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Stimmt...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Stimmt...

    Autor: Ralf.S 15.05.08 - 08:27

    wir haben auch mal einen "netten" Brief der BSA bekommen und danach konsequent wirklich alles auf OpenSource umgesetzt.
    Hat 2 Jahre gedauert, bereut haben wir es nie.

  2. Re: Stimmt...

    Autor: AndyMt 15.05.08 - 08:49

    Ralf.S schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wir haben auch mal einen "netten" Brief der BSA
    > bekommen und danach konsequent wirklich alles auf
    > OpenSource umgesetzt.
    > Hat 2 Jahre gedauert, bereut haben wir es nie.
    Wenn man bei allen nötigen Systemen und Programmpaketen die Wahl hat ist das natürlich super. Leider sieht für viele die Welt anders aus. Sehr viel Branchensoftware läuft nun mal nur auf Windows Systemen. Unter Wine laufen die meist auch nicht.

  3. Re: Stimmt...

    Autor: Viego 15.05.08 - 09:06

    Laut BSA seit ihr dann aber immer noch Raubkopienutzer. Denn die rechnen das ganz geschickt. Man nehme Anzahl der PCs und überele sich welche kostenpflichtige Software durchschnittlich genutzt wird. Dann nehme man die Anzahl der verkauften Produkte und vergleicht die Zahlen.

    Also X PCs. Y mal wurde (z.B.) Windows verkauft. Also gibt es Z = X-Y Raubkopien. Kostenlose Alternativen wurden in der Studie nämlich nicht beachtet.

    Daraus folgt sinnigerweise, dass die Anzahl der echten Raubkopien sehr viel geringer ist, da außer bei Spezialsoftware viele Alternativen existieren.

    regards

    Ralf.S schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wir haben auch mal einen "netten" Brief der BSA
    > bekommen und danach konsequent wirklich alles auf
    > OpenSource umgesetzt.
    > Hat 2 Jahre gedauert, bereut haben wir es nie.


  4. Re: Stimmt...

    Autor: AndyMt 15.05.08 - 09:15

    Viego schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Laut BSA seit ihr dann aber immer noch
    > Raubkopienutzer. Denn die rechnen das ganz
    > geschickt. Man nehme Anzahl der PCs und überele
    > sich welche kostenpflichtige Software
    > durchschnittlich genutzt wird. Dann nehme man die
    > Anzahl der verkauften Produkte und vergleicht die
    > Zahlen.
    >
    > Also X PCs. Y mal wurde (z.B.) Windows verkauft.
    > Also gibt es Z = X-Y Raubkopien. Kostenlose
    > Alternativen wurden in der Studie nämlich nicht
    > beachtet.
    >
    > Daraus folgt sinnigerweise, dass die Anzahl der
    > echten Raubkopien sehr viel geringer ist, da außer
    > bei Spezialsoftware viele Alternativen existieren.
    Das wage ich zu bezweifeln, der Anteil freier Software liegt immer noch (leider) sehr tief im einstelligen Prozentbereich.

    Wenn man sich im Umfeld von Hochschulen und Unis bewegt, mag das natürlich subjektiv ganz anders aussehen. Sobald man dann mal in der Realität angekommen ist, merkt man wie ich, dass es eben doch ganz anders ist. Irgendwann gibt man es dann auf die Welt verbessern zu wollen und beschränkt sich darauf Geld zu verdienen... Nicht schön, aber so sieht's aus.

  5. Re: Stimmt...

    Autor: kritikmänn 15.05.08 - 09:17

    Viego schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Laut BSA seit ihr dann aber immer noch
    > Raubkopienutzer. Denn die rechnen das ganz
    > geschickt. Man nehme Anzahl der PCs und überele
    > sich welche kostenpflichtige Software
    > durchschnittlich genutzt wird. Dann nehme man die
    > Anzahl der verkauften Produkte und vergleicht die
    > Zahlen.
    >
    > regards
    >
    > Ralf.S schrieb:
    Das Wort OSS oder kostenlose Software ist bei der BSA verboten.
    Es kann und darf keine Nutzer geben, die kostenlose Software einsetzen.

