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  1. MS ist schon etwas anderes als Google

    Autor: billiam 24.07.08 - 13:42

    Also bei MS ist das imho schon etwas anderes als bei Google. Leider wird man häufig "gezwungen" MS einzusetzen, da MS nicht auf offene Standards setzt.

    Beispiel: In der Uni werden Thesenpapiere rumgeschickt, per Mail. Fast jedes mal muss man immer wieder darauf hinweisen, diese doch per .pdf oder .rtf rumzuschicken, weil die normalen Studenten (Geisteswissenschaften) das mit MS Word erstellen, abspeichern und rumschicken.

    Gegenbeispiel: Google Talk verwendet den offenen Jabber Standard, d.h. man kann sich mit einem Jabber Clienten zu einem G-Talk nutzer verbinden.

    MS muss man sich eher so vorstellen, dass sie wenn sie ein 90% Monopol bei E-mail Accounts hätten, mit allen Mitteln dafür sorgen würden, dass nicht-offene Standards dazu führen, dass man nur noch von hotmail zu hotmail was schicken kann.

    Da bei Google die meisten anwendugen webbasiert sind, kommen sie an offenen Standards nicht vorbei.


  2. Re: MS ist schon etwas anderes als Google

    Autor: Jemand anderes 24.07.08 - 15:00

    billiam schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Beispiel: In der Uni werden Thesenpapiere
    > rumgeschickt, per Mail. Fast jedes mal muss man
    > immer wieder darauf hinweisen, diese doch per .pdf
    > oder .rtf rumzuschicken, weil die normalen
    > Studenten (Geisteswissenschaften) das mit MS Word
    > erstellen, abspeichern und rumschicken.

    Da zwingt dich nicht MS, sondern der Absender das jeweilige Programm zu verwenden. Word kann auch in rtf speichern (übrigens auch ein MS-Format), mit entspr. Zusatztools auch als PDF.
    Ganz abgesehen davon gibt es von MS einen kostenlosen Word-Viewer und es gibt unzählige Programme, die Word-Dokumente öffnen und bearbeiten können, viele davon kostenlos - zugegeben, die sind nicht unbedingt 100% kompatibel, da Word nicht offen ist, zum Lesen reichts aber fast immer trotzdem.

    > Gegenbeispiel: Google Talk verwendet den offenen
    > Jabber Standard, d.h. man kann sich mit einem
    > Jabber Clienten zu einem G-Talk nutzer verbinden.

    Wen ich nun aber AIM, ICQ, IRC, Yahoo, MSN, was weiß ich benutze? Dann *muss* ich nen Jabber-Client installieren (oder ein Jabber-Plugin, je nach Client).

    Und zu Google Talk im Allgemeinen:
    http://www.google.com/talk/privacy_redline.html
    Man beachte, dass der Punkt über das Nicht-Speichern der Kommunikation ersatzlos gestrichen wurde.

    > Da bei Google die meisten anwendugen webbasiert
    > sind, kommen sie an offenen Standards nicht
    > vorbei.
    Naja, das is nun nicht das Problem. Das MSN Protokoll kann auch mit alternativen Clients verwendet werden, darf es aber laut MS-Lizenz meist nicht. Is u.a. damit absolut kein offener Standard.

    Google braucht keine geschlossenen Formate o.ä. Offene Standards lassen sie besser da stehen und es geht ihnen nicht darum, das Programm zu verkaufen, sondern fleißig zu speichern wer was, wann, wie usw. damit macht. Selbstredend nur um den Service zu verbessern.

  3. Re: Und die Dummen sterben nie aus

    Autor: Fruximuxi 24.07.08 - 16:52

    Supreme schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie Dumm kann man eigentlich sein?

    Dein Beitrag war wirklich an Naivität kaum zu überbieten. Glaubst du etwa, Google stellt die ganzen Dienste aus reiner Menschenliebe zur Verfügung? Glaubst du, die Milliarden, die Google umsetzt, kommen aus Spenden von begeisterten Nutzern?

    Google strebt möglichst viel Kontrolle über Wissen an (und äußert das auch wörtlich selbst). Für viele Menschen ist Google schon eine Hauptquelle von Informationen aus dem Internet (Suchmaschine, Google News, jetzt kommt auch noch Knol hinzu). Die Macht, die Google damit hat -- und zu seinen Zwecken ausnutzen kann -- ist beachtlich. Zumindest aus China ist bereits bekannt, dass Google dort seine Macht im sinne der dortigen Regierung ausnutzt und entsprechende Zensur betreibt.

