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  5. › T-Mobile in Österreich erfolglos

Erstaunt recht wenig

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  1. Erstaunt recht wenig

    Autor: -.- 27.07.08 - 13:12

    Irgendwie verständlich, dass knallrosafarbene neudeutsche Verwirrtarife à la Super Free Time Extra Large WebAndSurf Datafusion Ultra Extreme-HardLight (T-Mobile) und "Flatrates" mit 500 Minuten "Fair Use"-Limit (Tele Ring) hier nicht so gut ankommen.

    Die Marktführerschaft der Mobilkom ist allerdings auch nur aus Tradition zu erklären; die Tarife dort sind alles andere als zeitgemäß (eben das österreichische Pendant zur Deutschen Telekom).

    Die Werbekampagnen von o(ra)n(g)e finde ich da schon irgendwie origineller, auch wenn sich die Konditionen dort auch schon in eine eher unangenehme Richtung entwickeln (Mailbox abschalten 5 Euro bei der Hotline, übers Webinterface nur für maximal fünf Wochen am Stück möglich, 24-monatige Bindung mit jedem noch so kleinen Zusatzpaket, AGB-Änderungen am laufenden Band...).

  2. Re: Erstaunt recht wenig

    Autor: ammoQ 27.07.08 - 22:58

    Tja, Max Mobile - aus meiner Sicht eine sehr sympatische Marke - sterben zu lassen und daraus T-Mobile zu machen, war eine unglaublich dumme Aktion, deren Folgen wir heute noch sehen. Bei der Marktführerschaft von mobilkom dürfte sicher auch deren Billigmarke "Bob" eine gewisse Rolle spielen; für Leute, die nicht allzuviel telefonieren, ist der "bob vierer" (4 Cent in alle Netze, keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz) ein äußerst attraktiver Tarif. Tja, und so übel sind die "regulären" A1-Tarife auch wieder nicht. Wobei zugegebenermassen das A1-Gegenstück zu "Fair Play" mit einem Mehrpreis von 10 Euro/Monat nicht wirklich attraktiv ist...




    -.- schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Irgendwie verständlich, dass knallrosafarbene
    > neudeutsche Verwirrtarife à la Super Free Time
    > Extra Large WebAndSurf Datafusion Ultra
    > Extreme-HardLight (T-Mobile) und "Flatrates" mit
    > 500 Minuten "Fair Use"-Limit (Tele Ring) hier
    > nicht so gut ankommen.
    >
    > Die Marktführerschaft der Mobilkom ist allerdings
    > auch nur aus Tradition zu erklären; die Tarife
    > dort sind alles andere als zeitgemäß (eben das
    > österreichische Pendant zur Deutschen Telekom).
    >
    > Die Werbekampagnen von o(ra)n(g)e finde ich da
    > schon irgendwie origineller, auch wenn sich die
    > Konditionen dort auch schon in eine eher
    > unangenehme Richtung entwickeln (Mailbox
    > abschalten 5 Euro bei der Hotline, übers
    > Webinterface nur für maximal fünf Wochen am Stück
    > möglich, 24-monatige Bindung mit jedem noch so
    > kleinen Zusatzpaket, AGB-Änderungen am laufenden
    > Band...).


  3. Re: Erstaunt recht wenig

    Autor: -.- 28.07.08 - 12:56

    ammoQ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Tja, Max Mobile - aus meiner Sicht eine sehr
    > sympatische Marke - sterben zu lassen und daraus
    > T-Mobile zu machen, war eine unglaublich dumme
    > Aktion, deren Folgen wir heute noch sehen.


    Allerdings - was one mit seinem Fokus auf das jüngere Publikum, sympathischen Produktnamen, originellen Werbungen heute ist, war max vor acht Jahren - klax.max, mäxchen, das war alles so viel sympathischer als Knallrosa, Flamingo, Web'n'walk, der sonstige unausstehliche neudeutsche Blödsinn...

  4. Re: Erstaunt recht wenig

    Autor: ThomasP 28.07.08 - 13:31

    > Allerdings - was one mit seinem Fokus auf das
    > jüngere Publikum, sympathischen Produktnamen,
    > originellen Werbungen heute ist, war max vor acht
    > Jahren - klax.max, mäxchen, das war alles so viel
    > sympathischer als Knallrosa, Flamingo, Web'n'walk,
    > der sonstige unausstehliche neudeutsche
    > Blödsinn...

