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Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

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  1. Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.04.08 - 14:05

    Der Herr Sedlag hat wohl keine Ahnung, was Science Fiction überhaupt ist. Er geht irgendwie nur auf Filme ein und da sieht es in der Tat inzwischen recht schlecht aus... SciFi wurde in Filmen zur ultimativen Spielwiese für Special Effects, was natürlich dementsprechend viel kostet. Um diese Kosten wieder reinzuholen, mussten die Filme noch massentauglicher werden, wodurch sie noch seichter wurden und noch mehr von den Special Effects getragen wurden. Zumindest was Hollywood betrifft.
    Es gibt zwar nicht mehr DIE Kracher (Star Wars wurde einfach zu Werbefilmen für Merchandising, Star Trek ist auch schon durchgenudelt usw.), aber immernoch ab und an einen saugut erdachten und gemachten Film (Die Insel! Positivste Überraschung der letzten Jahre) und eine Menge Kleinode, die man einfach nicht kennt (und Herr Sedlag wohl erst recht nicht kennt) und die in Deutschland auch nicht im Kino zu sehen sind. Aktuell warte ich z.B. auf The Gene Generation, einen Biopunk-Film (Biotech + Cyberpunk), bei dem aber nichtmal ein Mitwirkender sagen kann, ob und wann er jemals in Deutschland zu sehen sein wird. Die richtig neuen Ideen der letzten Jahre findet man eh eher in Japan und Korea, bei uns zwar in Sachen Mainstream im Kommen, bei Special Interest aber selten wahrgenommen. Viele gute SciFi-Filme stolpern auch darüber, dass man bei Filmen in Sachen SciFi nunmal ein Special Effects Feuerwerk erwartet, aber gerade die Underground-Produktionen einfach nicht das Budget zur Verfügung haben.


    Was die Literatur anbetrifft, ist allerdings geradezu ein neues Zeitalter angebrochen. Ich dachte auch, nachdem die klassische utopische Literatur mit der Qualität von Herbert, Asimov, Lem, Clarke usw. in den Regalen großteils durch den unendlichen Fortsetzungsmist ersetzt wurde (Star Wars, Star Trek, Warhammer, Battletech usw. usf., alles literarisch unbrauchbar) und mit dem Cyberpunk die letzte wirklich neue Ströhmung durch ist, besteht das Leseleben nur noch aus Franchises... Aber ganz falsch gedacht!
    Klar, derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Ansätze mehr, die noch nicht verarbeitet wären. Über alle auch nur vage vorhandenen Ideen aus Astrophysik, Quantenphysik, Bioechnologie, Informationstechnologie usw. wurde schon geschrieben. Jetzt aber sind die Verfeinerungen und Optimierungen am Zug.
    Um mit aktuellen Buzzwords zu sprechen: Die Zeit der SciFi 2.0 ist angebrochen! Der Begriff ist IMHO sehr gut, da die aktuellen Knaller teils geniale Mashups aus früheren SciFi-Einzelgenres sind.
    Besonders deutlich wurde mir das bei Dan Simmons - Hyperion: Für mich die beste Neuerscheinung im Bereich der utopischen Literatur der letzten 20 Jahre! Es wird fast wie ein Experiment, was man alles in ein Mashup packen kann. Detektiv-SciFi (ala Asimov), Spaceopera (ala Star Wars), Cyberpunk (ala Gibson), Spiritual (ala Herbert), Marines, Nanotechnologie, Kälteschlaf, Hyperraum, Zeitreisen, alternative Universen, galaktisches Imperium, ..., alles drin. Nicht ganz so allgemein, aber auch ein tolles Mashup hat z.B. auch Alastair Raynolds abgeliefert.

  2. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: riverstomp 04.04.08 - 16:13

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Es gibt zwar nicht mehr DIE Kracher (Star Wars
    > wurde einfach zu Werbefilmen für Merchandising,
    > Star Trek ist auch schon durchgenudelt usw.), aber
    > immernoch ab und an einen saugut erdachten und
    > gemachten Film (Die Insel! Positivste Überraschung
    > der letzten Jahre)

    Kann ich nicht nachvollziehen. Die Idee von "The Island" war euphemistisch gesprochen an die von "Logans Run" angelehnt. Also mässig originell. Die Handlung kippte im letzten Drittel komplett runter und wurde unglaubwürdig. Und das ganze wurde gewürzt von einem widerlichen Product-Placement-Dauerfeuerwerk was immer noch seinesgleichen sucht.


    Ansonsten stimme ich zu. Die SF (zumindest in geschriebener Form) ist überhaupt nicht tot. Es sei denn man macht sich nicht die Mühe mal den Wust von industriell gefertigten Battletech/StarTrek/StarWars-Geschreibsel beseite zu lassen.

    Ein Paradebeispiel für jemanden der die SF in neue Richtungen vorantreibt ist Charles Stross. Seine Novelle Accelerando ist übrigens kostenlos verfügbar http://www.accelerando.org/

  3. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.04.08 - 16:20

    riverstomp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kann ich nicht nachvollziehen. Die Idee von "The
    > Island" war euphemistisch gesprochen an die von
    > "Logans Run" angelehnt. Also mässig originell. Die
    > Handlung kippte im letzten Drittel komplett runter
    > und wurde unglaubwürdig. Und das ganze wurde
    > gewürzt von einem widerlichen
    > Product-Placement-Dauerfeuerwerk was immer noch
    > seinesgleichen sucht.

