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Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

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  1. Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: xeroc 30.03.05 - 15:06

    Sie behauptet im Artikel, dass jeder sein Wissen rein schreiben kann und das auch tut.

    Das ist aber nicht der Fall (zum Glück). Wenn ich einen Artikel lesen und mir auffällt, dass ich das anders gelernt hab, dann änder ich den Artikel doch nicht. So ein gschmari.

    Die richtigen Wikipedians wie sie genannt werden haben ihre Quellen auch nicht aus dem Internet, sondern aus Lexika. Sie informieren sich in Büchern und machen sich ein Bild aus den Abläufen. Ausserdem gibt es dutzende Leute, die sich auf ein Gebiet spezialisiert haben und dort Artikel verfassen.
    zB ein Professor der Physik. denkt ihr der macht nen Fehler bei den Newtonschen Axiomen ? und meint ihr ernsthaft, wenn der einen Artikel über einen Schimmelpilz liest, den er net versteht, den dann einfach verändert ??

    was für ein gschmari.
    Das Argument ist käse

    PS: ich denk auch, dass dieser artikel gegen den Pressekodex §7.2 verstößt. Aber das passiert bei nem Interview leider öfter :)

    Greets

    -- XeRoc

  2. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: Michael - alt 30.03.05 - 22:08

    xeroc schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sie behauptet im Artikel, dass jeder sein Wissen
    > rein schreiben kann und das auch tut.
    >
    > Das ist aber nicht der Fall (zum Glück). Wenn ich
    > einen Artikel lesen und mir auffällt, dass ich das
    > anders gelernt hab, dann änder ich den Artikel
    > doch nicht. So ein gschmari.
    Damit räumst Du zumindest dasselbe ein, was sie auch behauptet: Es ist ungesichertes Wissen; Du kannst also nicht wissen, ob der Artikel vollständig ist oder nicht....

    > Die richtigen Wikipedians wie sie genannt werden
    > haben ihre Quellen auch nicht aus dem Internet,
    > sondern aus Lexika.
    Also besteht Wikipedia aus einer Menge an geklauten Informationen? Der Autor schmückt sich also ohne Quellenangabe mit dem Wissen anderer? Also Wikipedia als der Pool an "raubkopierten" Informationen? Ist es das, was Du hier ausführen willst?

    > Sie informieren sich in
    > Büchern und machen sich ein Bild aus den Abläufen.
    Nun, was habe ich davon, "gefärbte" Informationen (also das Bild EINES) zu bekommen? Hat sich der Autor tatsächlich umfassend informiert? Viele berechtigte Fragen.....

    > Ausserdem gibt es dutzende Leute, die sich auf ein
    > Gebiet spezialisiert haben und dort Artikel
    > verfassen.
    Stimmt. Allerdings sehr oft ohne Quellenangabe (s.o.)

    > zB ein Professor der Physik. denkt ihr der macht
    > nen Fehler bei den Newtonschen Axiomen ?
    ein Professor der Physik beschäftigt sich nicht mit den Newtonschen Axiomen; höchstens zum Spaß philosophisch. Diese Axiome sind Denkmodelle bzw. Brücken um Dinge verständlich zu machen. Ich persönlich halte es eher mit den Lagrange Formalismen....

    > und meint
    > ihr ernsthaft, wenn der einen Artikel über einen
    > Schimmelpilz liest, den er net versteht, den dann
    > einfach verändert ??
    Wenn er falsch wäre, bliebe er demzufolge falsch.... Natürlich bliebe er auch richtig, wenn er richtig wäre....

    >
    > was für ein gschmari.
    > Das Argument ist käse
    >
    > PS: ich denk auch, dass dieser artikel gegen den
    > Pressekodex §7.2 verstößt. Aber das passiert bei
    > nem Interview leider öfter :)
    >
    > Greets
    >
    > -- XeRoc

    Also Dein "gschmari" scheint mir recht undurchdacht und unterstreicht eigentlich nur einige Aussagen im Artikel.

