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  5. › Fachkräftemangel in Japan

Bildung kostet Geld

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  1. Bildung kostet Geld

    Autor: Student 19.05.08 - 20:35

    Ich kann diese Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen einfach nicht mehr hören!

    Bildung kostet Geld. Wenn die Regierungen und vorallem auch die Industrie nicht mehr Geld in die Bildung stecken will/kann, ist es kein Wunder, dass die Anzahl der Absolventen sinkt. Die meisten naturwissenschaftlichen Studiengänge haben einen NC. An interessierten Bewerbern kann es also nicht mangeln. Zudem sinkt subjetkiv die Zahl der Studienplätze, da die Fachbereiche immer stärker finanziell beschnitten werden an Professorenstellen. Und ohne Lehrkräfte gibt es keine Lehre.

    Des Weiteren ist studieren teuer geworden und wer die Gebühren nicht aus seinem Sparschwein zahlen kann, überlegt es sich dreimal einen Kredit aufzunehmen. Und niemand will eine Garantie überbnehmen, dass man die Schulden nach seinem Abschluss wirklich tilgen kann.

    Die Industrie sollte sich viel stärker an den Hochschulen engagieren und neue Stellen schaffen sowie finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Wer gut ausgebildete Fachkräfte will, muss hierfür investieren.

    Student

  2. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: anton3 19.05.08 - 20:44

    Student schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann diese Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    > einfach nicht mehr hören!
    >
    > Bildung kostet Geld. Wenn die Regierungen und
    > vorallem auch die Industrie nicht mehr Geld in die
    > Bildung stecken will/kann, ist es kein Wunder,
    > dass die Anzahl der Absolventen sinkt. Die meisten
    > naturwissenschaftlichen Studiengänge haben einen
    > NC. An interessierten Bewerbern kann es also nicht
    > mangeln. Zudem sinkt subjetkiv die Zahl der
    > Studienplätze, da die Fachbereiche immer stärker
    > finanziell beschnitten werden an
    > Professorenstellen. Und ohne Lehrkräfte gibt es
    > keine Lehre.
    >
    > Des Weiteren ist studieren teuer geworden und wer
    > die Gebühren nicht aus seinem Sparschwein zahlen
    > kann, überlegt es sich dreimal einen Kredit
    > aufzunehmen. Und niemand will eine Garantie
    > überbnehmen, dass man die Schulden nach seinem
    > Abschluss wirklich tilgen kann.
    >
    > Die Industrie sollte sich viel stärker an den
    > Hochschulen engagieren und neue Stellen schaffen
    > sowie finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.
    > Wer gut ausgebildete Fachkräfte will, muss hierfür
    > investieren.
    >
    > Student

    viele der Studis zieht es in andere Bereiche, man hat die Geistlosigkeit satt - auch das ist eine begrüssenswerte Tendenz

  3. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Rainer Haessner 19.05.08 - 21:07


    > Ich kann diese Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    > einfach nicht mehr hören!
    >
    > Bildung kostet Geld.

    Vor allem kostet Bildung persönliches Engagement. Und davon eine ganze Menge.

  4. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Holly 19.05.08 - 21:32

    Student schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bildung kostet Geld. Wenn die Regierungen und
    > vorallem auch die Industrie nicht mehr Geld in die
    > Bildung stecken will/kann, ist es kein Wunder,
    > dass die Anzahl der Absolventen sinkt.

    Bei dir hat das Bildungssystem wohl komplett versagt.

    Es geht hier um Japan und das die Jugend dort sich lieber in anderen Fachbereichen bildet. Die desolate Bildungslage in Deutschland ist in Japan überhaupt nicht existent.

  5. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Student 19.05.08 - 21:42

    Ich habe die Meldung auch nur verallgemeinert. Da in den deutschen Medien zuletzt mehrfach auf einen Fachkräftemangel in den technischen Berufen hingewiesen wurde. Zudem ist bei uns die Bildung genauso wichtig wie in Japan. Wir besitzten kaum Rohstoffe und sind ein Land das auch auf die Bildung setzt und auch setzen muss.

