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Spiele schaffen o h n e Suchpotenzial !!

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  1. Spiele schaffen o h n e Suchpotenzial !!

    Autor: auslogger 07.04.08 - 21:09

    Spiele schaffen o h n e Suchpotenzial !! – So sollte das Thema der Stunde lauten. Nach neuesten Schätzungen der Fachleute ist die Zahl der Onlinespielsüchtigen mittlerweile auf 2 Millionen angewachsen. Was hilft es, wenn die Wirtschaft floriert aber die jungen Menschen reihenweise in der virtuellen Welt „verloren“ gehen. (u.a. nachzulesen bei der Elterninitiative rollenspielsucht.de). Kindertherapeut Wolfgang Bergmann meinte, dass die Schätzungen von 600.000 süchtigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland deutlich zu niedrig angesetzt sind. Mit jedem produzierten Spiel, das bespielt werden möchte, wächst diese Zahl weiter an, und die gesamte Branche jubelt über die Gewinne. Wer bezahlt die Therapeuten, wenn junge Menschen, wie auf www.rollenspielsucht.de ausführlich beschrieben, nach vielleicht 10 verlorenen Jahren wieder ins reale Leben zurückkehren wollen? Wer steht den vielen Familien bei, die mittlerweile und in naher Zukunft verzweifelt und hilflos zusehen müssen, wie ihre Kinder in den Sog dieser Spiele geraten? Leider wird noch viel zu wenig darüber berichtet und geschrieben. Die Interessen sind eindeutig pekuniäre. Welche Folgen für alle (!) daraus entstehen, wird nicht wahrgenommen oder gravierend verharmlost. Fachleute sprechen davon, dass die Fähigkeiten, die Kinder und Jugendliche in den Spielen erwerben, nicht unbedingt ins reale Leben umgesetzt werden können, da in vielen Fällen die Spieler verlernt haben, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Wie lange lügen wir uns alle noch etwas vor?
    Bei diesen Zahlen mit steigender Tendenz – es handelt sich um erkrankte Menschen – ist es über kurz oder lang Aufgabe der Politik, einzugreifen. Aber wie es aussieht, kann das Jahre dauern, weil kaum jemand sich die Zeit nimmt, zu begreifen, was hier geschieht. Die Therapiekosten hierfür müssen von der Gesellschaft getragen werden! Von uns allen! Bedingt durch Fremdeinflüsse, vielfach über das Internet, haben Eltern gar keine Chance, zu verstehen, was mit ihren Kindern passiert. Einzige Alternative bei manchen knallharten und verachtenden Argumenten wäre die massive Einschränkung der Medienwelt durch die Eltern. Umfangreiche Aufklärung findet leider kaum statt, da der Jubel über die Gewinne, die Arbeitsplätze und den grenzenlosen Spielspass alle Versuche in dieser Richtung völlig plätten. Es wurden Fakten geschaffen, mit denen n i e m a n d umzugehen gelernt hat, weder die gigantische Zahl von „verloren gegangenen“ Spielern, noch die verzweifelten Eltern und / oder PartnerInnen. Bei vielen zynischen Leserbriefschreibern (nicht nur hier) könnte man den Eindruck gewinnen, dass hier die Angst umgeht, man könne ihnen ihr Suchtmittel sofort weg nehmen. Ein Vorgeschmack auf die Zukunft? Es müsste - wie im Sport - eine Auszeit angezeigt werden können.
    MFG
    - eine Initiative betroffener Eltern -
    www.rollenspielsucht.de
    „Wir haben unseren Sohn ans Internet, an World of Warcraft verloren“

  2. Re: Spiele schaffen o h n e Suchpotenzial !!

    Autor: Firzen_Zero 07.04.08 - 23:11

    auslogger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >Unlesbares blabla

    Absätze, Interpunktion und Rechtschreibung sollen helfen. Aber ganz offensichtlich sind deine Fähigkeiten aus dem "realen" Leben dazu nicht ausreichend.

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