    Übrigens: Es gibt meiner Auffassung nach nicht "Die Wahrheit". von allem gibt es mehrere Sichtweisen und demzufolge unterschiedliche Verständnisse. Wäre dem nicht so, gäbe es keine Diskurse über solche und andere wissenschaftliche Themen.

    Doch eines bleibt festzustellen: Mit Wikipedia ists besser als ohne. Nur sollte es nicht die einzige Quelle bleiben.

    Noch eine Anmerkung (aber die Letzte): Wenn Du schon die Physik bemühst: Wenn ein Physiker den "Dubbel" liest (das ist ein Standardwerk für Ingenieure), dann wirds einem schlecht angesichts der häufig anzutreffenden Vereinfachungen (und damit Verfälschungen) verschiedener Zusammenhänge......

    Gruß

  3. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: lilili 31.03.05 - 11:19

    > Damit räumst Du zumindest dasselbe ein, was sie
    > auch behauptet: Es ist ungesichertes Wissen; Du
    > kannst also nicht wissen, ob der Artikel
    > vollständig ist oder nicht....

    Weder ein Artikel in der Wikipedia, noch in der Encarta noch im Brockhaus kann ein umfangreiches Thema vollständig beschreiben.

    > Also besteht Wikipedia aus einer Menge an
    > geklauten Informationen? Der Autor schmückt sich
    > also ohne Quellenangabe mit dem Wissen anderer?
    > Also Wikipedia als der Pool an "raubkopierten"
    > Informationen? Ist es das, was Du hier ausführen
    > willst?

    Au Mann, lass Hirn regnen. Auch diejenigen die den Brockhaus oder Deine geliebte Encarta schreiben holen sich das Wissen nicht irgendwo aus der Luft sondern aus Büchern, Zeitschriften, dem Internet ...

    > > Sie informieren sich in
    > Büchern und
    > machen sich ein Bild aus den Abläufen.
    > Nun, was habe ich davon, "gefärbte" Informationen
    > (also das Bild EINES) zu bekommen? Hat sich der
    > Autor tatsächlich umfassend informiert? Viele
    > berechtigte Fragen.....

    Genau da ist die Wikipedia im Vorteil weil ein Artikel selten von einem einzigen Schreiber alleine stammt sondern von vielen immer wieder überarbeitet wird.

    > > Ausserdem gibt es dutzende Leute, die sich
    > auf ein
    > Gebiet spezialisiert haben und dort
    > Artikel
    > verfassen.
    > Stimmt. Allerdings sehr oft ohne Quellenangabe
    > (s.o.)

    Wo steht im Brockhaus zu jedem Satz eine Quellenangabe? Die Wikipedianer achten sehr darauf "raub"kopierte Stellen zu finden. Diese werden im Normalfall schneller gelöscht als sie reinkopiert werden.

    > Doch eines bleibt festzustellen: Mit Wikipedia
    > ists besser als ohne. Nur sollte es nicht die
    > einzige Quelle bleiben.

    Ebent.

  4. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: Ausgewogenheit 31.03.05 - 13:13

