Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › US-Forscher entwickeln neue…

Irgendwie unverständlich

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Irgendwie unverständlich

    Autor: MartinP 22.07.08 - 16:56

    Also:
    1) Man macht hinter JEDES Pixel drei LEDs (RGB).
    2) Man moduliert diese LEDs auf die aktuelle Farbe des Pixels.
    3) Man moduliert den Lichtstrom noch einmal mit diesen "teleskopischen Spiegeln"

    Wozu braucht man (3) ?????

    Oder projizieren diese Spiegel auf eine Leinwand, in der Art eines Beamers?

  2. Jetzt habe ich den online-Artikel gelesen

    Autor: MartinP 22.07.08 - 17:12

    MartinP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also:
    > 1) Man macht hinter JEDES Pixel drei LEDs (RGB).


    DAS habe ich im Artikel SO nicht gefunden...

  3. Ich meinte den, auf den sich Golem bezieht (kt)

    Autor: MartinP 22.07.08 - 17:13

    Kein Text

  4. Re: Irgendwie unverständlich

    Autor: gerard.choinka 22.07.08 - 17:59

    MartinP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also:
    > 1) Man macht hinter JEDES Pixel drei LEDs (RGB).

    Nein, nicht hinter jedem Pixel sondern für alle Pixel, so ähnlich wie bei ein DLP projektor mit Farbrad.

    Hat den Vorteil das man nicht wie bei TFTs 3 Subpixel braucht, sondern mit einen Pixel alle Farben darstellen kann


  5. Re: Irgendwie unverständlich

    Autor: :-) 22.07.08 - 20:25

    gerard.choinka schrieb:
    -------------------------------------------------------

    >
    > Hat den Vorteil das man nicht wie bei TFTs 3
    > Subpixel braucht, sondern mit einen Pixel alle
    > Farben darstellen kann
    >
    >


    Dafür muss der Spiegel dreimal so schnell sein. Bei 25 Bildern pro Sekunde sind das drei Farbauszüge, also 75 Hz.


  6. Re: Irgendwie unverständlich

    Autor: Troller 22.07.08 - 23:18

    MartinP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also:
    > 1) Man macht hinter JEDES Pixel drei LEDs (RGB).
    > 2) Man moduliert diese LEDs auf die aktuelle Farbe
    > des Pixels.
    > 3) Man moduliert den Lichtstrom noch einmal mit
    > diesen "teleskopischen Spiegeln"
    >
    > Wozu braucht man (3) ?????
    >
    > Oder projizieren diese Spiegel auf eine Leinwand,
    > in der Art eines Beamers?
    >

    das ist nicht anders als bei einem LCD: 1 Pixel besteht aus mind. 3 Subpixel, das Zusammenspiel aller Subpixel erzeugt die erwünschte Farbwiedergabe.

  7. Re: Irgendwie unverständlich

    Autor: Sir Jective 22.07.08 - 23:40

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > gerard.choinka schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > Hat den Vorteil das man nicht wie bei
    > TFTs 3
    > Subpixel braucht, sondern mit einen
    > Pixel alle
    > Farben darstellen kann
    >
    > Dafür muss der Spiegel dreimal so schnell sein.
    > Bei 25 Bildern pro Sekunde sind das drei
    > Farbauszüge, also 75 Hz.
    >
    >

    Hab ich mir auch gedacht. Wenn laut Artikel die Spiegel in 1.5ms reagieren, hat man dann immer noch eine Reaktionszeit von mind 4.5ms. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß das nicht flimmern soll.
    Außerdem darf das Bild während eines RGB-Zyklus nicht verändert werden, ansonsten darf man sich über ein neuartiges Tearing mit komischen Farbeffekten freuen.

  8. obwohl ...

