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Gigabit über 400m. Laser.

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  1. Gigabit über 400m. Laser.

    Autor: Klagemaurer 17.05.08 - 12:35

    MRV TereScope 1000. Einfach mal gegoogelt.

  2. Re: Gigabit über 400m. Laser.

    Autor: IchHalt 17.05.08 - 13:27

    Klagemaurer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MRV TereScope 1000. Einfach mal gegoogelt.

    Hast Du auch gegoogelt dass das eine reine Punkt zu Punkt verbindung ist? Wenn LEDs WLANs ersetzten wollen sollten sie schon breitflächiger senden können als ein simpler Laser. Ansonsten wird wohl weder ein Laser noch eine LED WLAN jemals ablösen.

    BTW: Mir wäre es lieber wenn das Infrarot benutzen würde... wer will schon ständig eine Diskobeleuchtung im Wohnzimmer haben?

  3. Re: Gigabit über 400m. Laser.

    Autor: CPU designer 17.05.08 - 14:04

    IchHalt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > BTW: Mir wäre es lieber wenn das Infrarot benutzen
    > würde... wer will schon ständig eine
    > Diskobeleuchtung im Wohnzimmer haben?

    LOL!

    du glaubst doch nicht im ernst, dass du was von den aufmodulierten information mit dem bloßen auge mitbekommst? wir reden von frequenzen im bereich mehrerer hunderte MHz bis einigen GHz.
    wenn du eine lichtquelle mit dieser frequenz an und ausschalten würdest, wäre für dein auge nur eine mehr oder weniger gedimmte lichtquelle wahrnehmbar (abhängig von der modulation und leitungskodierung). ein flackerndes licht dürfte selbst für sehr gute augen nur im bereich weniger kHz wahrnehmbar sein.



  4. Re: Gigabit über 400m. Laser.

    Autor: hmmmmm 17.05.08 - 16:04

    CPU designer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > IchHalt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > BTW: Mir wäre es lieber wenn das Infrarot
    > benutzen
    > würde... wer will schon ständig
    > eine
    > Diskobeleuchtung im Wohnzimmer haben?
    >
    > LOL!
    >
    > du glaubst doch nicht im ernst, dass du was von
    > den aufmodulierten information mit dem bloßen auge
    > mitbekommst? wir reden von frequenzen im bereich
    > mehrerer hunderte MHz bis einigen GHz.
    > wenn du eine lichtquelle mit dieser frequenz an
    > und ausschalten würdest, wäre für dein auge nur
    > eine mehr oder weniger gedimmte lichtquelle
    > wahrnehmbar (abhängig von der modulation und
    > leitungskodierung). ein flackerndes licht dürfte
    > selbst für sehr gute augen nur im bereich weniger
    > kHz wahrnehmbar sein.
    >
    >


    ich zitiere: "Als Trägermedium nutzen sie jedoch keine Funkwellen, sondern SICHTBARES Licht." ... also ich seh sichtbares licht... weiss net wie du das machst.

  5. Re: Gigabit über 400m. Laser.

    Autor: yo 17.05.08 - 18:27

    hmmmmm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > CPU designer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > IchHalt schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
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    > > BTW: Mir wäre es lieber wenn
    > das Infrarot
    > benutzen
    > würde... wer will
    > schon ständig
    > eine
    > Diskobeleuchtung im
    > Wohnzimmer haben?
    >
    > LOL!
    >
    > du
    > glaubst doch nicht im ernst, dass du was von
    >
    > den aufmodulierten information mit dem bloßen
    > auge
    > mitbekommst? wir reden von frequenzen im
    > bereich
    > mehrerer hunderte MHz bis einigen
    > GHz.
    > wenn du eine lichtquelle mit dieser
    > frequenz an
    > und ausschalten würdest, wäre für
    > dein auge nur
    > eine mehr oder weniger gedimmte
    > lichtquelle
    > wahrnehmbar (abhängig von der
    > modulation und
    > leitungskodierung). ein
    > flackerndes licht dürfte
    > selbst für sehr gute
    > augen nur im bereich weniger
    > kHz wahrnehmbar
    > sein.
    >
    > ich zitiere: "Als Trägermedium nutzen sie jedoch
    > keine Funkwellen, sondern SICHTBARES Licht." ...
    > also ich seh sichtbares licht... weiss net wie du
    > das machst.