    lilili schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Damit räumst Du zumindest dasselbe ein, was
    > sie
    > auch behauptet: Es ist ungesichertes
    > Wissen; Du
    > kannst also nicht wissen, ob der
    > Artikel
    > vollständig ist oder nicht....
    >
    > Weder ein Artikel in der Wikipedia, noch in der
    > Encarta noch im Brockhaus kann ein umfangreiches
    > Thema vollständig beschreiben.
    Bitte beim Thema bleiben. Ich habe mehr Vertrauen in die redaktionelle Arbeit von Fachleuten zum Thema "geschriebene Kommunikation" als in die Arbeit einer diffusen Masse, die sich darüberhinaus noch nicht mal in einem regulativen Wettbewerb befindet. Das Vollständigkeitsargument hat mehrere Facetten; wir sind uns einig, daß eine logische Kompression stattfinden muß. Leute mit den Eigenschaften, sowas gut zu tun, wissen daß sie gut sind und kanibalisieren sich aus Eigeninteresse nicht selbst und unterstützen wikipedia...
    >
    > > Also besteht Wikipedia aus einer Menge
    > an
    > geklauten Informationen? Der Autor
    > schmückt sich
    > also ohne Quellenangabe mit dem
    > Wissen anderer?
    > Also Wikipedia als der Pool
    > an "raubkopierten"
    > Informationen? Ist es das,
    > was Du hier ausführen
    > willst?
    >
    > Au Mann, lass Hirn regnen. Auch diejenigen die den
    > Brockhaus oder Deine geliebte Encarta schreiben
    > holen sich das Wissen nicht irgendwo aus der Luft
    > sondern aus Büchern, Zeitschriften, dem Internet
    > ...
    Das ist einfach nur dummes Geschwätz weil an zwei Stellen sinnlos beleidigend, wenn auch der Grundtenor nicht ganz falsch ist.

    >
    > > > Sie informieren sich in
    > Büchern
    > und
    > machen sich ein Bild aus den
    > Abläufen.
    > Nun, was habe ich davon, "gefärbte"
    > Informationen
    > (also das Bild EINES) zu
    > bekommen? Hat sich der
    > Autor tatsächlich
    > umfassend informiert? Viele
    > berechtigte
    > Fragen.....
    >
    > Genau da ist die Wikipedia im Vorteil weil ein
    > Artikel selten von einem einzigen Schreiber
    > alleine stammt sondern von vielen immer wieder
    > überarbeitet wird.

    Das ist kein Argument für mich. Bei den kommerziellen Enzyklopädien geschieht hier ein Abstimmungsprozess in redaktioneller Arbeit und im Gespräch zur Wahrheitsfindung, also strukturierte Arbeit. Kann ich bei Wikipedia nirgendwo erkennen; insbesondere nicht bei dem von Dir beschriebenen Prozess.

    >
    > > > Ausserdem gibt es dutzende Leute, die
    > sich
    > auf ein
    > Gebiet spezialisiert haben
    > und dort
    > Artikel
    > verfassen.
    > Stimmt.
    > Allerdings sehr oft ohne Quellenangabe
    >
    > (s.o.)
    >
    > Wo steht im Brockhaus zu jedem Satz eine
    > Quellenangabe? Die Wikipedianer achten sehr darauf
    > "raub"kopierte Stellen zu finden. Diese werden im
    > Normalfall schneller gelöscht als sie reinkopiert
    > werden.
    >
    > > Doch eines bleibt festzustellen: Mit
    > Wikipedia
    > ists besser als ohne. Nur sollte es
    > nicht die
    > einzige Quelle bleiben.
    >
    > Ebent.
    >
    >


  5. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: SpaMMy DX 31.03.05 - 14:37

    Ausgewogenheit schrieb:

    Hm... 'ausgewogen' so wie FoxNews? :)

    Also wenn Wikipedia so besch.... ist frage ich mich, warum die Website so beliebt ist? Offenbar ist Wikipedia genau das, was vielen im Internet gefehlt hat.

    Ueber die Qualitaet der Artikel kann man streiten, auch ueber die Objektivitaet. Trotzdem gibt ein regulierendes Element, das ist 1. die Wahrheit und 2. Objektivitaet. Die Regulierung funktioniert nicht immer sofort perfekt, aber immerhin.

    Diejenigen, die mit dieser anderen Art der Wissenzusammenstellung nichts anfangen koennen, sollen sich eben aus den alten Quellen bedienen.

    Solche Leute gibts immer, das Prinzip der Freien Software versteht schliesslich auch nicht jeder.

  6. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: lilili 31.03.05 - 15:14

    > logische Kompression stattfinden muß. Leute mit
    > den Eigenschaften, sowas gut zu tun, wissen daß
    > sie gut sind und kanibalisieren sich aus
    > Eigeninteresse nicht selbst und unterstützen
    > wikipedia...