    Was mir bei Meldungen und Forenbeiträgen zum österreichischen Mobilfunkmarkt, meiner Meinung nach einem der von Preis, der Fülle der Dienstleistungen und der Qualität wohl interessantesten Mobilfunkmärkte in Europa, immer wieder auffällt ist, dass die österreichischen User selbst von "sympathisch" und Markenimage im Zusammenhang mit Ihrem Mobilfunk-Netzbetreiber reden und dies ein wichtiges Kriterium bei der Netzwahl zu sein scheint. Das soll jetzt kein Getrolle sein, aber woran liegt das? Ist das ein so wichtiger Faktor für den österreichischen User? Sind die Anbieter alle so perfekt in der Abwicklung von Service-Anfragen (wohl dem Hauptgrund für einen Wechsel hier in Deutschland, wenn sie es nicht hinbekommen), dass es dann nur noch auf soetwas ankommt. Alle Netze von Abdeckung, verfügbaren Gesprächskapazitäten usw. so perfekt? Alle Mitarbeiter in der Produktberatung so kompetent? Ist ein in ein bestimmtes Netz eingebuchtes Handy ein Statussymbol in AT?

    Wie gesagt: Ist kein gegen Österreich gerichtetes Getrolle von einem "Piefke", im Gegenteil: Euer Markt verursacht dem deutschen Poweruser vorallem eines - Neid (sehr ernst gemeint! Ich habe nie so viel mit dem privaten Handy telefoniert wie auf der dreiwöchigen Geschäftsreise nach Klagenfurt im letzten Sommer).

    Aber es würde mich mal interessieren, denn diese Meldung deutet ja schon darauf hin, dass Markenimage eine größere Rolle in AT als bei den nur auf den Preis schauenden Deutschen spielt (und die DTAG, oder hier ihre Tochter TMO, ihr Image nach der Übernahme von tele.ring bei Euch scheinbar noch mehr verspielt hat als in Deutschland nach einer strafrechtlich äußerst relevanten Abhöraffäre).

    mfg
    T.

  5. Re: Erstaunt recht wenig

    Autor: -.- 29.07.08 - 02:57

    ThomasP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Allerdings - was one mit seinem Fokus auf
    > das
    > jüngere Publikum, sympathischen
    > Produktnamen,
    > originellen Werbungen heute
    > ist, war max vor acht
    > Jahren - klax.max,
    > mäxchen, das war alles so viel
    > sympathischer
    > als Knallrosa, Flamingo, Web'n'walk,
    > der
    > sonstige unausstehliche neudeutsche
    >
    > Blödsinn...
    >
    > Was mir bei Meldungen und Forenbeiträgen zum
    > österreichischen Mobilfunkmarkt, meiner Meinung
    > nach einem der von Preis, der Fülle der
    > Dienstleistungen und der Qualität wohl
    > interessantesten Mobilfunkmärkte in Europa, immer
    > wieder auffällt ist, dass die österreichischen
    > User selbst von "sympathisch" und Markenimage im
    > Zusammenhang mit Ihrem Mobilfunk-Netzbetreiber
    > reden und dies ein wichtiges Kriterium bei der
    > Netzwahl zu sein scheint. Das soll jetzt kein
    > Getrolle sein, aber woran liegt das? Ist das ein
    > so wichtiger Faktor für den österreichischen User?

    Jetzt wo du es sagst klingt es wirklich etwas irrational, aber ja, für mich ist das ein wichtiger Punkt :)

    Wenn ein Netzbetreiber einfach nur mit debilen oder im Gegensatz dazu übertrieben professionellen Werbekampagnen punkten will, wirkt das oft so, als ginge es nur ums Kunden werben um jeden Preis (auch um den der Qualität).

    > Sind die Anbieter alle so perfekt in der
    > Abwicklung von Service-Anfragen (wohl dem
    > Hauptgrund für einen Wechsel hier in Deutschland,
    > wenn sie es nicht hinbekommen),

    Eigene Erfahrung mit max -> one -> drei -> one: Ja, sind alle relativ ähnlich kompetent, was das im Detail auch heißen mag - Drei hat allerdings bei mir den Vogel servicemäßig mehrmals abgeschossen, und one im Vergleich dazu eher seltener, darum bin ich jetzt wieder dort.