    Autor: Sir Jective 22.07.08 - 23:44

    Sir Jective schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > gerard.choinka schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    >
    > >
    > Hat den Vorteil
    > das man nicht wie bei
    > TFTs 3
    > Subpixel
    > braucht, sondern mit einen
    > Pixel alle
    >
    > Farben darstellen kann
    >
    > Dafür muss der Spiegel dreimal so
    > schnell sein.
    > Bei 25 Bildern pro Sekunde sind
    > das drei
    > Farbauszüge, also 75 Hz.
    >
    > Hab ich mir auch gedacht. Wenn laut Artikel die
    > Spiegel in 1.5ms reagieren, hat man dann immer
    > noch eine Reaktionszeit von mind 4.5ms. Ich kann
    > mir auch nicht vorstellen, daß das nicht flimmern
    > soll.

    obwohl, das mit dem Flimmern nehm ich zurück, ist doch schon ziemlich schnell.

    > Außerdem darf das Bild während eines RGB-Zyklus
    > nicht verändert werden, ansonsten darf man sich
    > über ein neuartiges Tearing mit komischen
    > Farbeffekten freuen.
    >

  9. Re: Irgendwie unverständlich

    Autor: :-) 23.07.08 - 09:00

    Troller schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MartinP schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Also:
    > 1) Man macht hinter JEDES Pixel
    > drei LEDs (RGB).
    > 2) Man moduliert diese LEDs
    > auf die aktuelle Farbe
    > des Pixels.
    > 3)
    > Man moduliert den Lichtstrom noch einmal mit
    >
    > diesen "teleskopischen Spiegeln"
    >
    > Wozu
    > braucht man (3) ?????
    >
    > Oder projizieren
    > diese Spiegel auf eine Leinwand,
    > in der Art
    > eines Beamers?
    >
    > das ist nicht anders als bei einem LCD: 1 Pixel
    > besteht aus mind. 3 Subpixel, das Zusammenspiel
    > aller Subpixel erzeugt die erwünschte
    > Farbwiedergabe.
    >
    >


    Klar, die Subpixel bleiben auch hier. Nur kommen die zeitlich hintereinander an der selben Stelle und nicht gleichzeitig flächig nebeneinander.


  10. Re: Irgendwie unverständlich

    Autor: :-) 23.07.08 - 09:27

    Sir Jective schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Hab ich mir auch gedacht. Wenn laut Artikel die
    > Spiegel in 1.5ms reagieren, hat man dann immer
    > noch eine Reaktionszeit von mind 4.5ms. Ich kann
    > mir auch nicht vorstellen, daß das nicht flimmern
    > soll.
    > Außerdem darf das Bild während eines RGB-Zyklus
    > nicht verändert werden, ansonsten darf man sich
    > über ein neuartiges Tearing mit komischen
    > Farbeffekten freuen.
    >


    Alle 40 Millisekunden kommt ein neues Bild. In dieser Zeit müssen nacheinander alle drei Farbauszüge dargestellt werden, also 13,3 ms pro Auszug. In dieser Zeit müssen also alle Spiegel, vom ersten bis zum letzten auf diesen monochromen Wert fixiert werden. Dann kommt die Änderung auf den neuen Farbauszug.

    Sollte die Einstellzeit 1,5 ms dauern, dann bleiben 11,8 ms für die Darstellung. Der Vorteil ist, jeder eingestellt Wert bleibt so erhalten, es gibt kein e-Funktionsverhalten. Große Helligkeitsveränderungen brauchen natürlich eine länger Einstellzeit.

    Bleibt noch die Frage offen, ob sich das Auge bezüglich der Flimmerfrequenz allein durch die Farbauszüge hinreichend "betrügen" lässt.

    Das alles geschieht aber am Monitor, nicht aber bei der Aufnahme. Es sei denn, man hat 3 CCDs und die Farbauszüge werden dort als ganzes Bild nacheinander ausgelesen. Dann könnten spezielle Farbeffekte im Zusammenhang mit schnellen Bewegungen entstehen.



