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Das BESTE Server-Linux...

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  1. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: Knubbel-Gnom 03.04.08 - 12:53


    > Aber Gentoo ist höchstens was für Bastel-Server,
    > nichts für den geschäftskritischen Einsatz.

    So ein Blödsinn. Erzähl nicht so einen Müll, es glauben vielleicht auch noch Leute.

  2. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: Forkbombe 03.04.08 - 13:20

    Tschentuh schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was fuer Kompilierorgien? Das ist GERADE auf einem
    > Server kein Problem, selbst die groessten Pakete
    > (Apache, PHP & Co.) brauchen nicht wirklich
    > lange zum Kompilieren; von den kleinen mal ganz
    > abgesehen. Und selbst wenn es mal eine halbe
    > Stunde dauert... so what?
    >
    > Dafuer habe ich den Luxus, nicht nur ein weitaus
    > groesseres Repository an Paketen zu haben (selbst
    > fuer sehr ausgefallene Dinge sind oft ebuilds
    > vorhanden), sondern auch die Moeglichkeit, ohne
    > Aufwand die Build-Optionen anzupassen. Sobald man
    > Features benoetigt, die bei Binaerdistris nicht
    > enthalten sind, muss ich sowieso anfangen selbst
    > zu kompilieren - und das dann mit allen
    > Dependencies an Libs die benoetigt werden. Nur mal
    > als Beispiel, PHP schonmal mit Sonderwuenschen
    > gehabt? Hier die Moeglichkeiten der Optionen,
    > wobei jede benoetigte Dependency automatisch
    > herangezogen wird:
    >
    > "apache2 berkdb bzip2 cli crypt ctype curl ftp gd
    > gdbm iconv imap ldap mysql ncurses nls pcre
    > postgres readline reflection session spell spl ssl
    > unicode xml zlib -adabas -bcmath -birdstep
    > -calendar -cdb -cgi -cjk -concurrentmodphp
    > -curlwrappers -db2 -dbase -dbmaker -debug
    > -discard-path -doc -empress -empress-bcs -esoob
    > -exif -fastbuild -fdftk -filter -firebird
    > -flatfile -force-cgi-redirect -frontbase
    > -gd-external -gmp -hash -inifile -interbase -iodbc
    > -ipv6 (-java-external) -json -kerberos -ldap-sasl
    > -libedit -mcve -mhash -msql -mssql -mysqli -oci8
    > -oci8-instant-client -odbc -pcntl -pdo -pic -posix
    > -qdbm -recode -sapdb -sharedext -sharedmem
    > -simplexml -snmp -soap -sockets -solid -sqlite
    > -suhosin -sybase -sybase-ct -sysvipc -threads
    > -tidy -tokenizer -truetype -wddx -xmlreader
    > -xmlrpc -xmlwriter -xpm -xsl -yaz -zip
    > -zip-external"
    >
    > Und somit relativiert sich eine 10min
    > Kompilierung, denn diesen Komfort habe ich sonst
    > nirgends. Ist genauso einfach wie APT, nur
    > wesentlich maechtiger. Wo bitte gibt es groesseren
    > Luxus als hier? Und da hab ich noch nichtmal
    > angefangen von der durchgaengig durchdachten
    > Konfiguration zu schwaermen (inkl.
    > Start-/Stopskripte und deren Abhaengigkeiten
    > untereinander). ;)
    >
    > Und die Kompilierzeiten (mit herunterladen,
    > entpacken und installieren) sind ja wohl wirklich
    > mal kein Problem, wenn ich sie mir durch
    > einfachere Bedienung/Konfiguration spare:
    >
    > # time emerge -v apache
    > [...]
    > real 2m1.594s
    > user 1m48.039s
    > sys 0m45.771s
    >
    > # time emerge -v php
    > [...]
    > real 6m33.581s
    > user 6m19.324s
    > sys 2m41.602s
    >
    > Zugegeben, GCC braucht lange. Doch wie oft wird
    > dieser geupdatet? Und selbst wenn er 20min zum
    > Kompilieren braucht - wo ist das Problem? Ist ja
    > nicht so, dass einem da Zeit verloren geht. Aber -
    > wie bereits erwaehnt - als Desktop ist Gentoo
    > nicht zu gebrauchen. Da bin ich irgendwann fast
    > durchgedreht, wenn eine Installation auf meinem
    > Laptop ein ganzes Wochenende braucht. xorg und KDE
    > kompilieren hat bei mir schonmal ueber 30 Stunden
    > gebraucht. Total gestoert. ;)
    >
    > Anyway, seit bestimmt sechs Jahren gluecklicher
    > Gentoo-User mit vielen Servern. Portage sollte es
    > auch fuer andere Systeme geben (am Liebsten GNU
    > Solaris, das waere der BURNER!) :)