    Leute welche die Eigenschaften haben so etwas gut zu tun wollen nicht dass ihr Wissen in irgendwelchen Büchern oder bei Zeitschriften ist es noch schlimmer aus Urheberrechtlichen Gründen verloren geht und beteiligen sich schon deshalb an der Wikipedia (Lt. Tests der "CT" und "Zeit" von vor einem halben Jahr konnte die Wikipedia auch bezüglich des Inhalts der Artikel bereits Brockhaus und Encarta übertreffen)

    > > Also besteht Wikipedia aus einer
    > Menge
    > an
    > geklauten Informationen? Der
    > Autor
    > schmückt sich
    > also ohne
    > Quellenangabe mit dem
    > Wissen anderer?
    >
    > Also Wikipedia als der Pool
    > an
    > "raubkopierten"
    > Informationen? Ist es
    > das,
    > was Du hier ausführen
    > willst?
    >
    > Au Mann, lass Hirn regnen. Auch diejenigen
    > die den
    > Brockhaus oder Deine geliebte Encarta
    > schreiben
    > holen sich das Wissen nicht
    > irgendwo aus der Luft
    > sondern aus Büchern,
    > Zeitschriften, dem Internet
    > ...
    > Das ist einfach nur dummes Geschwätz weil an zwei
    > Stellen sinnlos beleidigend, wenn auch der
    > Grundtenor nicht ganz falsch ist.

    Beleidigung für Beleidigung. Mir wurde vom Vorschreiber vorgeworfen ich als Wikipedianer würde nur abkupfern. Man sollte nicht mit Steinen werfen wenn man die Antwort nicht ertragen kann.

    > ist die Wikipedia im Vorteil weil ein
    > Artikel
    > selten von einem einzigen Schreiber
    > alleine
    > stammt sondern von vielen immer wieder
    >
    > überarbeitet wird.
    >
    > Das ist kein Argument für mich. Bei den
    > kommerziellen Enzyklopädien geschieht hier ein
    > Abstimmungsprozess in redaktioneller Arbeit und im
    > Gespräch zur Wahrheitsfindung, also strukturierte
    > Arbeit. Kann ich bei Wikipedia nirgendwo erkennen;
    > insbesondere nicht bei dem von Dir beschriebenen
    > Prozess.

    In Wirklichkeit sind da auch nur ein bis eine Handvoll Leute an einem Artikel beteiligt weil sich die Firma gar nicht mehr leisten kann. Wenn die Artikel der Wikipedia soo schlecht sind wie Du behauptest frage ich mich wie die Experten die von der "Zeit" und der "CT" in verschiedenen Tests beauftragt wurden zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sind.

  7. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: blöd_brot 31.03.05 - 15:48

    > Das ist kein Argument für mich. Bei den
    > kommerziellen Enzyklopädien geschieht hier ein
    > Abstimmungsprozess in redaktioneller Arbeit und im
    > Gespräch zur Wahrheitsfindung, also strukturierte
    > Arbeit.

    Und hilft es? Golem.de hat ja Vergleiche beigefügt, die zeigen wie ungenau die Encarta stellenweise ist. Essentiel geht es um die Information und da ist Wikipedia alleine deshalb schon im Vorteil, weil jeder Leser die Informationen optimieren kann, wohingegen bei der Encarta nur ein im Verhältnis winziger redaktioneller Kreis dies macht. Was dabei für ein Unfug teilweise herauskommt, hat ja Golem.de gezeigt.

    Wenn ich für etwas bezahle, muss ich erst recht dem misstrauen, denn es wird ja kein Geld verlangt, weil "die" so nett sind.

    my 2 cents

  8. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: FoxNews 31.03.05 - 17:07

    SpaMMy DX schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ausgewogenheit schrieb:
    >
    > Hm... 'ausgewogen' so wie FoxNews? :)

    :-)
    >
    > Also wenn Wikipedia so besch.... ist frage ich
    > mich, warum die Website so beliebt ist? Offenbar
    > ist Wikipedia genau das, was vielen im Internet
    > gefehlt hat.

