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Gerne unter 2 Bedingungen

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  1. Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: d2 27.06.08 - 15:24

    1. Dann aber bitte alle in die Datebank, auch Sie Herr Schäuble!

    2. Und für jeden Datensatz-Missbrauch werden Sie Herr Schäuble zur direkten Verantwortung gezogen und ich rede hierbei von Freiheitsentzug, nicht von sonstigem Virlefanz.

  2. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: :-) 27.06.08 - 15:44

    d2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1. Dann aber bitte alle in die Datebank, auch Sie
    > Herr Schäuble!
    >
    > 2. Und für jeden Datensatz-Missbrauch werden Sie
    > Herr Schäuble zur direkten Verantwortung gezogen
    > und ich rede hierbei von Freiheitsentzug, nicht
    > von sonstigem Virlefanz.


    Die Gewalten müssen weiter aufgegliedert werden! Es kann nicht nur bei drei Gewalten bleiben.

    Wir haben eine Zentralbank, die das Recht zum Gelddrucken hat.
    Wir haben eine Justiz, die über die Bestrafung urteilt.
    Wir haben die ausführenden Gewalten.
    Wir haben die Presse, die über die Meinungsfreiheit entscheidet.
    Wir haben die gesetzgebende Gewalt.
    Und wir haben die Verwaltung eines Staates.

    Der letzte Teil ist in meinen Augen nicht autonom genug.

    Man kann nicht einen Oberbürgermeister einer Stadt gleichzeitig zum Stadtdirektor, zum Polizeipräsidenten und zum Gerichtspräsidenten ernennen. Die Kombination von Politik und Verwaltung
    scheint vielen nicht "gefahrvoll" genug zu erscheinen und deshalb wird hier zu viel geschlafen.

    Ein Zentralrechner, von dem Herr S. träumt, vereinigt Polizei, Geheimdienst, Verwaltung und vieles andere mehr und die Kontrolle über dieses Gerät möchte natürlich Herr S. haben. Das ist aber nur eine moderne Neuauflage einer Gleichschaltung.



  3. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: BeowulfOF 27.06.08 - 15:44

    d2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1. Dann aber bitte alle in die Datebank, auch Sie
    > Herr Schäuble!
    >
    Vollkommen irrelevant - da schreien auch nur Datenschützer, weil sie meinen es wäre wichtig diese Daten zu schützen, welche zwischen den Behörden eh ausgetauscht werden wenn nötig. Lediglich werden solche Vorgänge nun beschleunigt.

    > 2. Und für jeden Datensatz-Missbrauch werden Sie
    > Herr Schäuble zur direkten Verantwortung gezogen
    > und ich rede hierbei von Freiheitsentzug, nicht
    > von sonstigem Virlefanz.

    Für den Missbrauch der Daten sollen gefälligst die Missbraucher bestraft werden.

  4. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: BeowulfOF 27.06.08 - 15:47

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ein Zentralrechner, von dem Herr S. träumt,
    > vereinigt Polizei, Geheimdienst, Verwaltung und
    > vieles andere mehr und die Kontrolle über dieses
    > Gerät möchte natürlich Herr S. haben. Das ist aber
    > nur eine moderne Neuauflage einer Gleichschaltung.
    >
    Mir würde es schon reichen, wenn ein Amt endlich mal wüsste, was das andere Amt macht. Wenn dieser Vorteil gewonnen wird, dann ist das doch schon Grund genug.

    Gibt es eigentlich von den Datenschützern irgendwelche Gründe die dagegensprechen? Oder nur das hohle geblubber dass Daten geschützt werden müssen? Welche Daten? Was für Daten?

    Einwohnermeldeamt-Daten dürfen und sollen die Behörden gefälligst unter sich verteilen, dann muss ich nur zwanzig Ummeldungen schreiben, und diese zu einem inkompetenten Sachbearbeiter schicken, und nicht dieses Prozedere für jedes Amt wiederholen.

