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Nur eine Frage: Wozu?

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  1. Re: Nur eine Frage: Wozu?

    Autor: Paule 17.06.08 - 17:03

    > Hochreines Kuper = Gay schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > 3) Wer das kauft ist dumm oder reich.

    Eher äuserst dumm und so reich, daß die Dummheit nur wenig stört.
    (vor allem nicht die Hersteller von solchen Sachen, die nur von der Dummheit anderer leben)

  2. Re: Nur eine Frage: Wozu?

    Autor: Paradox 17.06.08 - 17:03

    Hugo Chavez schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > aber hier geht es doch um ein Ethernetkabel oder?


    >
    > Also wozu der Sch... ?

    Ich hab mich auch gefragt, ob da etwa Analogdaten durch den Draht sollen?

  3. Re: Nur eine Frage: Wozu?

    Autor: Fruximuxi 17.06.08 - 17:52

    Der Andere schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn man bei UDP bleibt, ja. TCP fordert sehr wohl
    > die Pakete neu an.

    Deshalb verwendet man bei Audioübertragungen, die eine möglichst geringe Latenz haben sollen, UDP statt TCP. Was hab ich davon, ein Datenpaket neu anzufordern, dessen Audio-Inhalt ich gerade schon hätte abgespielt haben müssen?

    Beim Internetradio mag das noch akzeptabel sein, zumal dort sowieso normalerweise mindestens 10 Sekunden gepuffert werden. Bei Internettelefonie hingegen nicht (wobei dort ein paar verlorene Pakete auch nicht tragisch sind) und bei der Echtzeitübertragung im Tonstudio schon gar nicht.

    Das ändert natürlich nichts daran, dass das Kabel unsinnig ist.

  4. Bitstrom und Bitrate von DENON

    Autor: me2 17.06.08 - 19:37

    xaff schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ZITAT:
    >
    > Während IEEE 1394 die Bild- und Toninformationen
    > erst in Datenpakete aufteilt und danach Stück für
    > Stück überträgt, sendet das auf reine
    > Audioanwendungen spezialisierte DENON LINK die
    > digitalisierten Tonsignale in Form eines
    > fortlaufenden, Jitter-freien Informationsstroms.
    >
    > Also definitiv keine paketorientierte Übertragung
    > und somit definitiv auch kein UDP.

    IEEE 1394 ist Firewire. Das ist wieder ne ganz andere Ebene.
    Und unterhalb von Pakete hast du ja noch die Rahmen mit Checksummen.

    Aber sie schreiben es sogar noch konkreter:
    > Denn DENON Link kann die Musikdaten in ihrer natürlichen Form übertragen, nämlich als fortlaufenden Bitstrom.

    Einerseits schreiben sie zur zweiten Version DL2 des Standards:
    > sechs Kanäle mit jeweils 24 Bit und 96 kHz
    Das wären gerade einmal 6 * 24 * 96 * 1024 = 14.155.776 Bit/s. Das kriegt man ja locker inklusive einer Fehlerkorrektur der luxeriösesten Art über eine Standard 100Mbit/s Verbindung. Zur dritten Version DL3 behaupten sie 1,2 GBit/Sek über das Kabel prügeln zu können.

    Aber wie du schon in deinem eigenen Thread meintest: Irgendwie ist es trotzdem dann ziemlich dämlich auf sämtliche sehr günstigen digitalen Fehlerkorrekturmechnismen zu verzichten und statt dessen scheiß viel Geld für einen rauschfreien Kanal hinzublättern. Ich mein was haben die für Vorstellungen? Das man bei einem stinknormalen Ethernetkabel 1% aller Rahmen wegwerfen muss, weil es Bitfehler gab, oder was? Und das bei einen 1,5m Kabel? Das ist doch vollkommener Quatsch!

    /me

  5. Es ist nicht für Ethernet gedacht

    Autor: TOA 20.06.08 - 19:02

    Hugo Chavez schrieb:
    > ... hier geht es doch um ein Ethernetkabel oder?

    Man kann es wegen der kompatiblen Stecker vielleicht für Ethernet verwenden -- gedacht ist es aber für was anderes.

    "DENON Link ist eine digitale Mehrkanalverbindung, die eine hochauflösende Schnittstelle zwischen entsprechenden Verstärkern/Receivern und Universal-Playern darstellt" (Quelle: http://www.hifi-regler.de/denon/av-receiver-denon.php#denon_link ).

    Für diese DENON-spezifische-Verbindung wird ein anderes elektrisches Übertragungsverfahren als bei normalen Ethernetvarianten wie 100Base-TX o.ä. verwandt: LVDS (Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Low_Voltage_Differential_Signaling ). Ich habe davon nicht viel Ahnung, aber es sieht so aus, als ob LVDS-Übertragung weniger Energie benötigt und eine höhere EMV bzgl. der Abstrahlung bietet als die normale Ethernet-Hardware. Diese Vorteile werden aber möglicherweise durch geringere Reichweiten bzw. höhere Anforderungen an die Kabel erkauft. Im o.g. Wikipedia-Artikel steht: "Die maximale Datenrate einer LVDS-Schnittstelle hängt von der Kabelqualität ab. Mit Cat-5-Kabel UTP ist typischerweise eine Leitungslänge von etwa 2 m bei einer Datenrate von 200 MBit/s möglich."

    Da der DENON Link derzeit mit 1,2 GBit/s betrieben wird und spätere Erhöhungen der Rate durch DENON nicht auszuschließen sind, wird man also mit billigem CAT5-Kabel möglicherweise Probleme haben.

    Welche Probleme würde ich da erwarten? Da über diese Schnittstelle die Audiorohdaten wahrscheinlich ohne Fehlerkorrekturmechanismen verschickt werden (?), wird man Bitübertragungsfehler also hören können. Jetzt fragt man sich vielleicht, warum keine Fehlerkorrektur vorgenommen wird. Meine Vermutung: man möchte dem Audiosignal die Zeitverzögerung ersparen, die durch die Prüf- und Korrekturmechanismen zwangsweise entstehen würde. Die geringere Latenzzeit bei Verzicht auf Fehlerkorrektur ist dann eben der Anreiz für die Audiophilen. Dafür muss man halt logischerweise mehr Geld in die Qualität der Übertragungstechnik investieren. Aber ob es gleich ein halber Riese sein muss...

    Zum Schluß: da es eben *kein* für Ethernet gedachtes Kabel ist, finde ich die Artikelüberschrift irreführend.

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