    Es wird nicht behauptet, daß Wikipedia besch... ist. Es wird das Argument aufgegriffen, daß Wikipedia auch Schwächen hat.

    Es wird ausdrücklich nicht bestritten, daß Wikipedia genau das sei, was im Internet gefehlt hat.

    >
    > Ueber die Qualitaet der Artikel kann man streiten,
    > auch ueber die Objektivitaet. Trotzdem gibt ein
    > regulierendes Element, das ist 1. die Wahrheit und
    > 2. Objektivitaet. Die Regulierung funktioniert
    > nicht immer sofort perfekt, aber immerhin.

    Absolute Wahrheit gibt es nicht. Sie ist immer ein Ausdruck der jeweiligen Sichtweise. Es ist die Frage, wie man der Wahrheit im Sinne eines gemeinsamen Verständisses am nächsten kommen kann. Dabei wurde angeführt, daß weitere, nicht text-basierte Elemente dazu hilfreich sind.

    >
    > Diejenigen, die mit dieser anderen Art der
    > Wissenzusammenstellung nichts anfangen koennen,
    > sollen sich eben aus den alten Quellen bedienen.
    Dem ist ausdrücklich zuzustimmen.

    >
    > Solche Leute gibts immer, das Prinzip der Freien
    > Software versteht schliesslich auch nicht jeder.
    >
    >
    Möglicherweise deswegen, weil unterschiedliche Sichtweisen vorliegen.


  9. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: FoxNews 31.03.05 - 17:14

    lilili schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Au Mann,
    > lass Hirn regnen. Auch diejenigen
    > die
    > den
    > Brockhaus oder Deine geliebte
    > Encarta
    > schreiben
    > holen sich das Wissen
    > nicht
    > irgendwo aus der Luft
    > sondern aus
    > Büchern,
    > Zeitschriften, dem Internet
    >
    > ...
    > Das ist einfach nur dummes Geschwätz weil
    > an zwei
    > Stellen sinnlos beleidigend, wenn
    > auch der
    > Grundtenor nicht ganz falsch ist.
    >
    > Beleidigung für Beleidigung. Mir wurde vom
    > Vorschreiber vorgeworfen ich als Wikipedianer
    > würde nur abkupfern. Man sollte nicht mit Steinen
    > werfen wenn man die Antwort nicht ertragen kann.
    >
    Nun, wenn um Hirn gebeten wird, ist das wohl ein Hinweis, es sei keines vorhanden. Das ist 1. aus einer Bemerkung nicht abzuleiten und 2. eine Unverschämtheit.

    Es wurde nicht vorgeworfen, das Du als Wikipedianer nur abschreiben würdest. Es wurde festgestellt, daß die Möglichkeit besteht und es dazu kein Kontrollorgan und nichts gibt. Das ist bei kommerziellen Produkten, die im Wettbewerb sind, zwangläufig anders.

    Die zweite Ungehörigkeit war die Bemerkung "Deine geliebte Encarta". Es wurde vom Autor nirgendwo behauptet, er hätte Präferenzen. Der Hinweis auf einen Fehler in einem Opel macht den Hinweisenden nicht automatisch zum Mercedes-Fan.

    Daß sich der Autor gegen solche Entgleisungen wendet, ist verständlich.


  10. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: Michael - alt 31.03.05 - 22:24

    Du hast natürlich Recht, man kann "optimieren". Mit anderen Worten "verändern". Eine Veränderung kann aber auch eine Verschlimmbesserung bedeuten.

    Mein Gedanke ist nur: Produkte, die sich im Wettbewerb befinden (eine Forderung vieler Microsoft Kritiker), haben andere Qualitätskriterien. Und dieser Gedanke liefert doch gewisse Vorbehalte.

    Um es nochmals zu äussern: Wikipedia ist, mit Vorsicht genossen, gut.

