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Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

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  1. Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

    Autor: Pro Freiheit 16.07.08 - 15:31

    Datenschutz ist eine wichtige Sache.

    Man kann aber niemandem verbieten, durch Deutschland zu fahren, Bilder zu knipsen und diese auf seiner Homepage zu veröffentlichen. Wo kommen wir dann da hin? Solche Forderungen erinnern mich an die Sowjet-Zeiten, damals hat man sich über die Kommunisten lustig gemacht, weil man nichts fotografieren durfte.

    Wenn man nun versucht, ein solches Verbot nur ganz bestimmten Personen - hier Google - aufzuerlegen und "normalen" Bürger und Touristen nicht, verstösst dies gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. Selbst, wenn es doch so käme: Wenn Google nun die Fotografiererei an Subunternehmer auslagert... gibt es dann wieder eine Sonderregel? Z.B. ein Gesetz "Sie dürfen nur dann fotografieren, wenn Sie versichern, die Bilder niemals an Google weiterzugeben"? Lächerlich.

    Darum: (Angebliche) Datenschützer haben KEINE CHANCE, etwas gegen StreetView zu unternehmen. Das einzig wirksame Mittel dagegen wäre eine städteweite Gebäudeverhüllung... :-)

    Bilder von öffentlich zugänglichen Gebäuden unterliegen nicht dem Datenschutz.

  2. Welch Naivität bei Schaar

    Autor: Pro Freiheit 16.07.08 - 15:35

    "Googles Panoramabilder könnten auch bei Bonitätsbewertungen der Anwohner herangezogen werden, was negative Konsequenzen bei der Kreditvergabe oder bei sonstigen Geschäftsabschlüssen haben könne, sagte er. "


    LOOOOOOOOOOOOOOOOL.

    UN-FASS-BAR, diese Naivität.

    Und an Ostern checkt der Osterhase vor dem Verstecken der Eier, ob der Vorgarten auch sauber gemäht ist.

  3. Re: Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

    Autor: jaund 16.07.08 - 16:33


    > Man kann aber niemandem verbieten, durch
    > Deutschland zu fahren, Bilder zu knipsen und diese
    > auf seiner Homepage zu veröffentlichen. Wo kommen
    > wir dann da hin?
    > [...]
    > Wenn man nun versucht, ein solches Verbot nur ganz
    > bestimmten Personen - hier Google - aufzuerlegen
    > und "normalen" Bürger und Touristen nicht,
    > verstösst dies gegen den Grundsatz der
    > Gleichbehandlung.

    Es gibt einen unterschied zwischen einem Touristen mit einer Digicam und mehreren Autos mit hochsensiblen Kameras auf dem Dach die alle zwei Sekunden gestochen scharfe Bilder machen und eine Gegend systematisch eine Gegend katalogisieren und eine Beziehung zwischen dem Photo und dem exakten Ort wo es gemacht wurde (welche Adresse das ist etc pp) herstellen. All das tut der Bürger oder Tourtist nicht, vor allem nicht in dem Ausmaß. Bei dem Vergleich schon mal was von Äpfel und Birnen gehört?

    > Wenn Google nun die Fotografiererei an
    > Subunternehmer auslagert... gibt es dann wieder
    > eine Sonderregel? Z.B. ein Gesetz "Sie dürfen nur
    > dann fotografieren, wenn Sie versichern, die
    > Bilder niemals an Google weiterzugeben"?
    > Lächerlich.

    Wenn dann würde soetwas allgemein unterbunden werden und nicht nur für Google. Vor dem posten eigentlich mal drei Sekunden nachgeacht?


    > Darum: (Angebliche) Datenschützer haben KEINE
    > CHANCE, etwas gegen StreetView zu unternehmen. Das
    > einzig wirksame Mittel dagegen wäre eine
    > städteweite Gebäudeverhüllung... :-)

    Es haben Städte und Gemeinden (wie es auch in dem Artikel steht, wenn man ihn denn gelesen hätte...) Streetview einfach die Zufahrt verboten haben. Soviel zur Gebäudeverhüllung.

    Erst lesen, dann denken (auch wenns schwer fällt), dann posten.

