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Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

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  1. Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: großhirn 23.06.08 - 11:12

    Saubere Schnittstelle, CS-Treiber in den Userspace und fertig ist die Laube, sollen die in ihrem Kernel frickeln bis zum jüngste Tag. Linus Torvalds weiß schon warum er sich von diesen Typen abgrenzt.

    Ein großer Teil der Technologie steckt heute oft im Treiber, nicht mehr in der Hardware. Es ist nur legitim wenn ein Unternehmen versucht diese oft horrenden Entwicklungskosten nicht per quelloffenem Treiber der Konkurrenz frei Haus zu liefern. Mit der Bekanntgabe der Schnittstellen allein ist, im Gegensatz zu dem was der ein oder andere Laie oder Kernel-Fundi glauben mag nämlich keineswegs getan - damit hat man noch lange keinen GUTEN Treiber. Auf einen schnellen, funktionalen OSS-Treiber für die AMD-Karten werden wir deshalb noch sehr lange warten.

    Also, Treiber raus aus dem Kern, davon profitieren alle.

  2. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: m_u 23.06.08 - 11:14

    Es tut mir Leid, dass dich das so arg mitnimmt ...

  3. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Soulreaver 23.06.08 - 11:17

    großhirn schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Saubere Schnittstelle, CS-Treiber in den Userspace
    > und fertig ist die Laube, sollen die in ihrem
    > Kernel frickeln bis zum jüngste Tag. Linus
    > Torvalds weiß schon warum er sich von diesen Typen
    > abgrenzt.
    >
    > Ein großer Teil der Technologie steckt heute oft
    > im Treiber, nicht mehr in der Hardware. Es ist nur
    > legitim wenn ein Unternehmen versucht diese oft
    > horrenden Entwicklungskosten nicht per
    > quelloffenem Treiber der Konkurrenz frei Haus zu
    > liefern. Mit der Bekanntgabe der Schnittstellen
    > allein ist, im Gegensatz zu dem was der ein oder
    > andere Laie oder Kernel-Fundi glauben mag nämlich
    > keineswegs getan - damit hat man noch lange keinen
    > GUTEN Treiber. Auf einen schnellen, funktionalen
    > OSS-Treiber für die AMD-Karten werden wir deshalb
    > noch sehr lange warten.
    >
    > Also, Treiber raus aus dem Kern, davon profitieren
    > alle.


    Bis auf die etwas provokante Überschrift bin ich deiner Meinung.
    Allerdings weis ich nicht mit welchem Aufwand die Auslagerung in den Userspace verbunden ist aber so wie ich es verstehe hat das einige Vorteile.

    Gruß

  4. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Fred09 23.06.08 - 11:23

    Soulreaver schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Bis auf die etwas provokante Überschrift bin ich
    > deiner Meinung.
    > Allerdings weis ich nicht mit welchem Aufwand die
    > Auslagerung in den Userspace verbunden ist aber so
    > wie ich es verstehe hat das einige Vorteile.

    Nachteil ist ganz klar die Performance.
    Und das ist gerade für Grafikkarten ja recht wichtig.

    MfG

  5. also auf das niveau von windows sinken?!

    Autor: seiplanlos 23.06.08 - 11:39

    ich muss dir ja leider teilweise recht geben, das viel von dem treiber mittlerweile hardware ersetzt. ABER

    > Also, Treiber raus aus dem Kern, davon profitieren
    > alle.

    Das stimmt leider nicht. Siehe windows. Der Kern ist gar nicht schlecht, aber die Treiber, die von den Firmen selber zusammen gefrickelt werden, sind häufig schlecht getestet, und reißen so das ganze system mit in den blauen tot. Das kann nicht das ziel sein!

    Es ist schon klar, das wenn nur noch offene treiber zugelassen werden, einige firmen aussteigen wollen. Aber dagegen hilft nicht, diese zu aktzeptieren, sondern eine marktmacht aufzubauen und die zu bevorzugen, die offene treiber raus geben.

  6. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Inge 23.06.08 - 12:25

    großhirn schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ein großer Teil der Technologie steckt heute oft
    > im Treiber, nicht mehr in der Hardware.

    Ein Treiber kann nur so gut sein wie die Hardware für die er benutzt wird. Wenn wir hier von Treibern schreiben, dann wüsste ich nicht wo diese entsprechende Hardware ersetzen könnten. Was Du meinst sind sicher irgendwelche zusätzlichen Gimmicks, die gerne von Hardwareherstellern mitgeliefert werden. Aber das hat doch nichts mit dem Treiber an sich zu tun.

    > Es ist nur
    > legitim wenn ein Unternehmen versucht diese oft
    > horrenden Entwicklungskosten nicht per
    > quelloffenem Treiber der Konkurrenz frei Haus zu
    > liefern.

