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Wozu eigentlich noch?

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  1. Wozu eigentlich noch?

    Autor: VM Man 10.05.08 - 14:20

    Wine war vor 5 Jahren mal ein Projekt, wo ich gesagt habe "Könnte mal nützlich werden", aber wozu braucht man es heute noch?

    Wenn man wirklich Windoze-Anwendungen laufen lassen muss:
    Wine hat sich bei mir sowieso immer wie ein Fremdkörper angefühlt, wenn die Anwendung überhaupt gelaufen ist. Ein Windows XP Home für 60€ + kostenloses VMWare ist 2x besser, als Wine jemals sein wird. Ich habe Windows außerhalb von VMWare das letzte Mal vor ca. 1 Jahr gebootet. Seitdem ist es mir zu schade, eine Partition dafür zu verschwenden.

  2. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: tuxianer 10.05.08 - 14:54

    spiel mal mit vmware ein 3d spiel :)

    VM Man schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wine war vor 5 Jahren mal ein Projekt, wo ich
    > gesagt habe "Könnte mal nützlich werden", aber
    > wozu braucht man es heute noch?
    >
    > Wenn man wirklich Windoze-Anwendungen laufen
    > lassen muss:
    > Wine hat sich bei mir sowieso immer wie ein
    > Fremdkörper angefühlt, wenn die Anwendung
    > überhaupt gelaufen ist. Ein Windows XP Home für
    > 60€ + kostenloses VMWare ist 2x besser, als Wine
    > jemals sein wird. Ich habe Windows außerhalb von
    > VMWare das letzte Mal vor ca. 1 Jahr gebootet.
    > Seitdem ist es mir zu schade, eine Partition dafür
    > zu verschwenden.


  3. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: Cespenar 10.05.08 - 14:54

    VM Man schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wine war vor 5 Jahren mal ein Projekt, wo ich
    > gesagt habe "Könnte mal nützlich werden", aber
    > wozu braucht man es heute noch?
    >
    > Wenn man wirklich Windoze-Anwendungen laufen
    > lassen muss:
    > Wine hat sich bei mir sowieso immer wie ein
    > Fremdkörper angefühlt, wenn die Anwendung
    > überhaupt gelaufen ist. Ein Windows XP Home für
    > 60€ + kostenloses VMWare ist 2x besser, als Wine
    > jemals sein wird. Ich habe Windows außerhalb von
    > VMWare das letzte Mal vor ca. 1 Jahr gebootet.
    > Seitdem ist es mir zu schade, eine Partition dafür
    > zu verschwenden.

    Erstens ist vmware immer noch nicht geeignet für Anwendungen die 3D Beschleunigung brauchen. Wine wird sicherlich hauptsächlich für Computerspiele genutzt und gerade das geht nicht unter vmware.
    Zweitens braucht es eine eigene Windows Lizenz, ok die haben sicher die meisten.
    Drittens ist der Wartungsaufwand einfach höher, den vmware oder echte Installation es wird ein zustätzliches Betriebssystem installiert was gewartet werden will (bei meinem vmware winxp hat das schon ein paar Stunden gedauert bis erstmal alle patches per autoupdate eingespielt waren) ... in wine wird die Anwendung installiert und läuft (sofern schon supportet ;))

  4. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: Niemand 10.05.08 - 15:13

    VM Man schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wine war vor 5 Jahren mal ein Projekt, wo ich
    > gesagt habe "Könnte mal nützlich werden", aber
    > wozu braucht man es heute noch?
    >
    > Wenn man wirklich Windoze-Anwendungen laufen
    > lassen muss:
    > Wine hat sich bei mir sowieso immer wie ein
    > Fremdkörper angefühlt, wenn die Anwendung
    > überhaupt gelaufen ist. Ein Windows XP Home für
    > 60€ + kostenloses VMWare ist 2x besser, als Wine
    > jemals sein wird. Ich habe Windows außerhalb von
    > VMWare das letzte Mal vor ca. 1 Jahr gebootet.
    > Seitdem ist es mir zu schade, eine Partition dafür
    > zu verschwenden.


