1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Das Ende der Science-Fiction…

Neal Stephenson

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Neal Stephenson

    Autor: Psychoholic398 04.04.08 - 13:01

    Liebe Alle,

    wer von Euch/Ihnen hat Werke von Neal Stephenson gelesen? Vielleicht ist das klassiche Science Fiction tot, aber was Stephenson gelingt ist technik-affin und gesellschaftskritisch zugleich. Dass die binäre Denke a la Star Wars oder aber auch Matrix endlich aufhört, kann ja nicht negativ sein. Blade Runner wurde genannt. Philip K. Dick hat gezeigt, wo die Reise im Genre hingeht: ins mikroskopische. Die Frage ist nicht mehr, wie außerirdisches Leben wohl aussehen mag, sondern wie wir wohl aussehen mögen, ob wir uns wie Roboter benehmen oder Roboter wie Menschen. Bei Stephenson verschwimmen diese Grenzen (besonders deutlich in Snow Crash im Metaversum zu sehen, aber auch sogar im Barock-Zyklus, in dem Stephenson versucht zu zeigen, wie das Denken der Naturphilosophen und Empiriker die Weltanschauung und das gesellschaftliche Verhalten verändert - Die Figur Leibnitz ist hier besodners spannend).

    Ich sage also: Sci-Fi ist nicht tot, sondern nur anders, subtiler, erwachsener, weniger egozentrisch und binär...

    Herzlichst,
    ±Psychoholic

    P.S.: Ich bin mir im Übrigen bewusst, dass all die Alleinstellungsmerkmale des neuen Sci-Fi schon vorher existent waren und teilweise sogar basale Charakteristika des Genre skizzieren (man nenne nur Asimov usw.). Diese Dinge sehe ich allerdings im populär Sci-Fi größenteils verloren

  2. Re: Neal Stephenson

    Autor: Kein Kostverächter 04.04.08 - 13:13

    Ja, Neal Stephenson ist definitiv einer der Gründe, warum Sedlag nur teilweise Recht hat. Der Zusammenfassung aus dem Artikel kann ich zwar zustimmen, aber dem Resumee nicht. Kurz vor Cyberpunk war die SF schon mal tot, als sich alles nur noch um Dune- oder Foundation-ähnliche Space-Operas drehte. Lustigerweise entstehen heute jetzt z.T. interessante "Mashups" wie z.B. der Unendlichkeits-Zyklus von A. Reynolds, der sehr schön klassische Hard-SF, die Space-Opera sowie den Cyberpunk in seinen Stories unterbringt, ohne dass es zusammengeschustert wirkt. Und dann gibt es eben noch die IMHO wirklich neue SF von Stephenson. Bei ihm kommt auch die Grundbedeutung des Wortes wieder richtig zum Tragen, bedeutet "Science Fiction" doch schließlich "Wissenschaftsfiktion" und nicht "Weltraumabenteuer". In dieser Hinsicht ist der Begriff leider sehr verwässert worden. In seiner Bedeutung als Geschichte mit wissenschaftlichem Hintergrund kann man nämlich historische Romane, die eine fiktive Handlung in einen durch wissenschaftliche Erkenntnisse über die Zeit der Handlung definierten Rahmen setzen, durchaus als Science Fiction beschreiben, während ich Geschichten wie Star Wars odr Shadowrun doch eher dem Fantasy-Genre zuordnen würde.

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
    We provide AI Blockchain Cloud (ABC) enabled applications bringing Enterprise level synergies to vertically integrated business processes.

  3. Re: Neal Stephenson

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.04.08 - 13:23

    Stephenson hat Cyberpunk geschrieben und der Cyberpunk ist in der Tat (leider) etwas tot. Afaik will Stephenson auch keine SciFi mehr schreiben, weil der von der technischen Entwicklung einfach zu schnell eingeholt wird.

