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Technische Entscheidung?

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  1. Technische Entscheidung?

    Autor: Erpelfeder 24.07.08 - 12:05

    > Es sei eine technische Entscheidung gewesen, heißt es.
    > [...]
    > Mit RPM sei es einfacher, nur Pakete unter einer bestimmten
    > Lizenz zu installieren, zitiert Phoronix Hohndel.

    Das ist demzufolge keine technische Entscheidung, sondern eine (firmen-)politische.

  2. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: Theo Rem 24.07.08 - 12:10

    Erpelfeder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Es sei eine technische Entscheidung gewesen,
    > heißt es.
    > [...]
    > Mit RPM sei es
    > einfacher, nur Pakete unter einer bestimmten
    >
    > Lizenz zu installieren, zitiert Phoronix Hohndel.
    >
    > Das ist demzufolge keine technische Entscheidung,
    > sondern eine (firmen-)politische.


    Und warum das jetzt?

  3. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: Slackware 1.1 User 24.07.08 - 12:50

    Im Artikel bei Phororix steht, dass das mit der Lizenz nur einer von mehreren Gründen sei. Hohndel als Linux-Urgestein würde ich auch eine Einschätzung zutrauen mit welchem Paketmanagementsystem man besser fährt.

    Ich habe übrigens nie verstanden, warum die Debian-Entwickler damals ein komplett neues Paketformat entwickeln mussten, obwohl mit RPM ein sehr taugliches zur Verfügung stand. Vermutlich eine vom NIH-Syndrom getriebene Entscheidung.

    Erpelfeder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Es sei eine technische Entscheidung gewesen,
    > heißt es.
    > [...]
    > Mit RPM sei es
    > einfacher, nur Pakete unter einer bestimmten
    >
    > Lizenz zu installieren, zitiert Phoronix Hohndel.
    >
    > Das ist demzufolge keine technische Entscheidung,
    > sondern eine (firmen-)politische.


  4. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: cmoder 24.07.08 - 13:18

    Slackware 1.1 User schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich habe übrigens nie verstanden, warum die
    > Debian-Entwickler damals ein komplett neues
    > Paketformat entwickeln mussten, obwohl mit RPM ein
    > sehr taugliches zur Verfügung stand. Vermutlich
    > eine vom NIH-Syndrom getriebene Entscheidung.

    Angeblich war es umgekehrt, *.deb ist das ältere System; zum ersten Mal wurde es von Debian 0.93-5 im März 1995 verwendet, während RPM zum ersten Mal von RedHat 2.0 im Spätsommer 1995 verwendet wurde.

    Also eigentlich eine Parallelentwicklung.

    http://www.debian.org/doc/manuals/project-history/ch-detailed.de.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fedora-_und_Red-Hat-Versionsnamen

    Christoph

  5. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: kendon 24.07.08 - 13:25

    Theo Rem schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Erpelfeder schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > Es sei eine technische Entscheidung
    > gewesen,
    > heißt es.
    > [...]
    > Mit RPM
    > sei es
    > einfacher, nur Pakete unter einer
    > bestimmten
    >
    > Lizenz zu installieren,
    > zitiert Phoronix Hohndel.
    >
    > Das ist
    > demzufolge keine technische Entscheidung,
    >
    > sondern eine (firmen-)politische.
    >
    > Und warum das jetzt?

    naheliegend: den softwareumfang auf bestimmte lizenzen zu beschränken oder vorzugeben hat nichts mit der technik zu tun. würde man in dem zusammenhang z.b. von architekturen sprechen wäre es schon eher eine technische sache.

  6. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: monkman 24.07.08 - 14:59

    Slackware 1.1 User schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Im Artikel bei Phororix steht, dass das mit der
    > Lizenz nur einer von mehreren Gründen sei. Hohndel
    > als Linux-Urgestein würde ich auch eine
    > Einschätzung zutrauen mit welchem
    > Paketmanagementsystem man besser fährt.

    ist deb beim installieren nicht um potenzen schneller? wenn ich opensuse mit ubuntu vergleiche ist das jedenfalls mein eindruck...