    Spiele! und Programme auf nicht so guten Computern.
    Spiele in VMWare laufen nicht sonderlich gut. mit Wine laufen sehr viele und auch sehr gut (besonders wenn sie OpenGL unterstützen)
    Dann, auf älteren rechnern hat man oft nicht genug RAM und MHZ für eine Virtuelle Maschine.

  5. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: Raven 10.05.08 - 16:09

    > wozu braucht man es heute noch?
    >
    > Wine hat sich bei mir sowieso immer wie ein
    > Fremdkörper angefühlt, wenn die Anwendung
    > überhaupt gelaufen ist. Ein Windows XP Home für
    > 60€ + kostenloses VMWare ist 2x besser, als Wine
    > jemals sein wird. Ich habe Windows außerhalb von
    > VMWare das letzte Mal vor ca. 1 Jahr gebootet.
    > Seitdem ist es mir zu schade, eine Partition dafür
    > zu verschwenden.

    Andere Menschen, andere Bedürfnisse. Um einmal im Jahr eine Windows-Anwendung auszuführen, würde ich z. B. keine 60 Euro ausgeben. Oo

  6. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: Käsereibe 10.05.08 - 16:10

    VM Man schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein Windows XP Home für
    > 60€ + kostenloses VMWare ist 2x besser, als Wine
    > jemals sein wird.

    Du hat absolut keine Ahnung wovon du redest.

    1. mit einem virtuellen Windows schleppst du auch ein komplettes OS mit dir herum, das du eigentlich nicht brauchst. Das ist heftiger Aufwand um nur mal ein Windowsprogramm laufen zu lassen. Kostet auch recht viel Ressourcen, die anders besser genutzt werden können.

    2. völliger Bullshit ist das allerdings, wenn man auch 3D-Apps benutzen will - das geht mit VMs nämlich überhaupt nicht (bisher).

    Wenn das Programm mit Wine läuft, dann ist die Lösung wirklich gut. Das Gefrickel mit Windows in einer VM ist dagegen eine Qual. Wenn das Programm mit Wine nicht läuft, bleibt einem bei 2D-Apps nix anderes übrig als der Notnagel mit der VM. Bei 3D muß man auch noch Windows booten, noch lästiger.

  7. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: devarni 10.05.08 - 18:20

    Wine ist momentan die einzige Möglichkeit (mittels Wineasio) vernünftig Musik unter Linux zu machen. Das geht mit keiner VM, mangels ASIO und mangels fehlender nativer Anwendungen und Plugins.

    Wenn man komplexe Anwendungen wie Visual Studio benötigt und nicht in ein natives Windows dafür booten will, dann isses auch Super mit einer VM. Wenn man das allerdings beruflich macht oder letztlich 90% der Zeit in der VM verbringt, stellt sich wiederum die Frage warum man da nicht gleich nativ Windows booten kann.
    Ausserdem: um 1x im Jahr ein Windows Programm zu nutzen, sich ein komplettes zweites Windows installieren?

    Wine hat durchaus seine Berechtigung.

  8. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: wiilli 10.05.08 - 20:16

    Raven schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > wozu braucht man es heute noch?
    >
    > Wine hat sich bei mir sowieso immer wie ein
    >
    > Fremdkörper angefühlt, wenn die Anwendung
    >
    > überhaupt gelaufen ist. Ein Windows XP Home
    > für
    > 60€ + kostenloses VMWare ist 2x
    > besser, als Wine
    > jemals sein wird. Ich habe
    > Windows außerhalb von
    > VMWare das letzte Mal
    > vor ca. 1 Jahr gebootet.
    > Seitdem ist es mir
    > zu schade, eine Partition dafür
    > zu
    > verschwenden.
    >
    > Andere Menschen, andere Bedürfnisse. Um einmal im
    > Jahr eine Windows-Anwendung auszuführen, würde ich
    > z. B. keine 60 Euro ausgeben. Oo

    lol das dachte ich mir auch. er kauft sich ein winxp home für 60 EUR, was natürlich besser ist als wine. wie kann wine besser sein als ein original windows? wozu du dann noch vmware brauchst ist mir schleierhaft.
    dann lieber ein kostenloses linux + wine

  9. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: Antro 10.05.08 - 23:08

    devarni schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wine ist momentan die einzige Möglichkeit (mittels
    > Wineasio) vernünftig Musik unter Linux zu machen.
    > Das geht mit keiner VM, mangels ASIO und mangels
    > fehlender nativer Anwendungen und Plugins.

