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Als Nachfolger des Qbowl: unbrauchbar

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  1. Als Nachfolger des Qbowl: unbrauchbar

    Autor: birgerb 22.05.08 - 12:10

    Wenn dieses Modell tatsächlich, wie vermehrt in anderen Tests zu lesen, eine Abwandlung des Qbowl ohne die Aufschiebe-Tatstatur ist und die Firmware nicht wesentlich gepflegt wurde, kann ich nur dringend abraten.

    Zwar ist die Touch-Oberfläche gut gelungen und spricht nach etwas Eingewöhnung gut an. Die wesentlichen Handy-Funktionen inklusive des eingebauten Browsers funktionieren auch anständig.

    Aber: zumindest auf dem Qbowl existiert eine Sperre, die selbstinstallierte Java-Anwendungen in den Ordner Spiele zwingt.

    Was zuerst klingen mag wie ein wenig Unaufgeräumtheit - es exisitieren die Ordner Anwendungen und Spiele - wird im täglichen Gebrauch zu einer unerträglichen Einschränkung, die den Nutzwert eines modernen Handys mit begrenzten Smartphone-Eigenschaften wesentlich herabsetzt.

    Java-Anwendungen, die aus dem Spiele-Ordner gestartet werden, erfragen immer wieder neu die Erlaubnis, ob Daten-Traffic erzeugt werden darf. Nicht nur einmal beim Start des Programmes, sondern ständig.

    Beispiel Opera Mini: bei jedem Aufruf einer Webseite, also beim Antippen eines Links, drängt sich die Oberfläche des Betriebssystems in den Vordergrund und fragt zweinmal nach der Erlaubnis, ob denn das Programm ins Internet gehen dürfe. Der User solle sich darüber bewusst sein, dass hierdurch zusätzliche Gebühren entstehen könnten.

    Zweimal. Bei jedem Seitenwechsel.

    Genauso krankt der in der neuen Opera Mini-Version eingebaute Download-Manager. Alle paar Kilobyte fragt das Handy erneut nach dem Einverständnis.

    Damit werden im Grundsatz sehr charmante Funktionen wie ein RSS-Newsreader, aus dem heraus man die Tagesschau als MP4-Datei herunterladen könnte zum unbrauchbaren Witz.

    Und genauso geht es allen anderen Programmen, die zwingend aufs Internet angewiesen sind: beispielsweise ist der Ö-Navi nicht nutzbar. Niemand kann ständig neu die Datenverbindung freigeben und sein Auto steuern.

    Laut Samsung handele es sich hier um ein Feature. Und, einmal freigegeben, werde das Feature Set eingefroren. Für mein Qbowl hat man mir deutlich gesagt, hiermit müsse ich leben. Um einen Fehler handele es sich keinesfalls.

    Um den Kreis zu schliessen: soweit das F480 tatsächlich nur eine Abwandlung des Qbowl ist, disqualifiziert es sich damit. Übrig bleibt ein fein zu bedienendes Multimedia-Handy, das sich prima als Videospieler eignet und mit dem beschnittenen eingebauten Browser (kein RSS-Reader!) für Spiegel Online gut ist, aber im Vergleich mit der Konkurrenz doch eine Krücke bleibt.

    Finger weg.

  2. Re: Als Nachfolger des Qbowl: unbrauchbar

    Autor: gultimore 22.05.08 - 12:17

    danke für den hinweis.

    nachdem mein me45 anfängt zicken zu machen, bin ich langsam auf der suche nach nem neuen handy.

    und dies klang erstmal nicht schlecht

  3. Re: Als Nachfolger des Qbowl: unbrauchbar

    Autor: birgerb 22.05.08 - 12:43

    gultimore schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > danke für den hinweis.
    >
    > nachdem mein me45 anfängt zicken zu machen, bin
    > ich langsam auf der suche nach nem neuen handy.
    >
    > und dies klang erstmal nicht schlecht

    Gerne. Nach einem Softwaredefekt ist mein Qbowl aktuell beim zweiten Service-Ausflug. Im zweiten Vertragsmonat. Und mittlerweile hoffe ich schon darauf, dass das nicht der letzte Fehler bleiben wird. Dann wird gewandelt. *Das* haben mir Samsung und Vodafone übereinstimmend angeboten.