    Die Hardwarehersteller sind es einfach durch die jahrelange Windows-Monokultur gewöhnt ausschließlich Closed Source abzuliefern. Die Unternehmen könnten sich also die Entwicklungskosten für ihre Treiber komplett sparen, wenn sie nur die Hardwarespezifikationen veröffentlichen würden.

    > Mit der Bekanntgabe der Schnittstellen
    > allein ist, im Gegensatz zu dem was der ein oder
    > andere Laie oder Kernel-Fundi glauben mag nämlich
    > keineswegs getan - damit hat man noch lange keinen
    > GUTEN Treiber. Auf einen schnellen, funktionalen
    > OSS-Treiber für die AMD-Karten werden wir deshalb
    > noch sehr lange warten.

    Was zu beweisen wäre... Schließlich wird ja jetzt erst mit der Entwicklung freier Treiber begonnen. Bisher hat Open Source immer wieder gezeigt das es in der Funktionalität und Stabilität mit Closed Source zumindest mithalten, oft aber sogar besser sein kann.

    >
    > Also, Treiber raus aus dem Kern, davon profitieren
    > alle.

    Das halte ich für ein Gerücht...

  7. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Herb 23.06.08 - 14:45

    Mann Leute: das ist OpenSource. Ohne kommerzielle Motivation gibt's nunmal keinerlei Sicherheit bezgl. Kontinuität. Geschweige denn, dass sich irgendwer um Kompatibilität schert oder einen Gedanken an die installierte Basis (eher Basen) verschwendet. Man sollte schon wissen, auf was man baut.

    Und am Rande:
    "Closed-Source-Module seien schädlich, heißt es darin. Häufig seien diese Module instabil, was dann aber als ein Problem des Linux-Kernels wahrgenommen werde."
    Wenn's die selben Leute für Windows hinkriegen, aber für Linux nicht, kann man ja schön auf die Qualität der Treiberschnittstellen, der Doku und der Entwicklerunterstützung schließen - einen klaren Geist vorausgesetzt.

  8. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Urheberrecht = Genozid 23.06.08 - 14:58

    großhirn schrieb:

    Unverschaemtheiten.


    Kernel-al-Qaida? Vieviel Zeilen Code stecken von dir im Kernel? Keine? Dann halt die Klappe.

  9. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Älän Karr 23.06.08 - 15:20

    Herb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > [...]
    >
    > Und am Rande:
    > "Closed-Source-Module seien schädlich, heißt es
    > darin. Häufig seien diese Module instabil, was
    > dann aber als ein Problem des Linux-Kernels
    > wahrgenommen werde."
    > Wenn's die selben Leute für Windows hinkriegen,
    > aber für Linux nicht, kann man ja schön auf die
    > Qualität der Treiberschnittstellen, der Doku und
    > der Entwicklerunterstützung schließen - einen
    > klaren Geist vorausgesetzt.

    Das mit den grauseligen proprietären Treibern stimmt aber wirklich ...
    Wenn eine proprietäre und eine GPL Version von einem Treiber vorliegt merkt man meißt erst, dass der Proprietäre "so gerade eben" noch funktioniert. Der Code muss hier nicht gut sein, kann ja schließlich niemand sehen ;) Die GPL Treiber haben dafür einzelne proprietär-glänzende Spezielfunktionen nicht implementiert ...

  10. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Rlf 23.06.08 - 16:43

    Also dürfen - wenn es nach dir ginge - nur Leute über dieses Thema ihre Meinung äußern, die etwas zum Kernel beigetragen haben?
    Der Rest der Öffentlichkeit muss also schweigen und darf sich höchstens ihren Teil denken?

    Hallo Meinungsfreiheit.

    Gruß
    Rlf

    Urheberrecht = Genozid schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > großhirn schrieb:
    >
    > Unverschaemtheiten.
    >
    > Kernel-al-Qaida? Vieviel Zeilen Code stecken von
    > dir im Kernel? Keine? Dann halt die Klappe.


  11. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Inge 23.06.08 - 16:59

    Rlf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also dürfen - wenn es nach dir ginge - nur Leute
    > über dieses Thema ihre Meinung äußern, die etwas
    > zum Kernel beigetragen haben?
    > Der Rest der Öffentlichkeit muss also schweigen
    > und darf sich höchstens ihren Teil denken?

    Nein das meint er sicher nicht. Aber der Ton macht die Musik! Und da sind Begriffe wie Kernel-Al-Quaida vollkommen unangebracht.

