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  5. › Shuttleworth: Linux soll schöner…

Einheitlichkeit würde reichen.

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  1. Einheitlichkeit würde reichen.

    Autor: ksjfhdsfk 24.07.08 - 10:22

    Der Linux-Desktop an sich sieht imo gut genug aus.

    Was stört ist die fehlende Einheitlichkeit (worunter auch Windows ab Vista ziemlich krankt). Also Beispiel mal OS X. Egal ob Adressbuch, iTunes, iCal, Finder, Mail etc. alles lässt sich ziemlich ähnlich bedienen und folgt einem Bedienkonzept.

    Das würde einem Linux-Desktop auch mal gut tun.

  2. Re: Einheitlichkeit würde reichen.

    Autor: ksjfhdsfk 24.07.08 - 10:24

    Achja. Mal schauen wie sich KDE 4.1 so anstellt dabei, wenn es fertig ist.

  3. Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: (Kostenlos unregistriert) 24.07.08 - 10:38

    ksjfhdsfk schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Achja. Mal schauen wie sich KDE 4.1 so anstellt
    > dabei, wenn es fertig ist.
    >
    >

    Vorweg:
    Ich schätze Linux sehr wegen der Sicherheit, OpenSource, einfachen Packetmanager und nicht zuletzt einfach als Alternative. Auch die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten sind zu erwähnen: Aber hier fängts an. Ich kriege es z.B. nicht gebacken DualView richtig einzustellen. Hab schon stundenlang gesucht und in der xorg.conf rumgewühlt. Da fehlt einfach was einheitliches wie "Eigenschaften von Anzeige" -> Ja ich benutz Windows. Einheitliche Konfigurationstools, die dann aber auch wirklich so gut wie alle Einstellungsmöglichkeiten kennen. Und einfach noch hier und da kleine Kinderkrankheiten (z.B. Compiz muss bei seperate View neugestartet werden, sonst hängen die Menüs). Auch die leidige Treiberunterstützung lässt zu wünschen übrig. Stundenlang suchen nur um festzustellen, dass die TV Karte eigentlich nur über irgendein gebastel unterstützt wird ich abers einfach nicht hinbekomm.
    Kann mir das nochmal einer kurz erklären: Die wollen alle Treiber in den Kernel packen, dass Linux out-of-box funktioniert? Ist das nicht ewig viel Arbeit für die Kernel Betreuer und wäre schlauer dieses Userland Driver dingens zu nehmen?

    Bitte sachliche Antworten ;-)

  4. Re: Einheitlichkeit würde reichen.

    Autor: Daniel90 24.07.08 - 10:41

    Genau in dieser Hinsicht gibt es aber - leider? - einen signifikanten Unterschied zwischen einer Linux-Distri und OS X.
    Die erwähnten Anwendungen (Adressbuch, iTunes, iCal, Finder, Mail etc) stammen alle aus ein und demselben Haus, das ein und dieselbe Abteilung für Usability und Design nutzt, aber auf Linux ist ja so gut wie alles OS und wird von den unterschiedlichsten Leuten entwickelt (Firefox, OpenOffice, k3b, [Rhythmbox | Amarok | Banshee], [Evolution | Thunderbird], etc)
    Da ist eine so starke Konsistenz wie bei OS X nur schwer zu erreichen.
    Lediglich in Hinsicht auf die systemeigenen Programme (Dialoge, Einstellungen, Systemverwaltung, ...) müsste und muss etwas geschehen um endlich eine Einheitlichkeit zu erreichen, das ist ja schon nicht mehr schön wenn ich bei Ubuntu Unter System -> [Einstellungen | Verwaltung] schaue und dutzende Einträge für jeden möglichen Schei** finde und alles mit eigener kleiner gui.

    ksjfhdsfk schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Linux-Desktop an sich sieht imo gut genug
    > aus.
    >
    > Was stört ist die fehlende Einheitlichkeit
    > (worunter auch Windows ab Vista ziemlich krankt).
    > Also Beispiel mal OS X. Egal ob Adressbuch,
    > iTunes, iCal, Finder, Mail etc. alles lässt sich
    > ziemlich ähnlich bedienen und folgt einem
    > Bedienkonzept.
    >
    > Das würde einem Linux-Desktop auch mal gut tun.


