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Mit EPlus-Base macht Open-Street-Map kaum Spaß

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  1. Mit EPlus-Base macht Open-Street-Map kaum Spaß

    Autor: Siga 25.03.08 - 10:25

    "Breitband" ist iirc definiert als ab 128 oder 384 Kbit/sek und reicht für Email, vernünftige Webseiten, Chat,... locker.
    Bei E-Plus hat man 384 Kbit/sek als Flat für 25 Euro pro Monat und kann sich (als Single) Festnetz völlig sparen, wenn man kein P2P oder niedrigen Ping braucht.

    base.google.{com|co.uk|de} hat z.B. eine Kartenansicht, aber das ständige Gelade nervt echt. Ebenso ist Open-Street-Map nicht so schlank und rank und schnell wie es schön wäre.
    Ebenso z.B. RSS-Reader bei google. Hunderte von Kilobytes fur "ein wenig" Ajax sind Overkill und totale unnütze Überfettung.

    Gut. Das wäre ja nur ein Problem für wenige die kein T-Com-Kupfer-Kabel-DSL wollen. Aber in Afrika ist ISDN vermutlich schon "gut" und Luxus. Und wenn Handies/Mobiles Internet auch eine Zielgruppe sind, wäre schneller Zugriff mit Modem/ISDN-Speed ganz nett. Es ist ja auch nicht unmöglich. Sich selber zu verschlanken ist aufwendiger als den Traffic der meisten (überfetteten) Webseiten zu halbieren. Insbesondere wenn man neuen WEB-Schnickschnack nutzt (alte Browser von den Ajax-Diensten ausschliesst), kann man mit Entity-Compression/XML-"Tricks" problemlos riesige Traffic-Einsparungen bewirken und braucht deutlich weniger Server und weniger Geld für Traffic.

    Kurz: Wenn man Afrika als echte Kunden/Nutzer ansieht (und nicht nur mit "guckt, mal wie toll wir sind, alle Slums kartografiert zu haben" angeben will) dann sollte man zeitgleich OSM schlanker und Mobil-tauglich machen. Ansonsten ist es nur mit (in Afrika und unterwegs nicht verfügbaren) fetten Luxus-Flatrates (100 MBit in Singapur/Japan/Amsterdam... u.ä.) nutzbar.

    @golem: "GPS-Pfade" wird meist als "GPS-Tracks" belassen soweit ich das beurteilen kann.

    Auch gibt es leider keine vernünftige Zerlegung/Ontologie zum Thema. Für Wanderer reichen reine Tracks. Für Routenplanung brauche ich die Topologie der Nähe und müsste dazu z.B. Fußwege markieren (z.B. "Köln Hauptbahnhof nach Messe über die Eisenbahnbrücke"). Bei OSM kann man Einzelstrecken in Einbahnstraßen/... zerlegen und passend taggen/bezeichnen. Dazu muss man zwischendurch Notizen machen/Straßennamen aufschreiben usw.. Briefkästen/Zigarettenautomaten/Prepaid-Handy-Karten-Automaten/Geld-Automaten/... sind noch mal etwas anderes (evtl "Points of interest"). Wie man da hin kommt ist aber Aufgabe der Routenplanung und nicht des "Verzeichnisses der Points". Schade z.B. das die IHKs nicht alle Shops verzeichnen :-( Alle anderen (Gelbe-Seiten, Google,...) sitzen auf ihren Daten wie Drachen auf ihrem Goldberg :-( Auch braucht man die Öffnungszeiten, die meist fehlen und muss unbedingt die Daten aktuell halten. Also Z.B. nach 6 Monaten als "möglicherweise veraltet" einstufen wenn nicht ein Eintrag die Daten bestätigt was mit passender Handy-Software auch ohne GPS gemacht werden könnte.

    Demnächst wird man vermutlich auch noch abgemahnt, wenn man die falschen Shops (Anwalts-Büros, Abgeordneten-Büros+Bürgersprechzeiten, Ebay-Betrüger-Shops, Vorsicht-Falle-Shops, Fass-ohne-Boden-Shops für die Zuschauer der passenden TV-Formate) irgendwo GPS-mäßig einträgt.