  5. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: :-) 27.06.08 - 15:49

    BeowulfOF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > d2 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > 1. Dann aber bitte alle in die Datebank, auch
    > Sie
    > Herr Schäuble!
    >
    > Vollkommen irrelevant - da schreien auch nur
    > Datenschützer, weil sie meinen es wäre wichtig
    > diese Daten zu schützen, welche zwischen den
    > Behörden eh ausgetauscht werden wenn nötig.
    > Lediglich werden solche Vorgänge nun
    > beschleunigt.
    >
    > > 2. Und für jeden Datensatz-Missbrauch werden
    > Sie
    > Herr Schäuble zur direkten Verantwortung
    > gezogen
    > und ich rede hierbei von
    > Freiheitsentzug, nicht
    > von sonstigem
    > Virlefanz.
    >
    > Für den Missbrauch der Daten sollen gefälligst die
    > Missbraucher bestraft werden.
    >
    >


    Der Missbrauch beginnt schon mit der Absicht, bestehende Gesetze zu umgehen, um dann Missbrauch nach Herzenslust begehen zu können.

    Das Beispiel Schweden zeigt die Entstehung einer hochmodernen Diktatur.

  6. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: BeowulfOF 27.06.08 - 15:52

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------

    >
    > Der Missbrauch beginnt schon mit der Absicht,
    > bestehende Gesetze zu umgehen, um dann Missbrauch
    > nach Herzenslust begehen zu können.
    >

    Gut, und wo versucht man die Gesetze zu umgehen? Laber mal nicht alles nach, sondern erkläre es mir unwissendem mal...


  7. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: :-) 27.06.08 - 16:00

    BeowulfOF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ein Zentralrechner, von dem Herr S.
    > träumt,
    > vereinigt Polizei, Geheimdienst,
    > Verwaltung und
    > vieles andere mehr und die
    > Kontrolle über dieses
    > Gerät möchte natürlich
    > Herr S. haben. Das ist aber
    > nur eine moderne
    > Neuauflage einer Gleichschaltung.
    >
    > Mir würde es schon reichen, wenn ein Amt endlich
    > mal wüsste, was das andere Amt macht. Wenn dieser
    > Vorteil gewonnen wird, dann ist das doch schon
    > Grund genug.
    >
    > Gibt es eigentlich von den Datenschützern
    > irgendwelche Gründe die dagegensprechen? Oder nur
    > das hohle geblubber dass Daten geschützt werden
    > müssen? Welche Daten? Was für Daten?
    >
    > Einwohnermeldeamt-Daten dürfen und sollen die
    > Behörden gefälligst unter sich verteilen, dann
    > muss ich nur zwanzig Ummeldungen schreiben, und
    > diese zu einem inkompetenten Sachbearbeiter
    > schicken, und nicht dieses Prozedere für jedes Amt
    > wiederholen.
    >
    >


    Im letzten Punkt schreibst du etwas, was mir schon lange aufgefallen ist. Es geht nicht darum, dem Bürger Laufereien zu ersparen, auch wenn das immer so gerne in den Vordergrund gestellt wird.

    Ein Beispiel:
    Ich beantrage Kindergeld für meinen Sohn. Ein Jahr später möchte das Amt wissen, ob mein Sohn immer noch zur Schule geht. Dafür bekomme ich ein Schreiben der Behörde. Jetzt schreibe ich einen Brief an die Schule, die schreibt mir einen Brief und ich schicke den Brief an die Behörde. Welch ein Aufwand.

    Ich sehe keine Datenschutzrechte verletzt, wenn die Behörde von sich aus bei der Schule nachfragt, ob mein Sohn dort noch angemeldet ist.

    Liegen jetzt aber alle Daten in einem Rechner, dann stellt sich doch schnell die Frage, wer darf die gesamten Daten verwenden. Aber genau das ist ja das wahre Anliegen des Herrn S.

    Die Begründung, der Arbeitsaufwand könnte verringert werden, ist doch nur Vordergründig. So ein Rechner wird schnell zu einem Herrschaftsinstrument. Er wird zu einem hochmodernen, genialen Machtinstrument, für das es in der Geschichte der Menschheit noch kein Beispiel gibt.


