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Erinnerungen an SCO werden wach...

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  1. Erinnerungen an SCO werden wach...

    Autor: Suomynona 30.03.05 - 15:36

    Noch vor wenigen Jahren war SCO ein echtes Softwarehaus (keine Rechtsstreitfassade) und bemuehte sich auf Messen wie Cebit und Systems gegen den anschwellenden Linux-Strom zu schwimmen. Da wurden "Messebienen" in den Gaengen postiert und alle Leute die auch nur entfernt nach "Admin riechen" mit einer SCO-Unix-Server Testversion beglueckt.

    Argumentation:
    Kennen sie SCO-Unix?
    Wir haben das echte PC-Unix. Wir sind schon seit Jahren im PC-Bereich taetig und haben daher jede Menge Erfahrung.
    Was Linux? Ja Linux ist toll, damit die Masse erfaehrt dass es Unix gibt, aber fuer den proffesionellen Einsatz ist SCO-Unix viel besser.
    Warum? Na weil bei SCO-Unix das drin ist was draufsteht. Wir stehen hinter unserem Produkt und garantieren... [eigentlich nix, so wie man das von Softwareherstellern gewohnt ist.]

    Obige Erfahrung habe ich persoenlich gemacht und ist lediglich aus dem Gedaechtnis etwas ausgeschmueckt. Haette ich ahnen koennen, dass SCO einmal so beruechtigt werden wuerde haette ich mir damals alleine fue diesen Zweck einen Camcorder zugelegt um dieses Zeitdokument aufzuzeichnen.

    Geht es nur mir so oder sind hier verblueffende Aehnlichkeiten zur Situation Wikipedia <-> Encarta zu sehen?

    Ist die arme Frau Best von dem ueberzeugt was sie da erzaehlt [und somit wohl geistig etwas arm] oder hat sie die Zeichen der Zeit schon lange erkannt [was ich eher vermute], weiss dass sie auf verlorenem Posten steht und geht jeden Morgen zur Arbeit mit dem sicheren Wissen, dass sie gegen Windmuehlen reitet?

    snafu,
    Suomynona

    P.S: MS hat wiedermal einen guten Marketung Trick gefunden. Es geht um ein kritisches Thema, also wird eine zum. gutaussehnden junge Frau als Medium verwendet und schon laesst sich offensichtlicher Bloedsinn verbreiten ohne dass er kritisch hinterfragt wird.

    Beispiele:
    1)
    "Britta Best: Microsoft beschäftigt eine Agentur, in der Korrektur gelesen und der Inhalt in der Sache überprüft wird. Es gibt ein Komitee, das schreibt, eines, das prüft und eines, das Korrektur liest. Da wird seit Jahren sehr akribisch gearbeitet, um sicherzustellen, dass auch wirklich alles stimmt."

    Schoenes Marketing-Sprech mit wenig Realitaetsbezug:

    https://scr3.golem.de/screenshots/0503/encarta/linux_encarta.jpg
    "Das Betriebsystem Linux ist nach seinem Erfinder, Linux Torvalds, benannt und gehoert zur 'Familie' der Unixsprachen ('Linus Torvalds Unix')."

    Die Bildunterschrift im Artikel sagt eigentlich schon fast alles, aber ich finde es trotzdem beachtlich wie man 3 Fehlinformationen (Unixsprachen? Betriebsystem? "Linux Torvalds Unix"?) in einen kurzen und praegnanten Satz verdichten kann.

    2)
    "Golem.de: Wird denn alles aktualisiert, also auch neue Bilder und Videos?

    Britta Best: Nein, nur die Artikeltexte, nicht die multimedialen Inhalte. Das wäre schlichtweg mit den aktuellen Übertragungsraten nicht machbar. Neue Videos einzuspielen geht vielleicht im Büro mit einer schnellen Anbindung, nicht aber zu Hause mit einem 56er-Modem. Da würden wir die Kunden eher verärgern, nicht aber glücklich machen. Die Updates sind dabei für ein Jahr kostenfrei."

    Microsoft schlaeft mal wieder selig, genauso wie beim Aufkommen des des Internetbooms. DSL (samt Flatrate) ist laengst im vorletzten Dorf angekommen und im groessten Teil des DSL-Gebietes sind 2-3Mbit inzwischen Realitaet bei Neuanschluessen.
    Die Preisbrecher sind 5Mbit zum Preis des Standardanschlusses bei T-Com/Arcor.

    "Britta Best: Nein, eine kostenpflichtige Verlängerung ist nicht möglich. Mir ist bis jetzt aber nicht aufgefallen, dass das der Kunde fordert. Gekauft wird sehr intensiv die Update-Version für rund 50,- Euro, was zur positiven Folge hat, dass die multimedialen Elemente auch als Update zur Verfügung stehen."

    Typisch Mircosoft:
    Sie koennen alles* ueber das Internet updaten**

    *Naja also eignetlich nur die Texe
    **aber nur 1 Jahr lang, laenger will das sowieso keiner machen.

    Woran es wohl liegt dass sich die Leute "sehr intensiv" die Updateversion kaufen?

    So kenne und "hassliebe" ich MS, schade um die vielen guten Entwickler die unsinniigen Marketing- und Zeitvorgaben hinterher programmieren muessen, sowie um Win95C (das mit wenigen Detailverbesserungen bis heute ein ausreichendes Heim-Desktop-System waere) und Win2k (das "beste Windows aller Zeiten", das nun leider mit XP und "Longhorn" versaut wird).

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