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"durchschnittliche Nutzung"

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  1. "durchschnittliche Nutzung"

    Autor: (H)ar(d)cor(e) 14.04.08 - 09:07

    Eigentlich ist das ja kein Problem. Arcor hat sich nur in der Wortwahl "vertan". Ich meine die "durchschnittliche Nutzung privater Teilnehmer" kann ja nur als Kriterium gesehen werden, wenn man diesen "Wert" kennt. Folglich müsste der Vertragspartner einen Durchschnitt über die Telefonnutzung von allen Quellen, die er kennt nehmen. So... wie viele kennt er denn? Seine eigene. Wenn es hoch kommt vielleicht noch ein paar von Angehörigen. Das heißt es liegt an Arcor zu beweisen, dass er mehr als normal telefoniert.
    Arcor will damit wahrscheinlich hauptsächlich die gewerbliche Nutzung eines solchen Vertrags verhindern. Insofern wäre es wohl besser gewesen etwas zurück zu fahren und die Kunden auf diesen Abschnitt hinzuweisen und sie nicht gleich zu zwingen ihre Telefon-Gewohnheiten zu ändern.

  2. Re: "durchschnittliche Nutzung"

    Autor: RcRaCk2k 14.04.08 - 09:18

    Das kann Arcor sowieso nicht vom Enduser verlangen! Ich mein, wie stellen die sich das vor? Während du telefonierst, kuckst du auf die Uhr, und sagst deinem Gegenüber nach 10 Minuten: "Tut mir leid, ich muss nun aufhören, ich darf nicht soviel telefonieren, mein Telefonanbieter verbietet mir das" :-)

    Wenn die wenigstends die Möglichkeit bieten würden, dass man Call by Call verwenden könnte. Oder sie daraus einen Volumen-Tarif machen, und einfach sagen: "1000 Minuten ins Ausland inkl."

    Liebe Grüße,
    Michael.

    (H)ar(d)cor(e) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Arcor will damit wahrscheinlich hauptsächlich die
    > gewerbliche Nutzung eines solchen Vertrags
    > verhindern. Insofern wäre es wohl besser gewesen
    > etwas zurück zu fahren und die Kunden auf diesen
    > Abschnitt hinzuweisen und sie nicht gleich zu
    > zwingen ihre Telefon-Gewohnheiten zu ändern.


  3. Re: "durchschnittliche Nutzung"

    Autor: (H)ar(d)cor(e) 14.04.08 - 09:28

    RcRaCk2k schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das kann Arcor sowieso nicht vom Enduser
    > verlangen! Ich mein, wie stellen die sich das vor?
    > Während du telefonierst, kuckst du auf die Uhr,
    > und sagst deinem Gegenüber nach 10 Minuten: "Tut
    > mir leid, ich muss nun aufhören, ich darf nicht
    > soviel telefonieren, mein Telefonanbieter
    > verbietet mir das" :-)

    Von dem Punkt hab ich das noch gar nicht gesehn. Aber klar, im Prinzip verbietet Arcor einem damit (unter Bedingungen die schnell erreicht sind) ins Ausland zu telefonieren. Es gibt ja keine Alternative. Wenn das gängig ist, dass Leute "zu viel" telefonieren, müssten sie irgendwo einen Punkt setzen, aber dem man wenigstens wieder normale Gebühren zahlt

  4. Re: "durchschnittliche Nutzung"

    Autor: Prepaid 14.04.08 - 13:48

    (H)ar(d)cor(e) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Von dem Punkt hab ich das noch gar nicht gesehn.
    > Aber klar, im Prinzip verbietet Arcor einem damit
    > (unter Bedingungen die schnell erreicht sind) ins
    > Ausland zu telefonieren.

    Ja. Ich verstehe Michael da auch nicht - normalerweise ist eben das Guthaben alle (Prepaid) oder es wird unmenschlich teuer (normaler Telefontarif) - in diesem Falle verstößt man irgendwann eben gegen die AGB.

    > Es gibt ja keine Alternative.

