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Prioritäten bei Ubuntu

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Prioritäten bei Ubuntu

    Autor: wonderworld 24.07.08 - 10:40

    Ohh ohh, wenn ich so etwas lese kann ich mich nur wundern. Shuttleworth ist eben doch eher ein Marketingfritze als ein echter Communer..... Ich finde, dass der Look wirklich nicht die Priorität haben sollte. Man kann sich doch schon das gigantischste Klicki-Bunti-Eyecandy-System zusammen-apten, wenn man will. Themes, Compiz, Docks, Icon-Packs, etc. Die Leute finden vor allem als aller erstes heraus, wie man sich seinen Desktop selbst "aufhübscht", da es sie wirklich interessiert. Es werden gerne Tage im Foren verbracht um auch noch den letzten Pixel im Dock an die richtige Stelle zu schieben.

    Meiner Meinung nach gibt es sehr viel wichtigere Dinge, nämlich die, die man ungern mit eigener Energie löst.

    - Endlich ein vernünftiges Soundsystem! Die Mischung aus OSS, ALSA und Pulseaudio mit der man bei jedem Programm in 3 verschiedenen Mixern herumsuchen muss um einfach nur mal was vom Mikro aufnehmen zu können ist zum kotzen. Der Schritt zu Pulseaudio war gut angedacht, die Umsetzung jedoch einfach nur unbenutzbar. Solche Basics sollten zuerst funktionieren. Hier ist Windows wirklich besser.

    - Freie Dateimanagerwahl ohne Gefrickel. Nautilus nervt mich sehr. Drag and Drop funktioniert nicht immer und ich fühle mich immer etwas behindert, wenn ich mit Nautilus schnell etwas erledigen soll. Bin zu KDE gewechselt um Konqueror als echtes Default nehmen zu können. Gut, ist sicherlich Geschmackssache, aber für mich persönlich ein entscheidender Punkt.

    - Vernünftige Grafikkartenunterstützung! Als ATI-User ist man nach wie vor darauf angewiesen das Glück zu haben, dass es Out-Of-The-Box funktioniert. Natürlich kann man alles zurechtfrickeln, aber welcher Anfänger wird es schaffen ohne X in einer Konsole in mieser Auflösung seine xorg.conf zu modifizieren? Der "Safe-Mode" war auch gut angedacht, funktioniert aber nicht auf allen Kisten, habe es oft genug mitbekommen, dass er versagt hat.

    - Ein vernünftiges Netzwerk-Manager-Applet, das nicht verwirrt, die einen Funktionen mit linksklick, die anderen mit rechtsklick anbietet, genauso aussieht wie die Einstellungen in Gnome, mit diesen aber nichts zu tun hat, etc. nm-applet ist echt Schrott. knetworkmanager und wicd haben vorgemacht wie es richtig geht.

    Fazit: Meiner Meinung nach ist eher ein wenig Poliererei an den absoluten Basics nötig, nicht aber weiteres Klicki-Bunti per Default, da dieses selbst vom absoluten Einsteiger schnell nachinstalliert werden kann.

  2. Re: Prioritäten bei Ubuntu

    Autor: danielvoice 24.07.08 - 10:46

    Ich schließe mich voll an!

  3. Re: Prioritäten bei Ubuntu

    Autor: yves 24.07.08 - 11:28

    > - Endlich ein vernünftiges Soundsystem! Die
    Oh ja!!! Das kotzt einen einfach nur an. Vor allem, wird alle paar Monate ein neues eingeführt und gehyped. Den Vorteil von Pulse hab ich nicht verstanden - aber jetzt läufts.

    > - Freie Dateimanagerwahl ohne Gefrickel. Nautilus
    > nervt mich sehr. Drag and Drop funktioniert nicht
    Ganz ehrlich: Ich hab in ner virtuellen Maschine Windows laufen und nutz das manchmal nur, weil ich mit dem Windowsexplorer so flink bin und mal eben "Start->Ausführen c:" machen kann... und das mit allen UNC-Pfaden.

    > - Ein vernünftiges Netzwerk-Manager-Applet, das
    Da hab ich keinen Bedarf... kenne aber die anderen nciht.

    > Fazit: Meiner Meinung nach ist eher ein wenig
    > Poliererei an den absoluten Basics nötig, nicht
    > aber weiteres Klicki-Bunti per Default, da dieses
    > selbst vom absoluten Einsteiger schnell
    > nachinstalliert werden kann.
    Auf jeden Fall. Finde aber auch, es wird mal an der Zeit, vernünftige Fonts und Fontrenderer zu implementieren.
    Die Monospace macht beim Entwickeln Augenkrankheiten - ich hab ständig das Gefühl, ich brauch ne Brille. Entweder man schaltet Aliasing ein und ist alles unscharf - oder schaltet (Bereiche) aus und die sieht kacke aus. Alternative Windowsfonts. Super...

  4. Re: Prioritäten bei Ubuntu

    Autor: develin 24.07.08 - 11:45

    wonderworld schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ohh ohh, wenn ich so etwas lese kann ich mich nur
    > wundern. Shuttleworth ist eben doch eher ein
    > Marketingfritze als ein echter Communer..... Ich
    > finde, dass der Look wirklich nicht die Priorität
    > haben sollte. Man kann sich doch schon das
    > gigantischste Klicki-Bunti-Eyecandy-System
    > zusammen-apten, wenn man will. Themes, Compiz,
    > Docks, Icon-Packs, etc. Die Leute finden vor allem
    > als aller erstes heraus, wie man sich seinen
    > Desktop selbst "aufhübscht", da es sie wirklich
    > interessiert. Es werden gerne Tage im Foren
    > verbracht um auch noch den letzten Pixel im Dock
    > an die richtige Stelle zu schieben.