    Und Betreff des Satzes: "Die desolate Bildungslage in Deutschland ist in Japan überhaupt nicht existent." Ist in Japan umsonst? Wäre mir neu. Ich denke der Durchschnittsjapaner muss ordentlich sparen um sein Kind zur Uni schicken zu können.


    Holly schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Student schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Bildung kostet Geld. Wenn die Regierungen
    > und
    > vorallem auch die Industrie nicht mehr
    > Geld in die
    > Bildung stecken will/kann, ist es
    > kein Wunder,
    > dass die Anzahl der Absolventen
    > sinkt.
    >
    > Bei dir hat das Bildungssystem wohl komplett
    > versagt.
    >
    > Es geht hier um Japan und das die Jugend dort sich
    > lieber in anderen Fachbereichen bildet. Die
    > desolate Bildungslage in Deutschland ist in Japan
    > überhaupt nicht existent.


  6. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Holly 19.05.08 - 21:50

    Student schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hingewiesen wurde. Zudem ist bei uns die Bildung
    > genauso wichtig wie in Japan. Wir besitzten kaum
    > Rohstoffe und sind ein Land das auch auf die
    > Bildung setzt und auch setzen muss.

    Eigentlich nicht. Japan hat noch wesentlich mehr als Technik zu bieten. In Deutschland sieht es da eher mau aus.

    > Und Betreff des Satzes: "Die desolate Bildungslage
    > in Deutschland ist in Japan überhaupt nicht
    > existent." Ist in Japan umsonst? Wäre mir neu. Ich
    > denke der Durchschnittsjapaner muss ordentlich
    > sparen um sein Kind zur Uni schicken zu können.

    Nein, überhaupt nicht. Für eine *gute*, also Private Schule/Uni, ja.

  7. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Morpheus2k 19.05.08 - 22:01

    Holly schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Student schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > hingewiesen wurde. Zudem ist bei uns die
    > Bildung
    > genauso wichtig wie in Japan. Wir
    > besitzten kaum
    > Rohstoffe und sind ein Land
    > das auch auf die
    > Bildung setzt und auch
    > setzen muss.
    >
    > Eigentlich nicht. Japan hat noch wesentlich mehr
    > als Technik zu bieten. In Deutschland sieht es da
    > eher mau aus.

    z.B.?


    > > Und Betreff des Satzes: "Die desolate
    > Bildungslage
    > in Deutschland ist in Japan
    > überhaupt nicht
    > existent." Ist in Japan
    > umsonst? Wäre mir neu. Ich
    > denke der
    > Durchschnittsjapaner muss ordentlich
    > sparen
    > um sein Kind zur Uni schicken zu können.
    >
    > Nein, überhaupt nicht. Für eine *gute*, also
    > Private Schule/Uni, ja.


    Na das beweise erstmal.

  8. Das hat nichts mit Geld zu tun

    Autor: Konkludente Einwilligung 19.05.08 - 22:02

    Student schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann diese Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    > einfach nicht mehr hören!
    >
    > Bildung kostet Geld. Wenn die Regierungen und
    > vorallem auch die Industrie nicht mehr Geld in die
    > Bildung stecken will/kann, ist es kein Wunder,
    > dass die Anzahl der Absolventen sinkt. Die meisten
    > naturwissenschaftlichen Studiengänge haben einen
    > NC. An interessierten Bewerbern kann es also nicht
    > mangeln.
    Wo lebst du denn? Die meisten naturwissenschaftlichen Fächer haben keine richtige Beschränkung, denn die Leute werden später ausgesiebt (u.a. mit Mathe). Die meisten Abiturienten zieht es wie in Japan in Fächer wie Jura, Wirtschaft oder Medizin.

    Mit Geld hat das fehlende Interesse überhaupt nichts zu tun. Das ist eine rein gesellschaftliche Sache, wenn die Mehrheit einen Anzug-Job als Rechtsverdreher, Wirtschafts-"Lenker" oder Finanzjongleur in einem Großraumbüro in einem dieser Glaspaläste cooler findet als einen Ingenieursberuf.
    Bei uns ist es also so, in den USA noch viel schlimmer, warum sollte es also in Japan anders sein?