  11. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: luise koschinsky 01.04.05 - 07:38

    Tatsache ist:

    Wenn man schnell mal eine Basis-Information sucht, so etwa in der Art: "Was ist ein Sextant?", ist man bei Wikipedia richtig.

    Wer sich aber in einer ernsthaften Arbeit mit einer Referenz mal so richtig blamieren möchte, sollte auf einen Wikipedia-Eintrag verlinken.

    Bei Wikipedia liefern sich nicht selten profilierungssüchtige "Mitarbeiter" Schlachten, um ihr manchmal bizarres Weltbild unter die Leute zu bringen. Sachliche und korrekte Information, IMHO die wichtigsten Kriterien für ein gutes Lexikon, sind dadurch nicht immer gewährleistet. Recherche in Wikipedia ist ähnlich wie ein Gang übers Minenfeld - man weiss nie wann man auf eine Tretmine tritt.

    Für professionelles Arbeiten NOCH nicht zu gebrauchen.

  12. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: Wanda 01.04.05 - 08:44

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast natürlich Recht, man kann "optimieren".
    > Mit anderen Worten "verändern". Eine Veränderung
    > kann aber auch eine Verschlimmbesserung bedeuten.

    Und die kann es überall geben. In einer kommerziellen Version genauso wie in einer freien.

    > Mein Gedanke ist nur: Produkte, die sich im
    > Wettbewerb befinden (eine Forderung vieler
    > Microsoft Kritiker), haben andere
    > Qualitätskriterien. Und dieser Gedanke liefert
    > doch gewisse Vorbehalte.

    Konkurenz gibt es auch bei Wikipedia. Und bei Wikipedia gibt es eine Qualitätskontrolle die es sonst nirgens gibt. Jeder der einen Artikel verfasst hat kümmert sich idR auch darum das dieser erweitert und noch ausführlicher wird. Dazu die übersetzten Artikel. 500.000 freie Artikel gegen 50.000 unfreie... ein zehntel des Wissens kostenpflichtig oder das zehnfache an Wissen frei für alle verfügbar.

    > Um es nochmals zu äussern: Wikipedia ist, mit
    > Vorsicht genossen, gut.

    JEDES Nachschlagewerk ist mit vorsicht zu geniessen. Alles andere ist naiv und falsch. Auch in kommerziellen Versionen steht nicht durchgehend die Wahrheit oder 100% korrekte Artikel. Also lass das bashen gegen Wikipedia, ist ja lächerlich.

  13. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: Ausgewogenheit 01.04.05 - 10:43

    Wanda schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Du hast natürlich Recht, man kann
    > "optimieren".
    > Mit anderen Worten "verändern".
    > Eine Veränderung
    > kann aber auch eine
    > Verschlimmbesserung bedeuten.
    >
    > Und die kann es überall geben. In einer
    > kommerziellen Version genauso wie in einer
    > freien.
    >

    Das Wort kommerziell ist notwendig aber nicht hinreichend!!!! (Genau das wird von aller Welt Microsoft vorgeworfen!) Es fehlt das Wort "Wettbewerb". Und in dieser Mischung hat das freie Zeug keine Chance.

    > > Mein Gedanke ist nur: Produkte, die sich
    > im
    > Wettbewerb befinden (eine Forderung
    > vieler
    > Microsoft Kritiker), haben andere
    >
    > Qualitätskriterien. Und dieser Gedanke
    > liefert
    > doch gewisse Vorbehalte.
    >
    > Konkurenz gibt es auch bei Wikipedia. Und bei
    > Wikipedia gibt es eine Qualitätskontrolle die es
    > sonst nirgens gibt.
    Ja, ich glaube schon länger nicht mehr an den Weihnachtsmann. Träum weiter. (Oder anders formuliert: Behalte bitte Deine Meinung. Es ist bestimmt nicht meine...)

    > Jeder der einen Artikel
    > verfasst hat kümmert sich idR auch darum das
    > dieser erweitert und noch ausführlicher wird.

