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  5. › Mobilfunkverband wehrt sich gegen…

Kapitalrendite steigern

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  1. Kapitalrendite steigern

    Autor: Neutronium 07.07.08 - 12:25

    golem.de schrieb
    > So läge die Kapitalrendite in der europäischen Mobilfunkindustrie
    > im Jahr 2006 "lediglich bei 9 Prozent im Gegensatz

    Vielleicht sollten die Mobilfunker statt die Kunden abzuzocken erstmal die internen Einsparpotentiale voll ausnutzen.

    Laut http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,555644,00.html liegt z.B. das Jahresgehalt des Vodafone-Managers bei 21 Millionen Pfund.
    Auch wenn das nur der Spitzenverdiener des Konzerns ist, dürften da noch mehr solche angestellten Großsparpotentiale sein. Manager sind schliesslich im Gegensatz zu fähigen Leuten an der Basis ohne Probleme ersetzbar.

  2. Re: Kapitalrendite steigern

    Autor: Eiszapfen 07.07.08 - 13:49

    Neutronium schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Manager sind
    > schliesslich im Gegensatz zu fähigen Leuten an der
    > Basis ohne Probleme ersetzbar.


    Ich glaube da irrst du dich. Um Manager in der Position zu werden, braucht man ein großes Maß an Ignoranz, Habgier und Oberflächlichkeit.

    Nur wenige Menschen auf der Welt sind dazu fähig.

  3. Re: Kapitalrendite steigern

    Autor: shalalala 07.07.08 - 14:20

    Eiszapfen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Neutronium schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Manager sind
    > schliesslich im Gegensatz
    > zu fähigen Leuten an der
    > Basis ohne Probleme
    > ersetzbar.
    >
    > Ich glaube da irrst du dich. Um Manager in der
    > Position zu werden, braucht man ein großes Maß an
    > Ignoranz, Habgier und Oberflächlichkeit.
    >
    > Nur wenige Menschen auf der Welt sind dazu fähig.

    Woher kommt eigentlich diese überbordende Managerfeindlichkeit? Um einen Konzern wie Vodafone zu leiten, reicht schließlich kein Einser-Abitur mit drangehängtem BWL-Studium. Entsprechend wäre ich einmal sehr gespannt, wie "erfolgreich" ein solcher Konzern laufen würde, wenn man dort jemanden an die Spitze brächte, der, sagen wir einmal, 150000€ pro Jahr akzeptiert. Oder gleich jemand "fähigen von der Basis".

    Ein Porsche-Betriebsrat hat das vor einiger Zeit einmal in Hinblick auf Wiedekings Bezüge treffend so ähnlich gesagt: "Billiges Management hatten wir in den 80ern schon einmal, danach waren wir fast pleite".

    Übrigens sind Ignoranz und Habgier recht positive Eigenschaften, wenn man nicht gerade einen politischen Streichelzoo aufbauen will. Sie helfen, das Wesentliche eines *jeden* Betriebs im Blick zu halten: Die Gewinnmaximierung. Ohne die sähe die Welt heute noch recht mittelalterlich aus.

    Und "Oberflächlichkeit" kann man jemandem, der seinen Job recht gut versteht, kaum vorwerfen: Das Gegenteil hat er wohl bewiesen.

    Es sei denn, man glaubt daran, dass faule politische Kompromisse oder das Lamentieren über "unangemessene" Löhne und Bezüge einen wertschöpfenden Prozess darstellen.

    Wem die Mobilfunker zu teuer sind, der sollte daran denken, dass *SIE* ein *Angebot* an die Kunden machen. Sie haben keine *Verpflichtung* Mobilfunkleistungen billig oder überhaupt anzubieten.

    Nicht mehr als der Bäcker eine prinzipielle Verpflichtung hat, morgens um 3 aufzustehen und jammernden Kunden ("Vollkornbrötchen 80 cent! Diebstahl!") Brötchen zu verkaufen.