    Naja, schon klar, dass die Handlung - zumindest der ersten Hälfte - sehr vorhersehbar war. Was mich allerdings sehr gefreut hat war, dass der Film nicht mit der gelungenen Flucht aufhört, sondern dann erst richtig interessant war.
    Das Product Placement fand ich sogar überhaupt nicht daneben, das hat für mich gerade die Stadt sehr viel glaubwürdiger gemacht und an die Markenwut von William Gibson erinnert.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  4. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: khan 04.04.08 - 20:48

    Warhammer und Cyberpunk alles Fortsetzungsmist?? Dann lies mal Bitte Dan Abnetts Eisenhorn Trilogy oder Sandy Mitchells Cyphias Kaine Romane, oder auch nur den neusten Shadowrun Roman von Thorsten Hunsicker - Digitaler Albtraum...

    die alte SF ist längst tot - es lebte SciFi ! ! !



    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Herr Sedlag hat wohl keine Ahnung, was Science
    > Fiction überhaupt ist. Er geht irgendwie nur auf
    > Filme ein und da sieht es in der Tat inzwischen
    > recht schlecht aus... SciFi wurde in Filmen zur
    > ultimativen Spielwiese für Special Effects, was
    > natürlich dementsprechend viel kostet. Um diese
    > Kosten wieder reinzuholen, mussten die Filme noch
    > massentauglicher werden, wodurch sie noch seichter
    > wurden und noch mehr von den Special Effects
    > getragen wurden. Zumindest was Hollywood
    > betrifft.
    > Es gibt zwar nicht mehr DIE Kracher (Star Wars
    > wurde einfach zu Werbefilmen für Merchandising,
    > Star Trek ist auch schon durchgenudelt usw.), aber
    > immernoch ab und an einen saugut erdachten und
    > gemachten Film (Die Insel! Positivste Überraschung
    > der letzten Jahre) und eine Menge Kleinode, die
    > man einfach nicht kennt (und Herr Sedlag wohl erst
    > recht nicht kennt) und die in Deutschland auch
    > nicht im Kino zu sehen sind. Aktuell warte ich
    > z.B. auf The Gene Generation, einen Biopunk-Film
    > (Biotech + Cyberpunk), bei dem aber nichtmal ein
    > Mitwirkender sagen kann, ob und wann er jemals in
    > Deutschland zu sehen sein wird. Die richtig neuen
    > Ideen der letzten Jahre findet man eh eher in
    > Japan und Korea, bei uns zwar in Sachen Mainstream
    > im Kommen, bei Special Interest aber selten
    > wahrgenommen. Viele gute SciFi-Filme stolpern auch
    > darüber, dass man bei Filmen in Sachen SciFi
    > nunmal ein Special Effects Feuerwerk erwartet,
    > aber gerade die Underground-Produktionen einfach
    > nicht das Budget zur Verfügung haben.
    >
    > Was die Literatur anbetrifft, ist allerdings
    > geradezu ein neues Zeitalter angebrochen. Ich
    > dachte auch, nachdem die klassische utopische
    > Literatur mit der Qualität von Herbert, Asimov,
    > Lem, Clarke usw. in den Regalen großteils durch
    > den unendlichen Fortsetzungsmist ersetzt wurde
    > (Star Wars, Star Trek, Warhammer, Battletech usw.
    > usf., alles literarisch unbrauchbar) und mit dem
    > Cyberpunk die letzte wirklich neue Ströhmung durch
    > ist, besteht das Leseleben nur noch aus
    > Franchises... Aber ganz falsch gedacht!
    > Klar, derzeit gibt es keine wissenschaftlichen
    > Ansätze mehr, die noch nicht verarbeitet wären.
    > Über alle auch nur vage vorhandenen Ideen aus
    > Astrophysik, Quantenphysik, Bioechnologie,
    > Informationstechnologie usw. wurde schon
    > geschrieben. Jetzt aber sind die Verfeinerungen
    > und Optimierungen am Zug.
    > Um mit aktuellen Buzzwords zu sprechen: Die Zeit
    > der SciFi 2.0 ist angebrochen! Der Begriff ist
    > IMHO sehr gut, da die aktuellen Knaller teils
    > geniale Mashups aus früheren SciFi-Einzelgenres
    > sind.
    > Besonders deutlich wurde mir das bei Dan Simmons -
    > Hyperion: Für mich die beste Neuerscheinung im
    > Bereich der utopischen Literatur der letzten 20
    > Jahre! Es wird fast wie ein Experiment, was man
    > alles in ein Mashup packen kann. Detektiv-SciFi
    > (ala Asimov), Spaceopera (ala Star Wars),
    > Cyberpunk (ala Gibson), Spiritual (ala Herbert),
    > Marines, Nanotechnologie, Kälteschlaf, Hyperraum,
    > Zeitreisen, alternative Universen, galaktisches
    > Imperium, ..., alles drin. Nicht ganz so
    > allgemein, aber auch ein tolles Mashup hat z.B.
    > auch Alastair Raynolds abgeliefert.
    >


  5. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: grüntee 04.04.08 - 22:08

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Naja, schon klar, dass die Handlung - zumindest
    > der ersten Hälfte - sehr vorhersehbar war. Was
    > mich allerdings sehr gefreut hat war, dass der
    > Film nicht mit der gelungenen Flucht aufhört,
    > sondern dann erst richtig interessant war.