    Nun, es ist meine Meinung, daß es überall Dummköpfe und Zeiterscheinungen gibt. Das bedeutet, daß wegen der relativ jungen Phase in der die Welt den Einsatz des Internet zu begreifen beginnt, es sicherlich noch den Eifer irgendwelcher Eiferer gibt. Und beispielsweise Studenten, vom Staat alimentiert, können da durchaus mal auch einen Artikel schreiben.

    Ein Familienvater, unter dem Druck Nike oder Addidas für die Kids kaufen zu müssen, hat weder Zeit noch Lust, ohne Kompensation zu arbeiten.

    Mit zunehmender Arbeitslosigkeit und Geldknappheit wird diese Erscheinung, kostenlos irgendwo beizutragen deutlich schwinden. An den Horror, keinen Brockhaus mehr kaufen zu können und nur noch Wikipedia nutzen zu müssen, will ich gar nicht erst denken.

    Einige Artikel in Wikipedia wurden auch aus klarem kommerziellen interesse geschrieben. Das finde ich ok.


    > Dazu
    > die übersetzten Artikel. 500.000 freie Artikel
    > gegen 50.000 unfreie... ein zehntel des Wissens
    > kostenpflichtig oder das zehnfache an Wissen frei
    > für alle verfügbar.
    >
    > > Um es nochmals zu äussern: Wikipedia ist,
    > mit
    > Vorsicht genossen, gut.
    >
    > JEDES Nachschlagewerk ist mit vorsicht zu
    > geniessen. Alles andere ist naiv und falsch. Auch
    > in kommerziellen Versionen steht nicht durchgehend
    > die Wahrheit oder 100% korrekte Artikel. Also lass
    > das bashen gegen Wikipedia, ist ja lächerlich.

    Bist Du Faschist oder sowas? Wir haben in Deutschland Meinungsfreiheit; wenn Du das noch nicht begriffen hast, solltest Du auch nicht diskutieren. Deine letzte Bemerkung zeigt auch, daß Du noch nie was von Wichtung und Wertung gehört hast. Und damit auch nicht begriffen hast, daß meine Überlegungen hierzu sehr ähnlich zu denen der Dame sind, weswegen es hier überhaupt eine Diskussion gibt.... Und wenn ich der Meinung wäre, Wikipedia wäre totaler Schrott, müßtest Du auch damit leben. Armes Hascherl----

  14. Re: Ihr Argument bzg Recherche ist schlecht

    Autor: Wanda 01.04.05 - 18:49

    Ausgewogenheit schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Wort kommerziell ist notwendig aber nicht
    > hinreichend!!!! (Genau das wird von aller Welt
    > Microsoft vorgeworfen!) Es fehlt das Wort
    > "Wettbewerb". Und in dieser Mischung hat das freie
    > Zeug keine Chance.

    Wettbewerb... wenn man es an den Besuchern ausmacht... Wiki ist klarer Marktführer. Und Wiki gibt es auch installierbar.

    > Ja, ich glaube schon länger nicht mehr an den
    > Weihnachtsmann. Träum weiter. (Oder anders
    > formuliert: Behalte bitte Deine Meinung. Es ist
    > bestimmt nicht meine...)

    Was hat es mit Meinung zu tun das Autoren ihre Artikel kontrollien? Ist dies ausschliesslich eine Fähigkeit die kommerzielle Anbieter haben? Du solltest Meinung nicht mit Fakten verwechseln.

    > Nun, es ist meine Meinung, daß es überall
    > Dummköpfe und Zeiterscheinungen gibt. Das
    > bedeutet, daß wegen der relativ jungen Phase in
    > der die Welt den Einsatz des Internet zu begreifen
    > beginnt, es sicherlich noch den Eifer
    > irgendwelcher Eiferer gibt. Und beispielsweise
    > Studenten, vom Staat alimentiert, können da
    > durchaus mal auch einen Artikel schreiben.

    Also arbeiten für Wiki nur Idioten? Du musst ja ein Genie sein wenn du dir so ein Urteil erlauben kannst.