    Du bist so unglaublich clever ;)

    "Mit Frequenz [...] bezeichnet man die Anzahl von Ereignissen innerhalb eines bestimmten Zeitraums." (Wikipedia)

    Raffst Du es nun? Natürlich ist das Licht für Dich "wahrnehmbar", aber nicht das Flackern!

  6. Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: futejia 17.05.08 - 19:02

    Das Licht von dem die Rede ist wäre von der Wellenlänge (~Farbe) theoretisch sichbar wenn es nicht mit einer Frequenz von *ganz viel* an und ausgemacht werden würde.

  7. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: :-) 17.05.08 - 19:19

    futejia schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Licht von dem die Rede ist wäre von der
    > Wellenlänge (~Farbe) theoretisch sichbar wenn es
    > nicht mit einer Frequenz von *ganz viel* an und
    > ausgemacht werden würde.


    In dem Artikel stand etwas von weißem Licht.
    Wenn es sich um die teuren LEDs handelt, die das weiße Licht aus den drei Farben Blau, Grün und Rot zusammenstellen, dann kann man auch jede der drei farbigen LEDs einzeln nutzen und somit eine 3kanal-Übertragung aufbauen. Aber genau daran arbeiten die Leute ja, um am Ende auf Gigabit zu kommen.

    Übrigens wird so eine weiße LED immer sichtbar leuchten, egal, ob Daten übertragen werden oder nicht.

  8. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: expert 17.05.08 - 19:20

    So und jetzt nochmal für alle:

    1. ja, man sieht das Licht.
    2. nein, man sieht nicht das Flackern. Man sieht nur das Licht.

    Kleine Anmerkung am Rande: Das Menschliche Auge kann "Flackern" nur bis ca 100 Herz sehen. Ab dann gilt z.B. ein Fernseher als Flimmerfrei. Deine Netzwerk-Lampge im Megaherzbereich ist also 1 Million mal flimmerfreier als dein Fernseher :-) Es wird ein brillianter Nachttisch.

  9. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: :-) 17.05.08 - 19:57

    expert schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > So und jetzt nochmal für alle:
    >
    > 1. ja, man sieht das Licht.
    > 2. nein, man sieht nicht das Flackern. Man sieht
    > nur das Licht.
    >
    > Kleine Anmerkung am Rande: Das Menschliche Auge
    > kann "Flackern" nur bis ca 100 Herz sehen. Ab dann
    > gilt z.B. ein Fernseher als Flimmerfrei. Deine
    > Netzwerk-Lampge im Megaherzbereich ist also 1
    > Million mal flimmerfreier als dein Fernseher :-)
    > Es wird ein brillianter Nachttisch.


    Zu den Frequenzen:

    4-5 Hertz verursachen Störungen im Nervensystem
    Auf einen Fernseher, der mit 25 Hz die 25 Vollbilder anzeigt, kann man keine 10 Minuten draufschauen, dann tränen die Augen.
    Schließt man eine Glühbirne über eine Diode ans Netz, so wird man das 50 Hz-Flimmern als unerträglich empfinden (es kommt also auch auf das Tastverhältnis an).
    Eine normale Leuchtstofflampe (mit Drossel) flimmert mit 100Hz, was im seitlichen Blickwinkel gut zu erkennen ist.
    Ein 100Hz Fernseher ist deshalb angenehm zu betrachten, weil alle 10 ms die Bildfläche ausgeleuchtet wird. Es ist bezüglich der Grundfrequenz mit der Leuchtstofflampe vergleichbar. Nur kommen beim Bildschirm auch noch höhere Frequenzen hinzu.