    Und alles, was ich bis dahin tun kann, ist, meinen Frust in die Welt hinauszuschreien.

    Unverständlich jedoch, warum die das beschneiden. Zuerst dachte ich an eine Einschränkung durch das Vodafone-Branding, welches übrigens ansonsten sehr gut gelungen ist. Mein Tagesschau-Beispiel würde ja für heftigst Traffic sorgen... Aber nein, meinte der Samsung-Hotliner, andere Geräte aus seinem Angebot täten das auch.

    Und eine händische Installation über Umwege, das Kopieren der Java-Dateien in einen speziellen Ordner des Telefon-Dateisystems, scheitert. Bei anderem Modellen mag das funktionieren, auf dem Qbowl sind diese jedoch geschützt.

  4. Re: Als Nachfolger des Qbowl: unbrauchbar

    Autor: djmuzi 22.05.08 - 13:03

    Also diese Touch Bedienung kann ich beim besten Willen nicht als ausgereift bezeichnen. Manchmal muss man beim QBOWL zig Mal aufs Display hämmern, bevor dieses reagiert. Das Scrollen ist eine Tortur, das Handy gibt sich des Öfteren Gedenkpausen, bevor es scrollt oder erkennt den Fingerwisch gar nicht. Wer auf Touch steht, sollte sich beim iPhone oder LG PRADA umschauen oder einfach abwarten, bis Nokia was ordentliches auf dem Markt schmeisst, wo wenigstens JAVA ordentlich funktioniert.

    Btw. Samsung + JAVA = Desaster, nach meinen bisherigen Erfahrungen.

    birgerb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > gultimore schrieb:
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    > -----
    > > danke für den hinweis.
    >
    > nachdem
    > mein me45 anfängt zicken zu machen, bin
    > ich
    > langsam auf der suche nach nem neuen handy.
    >
    > und dies klang erstmal nicht schlecht
    >
    > Gerne. Nach einem Softwaredefekt ist mein Qbowl
    > aktuell beim zweiten Service-Ausflug. Im zweiten
    > Vertragsmonat. Und mittlerweile hoffse ich schon
    > darauf, dass das nicht der letzte Fehler bleiben
    > wird. Dann wird gewandelt. *Das* haben mir Samsung
    > und Vodafone übereinstimmend angeboten.
    >
    > Und alles, was ich bis dahin tun kann, ist, meinen
    > Frust in die Welt hinauszuschreien.
    >
    > Unverständlich jedoch, warum die das beschneiden.
    > Zuerst dachte ich an eine Einschränkung durch das
    > Vodafone-Branding, welches übrigens ansonsten sehr
    > gut gelungen ist. Mein Tagesschau-Beispiel würde
    > ja für heftigst Traffic sorgen... Aber nein,
    > meinte der Samsung-Hotliner, andere Geräte aus
    > seinem Angebot täten das auch.
    >
    > Und eine händische Installation über Umwege, das
    > Kopieren der Java-Dateien in einen speziellen
    > Ordner des Telefon-Dateisystems, scheitert. Bei
    > anderem Modellen mag das funktionieren, auf dem
    > Qbowl sind diese jedoch geschützt.






    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.08 13:03 durch djmuzi.

  5. Re: Als Nachfolger des Qbowl: unbrauchbar

    Autor: scrasher 22.05.08 - 13:36

    http://www.gsmarena.com/samsung_f480-review-236.php

    hier vll n bissle was zum drüber lesen.. habe auch den gedanken mir das handy zu holen!

