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"technisch ähnelt..." is ja n ding :)

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  1. "technisch ähnelt..." is ja n ding :)

    Autor: blooooooob 30.05.08 - 10:45

    der wesentliche unterschied von linux-distributionen besteht im paketmanagement bzw der verteilung. linux ansich und die mitgelieferten programme sind schon irgendwo dieselben.

  2. Re: "technisch ähnelt..." is ja n ding :)

    Autor: aha 30.05.08 - 11:04

    blooooooob schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > der wesentliche unterschied von
    > linux-distributionen besteht im paketmanagement
    > bzw der verteilung. linux ansich und die
    > mitgelieferten programme sind schon irgendwo
    > dieselben.

    achja? wieso müssen dann proprietäre treiber für jede distri extra kompiliert werden, statt ein binäres treibermodul überall einsetzen zu können?
    jede distri backt ihren eigenen kernel! dehalb müssen auch je nachdem wie der linux gerade aussieht, verschiedene module auf die blacklist, um konflikte zu beseitigen.

  3. sollte das ernst gemeint sein?

    Autor: lalelu 30.05.08 - 11:10

    aha schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > achja? wieso müssen dann proprietäre treiber für
    > jede distri extra kompiliert werden, statt ein
    > binäres treibermodul überall einsetzen zu können?

    ist das so? ich denke nicht, tim.
    es gibt lediglich unterschiedliche paketmanagements, die gefüttert werden wollen. das compilat ist doch immer dasselbe.

    > jede distri backt ihren eigenen kernel!

    märchen. es gibt durchaus eigene kernelversionen, aber das ist für den endanwender irrelevant.

    > dehalb
    > müssen auch je nachdem wie der linux gerade
    > aussieht, verschiedene module auf die blacklist,
    > um konflikte zu beseitigen.

    hä? was soll das heissen? was für eine blacklist?


  4. Re: sollte das ernst gemeint sein?

    Autor: aha 30.05.08 - 16:33

    lalelu schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ist das so? ich denke nicht, tim.
    > es gibt lediglich unterschiedliche
    > paketmanagements, die gefüttert werden wollen. das
    > compilat ist doch immer dasselbe.
    >
    jein. der hauptteil schon, aber es gibt extra wrapper die bei proprietären treibern im quelltext beiliegen, damit sie passend zum gerade verwendeten kernel kompiliert werden können.

    > märchen. es gibt durchaus eigene kernelversionen,
    > aber das ist für den endanwender irrelevant.
    >
    sogar innerhalb einer distribution erfordert ein kernelpatch, dass der wrapper eines proprietäreren treibers neu kompiliert und eingebunden werden muss.

    >
    > hä? was soll das heissen? was für eine blacklist?
    >
    sie befindet sich gewöhnlich unter /etc/modprobe.d/blacklist
    dort stehen treibermodule drinne, die ärger verursachen. wenn ein schlechter treiber dabei ist und man einen verwenden möchte, der besser funktioniert, muss man oft selbst den schlechten eintragen, um ein automatisches laden desselben zu verhindern. besonders häufig geschieht dies im zusammenhang mit dem austauschen von mangelhaften wlan-treibern durch ndiswrapper.

    hoffentlich wird die ganze situation durch das uio (userspace-i/o) bald besser.

    ein interessanter artikel dazu ist "schwierige symbiose" von heise: http://www.heise.de/open/Die-Woche-Schwierige-Symbiose--/artikel/103890

  5. Re: sollte das ernst gemeint sein?

    Autor: Älän Karr 30.05.08 - 21:17

    lalelu schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > aha schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > achja? wieso müssen dann proprietäre treiber
    > für
    > jede distri extra kompiliert werden,
    > statt ein
    > binäres treibermodul überall
    > einsetzen zu können?
    >
    > ist das so? ich denke nicht, tim.
    > es gibt lediglich unterschiedliche
    > paketmanagements, die gefüttert werden wollen. das
    > compilat ist doch immer dasselbe.
    >
    > > jede distri backt ihren eigenen kernel!
    >
    > märchen. es gibt durchaus eigene kernelversionen,
    > aber das ist für den endanwender irrelevant.
    >
    > > dehalb
    > müssen auch je nachdem wie der
    > linux gerade
    > aussieht, verschiedene module
    > auf die blacklist,
    > um konflikte zu
    > beseitigen.
    >
    > hä? was soll das heissen? was für eine blacklist?
    >
    >

    - Die Pakete sind immer anders, sogar bei gleicher Ausgangscodebase(!). Diese wird nämlich durch Distributionsspezifische Patches immer (teilweise massiv) verändert. Bei Debian wird das meiner Erfahrung nach am liebsten gemacht.
    - Die Kernelversion sollte für den Endanwender sehr ausschlaggebend sein. Bezüglich Hardwaresupport und generischen Änderungen.
    (Im Moment sind da wohl WLAN-Treiber etc. in Mode)
    - Ein binäres Kernelmodul ist eine schlechte Idee. Unter *NIX ist es Gang und Gebe den Kernel hin und wieder zu verändern/zu ersetzen. Und da sind teilweise massive API Änderungen drin, dann heißt eine Funktion plötzlich anders, oder returnt mal was anderes als die, in der vorigen Kernelversion, schon ist das mit dem Binärtreiber dahin.

  6. Re: sollte das ernst gemeint sein?

    Autor: djm. 30.05.08 - 21:30

    > - Ein binäres Kernelmodul ist eine schlechte Idee.
    > Unter *NIX ist es Gang und Gebe den Kernel hin und
    > wieder zu verändern/zu ersetzen. Und da sind
    > teilweise massive API Änderungen drin, dann heißt
    > eine Funktion plötzlich anders, oder returnt mal
    > was anderes als die, in der vorigen Kernelversion,
    > schon ist das mit dem Binärtreiber dahin.

    Dass der Kernel plötzlich seine API ändert ist eigentlich nur unter Linux "üblich", kommerziele *NIX'es wie Solaris und HP-UX sind in dem Punkt wesentlich freundlicher. z.B. dass ältere Treiber und Software die mal für Solaris 9 (oder noch älter?) geschrieben worden ist auch auf dem neuen Solaris 10 (und bald 11?) laufen ist eigentlich eher die Regel denn die Ausnahme. Eine stabile und standardisierte API die über Jahre hinweg genau gleich bleibt ist halt schon was nettes ;)

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