    Interessant, sagst du? Die zweite Hälft war ein total überflüssiges Action-Spektakel. Zusammengefasst: Erste Hälfte fad, zweite Hälfte überflüssig - mein Fazit kannst dir denken.

    > Das Product Placement fand ich sogar überhaupt
    > nicht daneben, das hat für mich gerade die Stadt
    > sehr viel glaubwürdiger gemacht und an die
    > Markenwut von William Gibson erinnert.

    Ahem genau DAS macht den unverwechselbaren Stil von Gibson aus! Das ist jetzt keineswegs schlecht gemeint, da es nie übertrieben wirkt, ganz im Gegenteil, es passt perfekt zu seinen Charakteren. Ich glaub, man muß ihn erst lesen ums zu verstehen :)


  6. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: grüntee 04.04.08 - 22:28

    Zuerst: Solange du den Text nur zum Teil verstanden hast, solltest du niemand als "Dummschwätzer" bezeichnen!


    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es gibt zwar nicht mehr DIE Kracher (Star Wars
    > wurde einfach zu Werbefilmen für Merchandising,
    > Star Trek ist auch schon durchgenudelt usw.), aber
    > immernoch ab und an einen saugut erdachten und
    > gemachten Film [...]
    > Die richtig neuen
    > Ideen der letzten Jahre findet man eh eher in
    > Japan und Korea, bei uns zwar in Sachen Mainstream
    > im Kommen, bei Special Interest aber selten
    > wahrgenommen.

    Ich zitiere hier nochmals Golem/Sedlag:
    "Früher, da war Sci-Fi ein popkulturelles Massenphänomen, eine Art mentales Traniningsprogramm, das insbesondere die Jugend positiv auf die Zukunft vorbereitete."

    Nun, das ist Sci-Fi heutzutage, im Großen und Ganzen, nicht mehr! Da hat Sedlag völlig recht. Und auch abseits des Mainstreams wird kein "mentales Traniningsprogramm" produziert. Ist ja auch verständlich: Das Zeitalter der Ideologien ist zu Ende gegangen und mit ihr das Genre der Sci-Fi - und genau DAS ist die Aussage von Sedlag.

    Das was heutzutage unter Sci-Fi läuft, sollte besser, wie du schon bemerkt hast, Sci-Fi 2.0 heißen.




  7. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: Lall 04.04.08 - 22:57

    grüntee schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Interessant, sagst du? Die zweite Hälft war ein
    > total überflüssiges Action-Spektakel.

    Verklemmter Lustverweigerer...

  8. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: AndyMt 04.04.08 - 23:54

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Herr Sedlag hat wohl keine Ahnung, was Science
    > Fiction überhaupt ist.

    Ich kenne Sedlag persönlich und glaub mir - wenn jemand versteht, was Science Fiction ist (oder war), dann er. Also mal ehrlich...

    Ich teile seine Schlussfolgerung nicht ganz, aber zu behaupten, er habe keine Ahnung, ist sagen wir - sehr gewagt...

  9. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: grüntee 05.04.08 - 00:15

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > grüntee schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Interessant, sagst du? Die zweite Hälft war
    > ein
    > total überflüssiges Action-Spektakel.
    >
    > Verklemmter Lustverweigerer...

    äh...Dummschwätzer!

  10. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: Psychoholic398 05.04.08 - 09:19

    Antwort: Damit man beim Lesen nicht durcheinander kommt!
    Frage: Warum sollte bei nem Posting die Antwort unter dem zu beantwortenden Text stehen?

    khan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Warhammer und Cyberpunk alles Fortsetzungsmist??
    > Dann lies mal Bitte Dan Abnetts Eisenhorn Trilogy
    > oder Sandy Mitchells Cyphias Kaine Romane, oder
    > auch nur den neusten Shadowrun Roman von Thorsten
    > Hunsicker - Digitaler Albtraum...
    >
    > die alte SF ist längst tot - es lebte SciFi ! ! !
    Sehr erbaulich, dass so viele noch lesen, find ich gut. Da kommt mir grad ne Frage: Hat irgendweiner von euch ne gute Idee, warum es diesen Hang zu Triologien und Zyklen gibt? Ist das Faulheit, sich die Mühe zu machen, dichte Handlung zu schreiben? Ist es der Drang, immer ganz Welten zu malen? Ist es der Versuch, als Schreiber mehr Geld zu verdienen?

