1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › KATI-SMS: Verbraucherschützer…

erneute Niederlage von Cem Öncan von Server-Tel

  1. Beitrag
  1. Thema

erneute Niederlage von Cem Öncan von Server-Tel

Autor: Steppenhuhn 17.09.08 - 10:12

Wie ich soeben erfahren durfte, hat sich gestern Cem Öncan von Server-Tel aus Hannover vor dem Landgericht Hannover von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (Az. 32 O 31/08) die nächste Klatsche eingefangen. Diesmal stellte sein neuer Rechtsanwalt erst gar keine Anträge, weshalb Versäumnisurteil gegen Server-Tel erlassen wurde.
In einer anderen Verhandlung vor dem Landgericht Köln erklärte ja mal sein vorheriger und zwischenzeitlich offensichtlich verschlissener Rechtsanwalt, dass er keine Anträge stellt, um sie wieder zurück zu nehmen. Das war der Brüllerspruch schlechthin. Die in Köln gestellten Anträge wurden ja dann auch abgewiesen, nachdem trotz intensiver Belehrungen durch das Gericht der Brülleranwalt seinen Brüllerspruch wahr machte. Er stellt ja keine Anträge um sie zurück zu nehmen - Brüll

Richter verbieten Handy-Abzocke
«Richter haben einer hannoverschen Firma untersagt, Kurzmitteilungen zu versenden. »VON ANNETTE ROSE HANNOVER. Die Nachricht auf dem Handy klang harmlos: „Sie haben ein SMS-Telegramm erhalten. Sie werden gesucht von Kati.“ Hinter der Rufnummer, auf die Student Markus E. (31) antwortete, steckte aber nicht „die Freundin meines Cousins“, wie er vermutete, sondern eine Firma aus der List, die mit SMS Leute anlockt, aushorcht und abzockt. 59 Euro sollte E. für ein angeblich bestelltes Chat-Paket zahlen. Gestern hat das Landgericht die Zusendung solcher SMS verboten. Zahlreiche Handy-Besitzer haben sich wegen der Abzock-SMS an Verbraucher-Zentralen (VZN) gewandt. Die Zentrale Baden-Württemberg klagte auf Unterlassung. Anwalt Ralf Eckhard bot drei Handy-Besitzer als Zeugen auf, die belegen konnten, dass die Lister Firma die SMS verschickt hatte – ein Handy-Besitzer hatte die SMS noch gespeichert. Zeuge Felix L. (17) berichtete, er habe auf die Telegramm-SMS geantwortet und dann die Mitteilung erhalten, dass er ein Chat-Paket für 59 Euro bestellt habe. Tage später sei ein Anruf gekommen und ein Herr habe seine Rechnungsanschrift haben wollen. Felix informierte seinen Vater Jürgen L. (45), der sich die Telegramm-SMS genau ansah. „Hinter den beiden ersten Telegramm-Seiten kam eine Leerseite“, sagte er, und erst auf der vierten Seite unten habe gestanden: „70 SMS – 85 Cent.“ Student E. hatte bei Anruf seine Adresse genannt, „weil der Anrufer sagte, er werde einen bereits zu Stande gekommenen Vertrag rückgängig machen.“ Zwei Tage später bekam E. Post von einem Inkassounternehmen – der Anrufer hatte nur seine Anschrift ausgekundschaftet. Die Richter haben der Firma verboten, „SMS zu versenden oder versenden zu lassen“. Es sei denn, es gibt eine Einwilligung der Kunden. „Eine Einwilligung muss die Firma nachweisen“, so Verbraucher-Anwalt Eckhard. Die Firma ist auch wegen anderer SMS aufgefallen, die so lauteten: „Treff die Top 100 Hobbynutten deiner Re-gion ...“ Empfänger, die antworteten, erhielten auch eine 59-Euro-Rechnung. Die VZN rät, grundsätzlich nicht auf solche SMS zu reagieren und keine Adresse herauszugeben.
Neue Presse Hannover v. 17.09.2008


Neues Thema Ansicht wechseln


Thema
 

erneute Niederlage von Cem Öncan von Server-Tel

Steppenhuhn | 17.09.08 - 10:12
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

Call-Center-Agent | 17.09.08 - 16:17
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

spanther | 17.09.08 - 16:27
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

KMnO4 | 17.09.08 - 18:34
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

srm | 18.10.08 - 19:43
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

spanther | 18.10.08 - 20:48
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

teobald | 17.09.08 - 22:24
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

der graf | 11.12.08 - 11:15
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

Z | 11.12.08 - 17:21
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

spanther | 11.12.08 - 21:54
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

KMnO4 | 18.10.08 - 09:37
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

teobald | 11.12.08 - 18:13
 

Re: erneute Niederlage von Cem Öncan...

spanther | 11.12.08 - 21:57

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Ryte GmbH, München
  2. Allianz Lebensversicherungs - AG, München
  3. Phone Research Field GmbH, Hamburg
  4. TÜV SÜD Gruppe, Leverkusen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-77%) 6,99€
  2. (-69%) 24,99€
  3. (-67%) 19,99€
  4. 13,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


    Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
    Videostreaming
    Was an Prime Video und Netflix nervt

    Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
    Ein IMHO von Ingo Pakalski

    1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
    2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
    3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

    Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
    Leistungsschutzrecht
    Drei Wörter sollen ...

    Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Ãœberschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
    2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
    3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    1. Wikileaks: Worum es im Fall Assange nun geht
      Wikileaks
      Worum es im Fall Assange nun geht

      Geheimnisverrat, Leben in der Isolation, Anklage in den USA, Foltervorwürfe: Die Auslieferungsanhörung von Wikileaks-Gründer Julian Assange beginnt. Im Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen.

    2. Zahlungsabwickler: Protest gegen Massenentlassungen bei Paypal Deutschland
      Zahlungsabwickler
      Protest gegen Massenentlassungen bei Paypal Deutschland

      Die Beschäftigten von Paypal Deutschland wollen den Abbau von über 300 Arbeitsplätzen nicht hinnehmen. Die Jobs sollen an andere Standorte oder an externe Partner gehen.

    3. DSGVO: Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben
      DSGVO
      Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben

      Bei der irischen Datenschutzbehörde laufen seit 2018 elf Untersuchungen gegen Facebook. Dass noch keine Entscheidungen gefallen sind, bemängeln Politiker und Datenschützer gleichermaßen.


    1. 18:08

    2. 18:01

    3. 17:07

    4. 16:18

    5. 15:59

    6. 14:36

    7. 14:14

    8. 13:47