  8. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: Die Allwissende Müllhalde 27.06.08 - 16:03

    >
    > Für den Missbrauch der Daten sollen gefälligst die
    > Missbraucher bestraft werden.

    Ja, auch, aber nicht nur.

    Wenn ne Wumme wegkommt und etwas damit passiert haftet natürlich auch der Besitzer der Wumme, mindestens zum Teil.

    Wenn nun die Daten eines Meldeamtes öffentlich im Internet abzurufen sind, ja ich weis das ist sehr abwegig denn es wird bei den Behörden ja mit größter Sorgfalt gearbeitet, und es kommt zum Missbrauch dieser Daten finde ich es nur ganz natürlich das die Behörde bzw. die entsprechenden Verantwortlichen dafür haften, im Zweifel mit ihrem Kompletten Vermögen.

  9. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: :-) 27.06.08 - 16:16

    BeowulfOF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > Der Missbrauch beginnt schon mit der
    > Absicht,
    > bestehende Gesetze zu umgehen, um
    > dann Missbrauch
    > nach Herzenslust begehen zu
    > können.
    >
    > Gut, und wo versucht man die Gesetze zu umgehen?
    > Laber mal nicht alles nach, sondern erkläre es mir
    > unwissendem mal...
    >
    >

    Wenn du unwissend bist, würde ich das nicht so aggressiv in den Vordergrund stellen.

    Ich zeige dir nur kurz einige Möglichkeiten auf:

    Eine zentrale Erfassung von Bürgerdaten erlaubt zum Beispiel:

    Einer neuen Polizei- "und" Geheimdienstbehörde werden Aktivitäten gestattet, die nicht mehr einer Kontrolle durch einen Richter bedürfen. Geheimdienste unterliegen der Kontrolle der Politik. Muss ich dir jetzt erklären wie ein Politiker sich Informationen durch solch einen Zetralrechner zum Beispiel über jeden Reporter, jeden Anwalt, jeden Arzt beschaffen kann? Es geht doch nicht alleine darum, dass Daten einfach nur vorliegen, sondern darum, dass sie je nach politischem Wunsch ausgewertet werden können.

    Um es dir an einem einfachen Beispiel zu zeigen: Was nützt es, wenn die Politik keine Entscheidungsbefugnis über eine Zentralbank hat, sich aber das Recht vorbehält, der Zentralbank den Kauf von Papier zu verbieten.

    Es ist die Summe der Hintertürchen, durch die Vorgaben ausgehebelt werden.




  10. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: Sharra 27.06.08 - 16:18

    BeowulfOF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > d2 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > 1. Dann aber bitte alle in die Datebank, auch
    > Sie
    > Herr Schäuble!
    >
    > Vollkommen irrelevant - da schreien auch nur
    > Datenschützer, weil sie meinen es wäre wichtig
    > diese Daten zu schützen, welche zwischen den
    > Behörden eh ausgetauscht werden wenn nötig.
    > Lediglich werden solche Vorgänge nun
    > beschleunigt.
    >
    > > 2. Und für jeden Datensatz-Missbrauch werden
    > Sie
    > Herr Schäuble zur direkten Verantwortung
    > gezogen
    > und ich rede hierbei von
    > Freiheitsentzug, nicht
    > von sonstigem
    > Virlefanz.
    >
    > Für den Missbrauch der Daten sollen gefälligst die
    > Missbraucher bestraft werden.
    >
    >

    Die Missbraucher sind aber leider die, die die Gesetze machen, und die nehmen sich direkt mal von der Haftung aus.


  11. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: oldmcdonald 27.06.08 - 16:23

    d2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1. Dann aber bitte alle in die Datebank, auch Sie
    > Herr Schäuble!
    >
    > 2. Und für jeden Datensatz-Missbrauch werden Sie
    > Herr Schäuble zur direkten Verantwortung gezogen
    > und ich rede hierbei von Freiheitsentzug, nicht
    > von sonstigem Virlefanz.