    Das Stimmt nur wenn du "Poweruser" oder halt den durchschnittlichen Linux fan (da durch die Bank "Poweruser") meinst. Schau mal auf den durchschnittlichen Windowsdesktop und ueberpruef wie viel da angepasst wurde. 75 % haben nichtmals das Hintergrundbild geaendert und 95% sind nicht darueber und die 'Standardthemes' herausgekommen.

    Nun denk mal einen Schritt weiter und denk darueber nach woran du auf den ersten Blick ein Windows XP von einem Windows Vista System unterscheidest ... jupp am Standardtheme.... scheint ja doch etwas mehr zu bedeutend ;)

  5. Re: Prioritäten bei Ubuntu

    Autor: Sir Jective 25.07.08 - 01:43

    wonderworld schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ohh ohh, wenn ich so etwas lese kann ich mich nur
    > wundern. Shuttleworth ist eben doch eher ein
    > Marketingfritze als ein echter Communer..... Ich
    > finde, dass der Look wirklich nicht die Priorität
    > haben sollte. Man kann sich doch schon das
    > gigantischste Klicki-Bunti-Eyecandy-System
    > zusammen-apten, wenn man will. Themes, Compiz,
    > Docks, Icon-Packs, etc. Die Leute finden vor allem
    > als aller erstes heraus, wie man sich seinen
    > Desktop selbst "aufhübscht", da es sie wirklich
    > interessiert. Es werden gerne Tage im Foren
    > verbracht um auch noch den letzten Pixel im Dock
    > an die richtige Stelle zu schieben.
    >
    > Meiner Meinung nach gibt es sehr viel wichtigere
    > Dinge, nämlich die, die man ungern mit eigener
    > Energie löst.
    >
    > - Endlich ein vernünftiges Soundsystem! Die
    > Mischung aus OSS, ALSA und Pulseaudio mit der man
    > bei jedem Programm in 3 verschiedenen Mixern
    > herumsuchen muss um einfach nur mal was vom Mikro
    > aufnehmen zu können ist zum kotzen. Der Schritt zu
    > Pulseaudio war gut angedacht, die Umsetzung jedoch
    > einfach nur unbenutzbar. Solche Basics sollten
    > zuerst funktionieren. Hier ist Windows wirklich
    > besser.
    >
    > - Freie Dateimanagerwahl ohne Gefrickel. Nautilus
    > nervt mich sehr. Drag and Drop funktioniert nicht
    > immer und ich fühle mich immer etwas behindert,
    > wenn ich mit Nautilus schnell etwas erledigen
    > soll. Bin zu KDE gewechselt um Konqueror als
    > echtes Default nehmen zu können. Gut, ist
    > sicherlich Geschmackssache, aber für mich
    > persönlich ein entscheidender Punkt.
    >

    FULL ACK bis hier!

    > - Vernünftige Grafikkartenunterstützung! Als
    > ATI-User ist man nach wie vor darauf angewiesen
    > das Glück zu haben, dass es Out-Of-The-Box
    > funktioniert. Natürlich kann man alles
    > zurechtfrickeln, aber welcher Anfänger wird es
    > schaffen ohne X in einer Konsole in mieser
    > Auflösung seine xorg.conf zu modifizieren? Der
    > "Safe-Mode" war auch gut angedacht, funktioniert
    > aber nicht auf allen Kisten, habe es oft genug
    > mitbekommen, dass er versagt hat.
    >

    eigentlich auch ack, aber da ist halt doch eher ati schuld. die treiber sind bis heute der letzte rotz.
    probleme mit der installation hatte ich allerdings nie. n00b-tauglichkeit ist für mich kein kriterium. zur installation muß man sich lediglich auf der konsole einloggen und das installationsskrip ausführen können.

    > - Ein vernünftiges Netzwerk-Manager-Applet, das
    > nicht verwirrt, die einen Funktionen mit
    > linksklick, die anderen mit rechtsklick anbietet,
    > genauso aussieht wie die Einstellungen in Gnome,
    > mit diesen aber nichts zu tun hat, etc. nm-applet
    > ist echt Schrott. knetworkmanager und wicd haben
    > vorgemacht wie es richtig geht.
    >

    (k)networkmanager hab ich eine zeit lang ertragen. das ding ist praktisch nicht konfigurierbar und der daemon macht was er will.
    seither benutze ich ifupdown und ein paar selbstgeschriebene skripts und bin damit wesentlich zufriedener.

    > Fazit: Meiner Meinung nach ist eher ein wenig
    > Poliererei an den absoluten Basics nötig, nicht
    > aber weiteres Klicki-Bunti per Default, da dieses
    > selbst vom absoluten Einsteiger schnell
    > nachinstalliert werden kann.

    ich konnte die philosophie von ubuntu sowieso noch nie wirklich nachvollziehen. wir nehmen einen sid-snapshot, bügeln die offensichtlichsten bugs aus und hauen alles was farbig blinkt in die default-installation mit rein.
    dann kackt dauernd irgendwas komisch rum und das soll "linx for human beings" sein.

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