    >dass es dann nur
    > noch auf soetwas ankommt. Alle Netze von
    > Abdeckung, verfügbaren Gesprächskapazitäten usw.
    > so perfekt?

    Die sind tatsächlich auf ziemlich identischem Niveau, zumindest in Wien; außerhalb bin ich nicht besonders oft, aber keinen Empfang hatte ich schon sehr, sehr lange nicht mehr. Drei hatte in meiner Wohnung massive Probleme, das kann sich aber inzwischen geändert haben; das UMTS-Netz scheint dafür mittlerweile recht weit aufs Land vorgedrungen zu sein. Hoffentlich nicht ausschließlich auf ehemaligen Telering-Sendeanlagen; das wird bei 2100MHz ausbreitungsmäßig für flüssige Handovers nicht reichen.

    >Alle Mitarbeiter in der
    > Produktberatung so kompetent?

    Ziemlich gleich inkompetent (einer kann ein Servicepaket nicht schalten (das geht mit Ihrem Tarif gar nicht!), beim nächsten ist es kein Problem).

    >Ist ein in ein
    > bestimmtes Netz eingebuchtes Handy ein
    > Statussymbol in AT?
    >

    Nicht wirklich, aber vor den Zeiten der Flatrates in alle Netze war es üblich, denselben Anbieter wie die meisten im Freundeskreis, in der Familie, die Freundin... zu nehmen - einfach weil es netzintern günstiger war. One hat bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen daher traditionell anscheinend immer noch ein paar Pluspunkte.

    Jedes Netz hat halt so seinen Ruf, ob der jetzt stimmt oder nicht:

    A1 - teuer, Business, geht überall ("in den Bergen", was ja jeder Städter braucht)
    T-Mobile - neutral, boten als erstes Netz die Flatrate in alle Netze an, damals haben doch einige gewechselt
    one - "jugendlich"
    tele ring - Diskonter
    Drei - unausgereift, Feature-Overkill (Fernsehen und Videotelefonieren wird stärker beworben als Sprachtelefonie)

    > Wie gesagt: Ist kein gegen Österreich gerichtetes
    > Getrolle von einem "Piefke", im Gegenteil: Euer
    > Markt verursacht dem deutschen Poweruser vorallem
    > eines - Neid (sehr ernst gemeint! Ich habe nie so
    > viel mit dem privaten Handy telefoniert wie auf
    > der dreiwöchigen Geschäftsreise nach Klagenfurt im
    > letzten Sommer).

    Verständlich - daran sind wohl nicht zuletzt die sehr moderaten Ausgaben für die UMTS-Lizenzen schuld, auch wenn das wahrscheinlich schon abgeschrieben ist. Irgendwie haben sich die für ein kleines Land doch recht zahlreichen Netzbetreiber da in eine Preisspirale getrieben, aus der sie nicht so leicht mehr herauskommen.

    >
    > Aber es würde mich mal interessieren, denn diese
    > Meldung deutet ja schon darauf hin, dass
    > Markenimage eine größere Rolle in AT als bei den
    > nur auf den Preis schauenden Deutschen spielt

    Kann ich teilweise durchaus bestätigen; insbes. da die Tarife ja wirklich alle recht bezahlbar sind, können sich die Menschen eben diesen "Luxus" herausnehmen ;)
    Handykäufe (mit Vertrag) stufe ich bei meinen Mitbürgern übrigens als sehr impulsive Entscheidungen ein, obwohl man sich ja immerhin doch für 24 Monate bindet.

    >(und
    > die DTAG, oder hier ihre Tochter TMO, ihr Image
    > nach der Übernahme von tele.ring bei Euch
    > scheinbar noch mehr verspielt hat als in
    > Deutschland nach einer strafrechtlich äußerst
    > relevanten Abhöraffäre).

    So ungern ich das schreibe - um Datenschutz schert sich hierzulande meiner subjektiven Erfahrung nach kein Schwein. Diesbezügliche Gesetzesnovellen bleiben monatelang unter dem Radar des öffentlichen Interesses, auch im persönlichen Gespräch überwiegt leider "wer nichts zu verbergen hat"...


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