    FULL ACK. Ich verstehe auch nicht wo ihr rumheult, gerade auf einem Server geht das kompilieren doch ratz fatz, da man ja nicht gerade riesen X.Org oder KDE kompiliert, sondern vllt. Apache2 und PHP5 - okay, maybe gibt es ja Serveradmins unter euch, die so wichtige High-AV Server betreuen, die dürfen auf keinen Fall mit kompilieren beschäftigt werden - auch dann gibt es noch die Option das Paket auf einem ähnlichen System zu kompilieren und als Binärpaket zu packen.

    Ich habe früher als PC-User Gentoo auf meinem Rechner gehabt, da es im Gegensatz zu Debian & Co. immer die neuesten (Desktop)pakete zur Verfügung hat - kleines Beispiel: wie lange musste man bei Debian auf X.org warten? Kann mich noch sehr gut daran erinnern...bis die Debian-Tucken das mal hatten...tztzt...

  3. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: oogliboogli 03.04.08 - 13:29

    Tschentuh schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > ...aller Zeiten. Mit weitem, weitem Abstand...
    > Danke Gentoo! :)

    naja, slackware ist besser. zudem sind die gentoo-entwickler ein ziemlicher haufen. schaut mal in die gentoo-mailingliste. die entwickler wechseln ständig, weil sie sich untereinander nicht benehmen können. geht dort zu wie im heise-forum.
    warum gabs wohl seit 2006 keine gentoo-version mehr? zwei jahre für eine linux-version?

    pat und sein slackware sind mir da wesentlich lieber. der machts im großen und ganzen allein und braucht etwa 6 monate für ein neues release. ne beta gibts nicht, wofür denn auch?

    das gentoo oder suse eine beta brauchen, spricht nicht für selbige systeme. noch weniger, das slackware ohne beta und RC1/RC2-gebabbel niedrigere ausfallraten hat als suse oder eben gentoo. was sagt das nun aus? ganz simpel. pat macht seine sache gut also ist slackware gut. suse bzw novell haben es offensichtlich nicht drauf, machen es nicht gut und dementsprechend ist suse eher mies. gentoo ist noch schlimmer. jetzt ne beta, dann streitet wieder die gesamte mailingliste miteinander und das nächste, was es von gentoo zusehen gibt ist dann gentoo 2010.1-beta-RC1-prologue-preview-se...

  4. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: Tschentuh 03.04.08 - 13:48


    Naja, dazu muss man aber sagen, dass Gentoo aus nicht vielen Dingen besteht, vornehmlich Portage und einige Utilities zum Konfigurieren (und der init.d Teil). Die Hauptarbeit liegt bei den ebuild-Maintainern. Von daher (wie schon hier irgendwo gesagt), ist es wurscht welche Version man nimmt, solange man auf den aktuellen Portage-Tree zugreift.

    Und hier liegt noch ein dicker Vorteil von Gentoo: die Installation. Mir erging es schon so, dass nach dem Booten der Gentoo Install-CD (mehr wird im Uebrigen nie benoetigt, 70MB Download) ich durch fehlende Treiber nicht auf die Platten zugreifen konnte. Normal faengt hier der Stress an - bei Gentoo kein Problem. Einfach eine andere Linux-CD genommen (Debian, SUSE, was auch immer, Hauptsache Prompt ist da) mit der es ging und schon konnte man installieren. Unabhaengig von der Boot-CD. Auch eine sehr nette Sache... :)

  5. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: Kokospalme 03.04.08 - 14:18

    adlerweb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was spricht dann dagegen das ganze auf einem
    > anderen Rechner zu kompilieren und dem Server den
    > fertigen Brocken zu servieren?