  4. Re: Direkte Frage

    Autor: ps 24.07.08 - 17:36

    Supreme schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ps schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > da heisst dann wohl auch, dass du für
    > wikipedia
    > zahlen würdest, wenn es denen mal
    > nicht mehr so
    > gut gehen würde? oder wird dann
    > der idealismus
    > über bord geworfen?
    >
    > Kann man doch jetzt schon beantworten: Wer
    > spendet?
    >


    die anderen? ;)

  5. So Dumm kannst du also werden.

    Autor: Supreme 25.07.08 - 09:01

    Fruximuxi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Wie Dumm kann man eigentlich sein?
    > Dein Beitrag war wirklich an Naivität kaum zu
    > überbieten. Glaubst du etwa, Google stellt die
    > ganzen Dienste aus reiner Menschenliebe zur

    Man kann Freundlich sein und trotzdem Geld verdienen. Allerdings benötigest einen grundlevel an Verstand das zu verstehen :-P

    > Google strebt möglichst viel Kontrolle über Wissen
    > an (und äußert das auch wörtlich selbst). Für

    Dafür hast du doch sicherlich eine Quelle?
    Denn offiziell hat Google als Ziel das Sammeln und zugänglich machen von Wissen. Also Kontrolle im Positiven Sinne, für den Menschen, nicht für die Firma.

    > Zumindest aus China ist bereits bekannt, dass
    > Google dort seine Macht im sinne der dortigen
    > Regierung ausnutzt und entsprechende Zensur
    > betreibt.

    Und? Lokale Gesetze einhalten ist Zeichen von Verstand. Böse ist eine Firma die sich einbildet es besser zu wissen und eigene Gesetze aufstellt. Das die Lokalen Gesetze scheisse sind ändert daran erst mal nichts, aber es ist nicht Aufgabe einer Firma das zu ändern.

    Und es spricht für die Dummheit der Kritiker ausgerechnet das als Negativ hinzustellen. Google Zensiert auch in Deutschland Nazi- und KiPo-Seiten, weil es hier Verboten ist. Deiner Argumentation nach missbrauchen sie also auch hier ihre Macht :-P

    Ob Google die Daten sammelt oder irgendeine andere Firma ist vollkommen irrelevant. Missbrauch kann überall stattfinden. Bei Google aber hat man bisher eine Erfahrungsgemäss gute Firma die auch Aktiv etwas *FÜR* die Welt tut. Anders als etwas Microsoft, Yahoo oder was es sonst noch für klitschen in dem Segment gibt. So lange es keine *FREIE* alternative zu Google&Co. gibt ist es zumindest besser eine Gute Firma zu haben die an den Schaltstellen hockt.

  6. Re: So Dumm kannst du also werden.

    Autor: dtr 25.07.08 - 17:15

    Supreme schrieb:
    > Ob Google die Daten sammelt oder irgendeine andere
    > Firma ist vollkommen irrelevant. Missbrauch kann
    > überall stattfinden. Bei Google aber hat man
    > bisher eine Erfahrungsgemäss gute Firma die auch
    > Aktiv etwas *FÜR* die Welt tut. Anders als etwas
    > Microsoft, Yahoo oder was es sonst noch für
    > klitschen in dem Segment gibt. So lange es keine
    > *FREIE* alternative zu Google&Co. gibt ist es
    > zumindest besser eine Gute Firma zu haben die an
    > den Schaltstellen hockt.

    Bestechende Argumentation. Um darüber befinden zu können, ob jemand oder etwas gut ist, sollte umfassende Information vorliegen. Google ist aber kein sehr transparentes Unternehmen, hat beispielsweise einen Mitarbeiter entlassen, sowie er belanglose Interna in sein Blog schrieb, wie es für ihn bei Microsoft kein Problem war.

    Wenn google wirklich so gut ist, dürften und sollten sie auch entschieden transparenter sein. Ansonsten ist Anlass zur Vermutung gegeben, dass die offizielle Devise nur Marketing ist und im Hintergrund läuft, was sich bei den anderen auch abspielt, Schlimmeres vielleicht sogar, weil niemand argwöhnt und sich alles im Geheimen zuträgt.

    Auf die Einhaltung der Gesetze in China war google nicht angewiesen. Dass diese Menschenrecht verletzen ist schon relevanter. Wie gut kann also jemand sein, der das Recht auf freie Information mit seiner Dienstleistung hintertreibt, sei es auch im Rahmen örtlicher Gesetze?
    Die Leistung nicht anzubieten, bis die Gesetzeslage eine andere ist und das Feld solange den Miesen zu überlassen, wäre konsequent gut gewesen und weniger markt-/ertragsorientiert.

    Es bleibt festzustellen, dass es zu freien Informationsquellen, die allein altruistische Ziele verfolgen keine Alternative gibt. Die mögen nicht immer ebenso professionell sein. Unterstützen wir sie nicht, gehen sie angesichts der Übermacht des Kapitals unter und so wird es am Ende den Menschen auch ergehen, denn Macht korrumpiert - absolute absolut.

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