    "billiges Telefonieren im Ausland" und "SMS" sind keine Dienste der allgemeinen Daseinsfürsorge, die gegebenenfalls staatliche Eingriffe rechtfertigen (anders als z.B. Wasser, Elektrizität), auch wenn sie durch Frequenzlizensierungen ein staatlich so bewusst erschaffenes Oligopol darstellen.

  4. Re: Kapitalrendite steigern

    Autor: ctek 07.07.08 - 14:46


    >
    > Woher kommt eigentlich diese überbordende
    > Managerfeindlichkeit? Um einen Konzern wie
    > Vodafone zu leiten, reicht schließlich kein
    > Einser-Abitur mit drangehängtem BWL-Studium.
    > Entsprechend wäre ich einmal sehr gespannt, wie
    > "erfolgreich" ein solcher Konzern laufen würde,
    > wenn man dort jemanden an die Spitze brächte, der,
    > sagen wir einmal, 150000€ pro Jahr akzeptiert.
    > Oder gleich jemand "fähigen von der Basis".
    >
    Ich glaub du überschätzt da die Tätigkeit eines Managers überheblich !
    Niemand ist unersetzbar ! Auch nicht (gerade nicht) das Management.
    Die Management Gehälter in den Staaten sind auch nur viel höher
    als hierzulande, da gerade drüben dasa hire & fire Prinzip
    auch (gerade) beim Management gilt.
    Sinkt der Gewinn einer Firma gewaltig, ist der Manager seinen Job los !

    > Ein Porsche-Betriebsrat hat das vor einiger Zeit
    > einmal in Hinblick auf Wiedekings Bezüge treffend
    > so ähnlich gesagt: "Billiges Management hatten wir
    > in den 80ern schon einmal, danach waren wir fast
    > pleite".

    Gewiß sind nicht alle Manager unfähig; wie über all
    gibt es weiße und schwarze Schafe.
    Vielleicht brauchen wir ja mehr Manager wie Zumwinkel,
    Steuerhinterziehung ist ja heute "geil".

    >
    > Übrigens sind Ignoranz und Habgier recht positive
    > Eigenschaften, wenn man nicht gerade einen
    > politischen Streichelzoo aufbauen will.
    -> siehe Manager der deutschen Post. Klasse,

    > Wem die Mobilfunker zu teuer sind, der sollte
    > daran denken, dass *SIE* ein *Angebot* an die
    > Kunden machen. Sie haben keine *Verpflichtung*
    > Mobilfunkleistungen billig oder überhaupt
    > anzubieten.
    >
    > Nicht mehr als der Bäcker eine prinzipielle
    > Verpflichtung hat, morgens um 3 aufzustehen und
    > jammernden Kunden ("Vollkornbrötchen 80 cent!
    > Diebstahl!") Brötchen zu verkaufen.

    Der Bäcker nutzt nur ein Gelände von der Allgemeinheit,
    die Mobilfunker hingegen benutzten Frequenzuen, die somit
    der Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehen.
    Außerdem besteht die Möglichkeit dass die Mobilfunkstrahlen krank machen
    (diese Möglichkeit besteht)

    Aus diesem Grund ist der Vergleich zu einem Bäcker nicht gerade angemessen.


    >
    > "billiges Telefonieren im Ausland" und "SMS" sind
    > keine Dienste der allgemeinen Daseinsfürsorge, die
    > gegebenenfalls staatliche Eingriffe rechtfertigen
    > (anders als z.B. Wasser, Elektrizität), auch wenn
    > sie durch Frequenzlizensierungen ein staatlich so
    > bewusst erschaffenes Oligopol darstellen.


    Quatsch. Es gibt für den Kommunikationsbereich eine Regulierungsbehörde.
    Punkt. Daran haben sich die Kommunikationsfirmen zu halten. Punkt.
    Wenn *die* dies nicht wollen, bitte sollen sie *ihren* Laden dicht machen;
    dann kommen andere die das machen.
    Die Frequenzen sind NICHT dafür da einige wenige zu bereichern,
    sondern der Allgemeinheit zur Verfügung zu stehen;
    mitunter deshalb gibt es die Regulierungsbehörde.
    Richtig, für Bäcker gibt es keine Regulierungsbehörde;
    Nahrungsmittel gehören zwar zum Grundbedarf, dort funktioniert der Wettbewerb allerdings....