  7. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: Frickeln ade 24.07.08 - 15:19

    monkman schrieb:
    > ist deb beim installieren nicht um potenzen
    > schneller? wenn ich opensuse mit ubuntu vergleiche
    > ist das jedenfalls mein eindruck...

    ACK!

  8. alien

    Autor: HeronTheHard 24.07.08 - 15:28

    Frickeln ade schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > monkman schrieb:
    > > ist deb beim installieren nicht um
    > potenzen
    > schneller? wenn ich opensuse mit
    > ubuntu vergleiche
    > ist das jedenfalls mein
    > eindruck...
    >
    > ACK!
    >

    zum Glück gibts ja noch alien um ein RPM Paket auch unter Ubuntu zu installieren. 2 verschiedene Paketformate zu verwenden ist meiner Meinung nach noch eine Schwäche von Linux, vielleicht finden die Entwickler ja mal eine gemeinsame Lösung.

  9. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: Slackware 1.1 User 24.07.08 - 16:29

    Hmm, also ich habe schon täglich mit Linux gearbeitet, als es weder rpm noch deb gegeben hat. Und ich erinnere mich, dass rpm schon längst da war, bevor .deb ins Licht der Öffentlichkeit gerückt ist. Wie lange die debian-leute da schon im Untergrund gewerkelt haben, weiss ich natürlich nicht. Redhat hat das rpm Format - soweit ich mich erinnere - nicht im stillen Kämmerchen entwickelt.

    Es ist natürlich alles schon eine Weile her und ich habe an keinem der beiden Systeme mitentwickelt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass rpm zuerst da war (auch wenn die erste Distribution, die das verwendet hat möglicherweise erst ne Weile später rausgekommen istr). Das fehlende Paketmanagement war damals ein großes Problem und es hat vielen Leuten nicht gefallen, dass die debianer da ihren Sonderweg gegangen sind.


    cmoder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Slackware 1.1 User schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe übrigens nie verstanden, warum
    > die
    > Debian-Entwickler damals ein komplett
    > neues
    > Paketformat entwickeln mussten, obwohl
    > mit RPM ein
    > sehr taugliches zur Verfügung
    > stand. Vermutlich
    > eine vom NIH-Syndrom
    > getriebene Entscheidung.
    >
    > Angeblich war es umgekehrt, *.deb ist das ältere
    > System; zum ersten Mal wurde es von Debian 0.93-5
    > im März 1995 verwendet, während RPM zum ersten Mal
    > von RedHat 2.0 im Spätsommer 1995 verwendet
    > wurde.
    >
    > Also eigentlich eine Parallelentwicklung.
    >
    > www.debian.org
    > de.wikipedia.org
    >
    > Christoph


  10. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: Slackware 1.1 User 24.07.08 - 16:35

    Das liegt sicher nicht am Paketformat, sondern an den extrem aufgeblasenen Tools von Suse. Es ist unglaublich, was man heute so an Rechenleistung braucht, um ein Linuxsystem einfach nur zu installieren. Da ist ubuntu 8.04 aber auch nicht viel besser. Mein Desktop ist seit dem Upgrade auf 8.04 kaum mehr benutzbar, obwohl ich nen XP2000+ mit 1,5GB fürs Surfen durchaus ausreichend finde. Die wollten wohl in der Ressourcenverschwendung mit Vista gleichziehen...

    monkman schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Slackware 1.1 User schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Artikel bei Phororix steht, dass das mit
    > der
    > Lizenz nur einer von mehreren Gründen
    > sei. Hohndel
    > als Linux-Urgestein würde ich
    > auch eine
    > Einschätzung zutrauen mit
    > welchem
    > Paketmanagementsystem man besser
    > fährt.
    >
    > ist deb beim installieren nicht um potenzen
    > schneller? wenn ich opensuse mit ubuntu vergleiche
    > ist das jedenfalls mein eindruck...