  5. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: wonderworld 24.07.08 - 10:45

    (Kostenlos unregistriert) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ksjfhdsfk schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Achja. Mal schauen wie sich KDE 4.1 so
    > anstellt
    > dabei, wenn es fertig ist.
    >
    > Vorweg:
    > Ich schätze Linux sehr wegen der Sicherheit,
    > OpenSource, einfachen Packetmanager und nicht
    > zuletzt einfach als Alternative. Auch die
    > unzähligen Einstellungsmöglichkeiten sind zu
    > erwähnen: Aber hier fängts an. Ich kriege es z.B.
    > nicht gebacken DualView richtig einzustellen. Hab
    > schon stundenlang gesucht und in der xorg.conf
    > rumgewühlt. Da fehlt einfach was einheitliches wie
    > "Eigenschaften von Anzeige" -> Ja ich benutz
    > Windows. Einheitliche Konfigurationstools, die
    > dann aber auch wirklich so gut wie alle
    > Einstellungsmöglichkeiten kennen. Und einfach noch
    > hier und da kleine Kinderkrankheiten (z.B. Compiz
    > muss bei seperate View neugestartet werden, sonst
    > hängen die Menüs). Auch die leidige
    > Treiberunterstützung lässt zu wünschen übrig.
    > Stundenlang suchen nur um festzustellen, dass die
    > TV Karte eigentlich nur über irgendein gebastel
    > unterstützt wird ich abers einfach nicht
    > hinbekomm.
    > Kann mir das nochmal einer kurz erklären: Die
    > wollen alle Treiber in den Kernel packen, dass
    > Linux out-of-box funktioniert? Ist das nicht ewig
    > viel Arbeit für die Kernel Betreuer und wäre
    > schlauer dieses Userland Driver dingens zu nehmen?
    >
    > Bitte sachliche Antworten ;-)

    Habe auch ewig an Dualview herumgefrickelt. Vergiss die Assistenten in der GUI und Modifikationen an der xorg.conf. Lies dir einfach ein wenig über "xrandr"
    durch und alle Deine Probleme sind gelöst. War sehr erhellend für mich....

    Gruss
    wonder

  6. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: Daniel90 24.07.08 - 10:45

    (Kostenlos unregistriert) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kann mir das nochmal einer kurz erklären: Die
    > wollen alle Treiber in den Kernel packen, dass
    > Linux out-of-box funktioniert? Ist das nicht ewig
    > viel Arbeit für die Kernel Betreuer und wäre
    > schlauer dieses Userland Driver dingens zu nehmen?

    So wie ich das verstanden habe ist der große Vorteil von in den Kernel integrierten Treibern der, dass bei API Veränderungen die Treiber direkt mit angepasst werden, "Userland"-Treiber funktionieren dann aber erstmal nicht mehr und müssen erst wieder angepasst und übersetzt werden.
    Berichtigt micht bitte, wenn ich falsch liege oder noch wichtige Punkte fehlen.

  7. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: pizza_pete 24.07.08 - 10:52

    ich muss dir da recht geben. Ich benutze Linux schon seit jahren und hab mich schon oft geärgert, dass ein zusätzlicher Monitor oder Beamer am Notebook immer wieder eine Herausforderung darstellt.
    In diesen Belangen ist Linux einfach noch nicht einsteigerfreundlich genug.
    Allerdings ist hier eindeutig festzustellen, dass sich die Situation, teilweise täglich, verbessert.

    Um Beschimpfungen vorzubeugen: Ich weiß, dass man das auf der Kommandozeile einfach einstellen kann und was alles möglich ist. Ich hätte aber gerne ein verlässlich funktionierendes Klick-und-Gut-System.