    > Ein Familienvater, unter dem Druck Nike oder
    > Addidas für die Kids kaufen zu müssen, hat weder
    > Zeit noch Lust, ohne Kompensation zu arbeiten.

    Zusammenhang?

    > Mit zunehmender Arbeitslosigkeit und Geldknappheit
    > wird diese Erscheinung, kostenlos irgendwo
    > beizutragen deutlich schwinden.

    Warum? Wer arbeitslos ist hat doch noch mehr Zeit zu schreiben. ;-)

    > An den Horror,
    > keinen Brockhaus mehr kaufen zu können und nur
    > noch Wikipedia nutzen zu müssen, will ich gar
    > nicht erst denken.

    Also kauft jemand der arbeitslos ist lieber Software für teuer Geld als eine umfangreichere kostenfreie Lösung zu nutzen? Du scheinst zu träumen.

    > Einige Artikel in Wikipedia wurden auch aus klarem
    > kommerziellen interesse geschrieben. Das finde ich
    > ok.

    Artikel werden geschrieben weil man das geschriebene Wissen verbreiten möchte.

    > Bist Du Faschist oder sowas?

    Bist du es? So wie du grundlos Millionen Wiki Autoren als Idioten abstempelst.

    > Wir haben in
    > Deutschland Meinungsfreiheit; wenn Du das noch
    > nicht begriffen hast, solltest Du auch nicht
    > diskutieren.

    Und weil wir Meinungsfreiheit haben reagierst du mit Bluthochdruck und geistigen Aussetzern auf meine?

    > Deine letzte Bemerkung zeigt auch,
    > daß Du noch nie was von Wichtung und Wertung
    > gehört hast. Und damit auch nicht begriffen hast,
    > daß meine Überlegungen hierzu sehr ähnlich zu
    > denen der Dame sind, weswegen es hier überhaupt
    > eine Diskussion gibt.... Und wenn ich der Meinung
    > wäre, Wikipedia wäre totaler Schrott, müßtest Du
    > auch damit leben. Armes Hascherl----

    Ich sehe den Erfolg von Wiki, ich sehe den Umfang von Wiki... ich sehe die Leistungen der kommerziellen Versionen. Nein, sorry, egal wieviele Märchen du auftischst, der Erfolg gibt dem Recht der ihn hat, solange er ihn hat. Wiki ist diesbezüglich eine Macht für sich und Ligen über den Alternativen. Da kannst du noch so viel bashen. lügen und unterstellen, davon wird der Erfolg nicht gemindert. Nimm bitte Medizin gegen deine Leiden.

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Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    1. Nissan: Luxusmarke Infiniti plant Elektro-Crossover
      Nissan
      Luxusmarke Infiniti plant Elektro-Crossover

      Die Luxusmarke Infiniti baut Verbrennerfahrzeuge, ein vollelektrisches Auto gibt es von diesem Hersteller noch nicht. Angesichts der Pionierarbeit der Muttergesellschaft Nissan ist das verwunderlich. Nun wurden erste Bilder eines Elektro-Infinitis veröffentlicht.

    2. Kalifornien: Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren
      Kalifornien
      Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

      Im US-Bundesstaat Kalifornien ist eine der härtesten Regelung des Westens im Hinblick auf Elektromobilität verabschiedet worden. Ab 2029 muss jeder neu zugelassene Stadtbus elektrisch fahren.

    3. Mainboard: Intels B365-Chip ist ein alter 22-nm-Bekannter
      Mainboard
      Intels B365-Chip ist ein alter 22-nm-Bekannter

      Mit dem B365 hat Intel einen weiteren Chipsatz für Sockel-LGA-1151-v2-Mainboards aufgelegt. Auch wenn der Name suggeriert, es sei der B360-Nachfolger, ist der Chip ein älteres 22-nm-Modell. So kann Intel seine 14-nm-Fabs für CPUs entlasten, denn 10 nm lässt weiter auf sich warten.


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