  10. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: UV-Strahlenbombe 17.05.08 - 20:16

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > expert schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > So und jetzt nochmal für alle:
    >
    > 1.
    > ja, man sieht das Licht.
    > 2. nein, man sieht
    > nicht das Flackern. Man sieht
    > nur das
    > Licht.
    >
    > Kleine Anmerkung am Rande: Das
    > Menschliche Auge
    > kann "Flackern" nur bis ca
    > 100 Herz sehen. Ab dann
    > gilt z.B. ein
    > Fernseher als Flimmerfrei. Deine
    >
    > Netzwerk-Lampge im Megaherzbereich ist also 1
    >
    > Million mal flimmerfreier als dein Fernseher
    > :-)
    > Es wird ein brillianter Nachttisch.
    >
    > Zu den Frequenzen:
    >
    > 4-5 Hertz verursachen Störungen im Nervensystem
    > Auf einen Fernseher, der mit 25 Hz die 25
    > Vollbilder anzeigt, kann man keine 10 Minuten
    > draufschauen, dann tränen die Augen.

    Ich hoffe du meinst hier nur CRTs. Bei LCDs oder auch uralten Filmprojektoren mit Bildraten teilweise noch unter 25 Hz hast du kein Flimmern, sondern (unter 25 Hz) höchstens Ruckeln. Klassische Zeichentrickanimation benutzt z.B. nur 8 Frames pro Sekunde, was zwar nicht geschmeidig wirkt, aber genießbar ist. Fast alle Zeichentrickfilme, die primär fürs Fernsehen gedacht sind, nutzen heutzutage Raten von etwa 12-15 Frames pro Sekunde. Nur teurere Produktionen nutzen volle 24 Frames.
    Das CRTs Flimmern liegt weniger an den effektiven Bildrate von 50 Hz, sondern daran das ein einziger Strahl das Bild Pixel für Pixel und Zeile für Zeile nacheinander aufbaut. Da die Pixel recht schnell wieder schwarz werden, nimmt man bei geringen Auffrischraten bewusst oder unbewusst den Wechsel zwischen schwarz und hell war, auch bei einem stehenden Bild wohlgemerkt. Dadurch pulsiert/blinkt/flimmert der Bildschirm eben ständig, was die Augen auf Dauer stört. Reproduzieren kann man den Effekt natürlich auch auf einem LCD mit einer entsprechenden Animation. Für Epileptiker kann das in jedem gefährlich sein.

  11. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: :-) 17.05.08 - 23:38

    UV-Strahlenbombe schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > expert schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
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    > > So und jetzt nochmal für
    > alle:
    >
    > 1.
    > ja, man sieht das
    > Licht.
    > 2. nein, man sieht
    > nicht das
    > Flackern. Man sieht
    > nur das
    > Licht.
    >
    > Kleine Anmerkung am Rande: Das
    >
    > Menschliche Auge
    > kann "Flackern" nur bis
    > ca
    > 100 Herz sehen. Ab dann
    > gilt z.B.
    > ein
    > Fernseher als Flimmerfrei.
    > Deine
    >
    > Netzwerk-Lampge im Megaherzbereich
    > ist also 1
    >
    > Million mal flimmerfreier als
    > dein Fernseher
    > :-)
    > Es wird ein
    > brillianter Nachttisch.
    >
    > Zu den
    > Frequenzen:
    >
    > 4-5 Hertz verursachen
    > Störungen im Nervensystem
    > Auf einen
    > Fernseher, der mit 25 Hz die 25
    > Vollbilder
    > anzeigt, kann man keine 10 Minuten
    >
    > draufschauen, dann tränen die Augen.
    >
    > Ich hoffe du meinst hier nur CRTs. Bei LCDs oder
    > auch uralten Filmprojektoren mit Bildraten
    > teilweise noch unter 25 Hz hast du kein Flimmern,
    > sondern (unter 25 Hz) höchstens Ruckeln.
    > Klassische Zeichentrickanimation benutzt z.B. nur
    > 8 Frames pro Sekunde, was zwar nicht geschmeidig
    > wirkt, aber genießbar ist. Fast alle
    > Zeichentrickfilme, die primär fürs Fernsehen
    > gedacht sind, nutzen heutzutage Raten von etwa
    > 12-15 Frames pro Sekunde. Nur teurere Produktionen
    > nutzen volle 24 Frames.