    Metaverse (Second Life), der Bibliothekar (Google), Erde (Google Earth), alles ist kaum ein paar Jahre nachdem es geschrieben wurde schon da und es geht sogar noch viel weiter.
    Allerdings ist es schade, wenn somit gerade die Ideengeber für so coole Sachen wie eben Google Earth wegfallen...

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  4. Re: Neal Stephenson

    Autor: Psychoholic398 04.04.08 - 13:25

    Kein Kostverächter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    [M.E. treffende Beurteilung zum "sterbenden" Weltraum-Sci-Fi und dem aufkommenden Cyberpunk sowie deren Vereinigung]
    Matrix sei hier wieder erwähnt. Da ist wirklich alles drin. Spannenderweise wird das Weltraumhafte des "klassischen SciFi" in der Matrix aber unter die Erde transportiert. Also auch symbolisch eine Beerdigung des klassischen Genres. Die Cyberpunk-Idee wiederum wird dort in eine virtuelle Welt transferiert, dies gilt sowohl für den gesellschaftlichen Habitus (Hacker, Bots, etc.) als auch für die Bühne des Cyberpunk-Genres, nämlich die Erde. Schaut man dann, was "übrig" bleibt, so sieht man, dass das tatsächliche, reale, "scheinbar" fiktionsfreie kalt und unwirkich scheint, die menschliche Existenz roh und ästethisch zugleich wirkt, der Mensch aber auch als soziales Wesen in den Vordergrund tritt (mit all seien Vor- und Nachteilen).

    > Und dann gibt
    > es eben noch die IMHO wirklich neue SF von
    > Stephenson. Bei ihm kommt auch die Grundbedeutung
    > des Wortes wieder richtig zum Tragen, bedeutet
    > "Science Fiction" doch schließlich
    > "Wissenschaftsfiktion" und nicht
    > "Weltraumabenteuer". In dieser Hinsicht ist der
    > Begriff leider sehr verwässert worden. In seiner
    > Bedeutung als Geschichte mit wissenschaftlichem
    > Hintergrund kann man nämlich historische Romane,
    > die eine fiktive Handlung in einen durch
    > wissenschaftliche Erkenntnisse über die Zeit der
    > Handlung definierten Rahmen setzen, durchaus als
    > Science Fiction beschreiben, während ich
    > Geschichten wie Star Wars odr Shadowrun doch eher
    > dem Fantasy-Genre zuordnen würde.
    Dem kann ich nichts mehr hinzufügen, sehr treffend, finde ich. Genauso diese Diskussion hatte ich neulich mit nem Kumpel, der mir erzählen wollte, dass Stephensons Barock-Zyklus kein SciFi sei.

    Ich halte im übrigen Mary Shelleys "Frankenstein" ebenfalls für einen großartigen Science Fiction Roman!

    Viele Grüße,
    ±Psychoholic

    >
    > Bis die Tage,
    >
    > KK
    >
    > --------------------------------------------------
    > --------
    > Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es,
    > dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    > (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)


  5. Re: Neal Stephenson

    Autor: Psychoholic398 04.04.08 - 13:38

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Stephenson hat Cyberpunk geschrieben und der
    > Cyberpunk ist in der Tat (leider) etwas tot. Afaik
    > will Stephenson auch keine SciFi mehr schreiben,
    > weil der von der technischen Entwicklung einfach
    > zu schnell eingeholt wird.
    Das erklärt sein Rückwärtsgewandtes in allem, was nach Diamond Age kam, oder? Im Wesentlichen jedoch, bleibt es Science Fiction, wobei Stephenson oftmals einen echt fetten Hang zum tatsächlichen Science zu haben scheint (vgl. zum Beispiel seine Abhandlung zum Schreiben von GUIs).

