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Das Problem ist weniger der Kampfroboter als die enthemende Wirkung durch ihn

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  1. Das Problem ist weniger der Kampfroboter als die enthemende Wirkung durch ihn

    Autor: Der Spatz 31.03.08 - 16:05

    Heutzutage gibt es immer noch das Risiko der eigenen Verluste. Diese müssen vor dem Volk verantwortet werden und können zum Unmut über passiven Widerstand bis zum Sturz der Regierung durch eine Revolution führen.

    Daher gibt es eine gewisse Hemmschwelle dagegen einen Krieg wegen jeder Kleinigkeit anzufangen. Das Risiko einen hohen eigenen Verlust zu erleiden ist einfach zu hoch.

    Auch ein Grund wieso mit massiven PR Aktionen das Volk "Kriegsbereit" geworben werden muss und wieso zu Zeiten des kalten Krieges die Vernunft immer noch über einen direkten Schlagabtausch gesiegt hat.

    Wenn dieses Risiko aber wegfällt, weil man ohne eigene Verluste und nur mit eigenen Vorteilen (Juhu Sprit ist wieder billiger geworden und die Staatsverschuldung ist plötzlich auch bezahlt) mal schnell einen Genozid inkl. Land und Ressourcengewinn per c:\Angriff -Prio=Keine_Zeugen -Target=Somalia -Goal=Diamantenmienen script durchführen kann, dann könnte diese Kreigshemmschwelle wieder sinken und die relativ ruhigen Zeiten sind vorbei.

    Allerdings braucht uns das erstmal nicht stören. Zuerst werden die leichten Ziele geplättet (Naher Osten, Afrika, Indochina) mit den dann vorhandenen Ressourcenüberschuß kann dann aber langsam mal wieder ein Schwereres Ziel herhalten, wenn das eigene Volk wegen etwas unzufrieden ist (Wurden nicht sehr viele Kriege geführt, um die Unzufriedenheit des Volkes gegenüber den Regierenden auf einen äußeren Feind umzulenken?).

    Nur so meine hoffentlich nicht zutreffenden Gedankengänge.

    Dirk

  2. Re: Das Problem ist weniger der Kampfroboter als die enthemende Wirkung durch ihn

    Autor: adba 31.03.08 - 16:09

    Der Spatz schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Heutzutage gibt es immer noch das Risiko der
    > eigenen Verluste. Diese müssen vor dem Volk
    > verantwortet werden und können zum Unmut über
    > passiven Widerstand bis zum Sturz der Regierung
    > durch eine Revolution führen.
    >
    > Daher gibt es eine gewisse Hemmschwelle dagegen
    > einen Krieg wegen jeder Kleinigkeit anzufangen.
    > Das Risiko einen hohen eigenen Verlust zu erleiden
    > ist einfach zu hoch.
    >
    > Auch ein Grund wieso mit massiven PR Aktionen das
    > Volk "Kriegsbereit" geworben werden muss und wieso
    > zu Zeiten des kalten Krieges die Vernunft immer
    > noch über einen direkten Schlagabtausch gesiegt
    > hat.
    >
    > Wenn dieses Risiko aber wegfällt, weil man ohne
    > eigene Verluste und nur mit eigenen Vorteilen
    > (Juhu Sprit ist wieder billiger geworden und die
    > Staatsverschuldung ist plötzlich auch bezahlt) mal
    > schnell einen Genozid inkl. Land und
    > Ressourcengewinn per c:\Angriff -Prio=Keine_Zeugen
    > -Target=Somalia -Goal=Diamantenmienen script
    > durchführen kann, dann könnte diese
    > Kreigshemmschwelle wieder sinken und die relativ
    > ruhigen Zeiten sind vorbei.
    >
    > Allerdings braucht uns das erstmal nicht stören.
    > Zuerst werden die leichten Ziele geplättet (Naher
    > Osten, Afrika, Indochina) mit den dann vorhandenen
    > Ressourcenüberschuß kann dann aber langsam mal
    > wieder ein Schwereres Ziel herhalten, wenn das
    > eigene Volk wegen etwas unzufrieden ist (Wurden
    > nicht sehr viele Kriege geführt, um die
    > Unzufriedenheit des Volkes gegenüber den
    > Regierenden auf einen äußeren Feind umzulenken?).
    >
    > Nur so meine hoffentlich nicht zutreffenden
    > Gedankengänge.
    >
    > Dirk


    Sehr gut geschrieben! Bin voll deiner Meinung!

    mfg

  3. Re: Das Problem ist weniger der Kampfroboter als die enthemende Wirkung durch ihn

    Autor: goodtimes 31.03.08 - 19:47

    Der Spatz schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kreigshemmschwelle wieder sinken und die relativ
    > ruhigen Zeiten sind vorbei.

    bin ja sonst deiner meinung, aber realtiv ruhige zeiten???
    wir sind hier in deutschland scheinbar zu behütet um zu merken, was für eine scheisse in der welt abläuft.

  4. Re: Das Problem ist weniger der Kampfroboter als die enthemende Wirkung durch ihn

    Autor: Der Spatz 01.04.08 - 12:20

    goodtimes schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Spatz schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Kreigshemmschwelle wieder sinken und die
    > relativ
    > ruhigen Zeiten sind vorbei.
    >
    > bin ja sonst deiner meinung, aber realtiv ruhige
    > zeiten???

    Relativ ist relativ und war Hauptsächlich auf Europa bezogen (im Rest der Welt sah es vorher aber auch nicht besser aus).

    Nehmen wir doch mal die letzten 60 Jahre gegenüber den 60 Jahren davor (Imperialistische / Kollionalzeit).

    Was gab es da den an großen Kriegen bei uns seit 1950:

    - DDR Aufstand (1953)
    - Ungarn Aufstand (1956)
    - Putschversuch in Spanien (1981)
    - Jugoslavienkriege (Bosnienkrieg und Kosovokrieg, eigentlich zwei militärische auseinandersetzungen mit gleichem Hintergrund).

    Das nenne ich immer noch "Relativ" ruhig gegenüber den 60 Jahren davor (Aus dem Gedächtnis, es könnte da einige Revolten und Putschversuche nicht dabei sein):

    - 1914/18 Weltkrieg I
    - 1936/39 Bürgerkrieg in Spanien
    - 1939/45 Weltkrieg II

    Wobei es seit dem Wegfall des "Gleichgewichts" langsam wieder unruhiger wird: Es fehlt nunmal eine zweite Weltmacht, die der ersten Parolli bieten kann (Und jede MAcht, die versucht zur Weltmacht aufzusteigen wird eh vorher Platt gemacht).

    Dirk



  5. Re: Das Problem ist weniger der Kampfroboter als die enthemende Wirkung durch ihn

    Autor: jockl 02.04.08 - 02:41

    Kriege werden immer mehr wirtschaftlich geführt.
    Und es wird immer weniger um Ideologien gehen, dafür aber um Reichtum (ging es früher auch, jetzt wird es aber unverhohlener)

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