    Hier verwechselst du etwas. Die Anzahl der Frames (Anzahl der aufgenommenen Bilder, oder gezeichneten Bilder) hat nichts mit der Frequenz der Bildwiederholung (bei der Wiedergabe) zu tun.
    Außer, dass die Wiedergabefrequenz ein ganzzahliges Vielfaches ist.

  12. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: UV-Strahlenbombe 18.05.08 - 03:33

    > Hier verwechselst du etwas. Die Anzahl der Frames
    > (Anzahl der aufgenommenen Bilder, oder
    > gezeichneten Bilder) hat nichts mit der Frequenz
    > der Bildwiederholung (bei der Wiedergabe) zu tun.
    > Außer, dass die Wiedergabefrequenz ein
    > ganzzahliges Vielfaches ist.

    Ich verwechsel gar nichts. Bildwiederholung braucht man, wie angedeutet, nur bei CRTs, weil das Bild von allein wieder verschwindet, da die Phosphor schicht nur einen kurzen Moment das Bild hält. Das was man als Flimmern bei CRTs wahrnimmt ist das Wechseln zwischen schwarz und dem eigentlichen Bild. Ein LCD oder Filmprojektor kann mit 24 Hz (also 24 Frames pro Sekunde) und weniger arbeiten ohne das etwas flimmert oder die Augen leiden, weil das Bild bis zum nächsten Bild komplett stehen bleibt. Das einzige was bei geringen Frequenzen leidet ist die flüssige Darstellung von Bewegung.

    Dein Beispiel mit 25-Hz-Fernseher stimmt eben nur wenn du einen CRT-Bildschirm meinst. Da ein andelsüblicher Fernseher heutzutage aber eher ein LCD hat, ist dein Beispiel schlecht oder zumindest missverständlich. 25 Hz auf einem LCD flimmern nicht. Dass ein LCD gewöhnlich mit 60 Hz arbeitet liegt an NTSC (~30 fps) und dem bei Fernsehtechnik üblichen Interlacing. PAL hat ja nicht wirklich 25 fps sondern 50 fields per second, NTSC ca. 60 fields per second, d.h. Halbbilder, deshalb die doppelte Frequenz bei der Wiedergabe. Das hat nichts mit der "100-Hz-Flimmerfrei" Technik von CRTs zu tun. Auch die 100 Hz sind im Bezug auf "Flimmerfreiheit" willkürlich. Schon etwa 85 Hz werden bei CRTs als flimmerfrei wahrgenommen, zumindest solange man weder Kopf noch Bildschirm, noch etwas dazwischen bewegt. 100-Hz nimmt man deshalb, weil es ein ganzes Vielfaches von 50-Hz ist, der Bildwiederholrate bei PAL.

    Bei interaktiver Darstellung braucht man allerdings höhere Raten als bei Wiedergabe von Videos, für subjektiv absolut flüssige Darstellung, weil die menschliche Sensorik hier sensibler auf Feedback-Verzögerungen reagiert. Das hat aber ebenfalls nichts mit Flimmern zu tun.

  13. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: herby111 18.05.08 - 09:11

    UV-Strahlenbombe schrieb:

    > Ich hoffe du meinst hier nur CRTs. Bei LCDs oder
    > auch uralten Filmprojektoren mit Bildraten
    > teilweise noch unter 25 Hz hast du kein Flimmern,
    > sondern (unter 25 Hz) höchstens Ruckeln.
    Aber HALLO die Flimmern ja wie die Hölle. Hab gerade einige super8 Aufnahmen überspielt. Vielleicht lags ja am Projektor, aber zwischen den einzelnen Frames wird das Licht ja abgeschaltet. Das mertk man besonders deutlich am Start da das Gerät etwas braucht um die richtige Geschwindigkeit zu erhalten. Das flimmert schlimmer als ein "normaler" TV. Zugegeben ich bin da auch extrem empfindlich. 50Hz Fernseher halte ich kaum 5 Minuten aus. Auch im Kino bemerke ich ab und an das Flimmern. Wirklich Ruhe vor dem Flimmern hat man echt nur mit LCD etc.