    (Kostenlos unregistriert) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ksjfhdsfk schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Achja. Mal schauen wie sich KDE 4.1 so
    > anstellt
    > dabei, wenn es fertig ist.
    >
    > Vorweg:
    > Ich schätze Linux sehr wegen der Sicherheit,
    > OpenSource, einfachen Packetmanager und nicht
    > zuletzt einfach als Alternative. Auch die
    > unzähligen Einstellungsmöglichkeiten sind zu
    > erwähnen: Aber hier fängts an. Ich kriege es z.B.
    > nicht gebacken DualView richtig einzustellen. Hab
    > schon stundenlang gesucht und in der xorg.conf
    > rumgewühlt. Da fehlt einfach was einheitliches wie
    > "Eigenschaften von Anzeige" -> Ja ich benutz
    > Windows. Einheitliche Konfigurationstools, die
    > dann aber auch wirklich so gut wie alle
    > Einstellungsmöglichkeiten kennen. Und einfach noch
    > hier und da kleine Kinderkrankheiten (z.B. Compiz
    > muss bei seperate View neugestartet werden, sonst
    > hängen die Menüs). Auch die leidige
    > Treiberunterstützung lässt zu wünschen übrig.
    > Stundenlang suchen nur um festzustellen, dass die
    > TV Karte eigentlich nur über irgendein gebastel
    > unterstützt wird ich abers einfach nicht
    > hinbekomm.
    > Kann mir das nochmal einer kurz erklären: Die
    > wollen alle Treiber in den Kernel packen, dass
    > Linux out-of-box funktioniert? Ist das nicht ewig
    > viel Arbeit für die Kernel Betreuer und wäre
    > schlauer dieses Userland Driver dingens zu nehmen?
    >
    > Bitte sachliche Antworten ;-)


  8. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: duncan 24.07.08 - 10:57

    (Kostenlos unregistriert) schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > erwähnen: Aber hier fängts an. Ich kriege es z.B.
    > nicht gebacken DualView richtig einzustellen. Hab
    > schon stundenlang gesucht und in der xorg.conf
    > rumgewühlt. Da fehlt einfach was einheitliches wie
    > "Eigenschaften von Anzeige" -> Ja ich benutz
    > Windows. Einheitliche Konfigurationstools, die
    > dann aber auch wirklich so gut wie alle
    > Einstellungsmöglichkeiten kennen.

    Ja, das wäre schon nett. Auf der anderen Seite fand ich es auch praktisch, wenn ich nach einem Distributionswechsel nur die xorg.conf kopieren musste. Aber das schließt sich ja nicht aus.

    > Kann mir das nochmal einer kurz erklären: Die
    > wollen alle Treiber in den Kernel packen, dass
    > Linux out-of-box funktioniert? Ist das nicht ewig
    > viel Arbeit für die Kernel Betreuer und wäre
    > schlauer dieses Userland Driver dingens zu nehmen?

    Viele Treiber bauen auf Subsysteme im Kernel auf, die grundlegende Funktionen eines Bereichs zusammenfassen. Der Treiber selber kann diese Subsysteme verwenden und muss nur noch den gerätespezifischen Teil bereitstellen. Wird nun ein Subsystem geändert, werden auch die Treiber angepasst und können von dem verbesserten Subsystem profitieren. Den Kernelentwicklern scheint das nicht zu viel Arbeit zu sein, sie haben nur nicht immer die Doku zur Hardware, die sie gerne hätten.

    Das Theater mit der TV-Karte habe ich auch, allerdings anders rum. Unter Linux ohne Probleme, unter Windows hilft nicht mal Gebastel. Das soll nicht heißen, dass es unter Linux keine Hatdwareprobleme gibt, sondern dass unter Windows auch nicht alles out-of-the-box funktioniert.

    duncan

  9. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: blafasel 24.07.08 - 11:00

    (Kostenlos unregistriert) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ksjfhdsfk schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Achja. Mal schauen wie sich KDE 4.1 so
    > anstellt
    > dabei, wenn es fertig ist.
    >
    > Ich kriege es z.B.
    > nicht gebacken DualView richtig einzustellen. Hab
    > schon stundenlang gesucht und in der xorg.conf
    > rumgewühlt. Da fehlt einfach was einheitliches wie
    > "Eigenschaften von Anzeige" -> Ja ich benutz
    > Windows. Einheitliche Konfigurationstools, die
    > dann aber auch wirklich so gut wie alle
    > Einstellungsmöglichkeiten kennen.