    >
    >
    > Yeeeeeeeeha schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    [Y2^3*ehas Beitrag]

    Grüße,
    ±Psychoholic

  11. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: Yeeeeeeeeha 05.04.08 - 12:14

    Psychoholic398 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sehr erbaulich, dass so viele noch lesen, find ich
    > gut. Da kommt mir grad ne Frage: Hat irgendweiner
    > von euch ne gute Idee, warum es diesen Hang zu
    > Triologien und Zyklen gibt? Ist das Faulheit, sich
    > die Mühe zu machen, dichte Handlung zu schreiben?
    > Ist es der Drang, immer ganz Welten zu malen? Ist
    > es der Versuch, als Schreiber mehr Geld zu
    > verdienen?

    Hm, viele SciFi-Szzenarien sind einfach so komplex und so gut erdacht, dass es schade wäre, es bei nur einer Geschichte zu belassen.
    Beispiel Dune: Der erste Roman ist gut und hat eine sehr dichte Handlung, aber am Ende ist man einfach unzufrieden und wünscht sich mehr zu erfahren. Wie geht es weiter usw.
    Beispiel Alastair Reynolds: Nachdem ich mit Chasm City durch war, wollte ich diese fantastisch erdachte Welt noch nicht verlassen, wollte mehr über die Ultras erfahren, über die Musterschieber, über die Synthetiker usw.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  12. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: Psychoholic398 05.04.08 - 13:10

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Psychoholic398 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Sehr erbaulich, dass so viele noch lesen,
    > find ich
    > gut. Da kommt mir grad ne Frage: Hat
    > irgendweiner
    > von euch ne gute Idee, warum es
    > diesen Hang zu
    > Triologien und Zyklen gibt?
    > Ist das Faulheit, sich
    > die Mühe zu machen,
    > dichte Handlung zu schreiben?
    > Ist es der
    > Drang, immer ganz Welten zu malen? Ist
    > es der
    > Versuch, als Schreiber mehr Geld zu
    >
    > verdienen?
    >
    > Hm, viele SciFi-Szzenarien sind einfach so komplex
    > und so gut erdacht, dass es schade wäre, es bei
    > nur einer Geschichte zu belassen.
    > Beispiel Dune: Der erste Roman ist gut und hat
    > eine sehr dichte Handlung, aber am Ende ist man
    > einfach unzufrieden und wünscht sich mehr zu
    > erfahren. Wie geht es weiter usw.
    > Beispiel Alastair Reynolds: Nachdem ich mit Chasm
    > City durch war, wollte ich diese fantastisch
    > erdachte Welt noch nicht verlassen, wollte mehr
    > über die Ultras erfahren, über die Musterschieber,
    > über die Synthetiker usw.
    Hmm, ja, so was kenne ich. Um mal ein wenig ästethisch, philologisch zu werden: Vielleicht geht es den Schreiberlingen auch oft so. Sie wollen ihre gebauten Welten einfach noch nicht verlassen, sondern den Bogen weiterspannen und schauen, wie weit sie ihre eigene Idee noch weiterspinnen können. Von daher kann ich gut verstehen, warum es dann Zyklen geben muss. Linguistisch ja hoch spannend das Wort Entwicklung. Die Autoren zeichnen eine Welt und entwickeln sie dann. Etwas zu entwickeln, es also von dem komplizierten Geflecht zu befreien, damit das Wesentliche frei wird, bspw. ein Naturgesetz in seiner Reinheit, gezähmt wirken kann, braucht halt manchmal länger als nur einen Roman (der ja schon eine relativ alte Literaturgattung darstellt).


    >
    > Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    > YAPH
    ±Psychoholic

  13. Shut up, Sedlag!

    Autor: Neutro 05.04.08 - 18:06

    Vielleicht hat er Ahnung, fragt sich nur wovon?
    Aber er hat keine Autorität zu sagen, "Star Trek, Krieg der Sterne, Wing Commander und Blade Runner - alles Szenarios, die kein Mensch mehr braucht."
    Wie will denn dieser Spinner darüber urteilen, was jemand braucht? Vielleicht brauchen Menschen auch manchmal einfach nur Märchen oder Träume, sowie andere Drogen oder Alkohol benutzen, um dem Alltag oder dem eigenen manchmal faden Leben zu entfliehen.
    SF hat sich geändert, SF ist etabliert, aber deshalb ist SF weder überflüssig noch grundsätzlich schlecht geworden.
    Die Welt verändert sich, so auch SF.
    Müssen wir Rock-Musik überflüssig finden, weil sie nicht grundsätzlich neu ist? Ich mag Rock nicht, aber ich denke, auch in so einer etablierten Musikrichtung gibt es gelegentlich neues oder interessantes.
    Und das jemand, der für den Bodensatz der SF zeichnet, nämlich für Perry Rhodan, die Frechheit besitzt, bessere Werke (also eigentlich alle anderen) zu kritisieren, finde ich unglaublich.
    Aber solche sogenannte Experten dürfen auch Unsinniges wie dieses von sich lassen:
    "Früher, da war Sci-Fi ein popkulturelles Massenphänomen, eine Art mentales Traniningsprogramm, das insbesondere die Jugend positiv auf die Zukunft vorbereitete."
    Früher war SF ein absolutes Nischengenre und kein Massenphänomen, und daß die Masse meistens Müll konsumiert ist doch auch nicht neu.
    Und von was spricht er, wenn er meint: ..."die Jugend positiv auf die Zukunft vorbereitete." POSITIV? Hat der Typ nur Perry Rhodan gelesen?
    Und Anti-Utopien wie z.B. "1984" etc haben also die Jugend positiv auf die Zukunft vorbereitet?
    Und überhaupt redet er nur über Filme. Liest der Typ den keine Bücher?
    Und Jules Verne als zukunftsweisenden Propheten darzustellen, dem wir durch seine Inspiration den Raketenantrieb zu verdanken haben, ist mehr als lächerlich: Es verrät in welch banalen Klischees dieser Mensch zu denken scheint.
    Dann verdanken wir Gene Roodenberry wahrscheinlich auch die Klapphandys.
    Scotty me up, Beamy!