  11. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: loepppel 24.07.08 - 17:46

    Slackware 1.1 User schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das liegt sicher nicht am Paketformat, sondern an
    > den extrem aufgeblasenen Tools von Suse. Es ist
    > unglaublich, was man heute so an Rechenleistung
    > braucht, um ein Linuxsystem einfach nur zu
    > installieren. Da ist ubuntu 8.04 aber auch nicht
    > viel besser. Mein Desktop ist seit dem Upgrade auf
    > 8.04 kaum mehr benutzbar, obwohl ich nen XP2000+
    > mit 1,5GB fürs Surfen durchaus ausreichend finde.
    > Die wollten wohl in der Ressourcenverschwendung
    > mit Vista gleichziehen...

    Hehe, naja klar braucht man für vieles Resourcen die Unnötigt sind.
    Aber dazu gibts ja dann doch wieder XFCE.

    Gruß,
    loeppel

  12. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: BSDDaemon 24.07.08 - 20:27

    Erpelfeder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das ist demzufolge keine technische Entscheidung,
    > sondern eine (firmen-)politische.

    Nein, eine technische. RPM bietet in vielerlei Hinsicht Vorteile gegenüber DPKG.

    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  13. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: BSDDaemon 24.07.08 - 20:28

    monkman schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ist deb beim installieren nicht um potenzen
    > schneller? wenn ich opensuse mit ubuntu vergleiche
    > ist das jedenfalls mein eindruck...

    Das liegt an SUSE, nicht an RPM. All die Schauermärchen die man von RPM kennt sind rein durch SUSE geprägt worden.

    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  14. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: P. T. 25.07.08 - 09:09

    >
    > Und warum das jetzt?
    Das Debian-Paketmanagement ist meiner Erfahrung nach einfach besser als RPM. Abhängigkeiten werden da viel problemloser aufgelöst.
    Und das sagen auch die meisten richten Linux-Experten.
    Wenn man dann wegen des Paketformats eine von DEBs aus RPMs wechselt hat das sehr wahrscheinlich keine technische Entscheidung.

  15. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: BSDDaemon 25.07.08 - 19:36

    P. T. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Debian-Paketmanagement ist meiner Erfahrung
    > nach einfach besser als RPM. Abhängigkeiten werden
    > da viel problemloser aufgelöst.
    > Und das sagen auch die meisten richten
    > Linux-Experten.

    Nein, sagen sie nicht. Bei weit verzweigten Abhängigkeiten mit Versionsdifferenzen macht DPKG immer die Grätsche. Zudem ist es problematisch gleiche Pakete unterschiedlicher Versionen zu betreiben. Beim generellen Auflösen von Abhängigkeiten kommt es auf die Repo an, auf nicht mehr oder weniger.

    > Wenn man dann wegen des Paketformats eine von DEBs
    > aus RPMs wechselt hat das sehr wahrscheinlich
    > keine technische Entscheidung.

    Doch, denn gerade im Unternehmenseinsatz merkt man die Vorteile von RPM und braucht die Vorteile von DPKG gar nicht. Es ist performanter und Debian greift auf ein größeres Archiv von Paketen zurück, aber das ist im Unternehmenseinsatz nicht sonderlich relevant.

    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  16. Re: Technische Entscheidung?

    Autor: monkman 30.07.08 - 15:11

    Slackware 1.1 User schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das liegt sicher nicht am Paketformat, sondern an
    > den extrem aufgeblasenen Tools von Suse. Es ist
    > unglaublich, was man heute so an Rechenleistung
    > braucht, um ein Linuxsystem einfach nur zu
    > installieren. Da ist ubuntu 8.04 aber auch nicht
    > viel besser. Mein Desktop ist seit dem Upgrade auf
    > 8.04 kaum mehr benutzbar, obwohl ich nen XP2000+
    > mit 1,5GB fürs Surfen durchaus ausreichend finde.
    > Die wollten wohl in der Ressourcenverschwendung
    > mit Vista gleichziehen...
    >

    den eindruck habe ich nicht, jedoch werkelt hier auch ein c2d e6400. erfreulich ist aber dier geringe ramverbrauch von ubuntu. ich persönlich würde mich aber über eine prefetch funktion ala vista freuen.

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