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Wer zieht die Fäden im Hintergrund: Puzzle-Teil 1

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  1. Wer zieht die Fäden im Hintergrund: Puzzle-Teil 1

    Autor: DrMunzert 15.06.08 - 17:50

    Ein paar Fakten aus jüngster Zeit:
    DER SPIEGEL, Nr. 23, 2.6.2008, Codename Phylax, S. 30
    "Es mag nicht überraschen, aber es ist doch auffällig, wie viele
    hochrangige Sicherheitsleute deutscher Konzerne...aus Geheimdiensten,
    Verfassungsschutz oder den Reihen von Bundes- und Landespolizei
    stammen. ...kennen sich die Profis untereinander und helfen sich auch
    mal auf dem 'kleinen Dienstweg'. ..Norbert Wolf von Siemens? Einst
    Polizeichef in Lübeck."

    Freund hört mit - und der Feind auch. Süddeutsche Zeitung,10.6.2008,
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/54/179503/
    "Private Ermittler verdienen mehr als bei Polizei oder
    Staatsanwaltschaft. In den Sicherheitsabteilungen von Konzernen wie
    Daimler, Siemens oder auch Telekom arbeiten mittlerweile viele
    ehemalige Spitzenbeamte des Bundeskriminalamtes, des
    Verfassungsschutzes oder der Polizei."

    Großkonzerne - Das verschwiegene Netzwerk, Frankfurter
    Rundschau-online, 12.6.2008
    ,http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?sid=b8919
    49a0a728d50f98f8901c5f01ae1&em_cnt=1350087
    "Wenn es um Auskünfte zur Abteilung Konzernsicherheit geht, hüllen
    sich viele Großunternehmen in Schweigen. Streng geheim, heißt es bei
    Siemens. Kein Kommentar, bei Daimler. Zu sensibel, meint Volkswagen.
    Doch hinter vorgehaltener Hand sprechen in Sicherheitskreisen viele
    über die verschwiegenen Abteilungen der Konzerne. Über ihre
    republikweiten Kontakte untereinander. Über ihre enge Verbindungen
    zum Staat. Und über ihre personelle Verflechtung mit
    Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz und Bundeswehr. .. es (wimmelt)
    in den Abteilungen von ehemaligen Polizisten, Militärs und
    Geheimdienstlern."

  2. Re: Wer zieht die Fäden im Hintergrund...

    Autor: DrMunzert 15.06.08 - 17:56

    DrMunzert schrieb:
    STASI-RECYCLING: Der lautlose Transfer der DDR-Spione
    Spiegel-pnline, 7.6.2008 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,557609,00.html -

    Übrigens hatte ich schon in meinen ersten Arbeiten über Mikrowellen-Verbrechen (2002 und 2003) darauf hingewiesen, dass daran auch Ex-Stasi-Mitarbeiter beteiligt sind: "Bei allem spielen, soweit wir wissen, Ex-Stasi-Netzwerke und ihre neuen Verbindungen eine wichtige Rolle. Die Stasi hatte über 97.000 hauptamtliche Mitarbeiter. Nach der Wende wurden davon viele von bundesdeutschen Sicherheitsorganen wie Staatsschutz, Verfassungsschutz, BND übernommen. Andere Ex-Stasi-Leute arbeiten für die organisierte Kriminalität, ein wichtiger Bereich dabei: Zerstörung von Existenzen durch Mikrowellen-Verbrechen (plus Überwachung, Abhören, unbemerktes Eindringen in Wohnungen und Häuser, darin war die Stasi Weltklasse). Frühere Stasi-Mitarbeiter arbeiten jetzt also auf unterschiedlichen Seiten. Dies trübt alte Freundschaften und Beziehungen jedoch nicht. Gerne tauscht mancher mit den alten Kameraden Informationen aus und unternimmt alles, damit Mikrowellen-Waffen und MW-Verbrechen nicht an die große Glocke gehängt werden" Munzert (2003) http://www.mikrowellenterror.de/artikel/mwangriffe.htm
    Siehe auch Spiegel-online 3.6.2008: "Manche Firmen sehen sich im Krieg mit Journalisten" http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,557406,00.html
    "So mancher Konzernchef sieht Journalisten und Öffentlichkeit als Feinde und scheut daher auch geheimdienstliche Methoden nicht...SPIEGEL ONLINE: Vor wem müssen sich die Bürger heute schützen? Vor einem paranoiden Staat? Oder vor paranoiden Unternehmen? Klaus Kocks: Vor beiden. Die Frage ist: Warum merken die Akteure nicht, dass sie verbrecherisch handeln?... Früher durfte ein Konzern wie Siemens alles, was Siemens konnte - denn was gut für Siemens war, war gut für Deutschland."

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