    AndyMt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Yeeeeeeeeha schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Herr Sedlag hat wohl keine Ahnung, was
    > Science
    > Fiction überhaupt ist.
    >
    > Ich kenne Sedlag persönlich und glaub mir - wenn
    > jemand versteht, was Science Fiction ist (oder
    > war), dann er. Also mal ehrlich...
    >
    > Ich teile seine Schlussfolgerung nicht ganz, aber
    > zu behaupten, er habe keine Ahnung, ist sagen wir
    > - sehr gewagt...


  14. Re: Dummschwätzer.... SciFi ist tot, es lebe SciFi!

    Autor: Jay Äm 05.04.08 - 21:03

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Besonders deutlich wurde mir das bei Dan Simmons -
    > Hyperion

    Hmmm, wenn Du den magst, hast Du schon mal "Diamant" von Andreas Brandhorst gelesen? Auch ziemlich geniale SF - und das von einem deutschen Autor.

  15. Re: Shut up, Sedlag!

    Autor: grüntee 05.04.08 - 21:21

    Neutro schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie will denn dieser Spinner darüber urteilen, was
    > jemand braucht?

    Du solltest lieber mal aufpassen wen du wie bezeichnest - speziell wenn deine IP gespeichert wird!

    > Vielleicht brauchen Menschen auch
    > manchmal einfach nur Märchen oder Träume, sowie
    > andere Drogen oder Alkohol benutzen, um dem Alltag
    > oder dem eigenen manchmal faden Leben zu
    > entfliehen.

    Märchen oder Träume != SF ... Ich glaube, DAS wollte Sedlag ausdrücken.

    > Und das jemand, der für den Bodensatz der SF
    > zeichnet, nämlich für Perry Rhodan, die Frechheit
    > besitzt, bessere Werke (also eigentlich alle
    > anderen) zu kritisieren, finde ich unglaublich.

    Sag mal, hattest du dich nicht gerade eben GEGEN eine Wertbarkeit von SF-Titeln ausgesprochen?




  16. Re: Shut up, Sedlag!

    Autor: neutro 06.04.08 - 12:05

    grüntee schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Neutro schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie will denn dieser Spinner darüber
    > urteilen, was
    > jemand braucht?
    >
    > Du solltest lieber mal aufpassen wen du wie
    > bezeichnest - speziell wenn deine IP gespeichert
    > wird!
    >
    > > Vielleicht brauchen Menschen auch
    >
    > manchmal einfach nur Märchen oder Träume,
    > sowie
    > andere Drogen oder Alkohol benutzen, um
    > dem Alltag
    > oder dem eigenen manchmal faden
    > Leben zu
    > entfliehen.
    >
    > Märchen oder Träume != SF ... Ich glaube, DAS
    > wollte Sedlag ausdrücken.
    >
    > > Und das jemand, der für den Bodensatz der
    > SF
    > zeichnet, nämlich für Perry Rhodan, die
    > Frechheit
    > besitzt, bessere Werke (also
    > eigentlich alle
    > anderen) zu kritisieren,
    > finde ich unglaublich.
    >
    > Sag mal, hattest du dich nicht gerade eben GEGEN
    > eine Wertbarkeit von SF-Titeln ausgesprochen?

    Wo willst du denn das gelesen haben?
    Ich habe mich nur dagegen gewendet, SF generell zu verurteilen.
    Und das macht Sedlag ja auf eine höchst unqualifizierte Weise.


  17. Re: Shut up, Sedlag!

    Autor: Starlord 06.04.08 - 13:54

    Neutro schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Vielleicht hat er Ahnung, fragt sich nur wovon?
    > Aber er hat keine Autorität zu sagen, "Star Trek,
    > Krieg der Sterne, Wing Commander und Blade Runner
    > - alles Szenarios, die kein Mensch mehr braucht."

    die filme sind alt teilweise wie bei aller SCFI von der Realtiät überholt worden wie auch viele alte Buchklassiker, die heute kein Mensch mehr lesen kann, weil man sich ständig denkt wie man sich nur sowas aus den Haaren herausziehen kann was ganz anders umgesetzt wurde..