    >
    > Metaverse (Second Life), der Bibliothekar
    > (Google), Erde (Google Earth), alles ist kaum ein
    > paar Jahre nachdem es geschrieben wurde schon da
    > und es geht sogar noch viel weiter.
    > Allerdings ist es schade, wenn somit gerade die
    > Ideengeber für so coole Sachen wie eben Google
    > Earth wegfallen...
    In der Soziologie (oder besser in den Social Sciences, die Deutschen schlafen mal wieder und verpassen das Beste) hat man den Social Turn ausgerufen. Eine ehemals Empirie-arme Wissenschaft bekommt durch das Internet und den technischen Fortschritt im Allgemeinen nun einen absoluten Daten-Overload. Deshalb wirken Dinge wie Social Network Analysis auch so beschreibend, fast ohne analytischen Mehrwert. Da ist was im entstehen begriffen. Meiner Meinung nach werden wir diesen Social Turn auch im SciFi/Cyberpunk demnächst stärker sehen. Vielleicht zeichnet Stephenson genau aus diesem Grund im Moment so stark soziale Implikationen nach, die uns so selbstverständlich scheinen (Quicksilver hat mir da die Augen geöffnet). Alan Kay hat das mal sehr treffend gesagt: Technologie ist all das, was es noch nicht gab als ich geboren wurde. Das zeigt zum einen, dass Technologie subjektiv ist und zum anderen Nutzung sozialisiert ist. Ist Technologie erst einmal in unserer Kultur integriert, wird sie kaum noch als solche wahrgenommen. Das kann ganz schön scary werden, wenn man sowas mal zu ende denkt (wie bei Philip K. Dick oft geschehen).

    Gruß,
    ±Psychoholic


    >
    > Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    > YAPH


  6. Re: Neal Stephenson

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.04.08 - 13:46

    Psychoholic398 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Matrix sei hier wieder erwähnt. Da ist wirklich
    > alles drin. Spannenderweise wird das Weltraumhafte
    > des "klassischen SciFi" in der Matrix aber unter
    > die Erde transportiert. Also auch symbolisch eine
    > Beerdigung des klassischen Genres. Die
    > Cyberpunk-Idee wiederum wird dort in eine
    > virtuelle Welt transferiert, dies gilt sowohl für
    > den gesellschaftlichen Habitus (Hacker, Bots,
    > etc.) als auch für die Bühne des Cyberpunk-Genres,
    > nämlich die Erde. Schaut man dann, was "übrig"
    > bleibt, so sieht man, dass das tatsächliche,
    > reale, "scheinbar" fiktionsfreie kalt und
    > unwirkich scheint, die menschliche Existenz roh
    > und ästethisch zugleich wirkt, der Mensch aber
    > auch als soziales Wesen in den Vordergrund tritt
    > (mit all seien Vor- und Nachteilen).

    Matrix hat imho recht wenig mit dem klassischen Cyberpunk zu tun. Eigentlich ist es ein Martial Arts Film mit philosophischem Kontext, der eher noch zu Fragen der klassischen SciFi passt (wie definiert sich das Mensch-Sein, was ist die wahre Gestalt unseres Universums). Hacker und virtuelle Welten allein machen für mich keinen Cyberpunk aus, den würde ich eher definieren durch dystopische, wirklichkeitsnähere Szenarien (weniger "eventuell vorhersehbar", eher "zwangläufig kommend"), mit typischen Stilmitteln wie den abgefuckten Antihelden, Verarbeitung des Markengedankens, große Unterschiede im Sozial- und Machtgefüge usw...

    > Dem kann ich nichts mehr hinzufügen, sehr
    > treffend, finde ich. Genauso diese Diskussion
    > hatte ich neulich mit nem Kumpel, der mir erzählen
    > wollte, dass Stephensons Barock-Zyklus kein SciFi
    > sei.