    Selbst wenn Herr Schäuble in der Datenbank wäre: Für die herrschende Klasse gibt's anscheinend immer Ausnahmegenehmigungen, die verhindern, dass etwas derartiges passieren kann. Natürlich niemals offiziell, weil offiziell sind ja alle Menschen gleich vor dem Gesetz.
    Wann kommt Herr Kohl endlich in Beugehaft?
    Richtig: Niemals! Auch, wenn es keinen vernünftigen Grund dafür gibt.
    C’est le État, könnte man sagen...

  12. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: :-) 27.06.08 - 16:28

    oldmcdonald schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > C’est le État, könnte man sagen...
    >
    >


    Was heute heißen würde: Ich bin der Admin. :-)


  13. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: BeowulfOF 27.06.08 - 16:32

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Die Begründung, der Arbeitsaufwand könnte
    > verringert werden, ist doch nur Vordergründig. So
    > ein Rechner wird schnell zu einem
    > Herrschaftsinstrument. Er wird zu einem
    > hochmodernen, genialen Machtinstrument, für das es
    > in der Geschichte der Menschheit noch kein
    > Beispiel gibt.
    >
    Und was für eine Macht haben sie über uns, wenn sie wissen, wer wo zur Schule geht? Wer wo wohnt? Wer wieviel verdient?


  14. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: BeowulfOF 27.06.08 - 16:37

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Eine zentrale Erfassung von Bürgerdaten erlaubt
    > zum Beispiel:
    >
    > Einer neuen Polizei- "und" Geheimdienstbehörde
    > werden Aktivitäten gestattet, die nicht mehr einer
    > Kontrolle durch einen Richter bedürfen.

    Der Zugriff auf die Daten bleibt ja weiterhin unter Kontrolle. Nur dass die Daten an zentraler Stelle liegen.

    > Geheimdienste unterliegen der Kontrolle der
    > Politik. Muss ich dir jetzt erklären wie ein
    > Politiker sich Informationen durch solch einen
    > Zetralrechner zum Beispiel über jeden Reporter,
    > jeden Anwalt, jeden Arzt beschaffen kann?
    Muss in der Datenbank drinstehen wer Arzt, Anwalt oder Reporter ist? Selbst wenn, was ist das schlimme daran? Das kann man auch über ein Telefonat, oder in den gelben Seiten herausfinden - Gewerbeamt oder wie auch immer... an die Daten kommen die so oder so ran. Auch ohne richterlichen Beschluss.

    Aber nochmal zur Frage, warum ist es schlimm, wenn die Behörden wissen, was du beruflich machst?


    > Es geht
    > doch nicht alleine darum, dass Daten einfach nur
    > vorliegen, sondern darum, dass sie je nach
    > politischem Wunsch ausgewertet werden können.
    >
    Was wollen sie da auswerten?

    > Um es dir an einem einfachen Beispiel zu zeigen:
    > Was nützt es, wenn die Politik keine
    > Entscheidungsbefugnis über eine Zentralbank hat,
    > sich aber das Recht vorbehält, der Zentralbank den
    > Kauf von Papier zu verbieten.
    >
    Das Beispiel ist schlecht gewählt...

    > Es ist die Summe der Hintertürchen, durch die
    > Vorgaben ausgehebelt werden.
    >
    Die Kernfrage ist weiterhin, was ist das Problem an diesen Daten?

  15. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: GleichFeierabend 27.06.08 - 16:44

    Es ist vllt einfach scheiße zu wissen, dass man so viele Infos über seine Person per Mausklick zentral gesammelt zur Verfügung hat? (..)

  16. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: BeowulfOF 27.06.08 - 16:46

    GleichFeierabend schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist vllt einfach scheiße zu wissen, dass man so
    > viele Infos über seine Person per Mausklick
    > zentral gesammelt zur Verfügung hat? (..)
    >
    Und deswegen der ganze Geschiß?