  9. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Badger 19.05.08 - 22:41

    Student schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann diese Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    > einfach nicht mehr hören!
    >
    > Bildung kostet Geld. Wenn die Regierungen und
    > vorallem auch die Industrie nicht mehr Geld in die
    > Bildung stecken will/kann, ist es kein Wunder,
    > dass die Anzahl der Absolventen sinkt. Die meisten
    > naturwissenschaftlichen Studiengänge haben einen
    > NC. An interessierten Bewerbern kann es also nicht
    > mangeln. Zudem sinkt subjetkiv die Zahl der
    > Studienplätze, da die Fachbereiche immer stärker
    > finanziell beschnitten werden an
    > Professorenstellen. Und ohne Lehrkräfte gibt es
    > keine Lehre.
    >
    > Des Weiteren ist studieren teuer geworden und wer
    > die Gebühren nicht aus seinem Sparschwein zahlen
    > kann, überlegt es sich dreimal einen Kredit
    > aufzunehmen. Und niemand will eine Garantie
    > überbnehmen, dass man die Schulden nach seinem
    > Abschluss wirklich tilgen kann.
    >
    > Die Industrie sollte sich viel stärker an den
    > Hochschulen engagieren und neue Stellen schaffen
    > sowie finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.
    > Wer gut ausgebildete Fachkräfte will, muss hierfür
    > investieren.
    >
    > Student


    Ich weiß nicht wo du herkommst aber bei uns bekommst du:

    1. Unter Umständen BaFöG
    2. Werkstudentenjobs // meistens gut bezahlt, aber leider erst nach dem Grundstudium
    3. Es gibt Trainee-Projekte bei denen man ordentlich Kohle verdienen kann, ABER auch nur mit anschließendem Vertrag bei der entsprechenden Firma
    4. Stipendien, die werden gerne mal vergessen (werden sowohl von Firmen als auch vom Bundesland vergeben), wenn man was will muss man was tun.
    5. Gelder für eine gutes Grundstudium
    6. Einen Zinslosen Kredit bei bestimmten Banken, auch bekannt als Studentendarlehen.

    Mit Sicherheit gibt es noch andere Optionen.
    Klar könnte die Gesamtsituation besser sein aber das ewige Genörgle (oft Sicherlich berechtigt) hilft vorallem DIR nicht weiter.
    Die Welt ist grausam wenn man kein Rosa-Hemd an hat wie die Marketing-Fuzzies / BWL-David Beckhams.

  10. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Badger 19.05.08 - 22:54

    Student schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann diese Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    > einfach nicht mehr hören!
    >
    > Bildung kostet Geld. Wenn die Regierungen und
    > vorallem auch die Industrie nicht mehr Geld in die
    > Bildung stecken will/kann, ist es kein Wunder,
    > dass die Anzahl der Absolventen sinkt. Die meisten
    > naturwissenschaftlichen Studiengänge haben einen
    > NC. An interessierten Bewerbern kann es also nicht
    > mangeln. Zudem sinkt subjetkiv die Zahl der
    > Studienplätze, da die Fachbereiche immer stärker
    > finanziell beschnitten werden an
    > Professorenstellen. Und ohne Lehrkräfte gibt es
    > keine Lehre.
    >
    > Des Weiteren ist studieren teuer geworden und wer
    > die Gebühren nicht aus seinem Sparschwein zahlen
    > kann, überlegt es sich dreimal einen Kredit
    > aufzunehmen. Und niemand will eine Garantie
    > überbnehmen, dass man die Schulden nach seinem
    > Abschluss wirklich tilgen kann.
    >
    > Die Industrie sollte sich viel stärker an den
    > Hochschulen engagieren und neue Stellen schaffen
    > sowie finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.
    > Wer gut ausgebildete Fachkräfte will, muss hierfür
    > investieren.
    >
    > Student


