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Back to the roots

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  1. Back to the roots

    Autor: ohmygod 18.06.08 - 08:45

    Echt witzig, und wann kommt das Grammophon wieder?
    Ist die Qualität denn auch dementsprechend wie früher als es noch keine Verpixelung gab? Dazu steht leider nix im (sehr kurz gehaltenen) Artikel. Manche Werbetexte sind ja länger ...

  2. Re: Back to the roots

    Autor: animungo 18.06.08 - 08:51

    ohmygod schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Echt witzig, und wann kommt das Grammophon
    > wieder?
    > Ist die Qualität denn auch dementsprechend wie
    > früher als es noch keine Verpixelung gab? Dazu
    > steht leider nix im (sehr kurz gehaltenen)
    > Artikel. Manche Werbetexte sind ja länger ...


    verpixelung gibt es so gesehen auch bei analogphotographie ... nur dass das trägermedium "film" eine sehr viel höhere physische auflösung hat als übliche cmos sensoren. im übrigen wird man eine geringe digitale auflösung nicht durch eine höhere auflösung des farbfilms kompensieren können.
    und was hast du bitte gegen das grammophon?

  3. Re: Back to the roots

    Autor: JOJOJO 18.06.08 - 08:56

    ohmygod schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Echt witzig, und wann kommt das Grammophon
    > wieder?
    > Ist die Qualität denn auch dementsprechend wie
    > früher als es noch keine Verpixelung gab? Dazu
    > steht leider nix im (sehr kurz gehaltenen)
    > Artikel. Manche Werbetexte sind ja länger ...


    Verpixelung war fürher viel stärker. Da sieht man mal dass du dich nie mit der Fotografie beschäftigt hast.

  4. Re: Back to the roots

    Autor: .asdf 18.06.08 - 09:25

    ...nur dass es Körnung und nicht "Verpixelung" heisst.

    Für s/w-Fotografie verwende ich immer noch Filme. Den Dynamikumfang / die feine Graustufenabstufung von s/w-Filmen erhält man auch mit raw+nachträglicher s/w-Umsetzung nicht.

    Den Sinn dieses "Services" verstehe ich allerdings nicht wirklich, da der Dynamikumfang des Ausgangsmaterial ja schon kastriert ist. Allerhöchstens in dem Spass die Filme selbst zu entwickeln könnte man einen Sinn sehen...

  5. Re: Back to the roots

    Autor: kendon 18.06.08 - 09:28

    .asdf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...nur dass es Körnung und nicht "Verpixelung"
    > heisst.
    >
    > Für s/w-Fotografie verwende ich immer noch Filme.
    > Den Dynamikumfang / die feine Graustufenabstufung
    > von s/w-Filmen erhält man auch mit
    > raw+nachträglicher s/w-Umsetzung nicht.
    >
    > Den Sinn dieses "Services" verstehe ich allerdings
    > nicht wirklich, da der Dynamikumfang des
    > Ausgangsmaterial ja schon kastriert ist.
    > Allerhöchstens in dem Spass die Filme selbst zu
    > entwickeln könnte man einen Sinn sehen...

    das is ja der quatsch, du entwickelst nicht, du vergrösserst nur...
    zumindest nach diesem artikel.

  6. Re: Back to the roots

    Autor: .asdf 18.06.08 - 09:32

    "Der so belichtete Negativfilm von Ilford wird unentwickelt an den Kunden zurückgeschickt, der sich um diese Arbeit und die Abzüge kümmert."

    Also ich versteh das schon so, dass der Kunde sie selbst entwickelt ;-)

  7. Re: Back to the roots

    Autor: Seehäsle 18.06.08 - 09:54

    ohmygod schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Echt witzig, und wann kommt das Grammophon
    > wieder?
    > Ist die Qualität denn auch dementsprechend wie
    > früher als es noch keine Verpixelung gab? Dazu
    > steht leider nix im (sehr kurz gehaltenen)
    > Artikel. Manche Werbetexte sind ja länger ...

    Wenn es sich um einen Farbfilm handeln würde, wäre es meiner Meinung nach sinnvoll, denn dadurch ist eine Archivierung der Bilder über mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrhunderte möglich. Es ist bei digitalen Bildern nicht sicher gestellt, daß man in hundert Jahren noch die Bilder vom Großvater anschauen kann.

  8. Re: Back to the roots

    Autor: Onkel 18.06.08 - 10:06

    animungo schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > verpixelung gibt es so gesehen auch bei
    > analogphotographie ... nur dass das trägermedium
    > "film" eine sehr viel höhere physische auflösung
    > hat als übliche cmos sensoren.

    Gemessen daran, dass die modernen Bildwandler deutlich jenseits der 10 Megapixel mittlerweile die meisten Objektive in der Abbildung übertreffen, ist das eher zu vernachlässigen.

    Bei 'ner DSLR mit 15 Megapixel solltest du da keinen qualitativen Unterschied mehr in der Auflösung feststellen können. Wobei in dem Artikel ja nicht erwähnt wurde, mit welcher Auflösung letztlich der Negativfilm belichtet wird.