  11. Noch mal zur Klarstellung

    Autor: MartinP 23.07.08 - 11:26

    Ich bin über folgenden Satz im GOLEM-Artikel gestolpert:
    "Das erlaube es, hinter jedem Pixel eine blaue, eine gelbe und eine rote Diode als Lichtquelle anzubringen..."
    ( Über die gelbe Diode ist ja lange und breit diskutiert worden ;-) )

    Wenn man hinter JEDEM Pixel ein einzelnes LED-Triplett anbringt, kann man doch direkt die Ansteuerströme der LEDs modulieren. (was man nach Meinung des Golem Autors auch tut, denn im selben Satz weiter:"..und diese so schnell nacheinander aufleuchten zu lassen, dass für das Auge der Eindruck einer bestimmten Farbe entstehe")

    Dann bleibt die Frage, wozu man diese "Teleskope" noch braucht.

    Wobei ich im referenzierten Nature-Artikel http://www.nature.com/nphoton/journal/vaop/ncurrent/full/nphoton.2008.133.html
    die beiden obigen Aussagen aus dem Golem-Artikel nicht wieder gefunden habe....

  12. Re: Noch mal zur Klarstellung

    Autor: :-) 23.07.08 - 12:29

    MartinP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin über folgenden Satz im GOLEM-Artikel
    > gestolpert:
    > "Das erlaube es, hinter jedem Pixel eine blaue,
    > eine gelbe und eine rote Diode als Lichtquelle
    > anzubringen..."
    > ( Über die gelbe Diode ist ja lange und breit
    > diskutiert worden ;-) )
    >
    > Wenn man hinter JEDEM Pixel ein einzelnes
    > LED-Triplett anbringt, kann man doch direkt die
    > Ansteuerströme der LEDs modulieren. (was man nach
    > Meinung des Golem Autors auch tut, denn im selben
    > Satz weiter:"..und diese so schnell nacheinander
    > aufleuchten zu lassen, dass für das Auge der
    > Eindruck einer bestimmten Farbe entstehe")
    >
    > Dann bleibt die Frage, wozu man diese "Teleskope"
    > noch braucht.
    >
    > Wobei ich im referenzierten Nature-Artikel
    > www.nature.com
    > die beiden obigen Aussagen aus dem Golem-Artikel
    > nicht wieder gefunden habe....


    Rechne mal nach:

    2 Millionen RGB-Pixel auf dem Bildschirm, das wären 6 Millionen LEDs. Jede Diode mit 1 mWatt gerechnet, was mag das wohl ergeben ?


  13. Re: Noch mal zur Klarstellung

    Autor: MartinP 23.07.08 - 13:17

    >
    > Rechne mal nach:
    >
    > 2 Millionen RGB-Pixel auf dem Bildschirm, das
    > wären 6 Millionen LEDs. Jede Diode mit 1 mWatt
    > gerechnet, was mag das wohl ergeben ?
    >
    >

    Hmm, Wenn bei einem LCD Bildschirm laut Artikel nur 30 % des Lichtes aus der Hinterleuchtung durch das LCD durchdringen, sind es 30 % des Energiebedarfes einer normalen LED-Hinterleuchtung ;-)

    Voraussetzung:
    - gleicher Wirkungsgrad der LEDs

    Vereinfachung:
    Die LED-Hinterleuchtung leuchtet immer "voll".
    Die LEDs als "pixel" leuchten nur so hell, wie es das dargestellte Bild erfordert.

  14. Re: Noch mal zur Klarstellung

    Autor: :-) 23.07.08 - 18:38

    MartinP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > >
    > Rechne mal nach:
    >
    > 2
    > Millionen RGB-Pixel auf dem Bildschirm, das
    >
    > wären 6 Millionen LEDs. Jede Diode mit 1
    > mWatt
    > gerechnet, was mag das wohl ergeben ?
    >
    > Hmm, Wenn bei einem LCD Bildschirm laut Artikel
    > nur 30 % des Lichtes aus der Hinterleuchtung durch
    > das LCD durchdringen, sind es 30 % des
    > Energiebedarfes einer normalen LED-Hinterleuchtung
    > ;-)
    >
    > Voraussetzung:
    > - gleicher Wirkungsgrad der LEDs
    >
    > Vereinfachung:
    > Die LED-Hinterleuchtung leuchtet immer "voll".
    > Die LEDs als "pixel" leuchten nur so hell, wie es
    > das dargestellte Bild erfordert.
    >


    Bei einer normalen Hintergrundbeleuchtung sind ja auch nur alle par cm eine LED. In der Summe also erheblich weniger.