    Ich weiß nicht wo du herkommst aber bei uns bekommst du:

    1. Unter Umständen BaFöG
    2. Werkstudentenjobs // meistens gut bezahlt, aber leider erst nach dem Grundstudium
    3. Es gibt Trainee-Projekte bei denen man ordentlich Kohle verdienen kann, ABER auch nur mit anschließendem Vertrag bei der entsprechenden Firma
    4. Stipendien, die werden gerne mal vergessen (werden sowohl von Firmen als auch vom Bundesland vergeben), wenn man was will muss man was tun.
    5. Gelder für eine gutes Grundstudium
    6. Einen Zinslosen Kredit bei bestimmten Banken, auch bekannt als Studentendarlehen.

    Mit Sicherheit gibt es noch andere Optionen.

    Klar könnte die Gesamtsituation besser sein, aber das ewige Genörgle (oft Sicherlich berechtigt) hilft vorallem DIR nicht weiter.
    Die Welt ist grausam wenn man kein Rosa-Hemd an hat wie die Marketing-Fuzzies / BWL-David Beckhams, aber das schöne an ihnen ist sie sind ersetzbar, ein Entwickler der ab und zu mal vergisst seinen Code zu kommentieren und auch sonst der einzige ist der sich mit seinem Produkt auskennt kann nach ein paar Jahren sein Gehalt leicht verdoppeln :)

    Naja in meinem Fall ist Geld auch nicht einmal das Thema, es gibt einfach es nix schöneres auf der Welt als das zu tun was einem Spaß macht und am besten noch dafür bezahlt werden. Ich kenne keinen ( mich eingeschlossen - 3 Jahre Wirtschaftserfahrung ) der Spaß an BWL haben kann und nicht malle in der Birne ist :D

    -Ende-

  11. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: PKI 20.05.08 - 00:51

    Badger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Student schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann diese
    > Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    > einfach
    > nicht mehr hören!

    Als gerade fertiger ITler kann ich davon net genug hören :-D

    > Ich weiß nicht wo du herkommst aber bei uns
    > bekommst du:
    >
    > 1. Unter Umständen BaFöG
    > 2. Werkstudentenjobs // meistens gut bezahlt, aber
    > leider erst nach dem Grundstudium
    > 3. Es gibt Trainee-Projekte bei denen man
    > ordentlich Kohle verdienen kann, ABER auch nur mit
    > anschließendem Vertrag bei der entsprechenden
    > Firma
    > 4. Stipendien, die werden gerne mal vergessen
    > (werden sowohl von Firmen als auch vom Bundesland
    > vergeben), wenn man was will muss man was tun.
    > 5. Gelder für eine gutes Grundstudium
    > 6. Einen Zinslosen Kredit bei bestimmten Banken,
    > auch bekannt als Studentendarlehen.

    Naja....so propagandieren sollte man die "Einfachheit" des ganzen dann doch net...oft genug werden diese Förderungen auch abgelehnt weil Mama oder Papa zuviel verdienenen....man "nicht kreditwürdig" is...die Information darüber fehlt (vielleicht wegen der mangelnden Propagandierung?) ...oder der zuständige Sachbearbeiter einfach nicht mit deinem Gesichtsausdruck zufrieden ist.

    > Klar könnte die Gesamtsituation besser sein, aber
    > das ewige Genörgle (oft Sicherlich berechtigt)
    > hilft vorallem DIR nicht weiter.
    > Die Welt ist grausam wenn man kein Rosa-Hemd an
    > hat wie die Marketing-Fuzzies / BWL-David
    > Beckhams, aber das schöne an ihnen ist sie sind
    > ersetzbar, ein Entwickler der ab und zu mal
    > vergisst seinen Code zu kommentieren und auch
    > sonst der einzige ist der sich mit seinem Produkt
    > auskennt kann nach ein paar Jahren sein Gehalt
    > leicht verdoppeln :)

    Das hoffe ich doch...und werde weiter nur die Kommentare verfassen die ich selbst brauche....um der Rationalisierung in ein paar Jahren entgegenzuwirken die zwangsläufig bevorsteht durch den "Wir brauchen Technicker"-Hype und dem darauf folgendem Ansturm von Nachwuchs bevorsteht.