  9. Re: Back to the roots

    Autor: Laury 18.06.08 - 10:12

    .asdf schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Den Sinn dieses "Services" verstehe ich allerdings
    > nicht wirklich, ...

    Um das Bild kontrolliert auf das Papier der Wahl zu bekommen. Zwischen aktuellen 'professionellen' Tintendruckern und einem guten Barytpapier liegen immer noch Welten.

    Ein großer Vorteil liegt beispielsweise in dessen Haltbarkeit (über 100 Jahre). Das spielt in der Fotografie für den Kunstmarkt eine entscheidende Rolle. Hier wird eine Aufnahme in einer vordefinierten Anzahl von Abzügen verkauft. Je kleiner die Auflage, desto höher der Einzelpreis. Wenn ein Sammler 5k für ein Foto zahlen soll, kann man ihm schlecht einen Print verkaufen, von dem in 10 Jahren nichts mehr übrig ist.

  10. Re: Back to the roots

    Autor: kendon 18.06.08 - 10:15

    .asdf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Der so belichtete Negativfilm von Ilford wird
    > unentwickelt an den Kunden zurückgeschickt, der
    > sich um diese Arbeit und die Abzüge kümmert."
    >
    > Also ich versteh das schon so, dass der Kunde sie
    > selbst entwickelt ;-)


    klassiker, das gelesen was ich lesen wollte ;)

    dann find ichs nur noch n bisschen teuer.

  11. Re: Back to the roots

    Autor: Laury 18.06.08 - 10:22

    Seehäsle schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Es ist bei
    > digitalen Bildern nicht sicher gestellt, daß man
    > in hundert Jahren noch die Bilder vom Großvater
    > anschauen kann.

    Das kannst du einfacher haben: lasse dir die Fotos einfach beim nächsten Discounter auf Fotopapier ausprinten und stelle sie in einen Karteikasten.

    Es geht hier um den kontrollierten Prozess bei der Filmentwicklung und vor allem bei der Vergrößerung auf Fotopapier. Und die ist bei Farbbildern so aufwändig, dass es sich nur für Fachlabore lohnt - und die brauchen diesen Dienst nicht, weil sie ihn selber anbieten.


  12. Verpixelung

    Autor: cmoder 18.06.08 - 15:09

    .asdf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...nur dass es Körnung und nicht "Verpixelung"
    > heisst.

    Ja. Die Körnung ist halt nicht so regelmäßig wie das Pixelraster, deshalb gab es Treppeneffekte früher nicht, aber das heißt eben nicht, dass früher alles uneingeschränkt besser war.

    > Den Sinn dieses "Services" verstehe ich allerdings
    > nicht wirklich, da der Dynamikumfang des
    > Ausgangsmaterial ja schon kastriert ist.

    Es kann ja noch andere Beweggründe geben. Z.B. dass man eine sehr gute Digitalkamera, aber nur eine miese Analogkamera hat. Und dann Analogfotos haben will, aber nicht aus dem Automaten mit Default-Parametern. Da macht es schon Sinn, gute Digitalfotos zu nehmen statt schlechte Analogfotos.

    Ist ein Nischenmarkt, und sicher auch so gedacht.

    Christoph

  13. Re: Back to the roots

    Autor: 1423 18.06.08 - 15:35

    > Wenn es sich um einen Farbfilm handeln würde, wäre
    > es meiner Meinung nach sinnvoll, denn dadurch ist
    > eine Archivierung der Bilder über mehrere Jahre,
    > wenn nicht sogar Jahrhunderte möglich. Es ist bei
    > digitalen Bildern nicht sicher gestellt, daß man
    > in hundert Jahren noch die Bilder vom Großvater
    > anschauen kann.
    >
    Ja und nein... werden die digitalen fotos regelmäßig umkopiert, können sie jahrmillionen überstehen.

  14. Re: Back to the roots

    Autor: ohmygod 18.06.08 - 15:43

    kendon schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > klassiker, das gelesen was ich lesen wollte ;)
    >
    > dann find ichs nur noch n bisschen teuer.

    Da bezahlt man also dafür, dass man wieder was selber machen darf. Toll! Dann pack ich lieber meine etwas eingestaubte Canon EOS wieder aus und mach selber Analog-Aufnahmen ...

  15. Re: Back to the roots

    Autor: xXx2 18.06.08 - 17:45

    Ja, nur wenn sie keiner umkopiert und konvertiert kommt in 100 Jahren kein PC-System der Welt (wie immer die dann aussehen) mehr mit so einem Kinderfasching wie CD/DVD-ROM klar oder kann Bilder in diesen Retro-Formaten wie JPG od. TIFF lesen.

    1423 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Wenn es sich um einen Farbfilm handeln würde,
    > wäre
    > es meiner Meinung nach sinnvoll, denn
    > dadurch ist
    > eine Archivierung der Bilder über
    > mehrere Jahre,
    > wenn nicht sogar Jahrhunderte
    > möglich. Es ist bei
    > digitalen Bildern nicht
    > sicher gestellt, daß man
    > in hundert Jahren
    > noch die Bilder vom Großvater
    > anschauen
    > kann.
    >
    > Ja und nein... werden die digitalen fotos
    > regelmäßig umkopiert, können sie jahrmillionen
    > überstehen.


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