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gibt es eigentlich auch empirische zahlen zum fernsehkonsum heutzutage?

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  1. gibt es eigentlich auch empirische zahlen zum fernsehkonsum heutzutage?

    Autor: quote 15.04.08 - 18:06

    7 stunden täglich daddeln ist viel. ich glaub da brauchen wir uns alle nichts vorzumachen oder rumzudiskutiren.
    aber was mich bei diesen ganzen debatten derzeit ein wenig ärgert, es werden keine vergleichbaren zahlen für den fernsehkonsum genannt, der, wenn ich mich recht entsinne, nachgewiesener massen, abstumpfende, aber auch isolatorische faktoren mitbringt. entsprechend also nicht der "computer sucht" unähnlich ist.

    ich für meinen teil wäre nicht überrascht, wenn mehr leute "extrem glotzer" sind, als "extrem computerspieler" und frage mich aher, warum es dort keinen medialen aufschrei der empörung gibt...
    ok... das war gelogen...
    die medien würden diesen aufschrei schön unterdrücken und wahrscheinlich weiter auf die "computer sucht" "einschlagen", da computer in verbindung mit dem internet das erste medium ist, dass dem klassischen fernseher den rang streitig machen kann. besser gesagt streitig machen wird. aber zusätzlich auch fernsehsender ansich in eine bedeutungslosigkeit stürzen, da die sender bestenfalls news und medienportale sind. im medium fernseher sind diese portale alleine aufgrund der frequenzen mit sehr hohen kosten verbunden. im internet hingegen sieht das schon wieder anders aus.

  2. Re: gibt es eigentlich auch empirische zahlen zum fernsehkonsum heutzutage?

    Autor: Ponder 15.04.08 - 18:12

    quote schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > die medien würden diesen aufschrei schön
    > unterdrücken und wahrscheinlich weiter auf die
    > "computer sucht" "einschlagen", da computer in
    > verbindung mit dem internet das erste medium ist,
    > dass dem klassischen fernseher den rang streitig
    > machen kann. besser gesagt streitig machen wird.

    Ich gebe Dir recht was des excessiven Fernsehkonsum angeht, aber was ist das Internet-Equivalent zu einem guten Film?

  3. Re: gibt es eigentlich auch empirische zahlen zum fernsehkonsum heutzutage?

    Autor: Kommentare 15.04.08 - 18:14

    Es liegt leider in der Natur des Spiels, dass man es unendlich lang betreiben kann. Reiner Konsum ist auf Grund der Passivität nicht so lange auszuhalten. Oder hat jemand von euch mal versucht 7 Stunden am Stück Fernzusehen? Ich bekomme es nicht hin, könnte aber ohne Probleme so lange zocken und länger.

    quote schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 7 stunden täglich daddeln ist viel. ich glaub da
    > brauchen wir uns alle nichts vorzumachen oder
    > rumzudiskutiren.
    > aber was mich bei diesen ganzen debatten derzeit
    > ein wenig ärgert, es werden keine vergleichbaren
    > zahlen für den fernsehkonsum genannt, der, wenn
    > ich mich recht entsinne, nachgewiesener massen,
    > abstumpfende, aber auch isolatorische faktoren
    > mitbringt. entsprechend also nicht der "computer
    > sucht" unähnlich ist.
    >
    > ich für meinen teil wäre nicht überrascht, wenn
    > mehr leute "extrem glotzer" sind, als "extrem
    > computerspieler" und frage mich aher, warum es
    > dort keinen medialen aufschrei der empörung
    > gibt...
    > ok... das war gelogen...
    > die medien würden diesen aufschrei schön
    > unterdrücken und wahrscheinlich weiter auf die
    > "computer sucht" "einschlagen", da computer in
    > verbindung mit dem internet das erste medium ist,
    > dass dem klassischen fernseher den rang streitig
    > machen kann. besser gesagt streitig machen wird.
    > aber zusätzlich auch fernsehsender ansich in eine
    > bedeutungslosigkeit stürzen, da die sender
    > bestenfalls news und medienportale sind. im medium
    > fernseher sind diese portale alleine aufgrund der
    > frequenzen mit sehr hohen kosten verbunden. im
    > internet hingegen sieht das schon wieder anders
    > aus.