  6. Re: Stimmt...

    Autor: AndyMt 15.05.08 - 09:18

    kritikmänn schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Viego schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Laut BSA seit ihr dann aber immer noch
    >
    > Raubkopienutzer. Denn die rechnen das ganz
    >
    > geschickt. Man nehme Anzahl der PCs und
    > überele
    > sich welche kostenpflichtige
    > Software
    > durchschnittlich genutzt wird. Dann
    > nehme man die
    > Anzahl der verkauften Produkte
    > und vergleicht die
    > Zahlen.
    >
    > regards
    >
    > Ralf.S schrieb:
    > Das Wort OSS oder kostenlose Software ist bei der
    > BSA verboten.
    > Es kann und darf keine Nutzer geben, die
    > kostenlose Software einsetzen.
    >
    OSS <> kostenlos. Nicht alles was OSS ist kostenlos - jedenfalls wenn man es ernsthaft einsetzen möchte. Support und Wartungsverträge kosten so einiges. Wenn sehe, was da an Beträgen so über meinen Schreibtisch läuft...

  7. Re: Stimmt...

    Autor: kritikmänn 15.05.08 - 09:24

    AndyMt schrieb:
    -------------------------------------------------------


    > Das wage ich zu bezweifeln, der Anteil freier
    > Software liegt immer noch (leider) sehr tief im
    > einstelligen Prozentbereich.
    Das stimmt so nicht.
    Bedenke doch mal, wie viele Server unter freier Software laufen.
    Wie viele Web-Server unter freier Software laufen.
    Und und und
    Es mag sein, das es im Desktop-Umfeld keine Rolle spielt, aber im Server-Bereich hat sich freie Software etabliert.

    >
    > Wenn man sich im Umfeld von Hochschulen und Unis
    > bewegt, mag das natürlich subjektiv ganz anders
    > aussehen. Sobald man dann mal in der Realität
    > angekommen ist, merkt man wie ich, dass es eben
    > doch ganz anders ist. Irgendwann gibt man es dann
    > auf die Welt verbessern zu wollen und beschränkt
    > sich darauf Geld zu verdienen... Nicht schön, aber
    > so sieht's aus.
    Und was ist mit Verwaltungen z.B. München, Frankreich etc.?
    Man kann und darf

  8. Re: Stimmt...

    Autor: NetTraxX 15.05.08 - 09:25

    Meine Erfahrungen zeigen eigendlich etwas anderes. Der Anteil an konstenloser Software oder Software mit Update/Wartungsverträgen ist ohne probleme im 2-stelligem Bereich. soweit ich das sehe, wurden ein ganzer haufen an verkausmodellen absolut nicht berücksichtigt.

    bitte geben sie umfang der zu beginnenden studie und das gewünschte ergebnis an...

  9. Re: Stimmt...

    Autor: Viego 15.05.08 - 09:26

    Ich spreche ja nicht vom Hardcore Opensource-Benutzer. Es muss ja nicht unbedingt Linux sein. Meine berufliche Erfahrung ist, dass viele Firmen hier und da OpenSource Alternativen einsetzen.

    Linux auf Entwicklungsservern ist verbreiteter als man denkt. OpenOffice als MS Office Ersatz habe ich auch desöfteren gesehen. Oder nur ganz profan Gimp statt Photoshop, wenn man kleine Anpassung an Bildern machen muss. Ist eine Kostenfrage. Denn bei sagen wir 1000 Mitarbeitern brauchen faktisch 10 den Photoshop und alle anderen sind mit Gimp auch gut bedient. Also kann ich mir 990 Lizenzen sparen und das wird auch so gemacht.

    Außer natürlich man ist in einem Unternehmen in dem das Management die IT bestimmt und nicht auf die Leute hört, die das Zeug bereitstellen. Aber selbst bei Post und telekom ist nicht alles Microsoft ;)

    AndyMt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das wage ich zu bezweifeln, der Anteil freier
    > Software liegt immer noch (leider) sehr tief im
    > einstelligen Prozentbereich.
    >
    > Wenn man sich im Umfeld von Hochschulen und Unis
    > bewegt, mag das natürlich subjektiv ganz anders
    > aussehen. Sobald man dann mal in der Realität
    > angekommen ist, merkt man wie ich, dass es eben
    > doch ganz anders ist. Irgendwann gibt man es dann
    > auf die Welt verbessern zu wollen und beschränkt
    > sich darauf Geld zu verdienen... Nicht schön, aber
    > so sieht's aus.


