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Klagen statt Verkaufen

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  1. Klagen statt Verkaufen

    Autor: Zelos 20.05.08 - 11:03

    Die Content-Industrie würde es sich viel einfacher machen, wenn sie die Inhalte einfach verkaufen würde. Aber bevor man sich die Mühe macht, in einem Online-Shop ansprechende Produkte anzubieten, klagt man lieber.

    Wiedermal zeigt die Industrie, daß nicht etwa die Erwirtschaftung von Gewinn mittels Verkaufs von Content im Vordergrund steht, sondern die Erwirtschaftung von Gewinn mittels justizieller Mittel.

  2. Re: Klagen statt Verkaufen

    Autor: Loshi 20.05.08 - 11:09

    Zelos schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Content-Industrie würde es sich viel einfacher
    > machen, wenn sie die Inhalte einfach verkaufen
    > würde. Aber bevor man sich die Mühe macht, in
    > einem Online-Shop ansprechende Produkte
    > anzubieten, klagt man lieber.
    >
    > Wiedermal zeigt die Industrie, daß nicht etwa die
    > Erwirtschaftung von Gewinn mittels Verkaufs von
    > Content im Vordergrund steht, sondern die
    > Erwirtschaftung von Gewinn mittels justizieller
    > Mittel.


    das ist doch nen altbekanntes problem. wenn der industrie die verkaufszahlen fehlen, um den aktionaeren ihre jaehrlichen dividenden zu zahlen, wird ein suendenbock gesucht, um zu verschleiern, dass ihr sch**ß produkt einfach den lauf nicht rechtfertigt.
    es ist ja auch viel einfacher ein paar tausend leute zu verklagen, als ein kaufwuerdiges produkt zu entwickeln.

  3. Re: Klagen statt Verkaufen

    Autor: Zelos 20.05.08 - 11:19

    Das sowieso. Aber manchmal haben sie ja kaufwürdige Produkte, die die Leute dann aber runterladen, weil sie sie nirgends kaufen können.

    Ich hab vor einigen Monaten mal youtube nach interessanten Serien durchsucht. In den Kommentaren wurde hin und wieder gefragt, warum die Leute das nicht einfach kaufen. Viele Antworten lauteten dahingehend, daß es das nicht im Laden/Versandhandel gibt, und das ist auch meine Erfahrung. Viele interessante Serien sind für mich schlicht nicht kaufbar. Wenn doch, erschweren oft Region Codes den Kauf (nicht jedes DVD Laufwerk ist daher für Filme geeignet), und in Online-Shops findet man auch keine DRM- und wasserzeichenfreien Folgen als avi oder mpeg Files.

    Ich kann nur den Schluß ziehen, daß die Firmen ums Verrecken ihr Zeug nicht verkaufen WOLLEN, und verstehe nicht, wieso sie sich dann darüber aufregen, wenns jemand saugt. Das erzeugt ja auch keinen finanziellen Schaden, immerhin ist die Folge so oder so nicht verkauft worden.

    Loshi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zelos schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Content-Industrie würde es sich viel
    > einfacher
    > machen, wenn sie die Inhalte
    > einfach verkaufen
    > würde. Aber bevor man sich
    > die Mühe macht, in
    > einem Online-Shop
    > ansprechende Produkte
    > anzubieten, klagt man
    > lieber.
    >
    > Wiedermal zeigt die Industrie,
    > daß nicht etwa die
    > Erwirtschaftung von Gewinn
    > mittels Verkaufs von
    > Content im Vordergrund
    > steht, sondern die
    > Erwirtschaftung von Gewinn
    > mittels justizieller
    > Mittel.
    >
    > das ist doch nen altbekanntes problem. wenn der
    > industrie die verkaufszahlen fehlen, um den
    > aktionaeren ihre jaehrlichen dividenden zu zahlen,
    > wird ein suendenbock gesucht, um zu verschleiern,
    > dass ihr sch**ß produkt einfach den lauf nicht
    > rechtfertigt.
    > es ist ja auch viel einfacher ein paar tausend
    > leute zu verklagen, als ein kaufwuerdiges produkt
    > zu entwickeln.


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