  6. Re: Als Nachfolger des Qbowl: unbrauchbar

    Autor: birgerb 22.05.08 - 14:39

    was die bedienung angeht: das ist gewöhnungssache. ich hatte anfangs ähnliche schwierigkeiten, bis ich begriff, dass das display einen sehr engen erkennungskorridor hat, welcher zwischen leichtem hauch und fest gedrückt liegt, mit tendenz zum leicht andrückenden drübergleiten. die lernkurve hatte ich allerdings erst nach zwei wochen wirklich hinter mir. und extrem schwierig fand ich das wischen über den kalender/die weltuhr im standby-schirm zum umschalten zwischen beiden funktionen. ganz fein zwischen kaum berührt und angetastet.

    das iphone hatte ich im laden nach zwei minuten im griff.

    ich habe öfters mal das lg viewty in der hand. tragischerweise viel besserer videoplayer (es gibt eine aufzoomfunktion, die fehlt beim qbowl schmerzlich). die farbbrillanz des displays ist wesentlich schlechter. und nun ich komme mit dem touch screen gar nicht mehr klar. im vergleich zum qbowl muß man da richtig fest aufdrücken. und die force feedback-funktion des qbowl ist auch viel feiner aufgelöst.

    djmuzi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also diese Touch Bedienung kann ich beim besten
    > Willen nicht als ausgereift bezeichnen. Manchmal
    > muss man beim QBOWL zig Mal aufs Display hämmern,
    > bevor dieses reagiert. Das Scrollen ist eine
    > Tortur, das Handy gibt sich des Öfteren
    > Gedenkpausen, bevor es scrollt oder erkennt den
    > Fingerwisch gar nicht. Wer auf Touch steht, sollte
    > sich beim iPhone oder LG PRADA umschauen oder
    > einfach abwarten, bis Nokia was ordentliches auf
    > dem Markt schmeisst, wo wenigstens JAVA ordentlich
    > funktioniert.
    >
    > Btw. Samsung + JAVA = Desaster, nach meinen
    > bisherigen Erfahrungen.
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    > birgerb schrieb:
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    > > gultimore schrieb:
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    > > danke für den hinweis.
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    > nachdem
    > mein me45 anfängt zicken zu
    > machen, bin
    > ich
    > langsam auf der suche
    > nach nem neuen handy.
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    > und dies
    > klang erstmal nicht schlecht
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    > Gerne.
    > Nach einem Softwaredefekt ist mein Qbowl
    >
    > aktuell beim zweiten Service-Ausflug. Im
    > zweiten
    > Vertragsmonat. Und mittlerweile
    > hoffse ich schon
    > darauf, dass das nicht der
    > letzte Fehler bleiben
    > wird. Dann wird
    > gewandelt. *Das* haben mir Samsung
    > und
    > Vodafone übereinstimmend angeboten.
    >
    > Und
    > alles, was ich bis dahin tun kann, ist,
    > meinen
    > Frust in die Welt
    > hinauszuschreien.
    >
    > Unverständlich
    > jedoch, warum die das beschneiden.
    > Zuerst
    > dachte ich an eine Einschränkung durch das
    >
    > Vodafone-Branding, welches übrigens ansonsten
    > sehr
    > gut gelungen ist. Mein
    > Tagesschau-Beispiel würde
    > ja für heftigst
    > Traffic sorgen... Aber nein,
    > meinte der
    > Samsung-Hotliner, andere Geräte aus
    > seinem
    > Angebot täten das auch.
    >
    > Und eine
    > händische Installation über Umwege, das
    >
    > Kopieren der Java-Dateien in einen speziellen
    >
    > Ordner des Telefon-Dateisystems, scheitert.
    > Bei
    > anderem Modellen mag das funktionieren,
    > auf dem
    > Qbowl sind diese jedoch geschützt.
    >
    > 2 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.08 13:03.


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