    Es gibt

    - Telefonzellen
    - Diese lustigen "Kreditkarten", die man über eine Sonderrufnummer nutzt
    - Telefone bei Freunden
    - Handys
    - Skype

    und einige andere Späße mehr. Ich wüßte nicht, daß ein Telefonieanbieter VERPFLICHTET wäre, Dir einen Service bereitzustellen.

    > Wenn das gängig ist, dass Leute "zu
    > viel" telefonieren, müssten sie irgendwo einen
    > Punkt setzen, aber dem man wenigstens wieder
    > normale Gebühren zahlt

    Wäre sinnvoll, aber dann kauft das keiner.

  5. Re: "durchschnittliche Nutzung"

    Autor: srws 14.04.08 - 14:30

    RcRaCk2k schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Oder sie daraus einen Volumen-Tarif machen, und
    > einfach sagen: "1000 Minuten ins Ausland inkl."
    >
    > Liebe Grüße,
    > Michael.
    >

    Klar, für die Kunden wären solche Angebote besser als Flatrates, die eigentlich gar keine sind. Allerdings hätte Arcor dadurch einen Marketing-Nachteil: Wenn sie 1000 Freiminuten zu einem Preis anbieten, für den die Konkurrenz eine Flatrate im Angebot hat, erscheint das Angebot der Konkurrenz eben deutlich attraktiver. Dabei ist es irrelevant, dass die meisten Benutzer wohl nicht einmal die Hälfte der 1000 Freiminuten überhaupt brauchen: alleine die Bezeichnung Flatrate macht den Tarif attraktiv, weil die Kunden damit eine Art Sorglos-Einstellung verbinden: "Ich muss mir über die Kosten keine Gedanken machen, ich kann soviel telefonieren wie ich will".
    Anscheinend hat Arcor aber den Anteil der Leute unterschätzt, die eine Flatrate auch wirklich als solche verwenden, genau diese Leute versuchen sie jetzt wohl loszuwerden.
    Solche ungerechtfertigte Mahnungen und Kündigungen verursachen natürlich zweifelsohne einen Image-Schaden für Arcor. Aber anscheinend bewerten die Marketing-Strategen von Arcor diesen Schaden geringer als die Gewinneinbußen, die man durch den Verzicht auf irreführende Werbung hätte.
    Darin sehe ich das eigentlich erschreckende an der ganzen Affäre: In unserer Geiz-ist-geil-Gesellschaft sind leere Marketing-Versprechen und scheinbar günstige Preise wohl deutlich wichtiger als seriöses Geschäftsgebaren und Transparenz in der Preisgestaltung

  6. Re: "durchschnittliche Nutzung"

    Autor: (H)ar(d)cor(e) 14.04.08 - 15:42

    Prepaid schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es gibt
    >
    > - Telefonzellen
    > - Diese lustigen "Kreditkarten", die man über eine
    > Sonderrufnummer nutzt
    > - Telefone bei Freunden
    > - Handys
    > - Skype
    >
    > und einige andere Späße mehr. Ich wüßte nicht, daß
    > ein Telefonieanbieter VERPFLICHTET wäre, Dir einen
    > Service bereitzustellen.

    Nunja, er hat sich ja schon dazu verpflichtet mit dem Vertrag. Wenn er einen Vertrag definiert, der unscharf ist, kann er ihn ja nicht einfach brechen.
    Im Prinzip wäre das ja wie ein Mietvertrag, bei dem der Vermieter irgendwann sagt "du bist mir aber zu viel zuhause". Er kann dich auch nicht einfach rauswerfen, auch nicht bei einem befristeten Mietverhältnis. Gut, das Mieterrecht ist natürlich etwas spezieller, sodass Klauseln wie die "durchschnittliche Nutzung" direkt nichtig wären, aber in dem Fall würde er dich ja auf die Straße setzen.
    Naja gut, war vielleicht ein bisschen zu verwirrendes und abstraktes Beispiel, aber der Anbieter hat sich nunmal vertraglich daran gebunden. Gegen Absicherung von Ausfällen kann man sich ja noch über die AGB retten, aber sowas...

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