    Nichts, wenn man die gleiche Maschine zur Verfügung hat und die nötige Zeit dafür, dann bekommt man in jedem Fall ein optimal auf die Hardware abgestimmtes System.

  6. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: nun ja 03.04.08 - 14:20

    Er redet von seinem privatem Server, der in seiner Besenkammer steht.

  7. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: adlerweb 03.04.08 - 14:21

    Kokospalme schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nichts, wenn man die gleiche Maschine zur
    > Verfügung hat und die nötige Zeit dafür, dann
    > bekommt man in jedem Fall ein optimal auf die
    > Hardware abgestimmtes System.

    Gleiche Maschine eher zum Testen, das reine Kompilieren für ein System kann auf jedem Rechner Rechner erfolgen (Cross-Compile oder auch per distcc auf bestimmte Rechner beschränken)

  8. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: Uli 03.04.08 - 17:10

    Kokospalme schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Komm mach dich nicht lächerlich. Du willst doch
    > nicht allen ernstes eine Gentoo Beta mit einer
    > Debian stable vergleichen, oder? Debian testing
    > beinhaltet auch php 5.2.5.
    Gentoo Beta? Schau mal in den Portage Tree, dann weisst du, dass PHP5.2.6-rc3 bereits als stable gekennzeichnet wurde...
    Wer macht sich jetzt lächerlich?

  9. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: Kokospalme 03.04.08 - 17:16

    Uli schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gentoo Beta? Schau mal in den Portage Tree, dann
    > weisst du, dass PHP5.2.6-rc3 bereits als stable
    > gekennzeichnet wurde...
    > Wer macht sich jetzt lächerlich?

    Ach und die Kennzeichnung reicht? Die 5.2.6 läuft alles andere als stabil.

  10. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: KommaRichtigSetzer 03.04.08 - 21:09

    togg schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bitte Leute! Benutzt eure Shift/Hochstell Taste!
    >
    > Sieht grauenhaft aus, wie Du es geschrieben hast
    > und es gibt Leute, die könnten denken, es sei
    > sogar richtig so ;-)
    >
    > Deutsche-Sprache-Fanboy
    >
    > 1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.08 10:45.

    Klar bei einem zwei Zeiler mit 3 Kommata...

  11. Re: Das BESTE Server-Linux...

    Autor: matthesF 07.04.08 - 09:18

    oogliboogli schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Tschentuh schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > ...aller Zeiten. Mit weitem, weitem
    > Abstand...
    > Danke Gentoo! :)
    >
    > naja, slackware ist besser. zudem sind die
    > gentoo-entwickler ein ziemlicher haufen. schaut
    > mal in die gentoo-mailingliste. die entwickler
    > wechseln ständig, weil sie sich untereinander
    > nicht benehmen können. geht dort zu wie im
    > heise-forum.
    > warum gabs wohl seit 2006 keine gentoo-version
    > mehr? zwei jahre für eine linux-version?
    >
    > pat und sein slackware sind mir da wesentlich
    > lieber. der machts im großen und ganzen allein und
    > braucht etwa 6 monate für ein neues release. ne
    > beta gibts nicht, wofür denn auch?
    >
    > das gentoo oder suse eine beta brauchen, spricht
    > nicht für selbige systeme. noch weniger, das
    > slackware ohne beta und RC1/RC2-gebabbel
    > niedrigere ausfallraten hat als suse oder eben
    > gentoo. was sagt das nun aus? ganz simpel. pat
    > macht seine sache gut also ist slackware gut. suse
    > bzw novell haben es offensichtlich nicht drauf,
    > machen es nicht gut und dementsprechend ist suse
    > eher mies. gentoo ist noch schlimmer. jetzt ne
    > beta, dann streitet wieder die gesamte
    > mailingliste miteinander und das nächste, was es
    > von gentoo zusehen gibt ist dann gentoo
    > 2010.1-beta-RC1-prologue-preview-se...
    >


    Ertsmal ist das so nicht ganz richtig, es gibt die Release 2007.0, und zum anderen, wie auch schon jemand anders hier schrieb, sind es bei gentoo keine wirklichen "Linux-Versionen". Man kann durchaus die 2006er Install-CD nehmen und hat nach der Installation genauso ein aktuelles System als wenn man eine neuere Install-CD genommen hätte.

    Gruß
    Matthias

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