  4. Re: gibt es eigentlich auch empirische zahlen zum fernsehkonsum heutzutage?

    Autor: ninguno 18.04.08 - 16:53

    Ja, ich stimme meinem Vorredner zu: Die Attraktivität des Spiels liegt in der Interaktion mit der Scheinwelt. Das Fernsehen hingegen erlaubt dem Konsumenten lediglich die Beobachtung unveränderlicher Inhalte. Beim Spielen ist der User in der Position die Inhalte selbst prozesshaft und dynamisch mitzugestalten - vor allem in Kooperation mit anderen Usern. Ich glaube, dass ist der letztendlich entscheidende Faktor.

    Ich selbst spiele keines dieser Rollenspiele da sie in meinem Augen einen entscheidenden Nachteil haben: Sie sind schlichtweg endlos. Wenn ich ein Spiel spielen möchte, will ich in einem Absehbaren Zeitraum darüber gewiss sein, ob ich gewonnen oder verloren habe. Bei WOW und GW kann man objektiv nicht gewinnen oder verlieren. Man kann lediglich einen gewissen Status erreichen, der es einem erlaubt gewisse Dinge zu tun. Prinzipiell glaube ich, dass man bei dieser Diskussion auch die Art des Spiels und des "Gewinnens" berücksichtigen sollte.

    Gruß



    Kommentare schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es liegt leider in der Natur des Spiels, dass man
    > es unendlich lang betreiben kann. Reiner Konsum
    > ist auf Grund der Passivität nicht so lange
    > auszuhalten. Oder hat jemand von euch mal versucht
    > 7 Stunden am Stück Fernzusehen? Ich bekomme es
    > nicht hin, könnte aber ohne Probleme so lange
    > zocken und länger.
    >
    > quote schrieb:
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    > -----
    > > 7 stunden täglich daddeln ist viel. ich glaub
    > da
    > brauchen wir uns alle nichts vorzumachen
    > oder
    > rumzudiskutiren.
    > aber was mich bei
    > diesen ganzen debatten derzeit
    > ein wenig
    > ärgert, es werden keine vergleichbaren
    > zahlen
    > für den fernsehkonsum genannt, der, wenn
    > ich
    > mich recht entsinne, nachgewiesener massen,
    >
    > abstumpfende, aber auch isolatorische
    > faktoren
    > mitbringt. entsprechend also nicht
    > der "computer
    > sucht" unähnlich ist.
    >
    > ich für meinen teil wäre nicht überrascht,
    > wenn
    > mehr leute "extrem glotzer" sind, als
    > "extrem
    > computerspieler" und frage mich aher,
    > warum es
    > dort keinen medialen aufschrei der
    > empörung
    > gibt...
    > ok... das war
    > gelogen...
    > die medien würden diesen
    > aufschrei schön
    > unterdrücken und
    > wahrscheinlich weiter auf die
    > "computer
    > sucht" "einschlagen", da computer in
    >
    > verbindung mit dem internet das erste medium
    > ist,
    > dass dem klassischen fernseher den rang
    > streitig
    > machen kann. besser gesagt streitig
    > machen wird.
    > aber zusätzlich auch
    > fernsehsender ansich in eine
    >
    > bedeutungslosigkeit stürzen, da die sender
    >
    > bestenfalls news und medienportale sind. im
    > medium
    > fernseher sind diese portale alleine
    > aufgrund der
    > frequenzen mit sehr hohen kosten
    > verbunden. im
    > internet hingegen sieht das
    > schon wieder anders
    > aus.
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