    > Und das jemand, der für den Bodensatz der SF
    > zeichnet, nämlich für Perry Rhodan, die Frechheit
    > besitzt, bessere Werke (also eigentlich alle
    > anderen) zu kritisieren, finde ich unglaublich.

    wo bitteschön ist PR ein Bodensatz,
    PR ist die einzige SF Serie die alle anderen überlebt hat, und noch existiert, mit einer Fülle an ideen die andere nicht mal im Ansatz erfassen...

    Sicherlich gibt es auch die eine oder andere schlechte episode, aber im Gro, ist PR immer mit der Zeit gegangen ...



    > Aber solche sogenannte Experten dürfen auch
    > Unsinniges wie dieses von sich lassen:
    > "Früher, da war Sci-Fi ein popkulturelles
    > Massenphänomen, eine Art mentales
    > Traniningsprogramm, das insbesondere die Jugend
    > positiv auf die Zukunft vorbereitete."
    > Früher war SF ein absolutes Nischengenre und kein
    > Massenphänomen, und daß die Masse meistens Müll
    > konsumiert ist doch auch nicht neu.


    Jep ich stimme dir in dem Punkt zu,
    selbst der hier zitierte Jule Verne war in seiner Zeit als Phantast verschriehen der nur fähig war Fantastische Literatur zu schreiben..

    der Begriff SCIFI wurde erst viel später geprägt...




    > Und von was spricht er, wenn er meint: ..."die
    > Jugend positiv auf die Zukunft vorbereitete."
    > POSITIV? Hat der Typ nur Perry Rhodan gelesen?

    schonwieder nur, der Typ hat simpel eine overdose, SCIFI bekommen
    ich lese seit über 30 Jahren SCIFI und bei einigen Neuerscheinungen kann man wirklich nur abwinken weil die Grundideen hat es schon irgendwo in irgend einem Buch mal gegeben...

    Nichts neues im Lande das ist simpel sein Problem...



    > Und Anti-Utopien wie z.B. "1984" etc haben also
    > die Jugend positiv auf die Zukunft vorbereitet?
    > Und überhaupt redet er nur über Filme. Liest der
    > Typ den keine Bücher?

    ich frage mich welche Bücher er liest augenscheinlich andere als ich
    ich würd mich gerne mal mit ihm auseinandersetzen und über eine der X SCIFI Bücher auslassen die ich kenne die er augenscheinlich nicht kennt...





    > Und Jules Verne als zukunftsweisenden Propheten
    > darzustellen, dem wir durch seine Inspiration den
    > Raketenantrieb zu verdanken haben, ist mehr als
    > lächerlich: Es verrät in welch banalen Klischees
    > dieser Mensch zu denken scheint.

    Absolut Richtig, hätte man die Idee umgesetzt wäre ein Beschleunigungsneutralisator nötig gewesen, denn welcher Mensch würde sich schon von einer Kanone zum Mond schießen lassen, was ja ein One Way Ticket ist...
    Um Jule Verne zu verstehen muss man wissen in welcher Zeit dieser seine Romane geschrieben hat, zu der Zeit war Kanonentechnik das Nonplussultra in der Kriegsführung, heute ist es nur noch der Bodensatz...




    > Dann verdanken wir Gene Roodenberry wahrscheinlich
    > auch die Klapphandys.
    > Scotty me up, Beamy!
    >
    >

    und Captain Future das Uhrentvcominikationsrechertelefonnonplusultra..

    Nein der Mensch hat simpel eine Overdose SCFI bekommen,
    ich kenne das ja auch, nach 30 jahren SCIFI lesens, hat man simpel vieles gesehen und einiges was heute Leute ausflippen lässt, zwingt mir gerade mal ein müdes Lächeln ab, wie zb Cyberpunk...

    Sicherlich hat es das so noch nicht gegeben aber in der Masse ist Cyberpunk längst veraltet weil die Ideen darin sind alle shcon mal dagewesen..

    Ich für meinen Teil lese auch heute noch gerne Perry Rhodan, zum Abschalten zum ausklingen, aber sicherlich nicht um mich auf eine noch schlechtere Zukunft einzustimmen, und mich beim lesen wie eine Batterie mit ideen aufzuladen...

    Assimov wird ja auch viel Zitiert, aber von Assimov kenne ich nur Robot City das in den Ansätzen her eine Tolle idee war, wenn auch von einem anderen Autor geklaut, der es im gegensatz zu Assimov Bedrohlich hat rüberkommen lassen...

    Mal sehen vieleicht denken wir nochmal an Assimov wenn Roboter Intelligent werden... aber bis dahin ist es noch eine Weile


    >
    > AndyMt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Yeeeeeeeeha schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Der Herr Sedlag hat wohl
    > keine Ahnung, was
    > Science
    > Fiction
    > überhaupt ist.
    >
    > Ich kenne Sedlag
    > persönlich und glaub mir - wenn
    > jemand
    > versteht, was Science Fiction ist (oder
    > war),
    > dann er. Also mal ehrlich...
    >
    > Ich teile
    > seine Schlussfolgerung nicht ganz, aber
    > zu
    > behaupten, er habe keine Ahnung, ist sagen
    > wir
    > - sehr gewagt...
    >
    >