  2. Re: Mit EPlus-Base macht Open-Street-Map kaum Spaß

    Autor: -.- 25.03.08 - 10:40

    Siga schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Breitband" ist iirc definiert als ab 128 oder 384
    > Kbit/sek und reicht für Email, vernünftige
    > Webseiten, Chat,... locker.
    > Bei E-Plus hat man 384 Kbit/sek als Flat für 25
    > Euro pro Monat und kann sich (als Single) Festnetz
    > völlig sparen, wenn man kein P2P oder niedrigen
    > Ping braucht.
    >
    > base.google.{com|co.uk|de} hat z.B. eine
    > Kartenansicht, aber das ständige Gelade nervt
    > echt. Ebenso ist Open-Street-Map nicht so schlank
    > und rank und schnell wie es schön wäre.
    > Ebenso z.B. RSS-Reader bei google. Hunderte von
    > Kilobytes fur "ein wenig" Ajax sind Overkill und
    > totale unnütze Überfettung.
    >
    > Gut. Das wäre ja nur ein Problem für wenige die
    > kein T-Com-Kupfer-Kabel-DSL wollen. Aber in Afrika
    > ist ISDN vermutlich schon "gut" und Luxus. Und
    > wenn Handies/Mobiles Internet auch eine Zielgruppe
    > sind, wäre schneller Zugriff mit Modem/ISDN-Speed
    > ganz nett. Es ist ja auch nicht unmöglich. Sich
    > selber zu verschlanken ist aufwendiger als den
    > Traffic der meisten (überfetteten) Webseiten zu
    > halbieren. Insbesondere wenn man neuen
    > WEB-Schnickschnack nutzt (alte Browser von den
    > Ajax-Diensten ausschliesst), kann man mit
    > Entity-Compression/XML-"Tricks" problemlos riesige
    > Traffic-Einsparungen bewirken und braucht deutlich
    > weniger Server und weniger Geld für Traffic.
    >
    > Kurz: Wenn man Afrika als echte Kunden/Nutzer
    > ansieht (und nicht nur mit "guckt, mal wie toll
    > wir sind, alle Slums kartografiert zu haben"
    > angeben will) dann sollte man zeitgleich OSM
    > schlanker und Mobil-tauglich machen. Ansonsten ist
    > es nur mit (in Afrika und unterwegs nicht
    > verfügbaren) fetten Luxus-Flatrates (100 MBit in
    > Singapur/Japan/Amsterdam... u.ä.) nutzbar.
    >
    > @golem: "GPS-Pfade" wird meist als "GPS-Tracks"
    > belassen soweit ich das beurteilen kann.
    >
    > Auch gibt es leider keine vernünftige
    > Zerlegung/Ontologie zum Thema. Für Wanderer
    > reichen reine Tracks. Für Routenplanung brauche
    > ich die Topologie der Nähe und müsste dazu z.B.
    > Fußwege markieren (z.B. "Köln Hauptbahnhof nach
    > Messe über die Eisenbahnbrücke"). Bei OSM kann man
    > Einzelstrecken in Einbahnstraßen/... zerlegen und
    > passend taggen/bezeichnen. Dazu muss man
    > zwischendurch Notizen machen/Straßennamen
    > aufschreiben usw..
    > Briefkästen/Zigarettenautomaten/Prepaid-Handy-Kart
    > en-Automaten/Geld-Automaten/... sind noch mal
    > etwas anderes (evtl "Points of interest"). Wie man
    > da hin kommt ist aber Aufgabe der Routenplanung
    > und nicht des "Verzeichnisses der Points". Schade
    > z.B. das die IHKs nicht alle Shops verzeichnen :-(
    > Alle anderen (Gelbe-Seiten, Google,...) sitzen auf
    > ihren Daten wie Drachen auf ihrem Goldberg :-(
    > Auch braucht man die Öffnungszeiten, die meist
    > fehlen und muss unbedingt die Daten aktuell
    > halten. Also Z.B. nach 6 Monaten als
    > "möglicherweise veraltet" einstufen wenn nicht ein
    > Eintrag die Daten bestätigt was mit passender
    > Handy-Software auch ohne GPS gemacht werden
    > könnte.
    >
    > Demnächst wird man vermutlich auch noch abgemahnt,
    > wenn man die falschen Shops (Anwalts-Büros,
    > Abgeordneten-Büros+Bürgersprechzeiten,
    > Ebay-Betrüger-Shops, Vorsicht-Falle-Shops,
    > Fass-ohne-Boden-Shops für die Zuschauer der
    > passenden TV-Formate) irgendwo GPS-mäßig
    > einträgt.
    >

    tl;dr - von kurz fassen hast du eher noch nichts gehört, oder?

  3. Re: Mit EPlus-Base macht Open-Street-Map kaum Spaß

    Autor: Siga 25.03.08 - 10:58

    -.- schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > tl;dr - von kurz fassen hast du eher noch nichts
    > gehört, oder?

    Und Du nicht von "nur Quoten worauf man Antwortet" ?

    Da man hier mit Leuten rechnen muss, die Postings absichtlich falsch verstehen, argumentiere ich auf einem Niveau, welches ein solches destruktives Fehlverhalten hoffentlich erschwert.

    Leider gibt es keine guten Bewertungsmöglichkeiten für Postings, um angemessenes Verhalten in Foren zu trainieren/zu dressieren. Dann wären solch ausführliche Postings nicht nötig und Lücken würden konstruktiv ergänzt werden.

    Und schnell lesen zu können ist eine Fähigkeit, die man selber trainieren kann.

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