  4. Re: Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

    Autor: Pro Freiheit 16.07.08 - 16:40

    jaund schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Es gibt einen unterschied zwischen einem Touristen
    > mit einer Digicam und mehreren Autos mit
    > hochsensiblen Kameras auf dem Dach die alle zwei
    > Sekunden gestochen scharfe Bilder machen und eine
    > Gegend systematisch eine Gegend katalogisieren

    Und wie giesst man so einen Unterschied in ein Gesetz? "Das Fotografieren von Objekten ist maximal alle 30 Sekunden gestattet"? Und wie kontrolliert man das? Wie weist man nach, dass die Bilder nicht in den erlaubten Zeitintervallen gemacht wurden? Oder, anderer Gesetzesvorschlag: "Jede Person darf innerhalb eines Radius von 50 Metern auf Lebenszeit maximal zwei Fotos machen". Hmmmmmm. Ich weiss nicht. Wer will in einem Land mit solchen Gesetzen leben?


    und
    > eine Beziehung zwischen dem Photo und dem exakten
    > Ort wo es gemacht wurde (welche Adresse das ist
    > etc pp) herstellen. All das tut der Bürger oder
    > Tourtist nicht, vor allem nicht in dem Ausmaß. Bei
    > dem Vergleich schon mal was von Äpfel und Birnen
    > gehört?

    Schon mal was von GPS gehört? Ja, das wird auch von Touristen genutzt.

    Ich schrieb aber nicht nur von Touristen. Ganz normale Bürger, ambitionierte Hobbyfotografen - sollen die das auch nicht dürfen? Sollen die Ihren Stadtteil auch nicht knipsen und "katalogisieren" dürfen?


    >
    > Wenn dann würde soetwas allgemein unterbunden
    > werden und nicht nur für Google.

    Hihi, genial. Eine Firma tut etwas und beeinflusst damit die Gesetzgebung, gültig für 82 Millionen Menschen.

    Aber keine Sorge, kommt sowieos nicht.



    > Es haben Städte und Gemeinden (wie es auch in dem
    > Artikel steht, wenn man ihn denn gelesen hätte...)
    > Streetview einfach die Zufahrt verboten haben.

    Das steht da nirgends. Kann es sein, dass du ein kleiner Lügner bist?

    Selbst wenn: Rechtlich nicht durchsetzbar. Verbieten kann man viel, aber daran halten muss sich dann auch niemand :-)

  5. Re: Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

    Autor: fl0w 16.07.08 - 17:34

    Pro Freiheit schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > jaund schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Es gibt einen unterschied zwischen einem
    > Touristen
    > mit einer Digicam und mehreren
    > Autos mit
    > hochsensiblen Kameras auf dem Dach
    > die alle zwei
    > Sekunden gestochen scharfe
    > Bilder machen und eine
    > Gegend systematisch
    > eine Gegend katalogisieren
    >
    > Und wie giesst man so einen Unterschied in ein
    > Gesetz? "Das Fotografieren von Objekten ist
    > maximal alle 30 Sekunden gestattet"? Und wie
    > kontrolliert man das? Wie weist man nach, dass die
    > Bilder nicht in den erlaubten Zeitintervallen
    > gemacht wurden? Oder, anderer Gesetzesvorschlag:
    > "Jede Person darf innerhalb eines Radius von 50
    > Metern auf Lebenszeit maximal zwei Fotos machen".
    > Hmmmmmm. Ich weiss nicht. Wer will in einem Land
    > mit solchen Gesetzen leben?
    >
    > und
    > > eine Beziehung zwischen dem Photo und dem
    > exakten
    > Ort wo es gemacht wurde (welche
    > Adresse das ist
    > etc pp) herstellen. All das
    > tut der Bürger oder
    > Tourtist nicht, vor allem
    > nicht in dem Ausmaß. Bei
    > dem Vergleich schon
    > mal was von Äpfel und Birnen
    > gehört?
    >
    > Schon mal was von GPS gehört? Ja, das wird auch
    > von Touristen genutzt.
    >
    > Ich schrieb aber nicht nur von Touristen. Ganz
    > normale Bürger, ambitionierte Hobbyfotografen -
    > sollen die das auch nicht dürfen? Sollen die Ihren
    > Stadtteil auch nicht knipsen und "katalogisieren"
    > dürfen?
    >
    > >
    > Wenn dann würde soetwas allgemein
    > unterbunden
    > werden und nicht nur für Google.
    >
    > Hihi, genial. Eine Firma tut etwas und beeinflusst
    > damit die Gesetzgebung, gültig für 82 Millionen
    > Menschen.
    >
    > Aber keine Sorge, kommt sowieos nicht.
    >
    > > Es haben Städte und Gemeinden (wie es auch in
    > dem
    > Artikel steht, wenn man ihn denn gelesen
    > hätte...)
    > Streetview einfach die Zufahrt
    > verboten haben.
    >
    > Das steht da nirgends. Kann es sein, dass du ein
    > kleiner Lügner bist?
    >
    > Selbst wenn: Rechtlich nicht durchsetzbar.
    > Verbieten kann man viel, aber daran halten muss
    > sich dann auch niemand :-)

    aua.