  18. KEINE PANIK!

    Autor: neutro 07.04.08 - 02:39

    Wird jetzt ein bisschen lang, das posting...
    Also, ich finde Jules Venre eher lächerlich. Was ihn besonders macht, ist dass er so früh "SF" geschrieben hat. Den Inhalt macht das leider noch lange nicht gut.
    Und vielleicht wurden viele technische Konstrukte in der älteren SF schon dargestellt, aber es gibt immer wieder neue Dinge, und ausserdem ist noch nicht alles erfunden worden, was in SF beschrieben wurde. Natürlich gibt es Anachronismen, selbst bei dem Cyberpunk-Altmeister William Gibson, der für SF relativ spät, aber damals "visionär" Cyberspace, das Net etc. beschrieb.
    Mit Anachronismen meine ich z.B. eine im SF beschriebenen Technik wie ein Speichermedium von z.B. 500GB, was heute eine lächerliche Grösse ist, aber z.B. 1985 utopisch war. Darum geht es aber eigentlich nicht unbedingt in SF, um futuristische Technik im Detail, sondern wie sie unser Leben verändert.
    Gibson sagte auf der lit.cologne 2008, dass es in der SF nicht um die Zukunft ginge, sondern dass man eher die gegenwärtige Gesellschaft beschreibe.
    Das jemand wie Sedlag, der für Perry Rhodan zeichnet, was ja völlig techniklastig ist, das nicht kapiert, ist ja offenichtlich.
    Und wenn er eine SF-Overdose hat, dann soll er halt die Finger davon lassen.
    Ich habe mal einen Bericht über einen Porno-Kameramann gesehen, der keine Lust mehr auf Sex hatte. Er fand es einfach nur noch eklig. Vielleicht ist PR ja eine Art Porno der SF und Sedlag ist es deshalb leid?
    Aber was PR angeht, wenn man's mag, dann sag ich auch nicht, man soll's nicht lesen, auch wenn ich es scheisse finde. Ist halt Geschmacksache.
    Ich lese übrigens auch seid min. 30 Jahren SF, und ich kann nicht genug davon kriegen.
    Und Bücher von klassischen Autoren wie Isaac Asimov oder Stanislav Lem befassen sich auch eher sowohl mit sozialen Veränderungen als auch mit Philosophie als hauptsächlich mit Technik.
    Viele Geschichten dieser beiden werden lange zeitlos bleiben, von einigen technischen Anachronismen abgesehen.

    Was ich absolut empfehlen kann, ist von Lem "Transfer" und von Asimov "Robotermärchen" bzw. eigentlich alle seine Geschichten, die mit Robotern zu tun haben.

    Und falls die Überschrift dir was sagt, kennst du einen der genialsten SF-Autoren überhaupt!

    Live long and prosper!

    (^-^)