    > Naja in meinem Fall ist Geld auch nicht einmal das
    > Thema, es gibt einfach es nix schöneres auf der
    > Welt als das zu tun was einem Spaß macht und am
    > besten noch dafür bezahlt werden. Ich kenne keinen
    > ( mich eingeschlossen - 3 Jahre
    > Wirtschaftserfahrung ) der Spaß an BWL haben kann
    > und nicht malle in der Birne ist :D

    Voll zustimm...absolut....fürs Hobby Kohle kriegen is ne geile Sache :-D aber glaubst du wirklich das nur BWLer dafür "malle" sein müssen inner Birne? Is Spass am Beruf...net sowieso schon "malle"? Erst recht in nem ..relativ theoretischem Bereich?

    > -Ende-

    don't end bevor the ServicePack ;)

  12. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: der mit der Maus tanzt 20.05.08 - 08:19

    Badger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich weiß nicht wo du herkommst aber bei uns
    > bekommst du:
    > 1. Unter Umständen BaFöG

    Nicht, wenn deine Eltern "reich" sind - egal ob sie oder du was davon hast, das BaFöG-Amt interessiert nur die Fakten.

    > 2. Werkstudentenjobs // meistens gut bezahlt, aber
    > leider erst nach dem Grundstudium

    Dazu muss man zum Einen Glück und zum Anderen Zeit haben. Und in manchen Gegenden ist es sehr schwierig, überhaupt einen solchen Job zu finden. An manchen Unis/FHs gibt es sogar kaum Hiwi-Jobs...

    > 3. Es gibt Trainee-Projekte bei denen man
    > ordentlich Kohle verdienen kann, ABER auch nur mit
    > anschließendem Vertrag bei der entsprechenden
    > Firma

    Siehe Punkt 2.

    > 4. Stipendien, die werden gerne mal vergessen
    > (werden sowohl von Firmen als auch vom Bundesland
    > vergeben), wenn man was will muss man was tun.

    Stipendien sind in der Regel an gute Studienleistungen gebunden. Wenn man auf ein Stipendium angewiesen ist muss man büffeln, dadurch leidet das Privatleben (Erfahrung abseits des Studiums - wer will schon Fachidioten heranzüchten?), und eine versägte Prüfung könnte das Aus des Studiums bedeuten.

    > 5. Gelder für eine gutes Grundstudium

    Sowas habe ich noch nie gehört. Kannst du das was genaues dazu schreiben?

    > 6. Einen Zinslosen Kredit bei bestimmten Banken,
    > auch bekannt als Studentendarlehen.

    Diesen gibt es jedoch nur in ausgesuchten Bundesländern, z.B. nicht in Niedersachsen oder BaWü. Ich habe übrigens auf die Schnelle kein solches Angebot finden können!

    > Mit Sicherheit gibt es noch andere Optionen.

    Ja, mit viel Glück. Ich hatte zum Beispiel das Glück, dass meine Eltern in ein Dorf gezogen sind in der eine Firma ihren Sitz hatte, und deren Gründer eine Stiftung ins Leben gerufen hatte. Diese Stiftung hat an alle Schüler und Studenten einen gewissen Betrag pro Monat ausgezahlt, ohne Bedingungen. Aber solch ein Glück hat nicht jeder.

    > Klar könnte die Gesamtsituation besser sein aber
    > das ewige Genörgle (oft Sicherlich berechtigt)
    > hilft vorallem DIR nicht weiter.

    Sag das mal den Leuten von Bitcom und Co. Es vergeht kaum eine Woche in der nicht über den Fachkräftemangel gejammert wird. Wenn dann andererseits die Zahlen arbeitsloser IT-Kräfte oder die (unterdurchschnittlichen) Gehaltszahlen von Softwareingenieuren genannt werden hört man von denen nichts - das passt dann ja nicht in deren Weltbild.

