13:24

    zaphod schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ich bin Mitglied in ca. 85 Gruppen, insgesamt
    > dürften das knapp 1 Mio. Leute sein, beschnitten
    > fühle ich mich nicht, abgesehen davon dass ich bei
    > "Kennst du schon?" nie wirklich drauf geschaut
    > habe...
    > (außer wenn ein Gesicht mal hübsch aussah)


    Bei 85 Gruppen und dahinter 1.000.000 Mitgliedern, hätte (bei gleichmäßiger Verteilung) jede Gruppe etwa 12.000 Teilnehmer. Zu beachten ist aber, dass StudiVZ knapp 6 Millionen Nutzer hat und die Gruppen sehr oft kleiner sind als 12.000 Mitglieder - jedenfalls bei "individuellen" Gruppen. Darüber hinaus werden viele dieser Teilnehmer nicht nur in einer, sondern in mehreren Gruppen angemeldet sein und so schrumpft die Million schnell dahin. Dazu kommt, dass vorwiegend - wenn nicht sogar ausschließlich Mitglieder aus der eigenen Stadt angezeigt werden. Die vorherige Million ist nun nur noch ein Bruchteil ihrer selbst.
    Die Nichtachtung der "Kennst du schon?"-Spalte ist sicher kein Einzelfall, wenn sie aber nicht genutzt werden würde, dann würde sie doch vermutlich nicht mehr existieren?

    Vielleicht kam das auch nicht ganz klar rüber, es ging mir eigentlich nicht hauptsächlich um das Soziale Netzwerk, sondern vielmehr um den gläsernen Kunden / Menschen und die möglicherweise schädlichen Auswirkungen.

    Wer nur vorgesetzt bekommt, was er "vermeintlich" mag, stumpft ab oder rebelliert.

    Ich persönlich bevorzuge es, auch mal Speisen zu essen, die ich nicht sonderlich liebe - dann schmeckt das Lieblingsgericht nochmal so gut.

    LG maha

  11. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: cg alt 11.03.08 - 16:28

    kotzer schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Mich kotzt das genauso an. Werbung ist Müll durch
    > den sich nur naive jugendliche beeinflussen
    > lassen.

    da kennst du dein gehirn aber mehr schlecht als recht. vielleicht mal ein bisschen über psychologie informieren...

  12. Re: Wenn ich sowas lese..

    Autor: cg alt 11.03.08 - 16:30

    also ich bin auch bei amazon angemeldet und bestelle einigermassen häufig. hab aber noch nie eine werbemail bekommen... kann man vielleicht im profil abschalten?
    und die empfehlungen kann man auch über einen "interessiert mich nicht"-button zurechtstutzen.

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