    Starlord schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Neutro schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht hat er Ahnung, fragt sich nur
    > wovon?
    > Aber er hat keine Autorität zu sagen,
    > "Star Trek,
    > Krieg der Sterne, Wing Commander
    > und Blade Runner
    > - alles Szenarios, die kein
    > Mensch mehr braucht."
    >
    > die filme sind alt teilweise wie bei aller SCFI
    > von der Realtiät überholt worden wie auch viele
    > alte Buchklassiker, die heute kein Mensch mehr
    > lesen kann, weil man sich ständig denkt wie man
    > sich nur sowas aus den Haaren herausziehen kann
    > was ganz anders umgesetzt wurde..
    >
    > > Und das jemand, der für den Bodensatz der
    > SF
    > zeichnet, nämlich für Perry Rhodan, die
    > Frechheit
    > besitzt, bessere Werke (also
    > eigentlich alle
    > anderen) zu kritisieren,
    > finde ich unglaublich.
    >
    > wo bitteschön ist PR ein Bodensatz,
    > PR ist die einzige SF Serie die alle anderen
    > überlebt hat, und noch existiert, mit einer Fülle
    > an ideen die andere nicht mal im Ansatz
    > erfassen...
    >
    > Sicherlich gibt es auch die eine oder andere
    > schlechte episode, aber im Gro, ist PR immer mit
    > der Zeit gegangen ...
    >
    > > Aber solche sogenannte Experten dürfen
    > auch
    > Unsinniges wie dieses von sich
    > lassen:
    > "Früher, da war Sci-Fi ein
    > popkulturelles
    > Massenphänomen, eine Art
    > mentales
    > Traniningsprogramm, das insbesondere
    > die Jugend
    > positiv auf die Zukunft
    > vorbereitete."
    > Früher war SF ein absolutes
    > Nischengenre und kein
    > Massenphänomen, und daß
    > die Masse meistens Müll
    > konsumiert ist doch
    > auch nicht neu.
    >
    > Jep ich stimme dir in dem Punkt zu,
    > selbst der hier zitierte Jule Verne war in seiner
    > Zeit als Phantast verschriehen der nur fähig war
    > Fantastische Literatur zu schreiben..
    >
    > der Begriff SCIFI wurde erst viel später
    > geprägt...
    >
    > > Und von was spricht er, wenn er meint:
    > ..."die
    > Jugend positiv auf die Zukunft
    > vorbereitete."
    > POSITIV? Hat der Typ nur Perry
    > Rhodan gelesen?
    >
    > schonwieder nur, der Typ hat simpel eine overdose,
    > SCIFI bekommen
    > ich lese seit über 30 Jahren SCIFI und bei einigen
    > Neuerscheinungen kann man wirklich nur abwinken
    > weil die Grundideen hat es schon irgendwo in
    > irgend einem Buch mal gegeben...
    >
    > Nichts neues im Lande das ist simpel sein
    > Problem...
    >
    > > Und Anti-Utopien wie z.B. "1984" etc haben
    > also
    > die Jugend positiv auf die Zukunft
    > vorbereitet?
    > Und überhaupt redet er nur über
    > Filme. Liest der
    > Typ den keine Bücher?
    >
    > ich frage mich welche Bücher er liest
    > augenscheinlich andere als ich
    > ich würd mich gerne mal mit ihm auseinandersetzen
    > und über eine der X SCIFI Bücher auslassen die ich
    > kenne die er augenscheinlich nicht kennt...
    >
    > > Und Jules Verne als zukunftsweisenden
    > Propheten
    > darzustellen, dem wir durch seine
    > Inspiration den
    > Raketenantrieb zu verdanken
    > haben, ist mehr als
    > lächerlich: Es verrät in
    > welch banalen Klischees
    > dieser Mensch zu
    > denken scheint.
    >
    > Absolut Richtig, hätte man die Idee umgesetzt wäre
    > ein Beschleunigungsneutralisator nötig gewesen,
    > denn welcher Mensch würde sich schon von einer
    > Kanone zum Mond schießen lassen, was ja ein One
    > Way Ticket ist...
    > Um Jule Verne zu verstehen muss man wissen in
    > welcher Zeit dieser seine Romane geschrieben hat,
    > zu der Zeit war Kanonentechnik das Nonplussultra
    > in der Kriegsführung, heute ist es nur noch der
    > Bodensatz...
    >
    > > Dann verdanken wir Gene Roodenberry
    > wahrscheinlich
    > auch die Klapphandys.
    >
    > Scotty me up, Beamy!
    >
    > und Captain Future das
    > Uhrentvcominikationsrechertelefonnonplusultra..
    >
    > Nein der Mensch hat simpel eine Overdose SCFI
    > bekommen,
    > ich kenne das ja auch, nach 30 jahren SCIFI
    > lesens, hat man simpel vieles gesehen und einiges
    > was heute Leute ausflippen lässt, zwingt mir
    > gerade mal ein müdes Lächeln ab, wie zb
    > Cyberpunk...
    >
    > Sicherlich hat es das so noch nicht gegeben aber
    > in der Masse ist Cyberpunk längst veraltet weil
    > die Ideen darin sind alle shcon mal dagewesen..
    >
    > Ich für meinen Teil lese auch heute noch gerne
    > Perry Rhodan, zum Abschalten zum ausklingen, aber
    > sicherlich nicht um mich auf eine noch schlechtere
    > Zukunft einzustimmen, und mich beim lesen wie eine
    > Batterie mit ideen aufzuladen...
    >
    > Assimov wird ja auch viel Zitiert, aber von
    > Assimov kenne ich nur Robot City das in den
    > Ansätzen her eine Tolle idee war, wenn auch von
    > einem anderen Autor geklaut, der es im gegensatz
    > zu Assimov Bedrohlich hat rüberkommen lassen...
    >
    > Mal sehen vieleicht denken wir nochmal an Assimov
    > wenn Roboter Intelligent werden... aber bis dahin
    > ist es noch eine Weile
    >
    > >
    > AndyMt schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Yeeeeeeeeha
    > schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Der Herr Sedlag hat
    > wohl
    > keine Ahnung, was
    > Science
    >
    > Fiction
    > überhaupt ist.
    >
    > Ich kenne
    > Sedlag
    > persönlich und glaub mir - wenn
    >
    > jemand
    > versteht, was Science Fiction ist
    > (oder
    > war),
    > dann er. Also mal
    > ehrlich...
    >
    > Ich teile
    > seine
    > Schlussfolgerung nicht ganz, aber
    > zu
    >
    > behaupten, er habe keine Ahnung, ist sagen
    >
    > wir
    > - sehr gewagt...
    >
    >


  19. Re: Shut up, Sedlag!

    Autor: grüntee 07.04.08 - 02:46

    neutro schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > grüntee schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > Sag mal, hattest du dich
    > nicht gerade eben GEGEN
    > eine Wertbarkeit von
    > SF-Titeln ausgesprochen?
    >
    > Wo willst du denn das gelesen haben?
    > Ich habe mich nur dagegen gewendet, SF generell zu
    > verurteilen.
    > Und das macht Sedlag ja auf eine höchst
    > unqualifizierte Weise.

    Zum Beispiel hier:

    "Wie will denn dieser Spinner darüber urteilen, was jemand braucht?"

    oder hier

    "SF hat sich geändert, SF ist etabliert, aber deshalb ist SF weder überflüssig noch grundsätzlich schlecht geworden."

    oder

    "Die Welt verändert sich, so auch SF."






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