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früher und heute

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  1. früher und heute

    Autor: borg 29.05.08 - 22:52

    Klar, auch ich habe früher (Ende 79er, Anfang 80er Jahre) mit Begeisterung die Top Ten auf Audocassetten aufgenommen. Und mit dem kleinen Tragbaren, oder auch an der Anlage, höre ich mir die leicht rauschenden Aufnahmen an. Im Auto erlebten die MCs dann nochmals ein Revival. Dank der Umgebungsgräusche spielt der Rauschpegel keine Rolle.

    Aber wenn ich mir mal wirklich in Ruhe "Dark Side of the Moon", "Barkley live in Berlin" oder Queen anhörte, dann ging (und geht) nichts über die LP - ausser eine gute Abmischung auf CD - sogar, wenn als Quelle noch analoge Aufnahmen vorlagen.
    MP3, oder Minidisk sind, wie damals der Walkman, allenfalls für unterwegs zu gebrauchen. Aber zuhause höre ich mir mal die Nachrichten eines hier nicht empfangbaren Sender als Stream an oder schaue mir auf Zattoo die RegionalNachrichten von SWR-BW. Auch mit dem Bad oder Küchenradio liegt der Schwerpunkt auf Nachrichten bzw. Reportagen, Musik kommt allenfalls als "Hintergrundberieselung" in Frage. Aber richtig Musikhören, und sei es während dem Arbeiten am Computer oder Lesen einer Zeitung, ist nur über die Anlage autentisch. Ob die heutigen Kids noch dahinter kommen oder nur noch kastrierte MP3-Streams über Handy anhören können, kann ich leider nicht vorhersehen.

  2. Re: früher und heute

    Autor: Megabla 29.05.08 - 23:08

    > MP3, oder Minidisk sind, wie damals der Walkman,
    > allenfalls für unterwegs zu gebrauchen.

    Ich habe ehrlich gesagt noch nie Musik aus einem dedizierten MP3-Player und habe meine Zweifel, was die Klangqualität von USB-Sticks mit MP3-Playern angeht, aber MP3 an sich ist jawohl kaum mit einem Walkman gleichzusetzen. Weder klanglich noch was die Bedienung oder Kapazität angeht (Stichwort: Band).

    Außerdem können sich die wenigsten Kiddies mundgeklöppelte, sauerstoffarme Audio-Kabel und Boxen im Wert eines Kleinwagen leisten.

    Die Qualität eines Internet-Radio-Streams mit dem von MP3-Dateien gleichzusetzen ist auch unsinnig. Erstens wird was immer ein Kompressor verwendet, der den Klang deutlich verändert (wie beim normalen Radio auch). Zweitens werden meist nur 128 kBit/s CBR verwendet, eventuell echtzeitkodiert oder gar transkodiert, sodass die Qualität akzeptabel aber deutlich schlechter als normal ist.

    Die ganze Diskussion um Klangqualität interessiert sowie nur einige wenige ernsthaft. Viel interessanter ist doch die nahezu grenzenlose Auswahl und der quasi sofortige Zugriff darauf. Sicherlich gibt es Alben die als solche durchdacht konzipiert wurden, aber letztlich war das Format "Album" nur ein Nebeneffekt des Mediums, überwiegend zum Nachteil der Künstler wie auch der Käufer, wie ich finde.

  3. Re: früher und heute

    Autor: Sir Jective 30.05.08 - 00:43

    > Die Qualität eines Internet-Radio-Streams mit dem
    > von MP3-Dateien gleichzusetzen ist auch unsinnig.
    > Erstens wird was immer ein Kompressor verwendet,
    > der den Klang deutlich verändert (wie beim
    > normalen Radio auch).

    Was mich daran auch immer annervt ist, daß Sachen, die nicht sowieso schon einen ziemlich gleichmäßigen Pegel haben, sich dadurch richtig scheiße anhören. Außerdem ist die Nachverstärkung immer so eingestellt, daß es während der response time vom Kompressor übersteuert, wodurch sich alles nach aggressivem Geblunse anhört.

  4. Re: früher und heute

    Autor: Megabla 30.05.08 - 01:02

    Sir Jective schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Die Qualität eines Internet-Radio-Streams mit
    > dem
    > von MP3-Dateien gleichzusetzen ist auch
    > unsinnig.
    > Erstens wird was immer ein
    > Kompressor verwendet,
    > der den Klang deutlich
    > verändert (wie beim
    > normalen Radio auch).
    >
    > Was mich daran auch immer annervt ist, daß Sachen,
    > die nicht sowieso schon einen ziemlich
    > gleichmäßigen Pegel haben, sich dadurch richtig
    > scheiße anhören. Außerdem ist die Nachverstärkung
    > immer so eingestellt, daß es während der response
    > time vom Kompressor übersteuert, wodurch sich
    > alles nach aggressivem Geblunse anhört.

    Was mich zumindest früher gestört hat: Man hört sofort ob etwas von CD oder aus dem Radio kommt und beim Radio hören habe ich immer das Gefühl, da sitzt jetzt gerade jemand (der Moderator) am anderen Ende. Während ich mir bei der klanglich besseren Retorte allein vorkomme. *schluchz*

    Ein witziger Effekt ist auch, dass durch Kompressor tatsächlich andere Versionen entstehen, dadurch dass manchmal die Hintergrundinstrumente in den Vordergrund geraten. Da kann man sich dann dumm und dämlich nach diesem "Remix" suchen.


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