  15. Die müssen aber den gleichen Lichtstrom erzeugen!

    Autor: MartinP 24.07.08 - 11:42

    :-) schrieb:
    >
    >
    > Bei einer normalen Hintergrundbeleuchtung sind ja
    > auch nur alle par cm eine LED. In der Summe also
    > erheblich weniger.
    >
    >

    Das ist korrekt, aber da sie dann auch für eine größere Fläche zuständig sind, müssen sie heller Leuchten.

    Um eine gegebene Fläche auszuleuchten, muss man (natürlich bei gleichem Wirkungsgrad der LEDs) immer die gleiche Energie aufwenden, egal ob man nun einige große, oder viele kleine LEDs nimmt.

    Ob man es in der Realität aber hinbekommt, die Wirkungsgrade von kleinen LEDs und die der großen LEDs gleich zu bekommen, bleibe einmal dahingestellt.

    Auf der anderen Seite braucht man für die dunkleren Flächen des Bildes bei den kleinen LEDs die durch Stromvariation moduliert werden weniger Energie, als bei einer Hinterleuchtung mit wenigen großen LEDs, die immer mit voller Intensität betrieben werden und dann durch "Lichtventile" irgendeiner Art moduliert wird.



  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Rational AG, Landsberg am Lech
  2. Fiducia & GAD IT AG, Münster
  3. über Dr. Heimeier & Partner Management- und Personalberatung GmbH, Rhein-Sieg-Kreis
  4. Radeberger Gruppe KG, Raum Frankfurt am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,94€
  2. 19,95€
  3. 13,95€
  4. (u. a. Grafikkarten, SSDs, Ram-Module reduziert)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
    WD Blue SN500 ausprobiert
    Die flotte günstige Blaue

    Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
    Von Marc Sauter

    1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
    2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
    3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

    1. Funklöcher: Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück
      Funklöcher
      Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück

      Nach den Vorwürfen eines Ortsteilbürgermeisters bei der Standortauswahl in einem Ort in Thüringen sieht sich die Telekom missverstanden. Auch sei die Ausleuchtung beider Ortsteile mit einer Antenne nicht möglich, sagt ein Sprecher.

    2. Bethesda: Wolfenstein Youngblood erscheint mit Nazis und Hakenkreuzen
      Bethesda
      Wolfenstein Youngblood erscheint mit Nazis und Hakenkreuzen

      Kein anonymes Regime, sondern Nazis und keine erfundenen Symbole, sondern Hakenkreuze: Wolfenstein Youngblood und das VR-Actionspiel Cyberpilot erscheinen auch in Deutschland in einer ungeschnittenen Version.

    3. Roli Lumi: Mit LED-Keyboard und Guitar-Hero-Klon musizieren lernen
      Roli Lumi
      Mit LED-Keyboard und Guitar-Hero-Klon musizieren lernen

      Roli will Anfängern den Einstieg in das Musikmachen erleichtern und finanziert deshalb auf Kickstarter das Roli-Lumi-Keyboard mit passender App. Nutzer lernen damit, Lieder zu spielen, indem das Keyboard die richtigen Tasten aufleuchten lässt. Es lassen sich zwei Keyboards zu einem größeren zusammenstecken.


    1. 18:13

    2. 17:54

    3. 17:39

    4. 17:10

    5. 16:45

    6. 16:31

    7. 15:40

    8. 15:27