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Neal Stephenson

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  1. Doch! [war: Nein!]

    Autor: Psychoholic398 05.04.08 - 09:44

    grüntee schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Psychoholic398 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > [...] Martial-Arts (nicht umsonst ist
    > der
    > Protagonist aus Snow Crash im Metaversum
    > ein
    > Ninja-Kämpfer)
    >
    > Er ist KEIN Ninja!!
    Ja, okay, du hast recht, auch wenn du den Fehler nicht aufklärst: Hiro Protagonist ist im wahren Leben im Buch ein Pizza-Lieferator (wurde glaube ich so genannt) und im Metaversum, welches er mitentwickelt hat, Hacker und als Avatar ein asiatisch anmutender Schwertkämpfer, der Beste, der da rumspringt.

    >
    > Außerdem, was findet ihr an diesem Matrix-Film?
    > Der ist doch ein grottenschlechter,
    > pseudo-philosophischer Kung-Fu-Rambo-Mix...von der
    > schwachen Story mal abgesehen...Also? Was gefällt
    > euch daran?
    So, jetzt bin ich mal wie du grad oben: Matrix ist nicht pseudo-philosophisch, sondern setzt sich recht handfest mit dem auseinander, was wir Moderne Philosophie nennen (Descartes z.B., der seine Philosophie des Zweifelns dadurch motiviert hat, ob man einen Traum von der Wirklichkeit unterscheiden kann), außerdem wird sehr eindrucksvoll die Dualität von Technik und Technologie dargestellt und wunderbar ironisch mit so mancher Utopie aus vergangenen KI-Zeiten gespielt.

    Matrix ist Kung-Fu-Rambo-Mix? Das ist kein Kung-Fu, sondern Jiu-Jitsu (japanisch), Kung-Fu ist die chinesische Bezeichnung für Kampfkunst. Rambo? Ich seh keinen Dschungel, und kein gar nix. Warum ist die Story schwach? Haben ja vorher Beispiele gebracht, warum die Story gar nicht so schwach ist. Immer nur diese Behauptungen, Belege bitte.

    Mir gefällt besonders das In-Einander-Greifen der Genres, das kulturelle Spiel mit Selbstverständlichkeiten (und die Irritationen die entstehen, wenn jemand aus der Matrix in die Wirklichkeit kommt, aber auch umgekehrt). Auch das Verschwimmen von Mystisch-Religiösem, Philosophischem und naturwissenschaftlich-logischem finde ich interessant (wenn auch nicht neu), da es konsequent zusammen führt, was zusammen gehört; meines Wissens stammt die Mathematik in ihren Wurzeln wie wir sie kennen aus der Mystik; so schließt sich quasi ein Kreis.

    Schwach, und da bin ich ganz ehrlich, finde ich zum Teil die handwerkliche Umsetzung durch die Schauspieler und die Regisseure; da schafft man mit Neo einen wirklich spannenden Charakter und schafft es nicht, ihn in drei Teilen auch nur annähernd gut zu beschreiben, seine emotionale Entwicklung zu skizieren, seinen existenziellen, gnostischen Kampf mit sich selbst zu erzählen. Das ist wirklich dünn. Erneut, dünn, nicht pseudo, da ist ganz handfester, wenn auch butter-weicher Heidegger und Sartre drin.

    Gruß,
    ±Psychoholic
    >
    >
    >


  2. Re: Doch! [war: Nein!]

    Autor: grüntee 05.04.08 - 20:56

    Psychoholic398 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ja, okay, du hast recht, auch wenn du den Fehler
    > nicht aufklärst: Hiro Protagonist ist im wahren
    > Leben im Buch ein Pizza-Lieferator (wurde glaube
    > ich so genannt) und im Metaversum, welches er
    > mitentwickelt hat, Hacker und als Avatar ein
    > asiatisch anmutender Schwertkämpfer, der Beste,
    > der da rumspringt.

    Naja, kein Wunder das er der Beste ist: Hiro hat das Schwertkampfprogramm entwickelt ;)

    > So, jetzt bin ich mal wie du grad oben: Matrix ist
    > nicht pseudo-philosophisch, sondern setzt sich
    > recht handfest mit dem auseinander, was wir
    > Moderne Philosophie nennen (Descartes z.B., der
    > seine Philosophie des Zweifelns dadurch motiviert
    > hat, ob man einen Traum von der Wirklichkeit
    > unterscheiden kann)

    Erstens, der Zweifel ist die METHODE Descartes, nicht seine "Philosophie". Zweitens, ist das Anschneiden von irgendwelchen interessanten Themen noch lange keine Auseinandersetzungen damit. So stellt sich keiner der Protagonisten der Frage, ob nicht die "Realität" von Zion nicht auch "nur" ein Traum ist.