    > Das CRTs Flimmern liegt weniger an den effektiven
    > Bildrate von 50 Hz, sondern daran das ein einziger
    > Strahl das Bild Pixel für Pixel und Zeile für
    > Zeile nacheinander aufbaut. Da die Pixel recht
    > schnell wieder schwarz werden,
    Das wird die Leinwand im Kino auch. Da wird das Bild zwar nicht Zeilenweise aufgebaut dafür aber ganzflächig wieder abgedunkelt.

    so long herby

  14. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: :-) 18.05.08 - 18:53

    UV-Strahlenbombe schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Hier verwechselst du etwas. Die Anzahl der
    > Frames
    > (Anzahl der aufgenommenen Bilder,
    > oder
    > gezeichneten Bilder) hat nichts mit der
    > Frequenz
    > der Bildwiederholung (bei der
    > Wiedergabe) zu tun.
    > Außer, dass die
    > Wiedergabefrequenz ein
    > ganzzahliges
    > Vielfaches ist.
    >
    > Ich verwechsel gar nichts. Bildwiederholung
    > braucht man, wie angedeutet, nur bei CRTs, weil
    > das Bild von allein wieder verschwindet, da die
    > Phosphor schicht nur einen kurzen Moment das Bild
    > hält. Das was man als Flimmern bei CRTs wahrnimmt
    > ist das Wechseln zwischen schwarz und dem
    > eigentlichen Bild. Ein LCD oder Filmprojektor kann
    > mit 24 Hz (also 24 Frames pro Sekunde) und weniger
    > arbeiten ohne das etwas flimmert oder die Augen
    > leiden, weil das Bild bis zum nächsten Bild
    > komplett stehen bleibt. Das einzige was bei
    > geringen Frequenzen leidet ist die flüssige
    > Darstellung von Bewegung.

    Das ist absoluter Quatsch, es zeigt deutlich auf, dass du es nicht verstanden hast.
    Einen Film im Kino kannst du nur "flimmerfrei" sehen, wenn er mit deutlich höherer Bildfrequenz dargestellt wird, als physikalisch an Bildern pro Sekunde vorliegen. 24 Bilder in der Darstellung sind unerträglich. Deshalb wird jedes Bild mehrfach dargestellt und somit die Flimmergrenze überschritten.

    Das Gleiche gilt auch für ein TFT. Es gibt kein TFT, das ein "Stadtbild" darstellen könnte, es kann nur 60 mal pro Sekunde das selbe Bild darstellen und das stundenlang.

    Wenn ein Rundfunksender auf 100 MHz einen Ton von 1000 Hz sendet, dann sendet er trotzdem auf 100 MHz und nicht auf 1 kHz.



    >
    > Dein Beispiel mit 25-Hz-Fernseher stimmt eben nur
    > wenn du einen CRT-Bildschirm meinst. Da ein
    > andelsüblicher Fernseher heutzutage aber eher ein
    > LCD hat, ist dein Beispiel schlecht oder zumindest
    > missverständlich. 25 Hz auf einem LCD flimmern
    > nicht. Dass ein LCD gewöhnlich mit 60 Hz arbeitet
    > liegt an NTSC (~30 fps) und dem bei Fernsehtechnik
    > üblichen Interlacing. PAL hat ja nicht wirklich 25
    > fps sondern 50 fields per second, NTSC ca. 60
    > fields per second, d.h. Halbbilder, deshalb die
    > doppelte Frequenz bei der Wiedergabe. Das hat
    > nichts mit der "100-Hz-Flimmerfrei" Technik von
    > CRTs zu tun. Auch die 100 Hz sind im Bezug auf
    > "Flimmerfreiheit" willkürlich. Schon etwa 85 Hz
    > werden bei CRTs als flimmerfrei wahrgenommen,
    > zumindest solange man weder Kopf noch Bildschirm,
    > noch etwas dazwischen bewegt. 100-Hz nimmt man
    > deshalb, weil es ein ganzes Vielfaches von 50-Hz
    > ist, der Bildwiederholrate bei PAL.