    Gruß,
    der mit der Maus tanzt

  13. Re: Bildung kostet (das) Geld (der Eltern)

    Autor: ohmygod 20.05.08 - 08:30

    Rainer Haessner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > Ich kann diese
    > Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    > einfach
    > nicht mehr hören!
    >
    > Bildung kostet Geld.
    >
    > Vor allem kostet Bildung persönliches Engagement.
    > Und davon eine ganze Menge.
    >

    Hängt jedoch auch mit dem Geldbeutel der Eltern zusammen ... hier sitzen ein paar besser "betuchte" Leute rum, die merklich weniger Bock haben was zu tun als die aus den schlechteren Verhältnissen. Liegt wahrscheinlich daran, dass Mami & Papi eh alles spätere Regeln werden, wie "Ich übernehm ja eh die Firma da ist die Diplomnote egal".

    Krassestes Beispiel wäre da ein Mitschüler der (weil er einfach zu dumm/faul war) in der 8. Klasse vom Gymnasium musste. Papa hat ihm dann sein Abitur in einer "Business-School" in der Schweiz finanziert ("gekauft") und dann seinen MBA. Und so Leute trifft man dann in den Chef-Etagen? Na danke!

  14. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Urheberrecht = Genozid 20.05.08 - 08:55

    PKI schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Ich kann diese
    >
    > Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    > einfach
    >
    > nicht mehr hören!
    >
    > Als gerade fertiger ITler kann ich davon net genug
    > hören :-D
    >

    Damit bist nicht du gemeint.

  15. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: SX 20.05.08 - 09:19

    Morpheus2k schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Holly schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Student schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > hingewiesen wurde. Zudem ist
    > bei uns die
    > Bildung
    > genauso wichtig wie
    > in Japan. Wir
    > besitzten kaum
    > Rohstoffe
    > und sind ein Land
    > das auch auf die
    >
    > Bildung setzt und auch
    > setzen muss.
    >
    > Eigentlich nicht. Japan hat noch wesentlich
    > mehr
    > als Technik zu bieten. In Deutschland
    > sieht es da
    > eher mau aus.
    >
    > z.B.?
    >
    > > > Und Betreff des Satzes: "Die
    > desolate
    > Bildungslage
    > in Deutschland ist
    > in Japan
    > überhaupt nicht
    > existent." Ist
    > in Japan
    > umsonst? Wäre mir neu. Ich
    >
    > denke der
    > Durchschnittsjapaner muss
    > ordentlich
    > sparen
    > um sein Kind zur Uni
    > schicken zu können.
    >
    > Nein, überhaupt
    > nicht. Für eine *gute*, also
    > Private
    > Schule/Uni, ja.
    >
    > Na das beweise erstmal.


    Beweise du das Gegenteil, er hat Recht. Guck dir mal Wikipedia an, Japan ist uns Meilenweit vorraus und wesentlich freundlicher was Bildung angeht.

  16. Re: Das hat nichts mit Geld zu tun

    Autor: ** 20.05.08 - 10:25

    ... hast du mal dran gedacht, dass manche auch arbeiten gehen müssen, um in diesem Land leben zu können (Wohnung usw. bezahlt sich schliesslich nicht von selbst) & erklär mir mal bitte, wie du bei einer 40h Woche (zugüglich Überstunden) dann noch nebenbei studieren willst. Es gibt sehr viele, die gern studieren würden, aber leider keine Möglichkeit haben (& Förderung der Konzerne kannst du auch vergessen, den ihr Interesse liegt darin, dass Sie dir die Ausbildung finanzieren würden, aber dich für bis zu 10 Jahre für einen Hungerlohn binden wollen - sonst hättest du ja wieder die Möglichkeit, dich mit der Rückzahlung der Ausbildungskosten freizukaufen)

    Kurz auf den Punkt gebracht: es ist doch oft so, dass die Wirtschaft jammert, aber nicht wirklich in die Ausbildung investieren will ..

  17. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: Morpheus2k 20.05.08 - 11:21

    SX schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Beweise du das Gegenteil, er hat Recht.