    > Warum ist die Story schwach? Haben ja vorher
    > Beispiele gebracht, warum die Story gar nicht so
    > schwach ist. Immer nur diese Behauptungen, Belege
    > bitte.

    Du willst einen "Beleg" für eine subjektive Beurteilung? Na gut: Schwach deswegen, weil ich bei der ersten Hälfte des zweiten Teils schon das Ende des Dritten erraten konnte. Aber vielleicht bin ich ja nur mit überragenden intellektuellen Fähigkeiten bestraft....

    > Schwach, und da bin ich ganz ehrlich, finde ich
    > zum Teil die handwerkliche Umsetzung durch die
    > Schauspieler und die Regisseure; da schafft man
    > mit Neo einen wirklich spannenden Charakter und
    > schafft es nicht, ihn in drei Teilen auch nur
    > annähernd gut zu beschreiben, seine emotionale
    > Entwicklung zu skizieren, seinen existenziellen,
    > gnostischen Kampf mit sich selbst zu erzählen. Das
    > ist wirklich dünn.

    Da kann ich dir nur zustimmen!



  3. Re: Iain Banks

    Autor: Jay Äm 05.04.08 - 21:16

    Psychoholic398 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich gebe zu, dass ich von ihm noch nichts gelesen
    > habe (das war der Schotte, oder?). Was macht ihn
    > besonders? Könnt ihr mir da helfen?

    Das besondere an Ian Banks ist in meinen Augen eine Eigenschaft, die er sich mit Stephen Baxter teilt. Bei beiden fängt die Story da an, wo sie bei anderen Schreibern aufhören würde. Ich spreche da von einem Phänomen: Häufig geht es in SF um einen Gegenstand, eine Macht, eine Möglichkeit, der irgendwelche Protagonisten auf die Spur kommen wollen. Klassische SF hört meistens an dem Punkt auf, an dem dieses Etwas gefunden ist. Banks und Baxter erzählen über das Unglaubliche, das danach geschieht - und wie eine Gesellschaft aussieht, die auf dieser Unglaublichkeit beruht.

    Der Schreibstil der beiden unterscheidet sich aber ziemlich ^^. Am besten lesbar von beiden ist "Das Kultur-Spiel" (gibt es auch unter dem Namen "Das Spiel Azad") von Banks und "Die Zeitschiffe" von Baxter.

  4. Re: Einstieg in Iain Banks' Welt

    Autor: Jay Äm 05.04.08 - 21:18

    Holly schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Beders schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Bedenke Phlebas
    >
    > Gerade der ist mist. Hat nur sehr wenig vom
    > eigentlichen Kern des Kultur-Zyklus. Heyne hat
    > einen Doppelband mit "Das Spiel Azad" und "Einsatz
    > der Waffen" unter dem Namen "Das Kultur-Spiel"
    > veröffentlicht. Vor allem Azad ist als Einstieg
    > sehr gut, da es das meiste an Kultur-Spezifischem
    > abdeckt. Danach wäre noch "Exzession" zu
    > empfehlen, um die andere Seite abzudecken.

    Dem stimme ich 100 Prozent zu! Ich kenne die genannten Bänder. Das beste scheint mir "Das Spiel Azad" zu sein, habe es auch unten empfohlen :)