    Es gibt aber kein Fernsehen mit 85 Hz.

    Es gibt 2 Sorten von 100 Hz Fernseher. Die preiswerten verdoppeln jedes Halbbild, die teuren Geräte speichern die Halbbilder zu Vollbildern und stellen jedes Vollbild 4 mal dar.


    >
    > Bei interaktiver Darstellung braucht man
    > allerdings höhere Raten als bei Wiedergabe von
    > Videos, für subjektiv absolut flüssige
    > Darstellung, weil die menschliche Sensorik hier
    > sensibler auf Feedback-Verzögerungen reagiert. Das
    > hat aber ebenfalls nichts mit Flimmern zu tun.
    >

    Du meinst das Ruckeln, wenn die Framrate und die Bildwiederholrate nicht ein ganzzahliges Vielfaches bilden, dann entstehen Zwischenfrequenzen und die haben eine niedrigeren Wert.


  15. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: :-) 18.05.08 - 19:05

    herby111 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das wird die Leinwand im Kino auch. Da wird das
    > Bild zwar nicht Zeilenweise aufgebaut dafür aber
    > ganzflächig wieder abgedunkelt.
    >
    > so long herby
    >


    Genauso ist es. Niemand könnte sich einen Film, der mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurde, auch mit 24 Hertz in der Darstellung anschauen.

    Es gibt eine "Fließgrenze", bei der sich ein Objekt "scheinbar in Bewegung setzt. Letztendlich sind es ja nur Einzelbilder und keines von ihnen würde ein bewegtes Objekt anzeigen können. Aber so ab 16 Einzelbilder pro Sekunde löst sich dieses Objekt auf dem ruhenden Hintergrund heraus und scheint sich bewegen zu können. Das ist letztendlich nur eine optische Täuschung, aber sie beginnt bei den genannten 16 Hertz.

    Das Problem ist nun aber, dass man sich niemals einen Film mit 16 Bilder pro Sekunde anschauen könnte, weil es "wie Sau" flimmert.

    Dieses Problem liegt darin begründet, dass es zu der Fließgrenze auch noch eine Flimmergrenze gibt.

    Um dieses zweite Hürde nehmen zu können, belichtet man einfach jedes Bild mehrfach. Damit sieht man auf der Leinwand eine deutlich höhere Anzahl von Bildern, auch wenn es stets nur mehrfache Wiederholungen ein und des selben Bildes sind.

    Durch diesen Trick werden also beide Bedingungen erfüllt. Man könnte natürlich auch 100 Bilder pro Sekunde aufnehmen und die dann, ohne Wiederholung, darstellen. Aber was soll das kosten? Man stelle sich mal den Berg an Filmmaterial vor...


  16. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: Martin F. 18.05.08 - 20:00

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es gibt kein
    > TFT, das ein "Stadtbild" darstellen könnte, es
    > kann nur 60 mal pro Sekunde das selbe Bild
    > darstellen

    Und was tut er dazwischen?

    --
    Bitte prüfen Sie, ob Sie diesen Beitrag wirklich ausdrucken müssen!

  17. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: :-) 18.05.08 - 20:18

    Martin F. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt kein
    > TFT, das ein "Stadtbild"
    > darstellen könnte, es
    > kann nur 60 mal pro
    > Sekunde das selbe Bild
    > darstellen
    >
    > Und was tut er dazwischen?
    >
    > --
    > Freiheit stirbt mit Sicherheit.


    ok..., ist jetzt unverständlich. Liegt sicher an meinem Tipfehler. Gemeint war natürlich ein Standbild.