    Das kommt darauf an, wie man SciFi definiert. Der Barock-Zyklus ist in der Tat am besten als "Wissenschaftsfiktion" beschreibbar. Wenn Leute "SciFi" sagen, meinen sie in der Regel aber halt utopische Literatur, die genauso wie Horror (siehe Frankenstein) eigentlich ein Teil der SciFi ist.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  7. Re: Neal Stephenson

    Autor: LH_ 04.04.08 - 14:01

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Matrix hat imho recht wenig mit dem klassischen
    > Cyberpunk zu tun. Eigentlich ist es ein Martial
    > Arts Film mit philosophischem Kontext

    Vergiss nicht die "Reale" Welt in Matrix welche zerstört ist und von Maschienen regiert. Das ist durchaus ein Cyberpuntk Szenario. Nur eben hat Matrix noch die Ebenene der Matrix selbst, die ist wirklich kein Cyberpunkt.

  8. Re: Neal Stephenson

    Autor: Psychoholic398 04.04.08 - 14:24

    LH_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Yeeeeeeeeha schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Matrix hat imho recht wenig mit dem
    > klassischen
    > Cyberpunk zu tun. Eigentlich ist
    > es ein Martial
    > Arts Film mit philosophischem
    > Kontext
    >
    > Vergiss nicht die "Reale" Welt in Matrix welche
    > zerstört ist und von Maschienen regiert. Das ist
    > durchaus ein Cyberpuntk Szenario. Nur eben hat
    > Matrix noch die Ebenene der Matrix selbst, die ist
    > wirklich kein Cyberpunkt.
    Durchaus, durchaus. Allerdings kann ich Y2^3*ehas Einwand auch sehr gut verstehen: Matrix ist weder klassisch Cyberpunk noch klassisch SciFi! Martial Arts finde ich aber auch nicht. Stilistisch-methodisch natürlich schon, vom genre her aber wohl eher hybrid (aber genauso ist die Mehrdimensionalität des Werks ja auch zu verstehen --> perspektivisches Genre-Spiel).

    ±Psychoholic

  9. Re: Neal Stephenson

    Autor: feierabend 04.04.08 - 14:43

    Psychoholic398 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > LH_ schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Yeeeeeeeeha schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    >
    > > Matrix hat imho recht
    > wenig mit dem
    > klassischen
    > Cyberpunk zu
    > tun. Eigentlich ist
    > es ein Martial
    > Arts
    > Film mit philosophischem
    > Kontext
    >
    > Vergiss nicht die "Reale" Welt in Matrix
    > welche
    > zerstört ist und von Maschienen
    > regiert. Das ist
    > durchaus ein Cyberpuntk
    > Szenario. Nur eben hat
    > Matrix noch die
    > Ebenene der Matrix selbst, die ist
    > wirklich
    > kein Cyberpunkt.
    > Durchaus, durchaus. Allerdings kann ich Y2^3*ehas
    > Einwand auch sehr gut verstehen: Matrix ist weder
    > klassisch Cyberpunk noch klassisch SciFi! Martial
    > Arts finde ich aber auch nicht.
    > Stilistisch-methodisch natürlich schon, vom genre
    > her aber wohl eher hybrid (aber genauso ist die
    > Mehrdimensionalität des Werks ja auch zu verstehen
    > --> perspektivisches Genre-Spiel).
    >
    > ±Psychoholic
    >

    Snow Chrash würde ich als reinrassigen Cyberpunk bezeichnen und dort gibt es auch eine art Marix nämlich das Metaversum...

  10. Re: Neal Stephenson

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.04.08 - 15:05

    feierabend schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Snow Chrash würde ich als reinrassigen Cyberpunk
    > bezeichnen und dort gibt es auch eine art Marix
    > nämlich das Metaversum...