  5. Re: Doch! [war: Nein!]

    Autor: Psychoholic398 06.04.08 - 10:50

    grüntee schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Psychoholic398 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, okay, du hast recht, auch wenn du den
    > Fehler
    > nicht aufklärst: Hiro Protagonist ist
    > im wahren
    > Leben im Buch ein Pizza-Lieferator
    > (wurde glaube
    > ich so genannt) und im
    > Metaversum, welches er
    > mitentwickelt hat,
    > Hacker und als Avatar ein
    > asiatisch
    > anmutender Schwertkämpfer, der Beste,
    > der da
    > rumspringt.
    >
    > Naja, kein Wunder das er der Beste ist: Hiro hat
    > das Schwertkampfprogramm entwickelt ;)
    >
    > > So, jetzt bin ich mal wie du grad oben:
    > Matrix ist
    > nicht pseudo-philosophisch,
    > sondern setzt sich
    > recht handfest mit dem
    > auseinander, was wir
    > Moderne Philosophie
    > nennen (Descartes z.B., der
    > seine Philosophie
    > des Zweifelns dadurch motiviert
    > hat, ob man
    > einen Traum von der Wirklichkeit
    >
    > unterscheiden kann)
    >
    > Erstens, der Zweifel ist die METHODE Descartes,
    > nicht seine "Philosophie". Zweitens, ist das
    > Anschneiden von irgendwelchen interessanten Themen
    > noch lange keine Auseinandersetzungen damit. So
    > stellt sich keiner der Protagonisten der Frage, ob
    > nicht die "Realität" von Zion nicht auch "nur" ein
    > Traum ist.
    Jupp, korrekt. Allerdings "unterstelle" ich Neo solche Dinge. Aber wie unten ausgeführt, das wird von Darstellern wie von Regisseuren nur schwach berücksichtigt. Neo scheint Zweifel zu haben: Bin ich, weil ich denke. Warum fühlt es sich wirklicher an, wenn ich träume, als wenn ich wach bin? Aber auch später, wenn er nur noch wie eine ernste Mischung aus Maddin Schneider und Johann König wirkt, nur noch kryptischen Scheiß von sich gibt und man meint, er wolle das Orakel immitieren. "Unterstellen" kann ich ihm aber, dass in seinem Inneren, falls es dieses überhaupt gibt (aber das wäre eben die alte Frage nach dem Geist) eben beschworener gnostische, intellektuelle Überlebenskampf stattfindet (er wird ja auch als leidend dargestellt, die vielen Paralelen zu Jesus werden dann ja immer gezogen, von wegen kognitive Passion, blabla).
    >
    > > Warum ist die Story schwach? Haben ja
    > vorher
    > Beispiele gebracht, warum die Story
    > gar nicht so
    > schwach ist. Immer nur diese
    > Behauptungen, Belege
    > bitte.
    >
    > Du willst einen "Beleg" für eine subjektive
    > Beurteilung? Na gut: Schwach deswegen, weil ich
    > bei der ersten Hälfte des zweiten Teils schon das
    > Ende des Dritten erraten konnte. Aber vielleicht
    > bin ich ja nur mit überragenden intellektuellen
    > Fähigkeiten bestraft....
    Ja, bist du wohl. Ich hatte irgendwann während des Plots den Faden verloren, musste die Sachen erst mehrmals sehen.

    >
    > > Schwach, und da bin ich ganz ehrlich, finde
    > ich
    > zum Teil die handwerkliche Umsetzung
    > durch die
    > Schauspieler und die Regisseure; da
    > schafft man
    > mit Neo einen wirklich spannenden
    > Charakter und
    > schafft es nicht, ihn in drei
    > Teilen auch nur
    > annähernd gut zu beschreiben,
    > seine emotionale
    > Entwicklung zu skizieren,
    > seinen existenziellen,
    > gnostischen Kampf mit
    > sich selbst zu erzählen. Das
    > ist wirklich
    > dünn.
    >
    > Da kann ich dir nur zustimmen!
    Danke!

    >

    Grüße,
    ±Psychoholic
    >
    >
    >


  6. Re: Doch! [war: Nein!]

    Autor: grüntee 07.04.08 - 03:28

    Psychoholic398 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jupp, korrekt. Allerdings "unterstelle" ich Neo
    > solche Dinge. Aber wie unten ausgeführt, das wird
    > von Darstellern wie von Regisseuren nur schwach
    > berücksichtigt.

    Ja eben - du unterstellst dem Film etwas, was er nicht ist. Natürlich kannst du deinen Romantiker raushängen lasse , und in einer Rose eine Allegorie zum Herz-Schmerz sehen oder in Matrix ein philosophisches Kunstwerk. Fakt ist: Weder Schauspieler NOCH Regisseure haben dem Film Tiefgang gegeben.