    Das ist ja grad die Frage, was macht ein TFT, wenn es das Bild pixelweise fertig aufgebaut hat?
    Tut es dann nichts mehr? Kommen dann keine weiteren Signale mehr aus der Grafik-Karte? Oder flaut das Bild mit einer Halbwertszeit von ca. 20 ms ab, bis es ganz verschwunden ist?

    Bei mir verschwindet das Bild, sobald ich den Stecker rausziehe...




  18. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: Martin F. 18.05.08 - 20:54

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Martin F. schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > :-) schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Es gibt kein
    > TFT, das
    > ein "Stadtbild"
    > darstellen könnte, es
    >
    > kann nur 60 mal pro
    > Sekunde das selbe
    > Bild
    > darstellen
    >
    > Und was tut er
    > dazwischen?
    >
    > --
    > Freiheit stirbt
    > mit Sicherheit.
    >
    > ok..., ist jetzt unverständlich. Liegt sicher an
    > meinem Tipfehler. Gemeint war natürlich ein
    > Standbild.
    >
    > Das ist ja grad die Frage, was macht ein TFT, wenn
    > es das Bild pixelweise fertig aufgebaut hat?
    > Tut es dann nichts mehr? Kommen dann keine
    > weiteren Signale mehr aus der Grafik-Karte? Oder
    > flaut das Bild mit einer Halbwertszeit von ca. 20
    > ms ab, bis es ganz verschwunden ist?
    >
    > Bei mir verschwindet das Bild, sobald ich den
    > Stecker rausziehe...

    Ich behaupte mal, dass ein Pixel eines üblichen LCDs zwischen zwei Bildern das Bild weiterhin wiedergibt. Von hier und da angewandten Tricksereien wie blinkender Hintergrundbeleuchtung mal abgesehen. Somit zeigt ein LCD ein echtes Standbild.

    --
    Bitte prüfen Sie, ob Sie diesen Beitrag wirklich ausdrucken müssen!

  19. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: :-) 18.05.08 - 21:02

    Martin F. schrieb:
    -------------------------------------------------------

    >
    > Ich behaupte mal, dass ein Pixel eines üblichen
    > LCDs zwischen zwei Bildern das Bild weiterhin
    > wiedergibt. Von hier und da angewandten
    > Tricksereien wie blinkender Hintergrundbeleuchtung
    > mal abgesehen. Somit zeigt ein LCD ein echtes
    > Standbild.
    >
    > --
    > Freiheit stirbt mit Sicherheit.


    Das geschieht aber nicht. Es wird langsam abdunkeln, bis es ganz verschwunden ist. Nach einer Sekunde wäre der Bildschirm komplett dunkel, wenn nicht frisch nachgeladen wird.

  20. Re: Von der Wellenlänger her sichtbar

    Autor: TFT vs CRT 18.05.08 - 22:08

    :-) schrieb:
    > Das geschieht aber nicht. Es wird langsam
    > abdunkeln, bis es ganz verschwunden ist. Nach
    > einer Sekunde wäre der Bildschirm komplett dunkel,
    > wenn nicht frisch nachgeladen wird.


    Doch das Bild bleibt stehen, solange die einzelnen Pixel nicht umgeschalten werden. Aus dem Grund haben gewöhnliche TFTs lediglich 60Hz, mehr ist auch garnicht nötig (100Hz bei den Fernsehern haben einen anderen Hintergrund)

    Der Unterschied zwischen CRT und TFT ist ganz einfach der, dass es bei TFTs eine Hintergrundbeleuchtung gibt, die konstant leuchtet. CRTs bauen das Bild mittels Elektrodenstrahl Pixel für Pixel auf. Nicht gerade angestrahlte Pixel werden dadurch sehr schnell dunkel. Ist die Frequenz also zu langsam, nimmt man die zwischenzeitlich dunklen Pixel als Flackern da.

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