    Ich kenn mich nicht aus aber schonmal Ubuntu Studio durchgeschaut?

  10. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: hec 11.05.08 - 02:53

    VM Man schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wine war vor 5 Jahren mal ein Projekt, wo ich
    > gesagt habe "Könnte mal nützlich werden", aber
    > wozu braucht man es heute noch?
    >
    > Wenn man wirklich Windoze-Anwendungen laufen
    > lassen muss:
    > Wine hat sich bei mir sowieso immer wie ein
    > Fremdkörper angefühlt, wenn die Anwendung
    > überhaupt gelaufen ist. Ein Windows XP Home für
    > 60€ + kostenloses VMWare ist 2x besser, als Wine
    > jemals sein wird. Ich habe Windows außerhalb von
    > VMWare das letzte Mal vor ca. 1 Jahr gebootet.
    > Seitdem ist es mir zu schade, eine Partition dafür
    > zu verschwenden.

    naja ich sags mal so nur wenn man den ie fürs testen von websiten braucht oder ab und zu mal sich ein programmierer an keine regeln haltet dafür werd ich sicher keine vm mit windows aufsetzen

    und der ie läuft irgendwie unter wine besser als unter windows

    und außerdem das eine ist einfach eine virtualisierung einer anwendung und bei vmware wird ein ganzes os virtualisiert

    also bitte nicht 2 komplett verschiedene sachen vergleichen

    wobei ich noch immer finde dass vmware für linuxserver recht tauglich ist

    windowsserver virtualisieren wie soll ich sagen die fressen einfach viel zu viel ram und cpu und das auch schon im leerlauf

    wine ist eine nette sache um gelegentlich bestimmte anwendungen auszuführen oder zu testen

    aber ein vollständiger windows ersatz ist es nun mal nicht

    und bitte seits mir nicht böse aber muss man echt jedes programm und jede anwendung daran messen wie gut 3d spiele damit laufen???

    habt ihr für eure workstations denn keine andere verwendung als die ganze zeit damit zu spielen???

    ich denke eigentlich dass workstations zum arbeiten gedacht sind und ab und zu spielen

  11. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: devarni 11.05.08 - 09:48

    Antro schrieb:
    > Ich kenn mich nicht aus aber schonmal Ubuntu
    > Studio durchgeschaut?

    Jepp. Ubuntustudio kann aber auch keine Anwendungen herbeizaubern die es einfach nicht unter Linux gibt. Vernünftige Sequenzer, genauso wie Plugins sind leider Mangelware. Da tut man sich keinen Gefallen und greift lieber zu Windows-Anwendungen wie z.B. Reaper unter Wine inkl. der da möglichen Nutzung von VST-Plugins.

    Gerade für performancekritische Sachen ist Wine optimal. Da kann man mit keiner VM kommen.
    Wenn jemand unbedingt Photoshop CS3 braucht, weil er als Webdesigner oder Graphiker unterwegs ist: da ist eine VM wie VirtualBox natürlich die bessere Lösung (weil die Sachen oft nur da ohne Probleme funktionieren).

    Ich würde tendenziell immer erstmal Wine bevorzugen und gucken ob es da läuft. Wenn man Sachen hat die man unbedingt braucht und die nicht mit Wine laufen, dann halt eine VM wie z.B. VirtualBox.