    > Neo scheint Zweifel zu haben: Bin
    > ich, weil ich denke. Warum fühlt es sich
    > wirklicher an, wenn ich träume, als wenn ich wach
    > bin? Aber auch später, wenn er nur noch wie eine
    > ernste Mischung aus Maddin Schneider und Johann
    > König wirkt, nur noch kryptischen Scheiß von sich
    > gibt und man meint, er wolle das Orakel
    > immitieren. "Unterstellen" kann ich ihm aber, dass
    > in seinem Inneren, falls es dieses überhaupt gibt
    > (aber das wäre eben die alte Frage nach dem Geist)
    > eben beschworener gnostische, intellektuelle
    > Überlebenskampf stattfindet

    Haben wir wirklich den gleichen Film gesehen? Wenn Neo Zweifel an seiner "Realität" hatte, hatte er die gut versteckt oder so kurz das sie nicht weiter aufgeffallen sind. Wie schon gesagt: Du siehst Gespenster wo keine sind!

    > Ja, bist du wohl. Ich hatte irgendwann während des
    > Plots den Faden verloren, musste die Sachen erst
    > mehrmals sehen.

    Vielleicht liegt das daran, dass du in dieses Machwerk einfach nur zuviel hinein-interpretierst. Matrix HAT komplexe Story-Ansätze (im ersten Teil) allerdings verkommt der Film zum Ende hin (Teil Zwei und Drei) zum stupiden Action-Spektakel...oder aber, es liegt an meinem riesigen Gehirrrrrn. ;)


  7. Re: Doch! [war: Nein!]

    Autor: feierabend 07.04.08 - 09:06

    grüntee schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Psychoholic398 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, okay, du hast recht, auch wenn du den
    > Fehler
    > nicht aufklärst: Hiro Protagonist ist
    > im wahren
    > Leben im Buch ein Pizza-Lieferator
    > (wurde glaube
    > ich so genannt) und im
    > Metaversum, welches er
    > mitentwickelt hat,
    > Hacker und als Avatar ein
    > asiatisch
    > anmutender Schwertkämpfer, der Beste,
    > der da
    > rumspringt.
    >
    > Naja, kein Wunder das er der Beste ist: Hiro hat
    > das Schwertkampfprogramm entwickelt ;)
    >
    Nur weil du Word of Warcraft entwickelt hast, bist du noch lang nicht der beste Spieler ;)

    > > So, jetzt bin ich mal wie du grad oben:
    > Matrix ist
    > nicht pseudo-philosophisch,
    > sondern setzt sich
    > recht handfest mit dem
    > auseinander, was wir
    > Moderne Philosophie
    > nennen (Descartes z.B., der
    > seine Philosophie
    > des Zweifelns dadurch motiviert
    > hat, ob man
    > einen Traum von der Wirklichkeit
    >
    > unterscheiden kann)
    >
    > Erstens, der Zweifel ist die METHODE Descartes,
    > nicht seine "Philosophie". Zweitens, ist das
    > Anschneiden von irgendwelchen interessanten Themen
    > noch lange keine Auseinandersetzungen damit. So
    > stellt sich keiner der Protagonisten der Frage, ob
    > nicht die "Realität" von Zion nicht auch "nur" ein
    > Traum ist.
    >
    Man kann immer Fragen, ist das was ich grade lebe wirklich real. Man kann immer behaupten man träum gerade nur, dass man träumt usw.

    > > Warum ist die Story schwach? Haben ja
    > vorher
    > Beispiele gebracht, warum die Story
    > gar nicht so
    > schwach ist. Immer nur diese
    > Behauptungen, Belege
    > bitte.
    >
    > Du willst einen "Beleg" für eine subjektive
    > Beurteilung? Na gut: Schwach deswegen, weil ich
    > bei der ersten Hälfte des zweiten Teils schon das
    > Ende des Dritten erraten konnte. Aber vielleicht
    > bin ich ja nur mit überragenden intellektuellen
    > Fähigkeiten bestraft....
    >
    Der Film Matrix war in sich abgeschlossen.
    Und ich persönlich halte Ihn für einen der besten Filme der letzten zehn Jahre.
    Die beiden Fortsetzungen warem ein Verbrechen an diesem Machwerk. reine Geldmacherei.

  8. Das Spiel Azad

    Autor: feierabend 07.04.08 - 09:09

    Würde ich persönlich als guten Einstieg bezeichnen.
    Es gibt einen sehr guten blick in das Kultur-Universum und ist nicht zu komliziert.


