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Besonders für KMU interessant

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  1. Besonders für KMU interessant

    Autor: bitfit 11.06.08 - 13:46

    Linux-Server fürs Internet, Windows- und ggf. weitere Linux-Server fürs Intranet - das alles auf einem Multicore-Server inkl. kommerziellem Support.

  2. Re: Besonders für KMU interessant

    Autor: =HAL-9000= 11.06.08 - 14:13

    bitfit schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Linux-Server fürs Internet, Windows- und ggf.
    > weitere Linux-Server fürs Intranet - das alles auf
    > einem Multicore-Server inkl. kommerziellem
    > Support.

    Fuer MU vielleicht, fuer KU ist so ein Ansatz zu teuer (Server muss sehr potent sein und die Lizenzen braucht man trotzdem wenn man Windows nutzt). Fuer KU sind die Moeglichkeiten innerhalb von LNX ausreichend, unabhaengig von der Distribution.

    MfG =HAL-9000=

  3. Re: Besonders für KMU interessant

    Autor: Bouncy 12.06.08 - 09:05

    bitfit schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Linux-Server fürs Internet, Windows- und ggf.
    > weitere Linux-Server fürs Intranet - das alles auf
    > einem Multicore-Server inkl. kommerziellem
    > Support.
    >


    und was soll diese recht umständliche und ressourcenfressende lösung mehr können als ein small business server von MS?

  4. Re: Besonders für KMU interessant

    Autor: cdjm 12.06.08 - 09:44

    Bouncy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > und was soll diese recht umständliche und
    > ressourcenfressende lösung mehr können als ein
    > small business server von MS?

    Angriffsdomänen schaffen?

    Wenn die Kisten auf Xen virtualisiert sind, kann ich bestimmte Serverdienste (z.B. Datenbankserver) nur mit einer "LAN"-IP bestücken, so dass ein potenzieller Angreifer erst durch ein anderes System muss, um diese Kiste aufzubrechen.

    Mit einem Small Business Server, der Domänendienste, E-Mail und sonstwas zur Verfügung stellt, vergrößert sich die Angriffssläche automatisch durch die Anzahl der offenen Ports. Komme ich dann über einen Dienst dort hinein, kann ich das ganze System kompromittieren.

    Bei einer eigenen virtualisierten Kiste muss ich zusätzlich noch Zugang zu dieser Maschine bekommen, um wirklich Schaden anrichten zu können.

    Ausserdem:
    Wenn die Kiste im RZ steht, habe ich lieber kein Windows direkt an der Netzwerkkarte. Mit einem Xen dazwischen fühle ich mich da schon wohler. Mit network-route kann ich per iptables gleich kontrollieren, was da ankommt. Oder ich kann ein virtuelles System als Router für die Windows-VM nehmen und diese dann nur noch per NAT rauslassen.

    Fazit:
    Die Möglichkeiten/Vorteile sind vielfältig.

    MfG
    CDJM

    P.S.: KMU = kleine/mittlere Unternehmen (ich musste auch erst mal nachschlagen)

  5. Re: Besonders für KMU interessant

    Autor: bitfit 12.06.08 - 10:57

    =HAL-9000= schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Fuer MU vielleicht, fuer KU ist so ein Ansatz zu
    > teuer (Server muss sehr potent sein und die
    > Lizenzen braucht man trotzdem wenn man Windows
    > nutzt).

    Es gibt heute leistungsfähige Quadcore-PCs (4 x 2,5 GHz) mit 4 GB RAM und 2x500 GB Raid-Platten für 1000-2000 Euro (siehe Blödmarkt & Co). Ggf. noch ein paar Billig-PCs mit Linux oder Windows-Terminals und die Kosten sind immer noch niedrig, verglichen mit "echten" (nackten) Servern.

  6. Re: Besonders für KMU interessant

    Autor: bitfit 12.06.08 - 11:02

    Außerdem lassen sich die Kosten und Platzbedarf weiter senken, indem man mehrere User an einen PC lässt, siehe

    http://www.linuxpromotion.de/com/linux/cms/dualpc.html

  7. Re: Besonders für KMU interessant

    Autor: Bouncy 12.06.08 - 15:28

    cdjm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Angriffsdomänen schaffen?
    >
    > Wenn die Kisten auf Xen virtualisiert sind, kann
    > ich bestimmte Serverdienste (z.B. Datenbankserver)
    > nur mit einer "LAN"-IP bestücken, so dass ein
    > potenzieller Angreifer erst durch ein anderes
    > System muss, um diese Kiste aufzubrechen.
    >
    > Mit einem Small Business Server, der
    > Domänendienste, E-Mail und sonstwas zur Verfügung
    > stellt, vergrößert sich die Angriffssläche
    > automatisch durch die Anzahl der offenen Ports.
    > Komme ich dann über einen Dienst dort hinein, kann
    > ich das ganze System kompromittieren.
    >
    > Bei einer eigenen virtualisierten Kiste muss ich
    > zusätzlich noch Zugang zu dieser Maschine
    > bekommen, um wirklich Schaden anrichten zu
    > können.
    >
    > Ausserdem:
    > Wenn die Kiste im RZ steht, habe ich lieber kein
    > Windows direkt an der Netzwerkkarte. Mit einem Xen
    > dazwischen fühle ich mich da schon wohler. Mit
    > network-route kann ich per iptables gleich
    > kontrollieren, was da ankommt. Oder ich kann ein
    > virtuelles System als Router für die Windows-VM
    > nehmen und diese dann nur noch per NAT
    > rauslassen.
    >
    > Fazit:
    > Die Möglichkeiten/Vorteile sind vielfältig.
    >
    > MfG
    > CDJM
    >
    > P.S.: KMU = kleine/mittlere Unternehmen (ich
    > musste auch erst mal nachschlagen)

    das ist alles soweit richtig, wenn man hier server 2003, domänendienste und exchange getrennt sieht - nur dass der SBS daneben auch einen ISA server mit drin hat, und obwohl microsoft-produkt, ist das ding - einmal richtig konfiguriert - eine gänzlich andere firewall-dimension als ein simples iptables, mit noch mehr möglichkeiten und wesentlich erhöhter sicherheit. da würde ich eher windows ans netzwerk hängen und linux virtualisieren als umgekehrt...

  8. Re: Besonders für KMU interessant

    Autor: bitfit 12.06.08 - 15:52

    Bouncy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > da würde ich eher
    > windows ans netzwerk hängen und linux
    > virtualisieren als umgekehrt...

    Meine Erfahrungen sind da ganz anders. Im letzten IT-Projekt, in dem ich mitgearbeitet habe, müssten die Windows-Server laufend gepatcht werden, und das in einem Großunternehmen, das sich alle möglichen MS-Produkte leisten kann.

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