    Ich kann es nur noch einmal sagen.
    Wenn *die* Mobilfunkanbieter mit der Regulierung nicht einverstanden sind,
    dann sollen *die* ihre Läden schließen und woanders schauen wo *die* Geld verdienen können. Dann kommen andere und machen das.

  5. Re: 4 Netze sind 2-3 zu viel. (was: Kapitalrendite steigern)

    Autor: Siga 07.07.08 - 16:08

    Neutronium schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > golem.de schrieb
    > > So läge die Kapitalrendite in der
    > europäischen Mobilfunkindustrie
    > im Jahr 2006
    > "lediglich bei 9 Prozent im Gegensatz
    Zu wenig Rendite(=zu viel Konkurrenz oder zu wenig Kudennutzen) oder zu viel Kapital wären die ersten Vermutungen. Das ROI-Schema wo man an jedem Faktor dreht, gilt auch hier und eigentlich genau sogar hier. Der schlaue Manager (z.B. kleiner Händler oder Mittelständler) dreht an jeder Schraube um das Ziel (hohes ROI) zu bekommen. Ein Aktienunternehmen senkt aber nur ungern sein Kapital weil dieses ungefähr dem Börsenwert entsprechen müsste also gesamtkapitalisierung sinken würde. Also beginnen Großunternehmen wie Krebs zu wachsen was kurzfristig zu guten Preisen, langfristig aber zu Insolvenzen(Insolvenz-Gehälter bezahlt das Arbeitsamt!) u.ä. Verlusten für die Gesellschaft führt. Das ist aber "normal" und seit Jahren ersehbar das solche Großunternehmen wenig Rendite und dafür mehr Umsatzwachstum haben und ständig neue Unternehmen hinzukaufen/fusionieren damit die Blase immer größer wird. Das die Presse nicht taugt, zeigt die immer wiederkehrenden falschen Postings (deines meine ich nicht Neutronium) in den Diskussionen wo simple täglich beobachtbare Wirtschaftsmechanismen nicht bekannt sind. Wir sind Pisa-Loser oder zu 90% von ihnen umgeben :-(

    > Vielleicht sollten die Mobilfunker statt die
    > Kunden abzuzocken erstmal die internen
    > Einsparpotentiale voll ausnutzen.

    4 Netze sind 2-3 zu viel. Zentrale Betreibergesellschaft (Anteile=Stimmrecht der Mobilfunk-Betreiber in etwa die Prozente der vermittelten Telefonminuten oder sowas) die aber nicht kommunistisch(=Parteibonzen mein Geld in den Hintern schieben anstatt VodafoneBonzen die ihre Verwandten und Bekannten begünstigen) sondern zum ersten Mal seit langem in der Menschheit hocheffizient sein müsste. Das Politiker und deren fett bezahlten Berater(=Fett-Bezahlte-Ex-Manager) das hinkriegen, ist leider unwahrscheinlich. Und wir bezahlen das auch noch und deren Verursacher.

    > Laut www.spiegel.de liegt z.B. das Jahresgehalt
    > des Vodafone-Managers bei 21 Millionen Pfund.
    Das Jahresgehalt vieler Politiker wäre besser 0 bzw. die müssten zwangsarbeiten um ihren Schaden zurückzuzahlen.

    > Auch wenn das nur der Spitzenverdiener des
    > Konzerns ist, dürften da noch mehr solche
    > angestellten Großsparpotentiale sein. Manager sind
    > schliesslich im Gegensatz zu fähigen Leuten an der
    > Basis ohne Probleme ersetzbar.

    Die Headhunter meinten als die Konjunktur unten war, hätte man trotzdem schlecht (mittlere) Manager gefunden, weil die nicht umziehen wollten. Ob die Selektion von Managern tauglich ist (welches Auto, welche Rolex,... SCNR) , ist allerdings fraglich.

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