  10. Re: Stimmt...

    Autor: kritikmänn 15.05.08 - 09:27

    AndyMt schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > OSS <> kostenlos. Nicht alles was OSS ist
    > kostenlos - jedenfalls wenn man es ernsthaft
    > einsetzen möchte. Support und Wartungsverträge
    > kosten so einiges. Wenn sehe, was da an Beträgen
    > so über meinen Schreibtisch läuft...
    >
    Aber du hast die Wahl ob du dafür bezahlen möchtest oder aber nicht.
    Bei CS kommst du nicht dran vorbei und zahlst für Support und Wartung noch einmal Extra

  11. Re: Stimmt...

    Autor: AndyMt 15.05.08 - 09:39

    kritikmänn schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > AndyMt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das wage ich zu bezweifeln, der Anteil
    > freier
    > Software liegt immer noch (leider)
    > sehr tief im
    > einstelligen Prozentbereich.
    > Das stimmt so nicht.
    > Bedenke doch mal, wie viele Server unter freier
    > Software laufen.
    > Wie viele Web-Server unter freier Software
    > laufen.
    > Und und und
    > Es mag sein, das es im Desktop-Umfeld keine Rolle
    > spielt, aber im Server-Bereich hat sich freie
    > Software etabliert.
    >
    > >
    > Wenn man sich im Umfeld von Hochschulen
    > und Unis
    > bewegt, mag das natürlich subjektiv
    > ganz anders
    > aussehen. Sobald man dann mal in
    > der Realität
    > angekommen ist, merkt man wie
    > ich, dass es eben
    > doch ganz anders ist.
    > Irgendwann gibt man es dann
    > auf die Welt
    > verbessern zu wollen und beschränkt
    > sich
    > darauf Geld zu verdienen... Nicht schön, aber
    >
    > so sieht's aus.
    > Und was ist mit Verwaltungen z.B. München,
    > Frankreich etc.?
    > Man kann und darf
    >
    Ok, im Serverbereich gebe ich dir Recht.

  12. Re: Stimmt...

    Autor: kritikmänn 15.05.08 - 10:19

    Viego schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Außer natürlich man ist in einem Unternehmen in
    > dem das Management die IT bestimmt und nicht auf
    > die Leute hört, die das Zeug bereitstellen. Aber
    > selbst bei Post und telekom ist nicht alles
    > Microsoft ;)
    >
    Ich habe es so erlebt.
    Es stand an, eine bestimmte Software im Unternehmen einzuführen.
    Es ging um neue Hardware, die Software, Support und Wartung.
    Offene Ausschreibung.
    Mitarbeiterzahl 1400. Geplante Ausgabe für das Projekt 600.000 plus 20.000 pro Jahr für Wartung und Support

    Die Angebote boten alle das Produkt mit Windows an. Manche waren sogar der Meinung, das es mit 600.000 niemals gehen würde. (Gesamtkosten 1,5 Million)
    Da ich wusste, das die benötige Software auch unter Linux es gab und ich aus Budgetgründen so wenig wie nur geht ausgeben wollte, sollte, fragte ich die Angebotsabgeber ob es nicht auch mit Linux geht und ob das Produkt XY nicht eine Alternative für unser Vorhaben wäre.
    Dies wurde zuerst einmal verneint. Ein paar Tage später, erhielten wir Post von MS die uns das Produkt zu einem Vorzugspreis anboten (Forschung und Lehre minus X Prozent). Auch darauf reagierten wir nicht.
    Ein paar Tage später rief einer der Angebotsabgeber an und teilte uns mit das man das Projekt auch mit Linux anbieten könnte. Vorher hat dieser Weltweit agierender Konzern, der auch eine Spielkonsole baut, uns versichert, das es nur mit Windows gehen würde. Das neue Angebot beinhaltete eine Teststellung über drei Monate mit Folgenden Kosten bei Abnahme:

    Hardware 160.000€
    Software 1400€
    BS 0€
    pro Client 0€
    Wartung und Support 20.000 pro Jahr
    Gesamtkosten für das erste Jahr 181.400€

    Das System läuft nun seit 3 Jahren ohne Probleme. Derzeit wird das Speichersystem, Festplatten und Langzeitspeicher, mit derzeit 1,7 Terabyte auf 5 Terabyte aufgerüstet.

  13. Re: Stimmt...

    Autor: Korni 15.05.08 - 10:24

    kritikmänn schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Viego schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > Außer natürlich man ist in einem
    > Unternehmen in
    > dem das Management die IT
    > bestimmt und nicht auf
    > die Leute hört, die
    > das Zeug bereitstellen. Aber
    > selbst bei Post
    > und telekom ist nicht alles
    > Microsoft ;)
    >
    > Ich habe es so erlebt.
    > Es stand an, eine bestimmte Software im
    > Unternehmen einzuführen.
    > Es ging um neue Hardware, die Software, Support
    > und Wartung.
    > Offene Ausschreibung.
    > Mitarbeiterzahl 1400. Geplante Ausgabe für das
    > Projekt 600.000 plus 20.000 pro Jahr für Wartung
    > und Support
    >
    > Die Angebote boten alle das Produkt mit Windows
    > an. Manche waren sogar der Meinung, das es mit
    > 600.000 niemals gehen würde. (Gesamtkosten 1,5
    > Million)
    > Da ich wusste, das die benötige Software auch
    > unter Linux es gab und ich aus Budgetgründen so
    > wenig wie nur geht ausgeben wollte, sollte, fragte
    > ich die Angebotsabgeber ob es nicht auch mit Linux
    > geht und ob das Produkt XY nicht eine Alternative
    > für unser Vorhaben wäre.
    > Dies wurde zuerst einmal verneint. Ein paar Tage
    > später, erhielten wir Post von MS die uns das
    > Produkt zu einem Vorzugspreis anboten (Forschung
    > und Lehre minus X Prozent). Auch darauf reagierten
    > wir nicht.
    > Ein paar Tage später rief einer der
    > Angebotsabgeber an und teilte uns mit das man das
    > Projekt auch mit Linux anbieten könnte. Vorher hat
    > dieser Weltweit agierender Konzern, der auch eine
    > Spielkonsole baut, uns versichert, das es nur mit
    > Windows gehen würde. Das neue Angebot beinhaltete
    > eine Teststellung über drei Monate mit Folgenden
    > Kosten bei Abnahme:
    >
    > Hardware 160.000€
    > Software 1400€
    > BS 0€
    > pro Client 0€
    > Wartung und Support 20.000 pro Jahr
    > Gesamtkosten für das erste Jahr 181.400€
    >
    > Das System läuft nun seit 3 Jahren ohne Probleme.
    > Derzeit wird das Speichersystem, Festplatten und
    > Langzeitspeicher, mit derzeit 1,7 Terabyte auf 5
    > Terabyte aufgerüstet.

    Also muß man den Burschen nur ein bisschen Feuer unterm Arsch machen, solange günstigere, ernstzunehmende Konkurrenz da ist.

  14. Re: Stimmt...

    Autor: kritikmänn 15.05.08 - 10:34

    Korni schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Also muß man den Burschen nur ein bisschen Feuer
    > unterm Arsch machen, solange günstigere,
    > ernstzunehmende Konkurrenz da ist.
    >
    Genau so ist es.
    Zuerst wird immer das Teurere Produkt angeboten.
    Lustig an der Geschichte ist, dass das Unternehmen unbedingt in diesen Sektor Fußfassen wollte. (Radiologisches Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem PACS) Deswegen sind wir auch als Referenzkunde bei denen gelistet. Vorher hatte das Unternehmen nur Installation an Arztpraxen verkauft und war nicht im Klinischen Umfeld tätig.

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