    Vergiss die Spielerei in der xorg.conf

    xrandr ist das Zauberwort oder grandr wenn du grafische Tools bevorzugst.
    Einfach Bildschirm anschließen und grandr/xrandr starten.
    Sieht dann so aus:



    Den Monitor einfach an die gewünschte Stelle verschieben :)

    > Und einfach noch
    > hier und da kleine Kinderkrankheiten (z.B. Compiz
    > muss bei seperate View neugestartet werden, sonst
    > hängen die Menüs).

    Funktioniert bei mir so ohne Probleme.



  10. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: blafasel 24.07.08 - 11:01

    Sorry, irgendwie hat das mit dem Bild einfügen nicht funktioniert,

    hier der Link:

    http://img237.imageshack.us/my.php?image=grandr1rq1.jpg

  11. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: gnuke 24.07.08 - 11:05

    (Kostenlos unregistriert) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Vorweg:
    > Ich schätze Linux sehr wegen der Sicherheit,
    > OpenSource, einfachen Packetmanager und nicht
    > zuletzt einfach als Alternative. Auch die
    > unzähligen Einstellungsmöglichkeiten sind zu
    > erwähnen: Aber hier fängts an. Ich kriege es z.B.
    > nicht gebacken DualView richtig einzustellen. Hab
    > schon stundenlang gesucht und in der xorg.conf
    > rumgewühlt. Da fehlt einfach was einheitliches wie
    > "Eigenschaften von Anzeige" -> Ja ich benutz
    > Windows. Einheitliche Konfigurationstools, die
    > dann aber auch wirklich so gut wie alle
    > Einstellungsmöglichkeiten kennen. Und einfach noch
    > hier und da kleine Kinderkrankheiten (z.B. Compiz
    > muss bei seperate View neugestartet werden, sonst
    > hängen die Menüs).

    Ich weiß nicht ob es dir hilft, aber die Gentoo-Wiki Artikel haben mir bei allem gefummele ziemlich geholfen, vielleicht hilfts auch dir : http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Dual_Monitors.

    > Auch die leidige
    > Treiberunterstützung lässt zu wünschen übrig.
    > Stundenlang suchen nur um festzustellen, dass die
    > TV Karte eigentlich nur über irgendein gebastel
    > unterstützt wird ich abers einfach nicht
    > hinbekomm.
    > Kann mir das nochmal einer kurz erklären: Die
    > wollen alle Treiber in den Kernel packen, dass
    > Linux out-of-box funktioniert? Ist das nicht ewig
    > viel Arbeit für die Kernel Betreuer und wäre
    > schlauer dieses Userland Driver dingens zu nehmen?

    Alle Treiber landen nicht im Kernel, siehe dazu auch SANE (Scanner-Unterstützung) und FUSE (Dateisysteme). Aber generell finde ich das wünschenswert, dass so viele Treiber wie möglich in den Kernel (und damit meine ich jetzt die KernelQUELLEN) gepackt werden, weil man sich dann als Benutzer den größten Teil des Gebastels gespart hat - siehe deine TV-Karten-Geschichte.

    Wenn man jetzt viele Treiber auslagern würde, hätte man definitiv das Problem, dass Treiber nach einiger Zeit nicht mehr zum Kernel passen - Schnittstellen ändern sich zwangsweise mit der Zeit.

    Ob das nun so viel mehr Arbeit macht kann ich nicht sagen, denke aber nicht dass das der Fall ist, sonst würde man das ja nicht machen. Du musst hier auch bedenken, dass die Kernel-Betreuer meistens nur die Treiber einpflegen und nicht selber schreiben (wie das beispielsweise bei ALSA der Fall ist), was die anscheinend recht gut können ^^

    > Bitte sachliche Antworten ;-)

    Ich hoffe das war sachlich genug ;)

  12. kde 4

    Autor: seiplanlos 24.07.08 - 11:10

    da ist zwar nicht alles aus einer hand...aber fast wie. es gibt noch ein paar dinge nachzubessern. Aber das sollte irgendwann auch laufen ;)

  13. Re: kde 4

    Autor: Daniel90 24.07.08 - 11:13

    Ich habe echt keine Ahnung warum, aber mit KDE konnte ich mich noch nie so richtig anfreunden. Ich habe absolut keine Antipathie dagegen, aber irgendwie bekomme ich immer wieder Heimweh und will zurück zu Gnome.
    Wenn KDE4 mal etwas weiter ist gebe ich ihm aber auf jeden Fall wieder eine Chance!

