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Maemo<>Linux

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  1. Maemo<>Linux

    Autor: OOO 16.04.08 - 11:06

    Man muss Linux-Programme nach Maemo "Portieren" (nicht nur wegen der cpu), damit sie lauffähig sind.
    Zudem laufen Maemo-Programme nicht ohne portierung auf anderen Linux-Distros, wie debian eabi.
    Nokia will also die volle Kontrolle behalten, wie die closed source treiber im Kernel es schon deutlich machen. Damit hält man auch erfolgreich die mögliche 3d-beschleunigung der nokia internet tablet zurück, vielleicht für spätere teuer gemacht Geräte ...

  2. Re: Maemo<>Linux

    Autor: itsme 16.04.08 - 11:19

    Hi,

    > Man muss Linux-Programme nach Maemo "Portieren"
    > (nicht nur wegen der cpu), damit sie lauffähig
    > sind.

    Du hast schon recht, dass Maemo != Linux ist. Das selbe gilt aber auch für Gnome, KDE und QT. Alles sind Plattformen die einen Rahmen für die Applikationsentwicklung darstellen.

    Allerdings liegt Maemo, Gnome & KDE ein Gnu/Linux Unterbau zugrunde.
    Selbst da ist es so, dass das eine Linux nicht identisch mit dem anderen Linux sein muss und man SW portieren muss um sie auf dem anderen System laufen zu lassen.

    > Zudem laufen Maemo-Programme nicht ohne portierung
    > auf anderen Linux-Distros, wie debian eabi.
    Auch wenn man SW von eine Gnome-Umgebung in einer KDE-Umgebung laufen lassen möchte muss man Portieren bzw neu schreiben.
    Der Bezug zwischen Maemo und Gnome ist hier nur die gemeinsamen Bibliotheken rund um GTK welche auch noch in andern Systemen wie z.B. in XFCE benutzt wird.

    > Nokia will also die volle Kontrolle behalten, wie
    > die closed source treiber im Kernel es schon
    > deutlich machen.
    Mein Eindruck ist, dass Nokia sich hier recht ordentlich verhält und weite Teile frei gibt. OK, die Hildon-Bibliothek speziell für die Handschrifterkennung ist erst seit kurzem OSS und die war notwendig um andere SW richtig in das System zu integrieren.

    > Damit hält man auch erfolgreich
    > die mögliche 3d-beschleunigung der nokia internet
    > tablet zurück, vielleicht für spätere teuer
    > gemacht Geräte ...
    So lange sie die Schnittstelle hierzu offenlegen um die Beschleunigung zu nutzen ist das i.O. Alternativ kann ein Applikationsetnwickler das auch per SW realisieren.
    So sehr wie ich die Alternative wie OpenMoko schätze, man kann nicht erwarten, dass plötzlich alle Firmen diese Philosophie befolgen.

    Tschüss Jo

  3. Richtig, aber ...

    Autor: OOO 16.04.08 - 11:32

    itsme schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hi,
    >
    > > Man muss Linux-Programme nach Maemo
    > "Portieren"
    > (nicht nur wegen der cpu), damit
    > sie lauffähig
    > sind.
    >
    > Du hast schon recht, dass Maemo != Linux ist. Das
    > selbe gilt aber auch für Gnome, KDE und QT. Alles
    > sind Plattformen die einen Rahmen für die
    > Applikationsentwicklung darstellen.
    >
    > Allerdings liegt Maemo, Gnome & KDE ein
    > Gnu/Linux Unterbau zugrunde.
    > Selbst da ist es so, dass das eine Linux nicht
    > identisch mit dem anderen Linux sein muss und man
    > SW portieren muss um sie auf dem anderen System
    > laufen zu lassen.

    Natürlich Maemo ein DE, aber ich sprach eher vom
    Kernel und der Toolchain.
    Nokias devise ist hier nehmen und nichts geben ...

    >
    > > Zudem laufen Maemo-Programme nicht ohne
    > portierung
    > auf anderen Linux-Distros, wie
    > debian eabi.
    > Auch wenn man SW von eine Gnome-Umgebung in einer
    > KDE-Umgebung laufen lassen möchte muss man
    > Portieren bzw neu schreiben.
    > Der Bezug zwischen Maemo und Gnome ist hier nur
    > die gemeinsamen Bibliotheken rund um GTK welche
    > auch noch in andern Systemen wie z.B. in XFCE
    > benutzt wird.
    >
    > > Nokia will also die volle Kontrolle behalten,
    > wie
    > die closed source treiber im Kernel es
    > schon
    > deutlich machen.
    > Mein Eindruck ist, dass Nokia sich hier recht
    > ordentlich verhält und weite Teile frei gibt. OK,

    Quatsch! Wesentliche Teile der Hardware sind nicht offen.
    Wenn man also selbst einen neuen Kernel bauen will, wie
    z.B. für das nicht mehr von Nokia unterstützte Nokia 770,
    dann kann das schnell schief gehen. Damit ist man gezwungen
    neue Hardware zu kaufen, die Nokia wieder nach einer Zeit
    auslaufen lassen kann ...


    > die Hildon-Bibliothek speziell für die
    > Handschrifterkennung ist erst seit kurzem OSS und
    > die war notwendig um andere SW richtig in das
    > System zu integrieren.
    >
    > > Damit hält man auch erfolgreich
    > die
    > mögliche 3d-beschleunigung der nokia internet
    >
    > tablet zurück, vielleicht für spätere teuer
    >
    > gemacht Geräte ...
    > So lange sie die Schnittstelle hierzu offenlegen
    > um die Beschleunigung zu nutzen ist das i.O.

    Machen sie aber nicht ...


    > Alternativ kann ein Applikationsetnwickler das
    > auch per SW realisieren.
    > So sehr wie ich die Alternative wie OpenMoko
    > schätze, man kann nicht erwarten, dass plötzlich
    > alle Firmen diese Philosophie befolgen.
    >
    > Tschüss Jo
    >
    >


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