    Ich habe ja keine Behauptung aufgestellt, die es zu untermauern gilt.

    > Japan ist uns Meilenweit vorraus

    Worin genau sind sie uns denn soweit voraus und meinst du nicht das wiederum Deutschland auch Japan in bestimmten Gebieten voraus ist?


  18. Re: Bildung kostet (das) Geld (der Eltern)

    Autor: Rainer Haessner 20.05.08 - 22:43


    > Bildung kostet
    > Geld.
    >
    > Vor allem kostet Bildung
    > persönliches Engagement.
    > Und davon eine ganze
    > Menge.
    >
    > Hängt jedoch auch mit dem Geldbeutel der Eltern
    > zusammen ...

    Auch, klar.
    Aber für wirklich engagierte Bildung geht es erst in dritter Linie um Geld.
    Nehmen wir exemplarisch eine ganz wichtige Bildung: Sprachen.
    Ja klar, kann man es auch beliebig teuer haben. Muss man aber nicht. mit Interesse und ganz wenig Investitionen geht es auch und zwar prächtig.

  19. Re: Bildung kostet Geld

    Autor: PKI 20.05.08 - 23:34

    Urheberrecht = Genozid schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > PKI schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > Ich kann diese
    > >
    > Fachkräftemagel-Kriesenmeldungen
    >
    > einfach
    >
    > nicht mehr hören!
    >
    > Als
    > gerade fertiger ITler kann ich davon net
    > genug
    > hören :-D
    >
    > Damit bist nicht du gemeint

    Ich hab ja auch meinen Namen nicht in dem Artikel gelesen....du? Trotzdem darf ich mich doch wohl über die berufliche Chance einer Branche in der ich mich eher zufällig befinde... freuen :-D

    Oder hast du ...BWL studiert und gönnst "Technikern" ihren....Spaß net? hey...don't panic.....in spätestens ca. 5 Jahren gibts zuviel von uns...und ihr kommt auch wieder dran :-D

    i.m.h.o.....shit happens ;)

    MfG
    PKI

    PS: Trolle bitte nicht füttern....ich koch mir selber was :-P

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  2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

Galaxy-S20-Serie im Hands-on: Samsung will im Kameravergleich an die Spitze
Galaxy-S20-Serie im Hands-on
Samsung will im Kameravergleich an die Spitze

Mit der neuen Galaxy-S20-Serie verbaut Samsung erstmals seine eigenen Isocell-Kamerasensoren mit hoher Auflösung, auch im Zoombereich eifert der Hersteller der chinesischen Konkurrenz nach. Wer die beste Kamera will, muss allerdings zum sehr großen und vor allem wohl teuren Ultra-Modell greifen.
Ein Hands on von Tobias Költzsch, Peter Steinlechner und Martin Wolf

  1. Micro-LED-Bildschirm Samsung erweitert The Wall auf 583 Zoll
  2. Nach 10 kommt 20 Erste Details zum Nachfolger des Galaxy S10
  3. Vorinstallierte App Samsung-Smartphones schicken Daten an chinesische Firma

  1. Inexio: Deutsche Glasfaser will mehrere Tausend neue Jobs schaffen
    Inexio
    Deutsche Glasfaser will mehrere Tausend neue Jobs schaffen

    Das neue Gemeinschaftsunternehmen von Deutsche Glasfaser und Inexio braucht viel mehr Personal und will massenhaft Haushalte anschließen. 600.000 bis 700.000 Haushalte pro Jahr sollen FTTH bekommen.

  2. Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
    Dreams im Test
    Bastelwastel im Traumiversum

    Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.

  3. Unix: NetBSD 9.0 unterstützt ARMv8 und ARM-Server
    Unix
    NetBSD 9.0 unterstützt ARMv8 und ARM-Server

    Mit der neuen Version 9.0 von NetBSD haben die Entwickler des freien Betriebssystems den Hardware-Support nach eigenen Angaben signifikant verbessert. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung für ARM-Server und viele SoC aus Bastelplatinen. Das Team integriert zudem viele Sicherheitsfunktionen.


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