  12. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: Dark Sun 11.05.08 - 13:08

    VM Man schrieb:

    > Wine hat sich bei mir sowieso immer wie ein
    > Fremdkörper angefühlt, wenn die Anwendung
    > überhaupt gelaufen ist. Ein Windows XP Home für
    > 60€ + kostenloses VMWare ist 2x besser, als Wine
    > jemals sein wird. Ich habe Windows außerhalb von
    > VMWare das letzte Mal vor ca. 1 Jahr gebootet.

    Full ACK.
    Ich habe erst neulich das aktuelle CrossOver Office - das ja auch auf Wine basiert - getestet und fand es für MS Office untauglich. Im Prinzip funktioniert es schon irgendwie, aber man muss sich in der Benutzung einschränken und bei der Usability große Einschränkungen hinnehmen. Vektorgrafiken z.B. werden pixelweise aufgebaut, bis man da eine Seite weiter blättert kann man sich einen Kaffee machen. Dadurch wird Powerpoint und Word unbenutzbar.
    Jetzt habe ich ein VirtualBox und kann alles machen was ich zum *Arbeiten* brauche.

  13. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: Holly 11.05.08 - 13:38

    devarni schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn man das allerdings beruflich macht oder
    > letztlich 90% der Zeit in der VM verbringt, stellt
    > sich wiederum die Frage warum man da nicht gleich
    > nativ Windows booten kann.

    Etwa wegen den restlichen 10% welche die Arbeit erst veredeln. Oder weil es nicht 90:10 sondern 50:50 steht. Ich z.b. entwickle unter Linux Client-Software, während der ich den Webservice unter Windows entwickle. Mit Wine läuft da gar nichts, zu verbuggt, mit zu vielen Regressionsproblemen.

  14. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: serious 11.05.08 - 14:30

    Dark Sun schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jetzt habe ich ein VirtualBox und kann alles
    > machen was ich zum *Arbeiten* brauche.

    zum arbeiten braucht man nur open office oder gleich LaTeX ... kostet beides auch weniger.

  15. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: kendon 12.05.08 - 13:06

    devarni schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wine ist momentan die einzige Möglichkeit (mittels
    > Wineasio) vernünftig Musik unter Linux zu machen.
    > Das geht mit keiner VM, mangels ASIO und mangels
    > fehlender nativer Anwendungen und Plugins.
    >
    > Wenn man komplexe Anwendungen wie Visual Studio
    > benötigt und nicht in ein natives Windows dafür
    > booten will, dann isses auch Super mit einer VM.
    > Wenn man das allerdings beruflich macht oder
    > letztlich 90% der Zeit in der VM verbringt, stellt
    > sich wiederum die Frage warum man da nicht gleich
    > nativ Windows booten kann.
    > Ausserdem: um 1x im Jahr ein Windows Programm zu
    > nutzen, sich ein komplettes zweites Windows
    > installieren?

    oder einfach um fast täglich kleine tools wie utorrent zu nutzen. da fahr ich doch kein windows hoch, dass der laptop die ganze zeit unter volllast laufen lässt und den speicher füllt. für office tu ich das, aber das läuft auch nicht über stunden und tage.


  16. Re: Wozu eigentlich noch?

    Autor: Dark Sun 12.05.08 - 16:24

    serious schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dark Sun schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Jetzt habe ich ein VirtualBox und kann
    > alles
    > machen was ich zum *Arbeiten* brauche.
    >
    > zum arbeiten braucht man nur open office oder
    > gleich LaTeX ... kostet beides auch weniger.

    Also wäre auch dein Fazit, dass man zum Arbeiten kein Wine braucht?

    Ganz abgehsehen davon, dass OO in Kooperationen mit MSOffice Benutzern zwar zum Teil funktioniert, ernsthafte Zusammenarbeit mit umfangreichen Dokumenten aber eben nicht. Latex Dokumente mit Windowsbenutzern zusammen zu bearbeiten macht auch Spaß, da unter aktuellen Linux Distris ja per default Text in UTF-8 abgespeichert wird und sich so beide Fraktionen die Dokumente gegenseitig zerschießen.

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