    seiplanlos schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > da ist zwar nicht alles aus einer hand...aber fast
    > wie. es gibt noch ein paar dinge nachzubessern.
    > Aber das sollte irgendwann auch laufen ;)

  14. Re: Einheitlichkeit würde reichen.

    Autor: jammerlappen 24.07.08 - 11:21

    ksjfhdsfk schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Linux-Desktop an sich sieht imo gut genug
    > aus.
    >
    > Was stört ist die fehlende Einheitlichkeit
    > (worunter auch Windows ab Vista ziemlich krankt).
    > Also Beispiel mal OS X. Egal ob Adressbuch,
    > iTunes, iCal, Finder, Mail etc. alles lässt sich
    > ziemlich ähnlich bedienen und folgt einem
    > Bedienkonzept.
    >
    > Das würde einem Linux-Desktop auch mal gut tun.


    Gibt es doch schon. Ich meine damit dieses Tango Richtlinien Dings. Sorry so genau kenne ich es auch nicht. KDE 4 und Gnome folgen diesen Usability Linien, was man schon daran erkennt das KDE 4 bißchen dem Gnome ähnelt, oder anders rum^^.

    Shuttleworth kann ich allerdings nicht wirklich folgen. Es klingt mir mal mehr nach jammern, klagen und angst haben das sein Ubuntu immer noch nicht die Welt erobert hat. Grade bei Linux anwendern, viele zumeist hochqualifizierte Leute, ist es grade mal scheiß egal mit was die Software erstellt wurde und wie die aussieht. Hauptsache es funktioniert. Und wenn dem einem etwas fehlt, wird es ergänzt.

    Sehr viele dieser Leute schreiben es für die eigenen Bedürfnisse und nicht für die anderen, ausser die wollen es wirklich verkaufen. Dieses "Schön und viele Knöpfe"- Prinzip kam ja erst mit Windows. Die Leute sind mit Funktionen überfrachtet, können damit nicht umgehen. Wollen aber noch viel mehr Funktionen haben. Gerne, sollen die dafür ausgerichtetes Produkt wählen und damit arbeiten.

  15. Re: Einheitlichkeit würde reichen.

    Autor: Mindfuck 24.07.08 - 11:28

    jammerlappen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Shuttleworth kann ich allerdings nicht wirklich
    > folgen. Es klingt mir mal mehr nach jammern,
    > klagen und angst haben das sein Ubuntu immer noch
    > nicht die Welt erobert hat.

    a) Nichts ist Perfekt.
    b) Wenn man gefragt wird, antwortet man.

    > Grade bei Linux anwendern, viele zumeist hochqualifizierte Leute,
    > ist es grade mal scheiß egal mit was die Software
    > erstellt wurde und wie die aussieht. Hauptsache es
    > funktioniert. Und wenn dem einem etwas fehlt, wird
    > es ergänzt.

    Trotzdem kann man versuchen sich zu verbessern.

    > Sehr viele dieser Leute schreiben es für die
    > eigenen Bedürfnisse und nicht für die anderen,

    Die Mär stimmt schon lange nicht mehr.

  16. Re: Einheitlichkeit würde reichen.

    Autor: spocky 24.07.08 - 11:31

    jammerlappen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >Grade bei Linux
    > anwendern, viele zumeist hochqualifizierte Leute,
    > ist es grade mal scheiß egal mit was die Software
    > erstellt wurde und wie die aussieht. Hauptsache es
    > funktioniert. Und wenn dem einem etwas fehlt, wird
    > es ergänzt.

    Das Auge isst mit. In meiner Wohnung häge ich auch Bilder an die Wand, die Wand alleine würde auch funktionieren.
    Ich schaue so ca. 5 bis 15 Stunden am Tag in meinen Bildschirm, je nach dem. Da soll das was ich da sehe schon hübsch sein.
    Das, und weil ich einfach keine Zeit und Lust mehr zum Basteln hab, haben mich zum Kauf eines Mac bewegt.

    Gruss

    Spocky

  17. Re: Einheitlichkeit würde reichen.

    Autor: jammerlappen 24.07.08 - 11:41

    Deshalb habe ich ja am schluss geschrieben.