    Also die Definition von Cyberpunk dürfte ja Neuromancer von Gibson sein, dort wurde auch der Begriff Matrix für die virtuelle Welt erfunden. Allerdings haben sowohl Neuromancer als auch Snowcrash gemeinsam, dass die virtuelle Welt ein Werkzeug ist, nicht die Definition per se. Die Geschichten drehen sich um Menschen und ihr Leben in einer hochtechnisierten Welt, wogegen der Film Matrix eher um die Dualität der Welten an sich geht.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  11. Iain Banks

    Autor: feierabend 04.04.08 - 15:09

    Finde ich ein besseres beispiel für modernen guten Sci-Fi
    Neal ist ehr Cyberpunk, was schon immer eine art Randerscehinung war. wenn auch eine wirklich gute :P

    Es wird aber assimiliert werden... Wiederstand ist zwecklos!

  12. Re: Neal Stephenson

    Autor: Psychoholic398 04.04.08 - 15:10

    feierabend, Psychoholic398, LH_, Yeeeeeeeeha
    > schrieben:

    [Matrix-Cyberpunk?-Diskussion]
    >
    > Snow Chrash würde ich als reinrassigen Cyberpunk
    > bezeichnen und dort gibt es auch eine art Marix
    > nämlich das Metaversum...
    >
    Guter Punkt. Was ich als SciFi da total faszinierend finde, ist die informations-theoretische Konzeption von Simulation und deren Rückwirkung auf Wirklichkeit. Nur so ist, glaube ich, die Hybridität des Genremix aus Martial-Arts (nicht umsonst ist der Protagonist aus Snow Crash im Metaversum ein Ninja-Kämpfer), Cyberpunk (man schaue sich die real-weltlichen Implikationen an, die mit dem Simulieren und In-Frage-Stellen von geronnenen, gesellschaftlichen Strukturen und Konzepten wie Verfranchiseung von Staaten/Ideologien oder dem sozialen Stellenwert von Leben herbeigerufen werden) und der eher klassischen, techno-zentrierten Perspektive des SciFi zu erklären.
    Schwierig zu sagen: Ist Snow Crash NUR Cyberpunk, oder doch auch SciFi? Ist Philip K. Dick klassisches SciFi oder doch Visionär des Cyberpunk?

    ±Psychoholic


  13. Re: Iain Banks

    Autor: Psychoholic398 04.04.08 - 15:26

    feierabend schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Finde ich ein besseres beispiel für modernen guten
    > Sci-Fi
    > Neal ist ehr Cyberpunk, was schon immer eine art
    > Randerscehinung war. wenn auch eine wirklich gute
    > :P
    >
    > Es wird aber assimiliert werden... Wiederstand ist
    > zwecklos!

    Ich gebe zu, dass ich von ihm noch nichts gelesen habe (das war der Schotte, oder?). Was macht ihn besonders? Könnt ihr mir da helfen?

    ±Psychoholic

  14. Re: Neal Stephenson

    Autor: torax 04.04.08 - 15:29

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Stephenson hat Cyberpunk geschrieben und der
    > Cyberpunk ist in der Tat (leider) etwas tot. Afaik
    > will Stephenson auch keine SciFi mehr schreiben,
    > weil der von der technischen Entwicklung einfach
    > zu schnell eingeholt wird.

    Das war soweit ich weiss Gibson, der das in (zumindest) einem Interview gesagt hat.

  15. Re: Iain Banks

    Autor: Torax 04.04.08 - 15:35

    Psychoholic398 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich gebe zu, dass ich von ihm noch nichts gelesen
    > habe (das war der Schotte, oder?). Was macht ihn
    > besonders? Könnt ihr mir da helfen?

    Sowohl seine Geschichten, als auch seine Art sie zu schreiben. Dort, wo andere Schreiber ihre Stories runterleihern, schafft er es richtig zu schreiben. Darin kommt er zwar nicht ganz an Gibson heran, ist aber auch noch verdammt gut. - Wobei ich von der englischen Ausgabe spreche und nichts zur Übersetzung sagen kann.