  6. Re: Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

    Autor: Privatsphäre JA, Google NEIN 16.07.08 - 18:16

    Pro Freiheit schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > jaund schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Es gibt einen unterschied zwischen einem
    > Touristen
    > mit einer Digicam und mehreren
    > Autos mit
    > hochsensiblen Kameras auf dem Dach
    > die alle zwei
    > Sekunden gestochen scharfe
    > Bilder machen und eine
    > Gegend systematisch
    > eine Gegend katalogisieren
    >
    > Und wie giesst man so einen Unterschied in ein
    > Gesetz?
    Mann, stellst du Fragen. Das wäre schon durch den Unterschied gewerblich<->privat voll abgedeckt.

    > "Das Fotografieren von Objekten ist
    > maximal alle 30 Sekunden gestattet"? Und wie
    > kontrolliert man das? Wie weist man nach, dass die
    > Bilder nicht in den erlaubten Zeitintervallen
    > gemacht wurden? Oder, anderer Gesetzesvorschlag:
    > "Jede Person darf innerhalb eines Radius von 50
    > Metern auf Lebenszeit maximal zwei Fotos machen".
    > Hmmmmmm. Ich weiss nicht. Wer will in einem Land
    > mit solchen Gesetzen leben?
    Jeder, der schon einmal ein deutsches Gesetz gesehen hat, weiß dass hier Gesetze NICHT so aussehen! Die Angelsachsen neigen eher zu solchen überausführlichen Regelungen.

    Nochwas:
    Mit "Freiheit" ist nicht die Freiheit gemeint, anderen Leuten die eigene Freiheit zu nehmen, nur weil man es als Milliardenunternehmen kann. Wie du schon schreibst: "Unterdrückung NEIN". Offensichtlich hast du das selbst nicht verstanden...

  7. Re: Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

    Autor: Pro Freiheit 16.07.08 - 18:22

    Privatsphäre JA, Google NEIN schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mann, stellst du Fragen. Das wäre schon durch den
    > Unterschied gewerblich<->privat voll
    > abgedeckt.

    Aha. Wenn sich dann also eine Google Group aus Privatpersonen bildet und für Google Fotos macht, ist es wieder in Ordnung?

    Und im Gegenzug darf ein semiprofessioneller Städtefotograf, der hin und wieder ein Bild verkauft, seiner Arbeit nicht mehr nachgehen?


    > Jeder, der schon einmal ein deutsches Gesetz
    > gesehen hat, weiß dass hier Gesetze NICHT so
    > aussehen!

    LOL! Entschuldige die Direktheit, aber Du schreibst Unsinn. Ich empfehle einen Blick in andere Gesetzesbücher als nur das Grundgesetz.

    Ausserdem beantwortet das nicht meine Frage, wie ein solches Gesetz aussehen soll ;-)


  8. Re: Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

    Autor: Birne 26.08.08 - 09:03

    Pro Freiheit schrieb:
    > Darum: (Angebliche) Datenschützer haben KEINE
    > CHANCE, etwas gegen StreetView zu unternehmen. Das
    > einzig wirksame Mittel dagegen wäre eine
    > städteweite Gebäudeverhüllung... :-)
    >

    Ich bin eher für die Abrissbirne, die Innenstädte sollen grüner werden!
    Wer kein Foto von seinem Haus im Netz haben will soll es abreissen und sich ne Hütte im Wald bauen.

  9. Re: Datenschutz JA, Unterdrückung NEIN

    Autor: Robert Parker 09.01.09 - 15:36

    Also ich finde auch, dass Datenschutz da aufhört, wo Dinge gezeigt werden, die auch jeder ohne Hilfsmittel problemfrei sehen kann. Und dazu gehören nunmal auch die Fassaden von Häusern und öffentliches Straßenland. Auf den StreetView Aufnahmen sind doch gar keine Personen wirklich identifizierbar zu erkennen, ich frage mich, ob sich die sog. "Datenschützer" wirklich selbst mal StreetView angeschaut haben.

    Das deutsch- und englischsprachige Social Community Portal annoknips.com hat übrigens gerade vor kurzem als eines der ersten weltweit überhaupt Google StreetView in die eigene Anwendung eingebaut. Funktioniert nur leider nicht für Deutschland "Dank" der lieben Datenschützer. In den ganzen anderen Ländern, in denen Google schon Aufnahmen gemacht hat, ist es total cool. Man kann sozusagen anhand seines Lebensweges die Straßen und Regionen, wo man mal gelebt hat, nochmal zu Fuß erkunden. Gebt mal z.B. "Broadway New York City" ein (als Beispiel) oder "1156 Abbott Lane Sun Prairie". Wäre doch total toll, wenn das endlich auch für deutsche Städte ginge.

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