    > jammerlappen schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >Gerne, sollen die dafür ausgerichtetes Produkt wählen und damit >arbeiten.

    Hattest doch deine Gründe warum du ein Mac genommen hast :).

    Und ich tu das auch nicht vorwerfen.

  18. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: MaX 24.07.08 - 11:50

    Daniel90 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > (Kostenlos unregistriert) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > ...
    > schlauer dieses Userland
    > Driver dingens zu nehmen?
    >
    > So wie ich das verstanden habe ist der große
    > Vorteil von in den Kernel integrierten Treibern
    > der, dass bei API Veränderungen die Treiber direkt
    > mit angepasst werden, "Userland"-Treiber
    > funktionieren dann aber erstmal nicht mehr und
    > müssen erst wieder angepasst und übersetzt
    > werden.
    > Berichtigt micht bitte, wenn ich falsch liege oder
    > noch wichtige Punkte fehlen.

    Du wirfst hier zwei Sachen durcheinander. Es gibt eigentlich drei Möglichkeiten, wie man Treiber unter Linux erstellen kann.
    1. Treiber (Modul) direkt im Kernel. Dann wird der Treiber auch direkt mit angepasst, wenn sich das Subsystem ändert. Dafür muss der Treiber allerdings schon eine sehr gute Qualität haben, denn sonst wird er nicht aufgenommen.
    2. Treiber (Modul) das nicht im Kernel selber gepflegt wird. Der Vorteil ist, das man gerade am Anfang der Entwicklung noch alle Freiheiten hat und nicht den Qualitätsstandards des Kernels selber folgen muss. Der nachteil ist, der Entwickler muss sich bei jeder Kernelversion selber um mögliche Kompatibilitätsprobleme kümmern. Außerdem ist es für den Anwender aufwändiger.
    3. "Userland"-Treiber sind eigentlich für alle das besste, wenn sie möglich sind. Hier greift ein Treiber über eine definierte Schnittstelle auf die Hardware zu. Das geht z.B. bei einigen USB-Geräten. Da ist der USB-Treiber selber im Kernel und der Userland Treiber implementiert die Eigenarten des Speziellen Gerätes. Das ist aber halt nicht immer möglich.

  19. Re: Eher besser automatische Einrichtung

    Autor: gnuke 24.07.08 - 11:54

    pizza_pete schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich muss dir da recht geben. Ich benutze Linux
    > schon seit jahren und hab mich schon oft geärgert,
    > dass ein zusätzlicher Monitor oder Beamer am
    > Notebook immer wieder eine Herausforderung
    > darstellt.
    > In diesen Belangen ist Linux einfach noch nicht
    > einsteigerfreundlich genug.
    > Allerdings ist hier eindeutig festzustellen, dass
    > sich die Situation, teilweise täglich, verbessert.
    >
    > Um Beschimpfungen vorzubeugen: Ich weiß, dass man
    > das auf der Kommandozeile einfach einstellen kann
    > und was alles möglich ist. Ich hätte aber gerne
    > ein verlässlich funktionierendes
    > Klick-und-Gut-System.

    ACK. Bei X hat man ja das Problem, dass es noch nicht einmal per Kommandozeile immer so funktioniert, wie es sollte - da kann es dann mit GUI erst recht nicht immer funktionieren.

    Ich glaube, dass von der Entwicklerseite her der X-Server noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte, interessant und erhellend waren hier die Artikel auf Phoronix: http://www.phoronix.com/scan.php?page=search&q=X+Server

  20. Re: Einheitlichkeit würde reichen.

    Autor: BSDDaemon 25.07.08 - 08:59

    ksjfhdsfk schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Linux-Desktop an sich sieht imo gut genug
    > aus.
    >
    > Was stört ist die fehlende Einheitlichkeit
    > (worunter auch Windows ab Vista ziemlich krankt).
    > Also Beispiel mal OS X. Egal ob Adressbuch,
    > iTunes, iCal, Finder, Mail etc. alles lässt sich
    > ziemlich ähnlich bedienen und folgt einem
    > Bedienkonzept.
    >
    > Das würde einem Linux-Desktop auch mal gut tun.

    Das hat man bereits durch die HIG

    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

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