  17. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: GleichFeierabend 27.06.08 - 16:51

    Du untertreibst!
    Wie gesagt, das Missbrauchs-Risiko ist nicht ungering, ich möchte Daten über mich und von mir sofern es geht nicht irgendwo ab des Kernzwecks statistisch ausgewertet, verglichen, kombiniert und genutzt sehen etc, außerdem nur jeder Behörde/Dienststelle/Wasauchimmer so viele und jene Informationen anvertraut wissen wie nötig, nicht mehr, nicht zusammen mit anderen.

  18. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: 3*3=9 27.06.08 - 16:51

    d2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1. Dann aber bitte alle in die Datebank, auch Sie
    > Herr Schäuble!
    >
    > 2. Und für jeden Datensatz-Missbrauch werden Sie
    > Herr Schäuble zur direkten Verantwortung gezogen
    > und ich rede hierbei von Freiheitsentzug, nicht
    > von sonstigem Virlefanz.


    Wo denkst Du hin? Abgeordnete und Anwälte sind Geheimnisträger, also besonders schutzwürdige Berufsgruppen, deshalb sind Politiker meist Beides.

  19. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: :-) 27.06.08 - 16:51

    BeowulfOF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Die Begründung, der Arbeitsaufwand
    > könnte
    > verringert werden, ist doch nur
    > Vordergründig. So
    > ein Rechner wird schnell zu
    > einem
    > Herrschaftsinstrument. Er wird zu
    > einem
    > hochmodernen, genialen Machtinstrument,
    > für das es
    > in der Geschichte der Menschheit
    > noch kein
    > Beispiel gibt.
    >
    > Und was für eine Macht haben sie über uns, wenn
    > sie wissen, wer wo zur Schule geht? Wer wo wohnt?
    > Wer wieviel verdient?
    >
    >


    Das Wissen darum liegt doch schon bei staatlichen Institutionen, da würde sich doch nichts ändern: Das Finanzamt weiß über die Einkünfte, das Gesundheitsamt über besondere Krankheiten, das Justizministerium über alle Straftaten usw.

    Wir haben aber Teilungen vorgesehen, die nun Stück für Stück durch die Hintertür ausgehebelt werden.

    Stell dir einen Rechner vor, der all deine Arztbefunde speichert, deine Strafen, alle Daten von Mautstellen der Autobahn, alle Telefonverbindungen, einfach alles, was heute noch getrennt aufbewahrt wird und unterschiedlichen Verantwortungen unterliegt, dann müsste doch auch dir bewusst werden, dass jetzt möglich wird, dass nur eine einzige Person darauf Zugriff haben kann.

    Geheimdienste sammeln ja nicht nur Daten, sondern die Hauptaufgabe ist doch, diese Gesamtheit der Daten auszuwerten. Auch das alleine wäre ja nur ein Beobachten und dabei bleibt es ja nicht. Die Erkenntnisse führen auch zu Handlungen und jetzt fängt es an, gefährlich zu werden.


  20. Re: Gerne unter 2 Bedingungen

    Autor: BeowulfOF 27.06.08 - 16:56

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Stell dir einen Rechner vor, der all deine
    > Arztbefunde speichert, deine Strafen, alle Daten
    > von Mautstellen der Autobahn, alle
    > Telefonverbindungen, einfach alles, was heute noch
    > getrennt aufbewahrt wird und unterschiedlichen
    > Verantwortungen unterliegt, dann müsste doch auch
    > dir bewusst werden, dass jetzt möglich wird, dass
    > nur eine einzige Person darauf Zugriff haben kann.
    >
    Nichts anderes als bisher, die eine Person muss nun für die Daten anfragen und bekommt zugriffsrechte jeweils auf Teildaten.
    Warum sollte das mit einer zentralen Datenbank nicht mehr möglich sein?

    >
    > Geheimdienste sammeln ja nicht nur Daten, sondern
    > die Hauptaufgabe ist doch, diese Gesamtheit der
    > Daten auszuwerten. Auch das alleine wäre ja nur
    > ein Beobachten und dabei bleibt es ja nicht. Die
    > Erkenntnisse führen auch zu Handlungen und jetzt
    > fängt es an, gefährlich zu werden.
    >
    Was denn Auswerten? Was ist daran gefährlich?

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