  16. Re: Iain Banks

    Autor: Psychoholic398 04.04.08 - 15:37

    Torax schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Psychoholic398 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich gebe zu, dass ich von ihm noch nichts
    > gelesen
    > habe (das war der Schotte, oder?).
    > Was macht ihn
    > besonders? Könnt ihr mir da
    > helfen?
    >
    > Sowohl seine Geschichten, als auch seine Art sie
    > zu schreiben. Dort, wo andere Schreiber ihre
    > Stories runterleihern, schafft er es richtig zu
    > schreiben. Darin kommt er zwar nicht ganz an
    > Gibson heran, ist aber auch noch verdammt gut. -
    > Wobei ich von der englischen Ausgabe spreche und
    > nichts zur Übersetzung sagen kann.
    >
    Ja, die Übersetzungen, das ist ein altes Thema...

  17. Einstieg in Iain Banks' Welt

    Autor: Psychoholic398 04.04.08 - 15:38

    Was würdet ihr denn als Einstieg empfehlen?

    Gruß,
    ±Psychoholic

  18. Re: Einstieg in Iain Banks' Welt

    Autor: Beders 04.04.08 - 16:01

    Bedenke Phlebas

  19. Re: Einstieg in Iain Banks' Welt

    Autor: Holly 04.04.08 - 16:18

    Beders schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bedenke Phlebas

    Gerade der ist mist. Hat nur sehr wenig vom eigentlichen Kern des Kultur-Zyklus. Heyne hat einen Doppelband mit "Das Spiel Azad" und "Einsatz der Waffen" unter dem Namen "Das Kultur-Spiel" veröffentlicht. Vor allem Azad ist als Einstieg sehr gut, da es das meiste an Kultur-Spezifischem abdeckt. Danach wäre noch "Exzession" zu empfehlen, um die andere Seite abzudecken.

  20. Nein!

    Autor: grüntee 04.04.08 - 22:44

    Psychoholic398 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > [...] Martial-Arts (nicht umsonst ist der
    > Protagonist aus Snow Crash im Metaversum ein
    > Ninja-Kämpfer)

    Er ist KEIN Ninja!!

    Außerdem, was findet ihr an diesem Matrix-Film? Der ist doch ein grottenschlechter, pseudo-philosophischer Kung-Fu-Rambo-Mix...von der schwachen Story mal abgesehen...Also? Was gefällt euch daran?




  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, München
  3. LS telcom AG, Lichtenau (Baden)
  4. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute Astro Gaming A10 Headset PS4 für 45,00€)
  2. 249,99€
  3. 119,99€
  4. (u. a. Kärcher Akku-Fenstersauger für 63,74€, Black+Decker Rolltasche für 32,00€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

  1. Baystream: The Pirate Bay mit neuem Streaming-Angebot
    Baystream
    The Pirate Bay mit neuem Streaming-Angebot

    Neuer Anlauf für hochwertiges Streaming aus meist illegalen Quellen bei The Pirate Bay. Doch Baystream läuft noch nicht besonders stabil.

  2. GrapheneOS: Ein gehärtetes Android ohne Google, bitte
    GrapheneOS
    Ein gehärtetes Android ohne Google, bitte

    Äußerlich unterscheidet es nicht viel von einem sauberen Android 10 - nur die Google-Apps fehlen. Doch im Inneren von GrapheneOS stecken einige Sicherheitsfunktionen. Wir haben den Nachfolger von Copperhead OS ausprobiert.

  3. Microsoft: Xbox Scarlett streamt möglicherweise schon beim Download
    Microsoft
    Xbox Scarlett streamt möglicherweise schon beim Download

    Solange der Download des Spiels läuft, könnten Besitzer der nächsten Xbox ja schon mal per Cloud Gaming das Tutorial oder die ersten Levels absolvieren: Das plant Microsoft laut einem Medienbericht für die nächste Konsolengeneration. Ein paar technische Spezifikationen sind ebenfalls geleakt.


  1. 12:04

  2. 12:03

  3. 11:52

  4. 11:40

  5. 11:30

  6. 11:15

  7. 11:00

  8. 10:45