  9. Re: Einstieg in Iain Banks' Welt

    Autor: feierabend 07.04.08 - 09:12

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Holly schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Beders schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Bedenke Phlebas
    >
    > Gerade der ist mist. Hat nur sehr wenig vom
    >
    > eigentlichen Kern des Kultur-Zyklus. Heyne
    > hat
    > einen Doppelband mit "Das Spiel Azad" und
    > "Einsatz
    > der Waffen" unter dem Namen "Das
    > Kultur-Spiel"
    > veröffentlicht. Vor allem Azad
    > ist als Einstieg
    > sehr gut, da es das meiste
    > an Kultur-Spezifischem
    > abdeckt. Danach wäre
    > noch "Exzession" zu
    > empfehlen, um die andere
    > Seite abzudecken.
    >
    > Dem stimme ich 100 Prozent zu! Ich kenne die
    > genannten Bänder. Das beste scheint mir "Das Spiel
    > Azad" zu sein, habe es auch unten empfohlen :)
    >

    drei Dumme ein Gedanke ;P

    Ich muss aber sagen, dass Einsatz der Waffen sehr verworren und ehr abschrecken ist. Wenn ich mich jetzt nicht irre. Das waren doch die beiden geschickten, die nicht viel miteinander zu tun haben und abwechselnd, die eine vorwerts die andere rückwerts erzählt werden.

  10. Re: Iain Banks

    Autor: feierabend 07.04.08 - 09:18

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Psychoholic398 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich gebe zu, dass ich von ihm noch nichts
    > gelesen
    > habe (das war der Schotte, oder?).
    > Was macht ihn
    > besonders? Könnt ihr mir da
    > helfen?
    >
    > Das besondere an Ian Banks ist in meinen Augen
    > eine Eigenschaft, die er sich mit Stephen Baxter
    > teilt. Bei beiden fängt die Story da an, wo sie
    > bei anderen Schreibern aufhören würde. Ich spreche
    > da von einem Phänomen: Häufig geht es in SF um
    > einen Gegenstand, eine Macht, eine Möglichkeit,
    > der irgendwelche Protagonisten auf die Spur kommen
    > wollen. Klassische SF hört meistens an dem Punkt
    > auf, an dem dieses Etwas gefunden ist. Banks und
    > Baxter erzählen über das Unglaubliche, das danach
    > geschieht - und wie eine Gesellschaft aussieht,
    > die auf dieser Unglaublichkeit beruht.
    >
    > Der Schreibstil der beiden unterscheidet sich aber
    > ziemlich ^^. Am besten lesbar von beiden ist "Das
    > Kultur-Spiel" (gibt es auch unter dem Namen "Das
    > Spiel Azad") von Banks und "Die Zeitschiffe" von
    > Baxter.

    Was ich so faszinierend finde ist dass er seine sein wirklich interessantes Universum aus den verschiedensten Blickwinkeln erzählt.
    Aus der sich eines Angehörigen der Kultur, eines wiederstandskämpfers gegen die Kultur, eines Gehirns usw.
    Besonders genial ist z.B. Inversion, wo man nur mitbekommt, das es im Kulturuniversum Spielt wenn man die anderen Romane auch kennt.
    Und wie gesagt das Universum an sich ist sehr gut ausgearbeitet und interessant. Strotzt nicht ganz so vor Ideen wie das Ringelt universum von Niven ist aber bei weitem durchdachter/intelligenter und nicht so trashig.

  11. Re: Doch! [war: Nein!]

    Autor: grüntee 07.04.08 - 12:24

    feierabend schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nur weil du Word of Warcraft entwickelt hast, bist
    > du noch lang nicht der beste Spieler ;)

    Ahem, eigentlich wollt ich nur andeuten, dass er sich vielleicht ein Hintertürchen offen gelassen hat ;)

    > Man kann immer Fragen, ist das was ich grade lebe
    > wirklich real. Man kann immer behaupten man träum
    > gerade nur, dass man träumt usw.

    Ja natürlich kann man das...allerdings wäre es bei Matrix mehr als nur folgerichtig. Versetze dich mal in Neos Lage: Wie kannst du dir sicher sein nicht auch noch Zion zu träumen? Im Film wird das nicht mal 5 min behandelt....

    > Der Film Matrix war in sich abgeschlossen.
    > Und ich persönlich halte Ihn für einen der besten
    > Filme der letzten zehn Jahre.

    Aber auch nur, wenn wir Hollywood-Machwerken als Maßstab hernehmen.

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