  12. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: DrAgOnTuX 23.06.08 - 18:50

    Herb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und am Rande:
    > "Closed-Source-Module seien schädlich, heißt es
    > darin. Häufig seien diese Module instabil, was
    > dann aber als ein Problem des Linux-Kernels
    > wahrgenommen werde."
    > Wenn's die selben Leute für Windows hinkriegen,
    > aber für Linux nicht, kann man ja schön auf die
    > Qualität der Treiberschnittstellen, der Doku und
    > der Entwicklerunterstützung schließen - einen
    > klaren Geist vorausgesetzt.

    Muahaha... das ist ja mal ein echt geiler Gedankenfurz...

    Dass die Linux-CS Grafiktreiber so scheisse sind liegt wohl eher daran, dass die Firmen kaum bock auf die Entwicklungskosten haben, denn mit Wintreiber lässt sich _indirekt_ mehr Geld rausholen (dort sind ja auch die ganzen Spiele zuhause)

    Und NEIN, es sind nicht die selben Leute. Nv soll doch einfach die Specs übergeben, andere Firmen werden (wie sonst hier fälschlicherweise breitgetreten wird) NICHTS davon bekommen, denn die Entwickler unterzeichnen eine NDA (non-disclosure-agreement, auch Geheimhaltungsvertrag genannt)

  13. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Bobbybob 23.06.08 - 21:45

    großhirn schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Saubere Schnittstelle, CS-Treiber in den Userspace
    > und fertig ist die Laube, sollen die in ihrem
    > Kernel frickeln bis zum jüngste Tag. Linus
    > Torvalds weiß schon warum er sich von diesen Typen
    > abgrenzt.
    >
    > Ein großer Teil der Technologie steckt heute oft
    > im Treiber, nicht mehr in der Hardware. Es ist nur
    > legitim wenn ein Unternehmen versucht diese oft
    > horrenden Entwicklungskosten nicht per
    > quelloffenem Treiber der Konkurrenz frei Haus zu
    > liefern. Mit der Bekanntgabe der Schnittstellen
    > allein ist, im Gegensatz zu dem was der ein oder
    > andere Laie oder Kernel-Fundi glauben mag nämlich
    > keineswegs getan - damit hat man noch lange keinen
    > GUTEN Treiber. Auf einen schnellen, funktionalen
    > OSS-Treiber für die AMD-Karten werden wir deshalb
    > noch sehr lange warten.
    >
    > Also, Treiber raus aus dem Kern, davon profitieren
    > alle.

    Mal abwarten, wie sich Opensolaris entwikelt, anscheinend hat Sun verstanden, daß nicht jeder, der Windows nicht mag auch gleich frikeln will.

  14. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Der braune Lurch 23.06.08 - 22:11

    Bobbybob schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mal abwarten, wie sich Opensolaris entwikelt,
    > anscheinend hat Sun verstanden, daß nicht jeder,
    > der Windows nicht mag auch gleich frikeln will.

    An deiner Stelle würde ich erst einmal die "C"- Taste wieder zurechtfrickeln. Was Sun mit OpenSolaris bezwecken wollte, weiß ich auch nicht. Und meiner Meinung nach sind die Windows- User eh die heftigsten aller Frickler... hier ein Programm installiert, dort mal was in der Registry ändern müssen, und im Fall der Fälle einfach formatieren.

  15. Re: Die Kernel-al-Qaida soll den Rand halten

    Autor: Schmarren 24.06.08 - 22:13

    Der braune Lurch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bobbybob schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Mal abwarten, wie sich Opensolaris
    > entwikelt,
    > anscheinend hat Sun verstanden,
    > daß nicht jeder,
    > der Windows nicht mag auch
    > gleich frikeln will.
    >
    > An deiner Stelle würde ich erst einmal die "C"-
    > Taste wieder zurechtfrickeln. Was Sun mit
    > OpenSolaris bezwecken wollte, weiß ich auch nicht.
    > Und meiner Meinung nach sind die Windows- User eh
    > die heftigsten aller Frickler... hier ein Programm
    > installiert, dort mal was in der Registry ändern
    > müssen, und im Fall der Fälle einfach formatieren.

    Einfach nur schmarren was Du schreibst! Schon mal versucht eine Webcam unter Linux zum laufen zu bringen? Schon mal versucht einen Scanner unter Linux zu nutzen? Erzähle Du mir nicht das man unter Windows wesentlich mehr frickeln muss. Ich habe mind. 15 Jahre Windows-Erfahrung und etwa 6 Jahre Linux-Erfahrung.
    Linux ist noch immer ein Spielplatz für Kleinkinder die noch nicht wissen wie es in der realen Welt aussieht.
    Für Serversysteme mag es wirklich gut sein.....aber das wars denn auch schon!

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