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Ursache & Wirkung

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  1. Ursache & Wirkung

    Autor: byti 29.07.08 - 09:35

    Leider können die auch mal wider nicht Ursache und Wirkung auseinanderhalten. Teilweise stimmen die genannten Sachen. (Drecks WoW & Suchtfaktor) Aber der Grundsatz ist völlig falsch. Die gehen immer alle davon aus das Computerspiele die Auslöser sind. Das mag zutreffen.. aber nur für einen verschwindend geringen Teil. Meistens is es eher so, das sich der Mensch Dinge sucht, die zu seinem Charakter passen. Der übrigends großteils angeboren ist, der rest Erziehung. Die Amokläufer sind mit sicherheit keine Killer geworden weil sie CSS gezoggt haben. Das wurde ihnen ... wie schon gesagt.. angeboren oder anerzogen. Die einzige negative Auswirkung von CS, BF und Co. sind, das so ein Mensch effiziente Taktiken lernt andere zu töten. (Siehe Erfurt, Musterbeispiel) Und das schüchterne Menschen eher dazu neigen Anonym im Netz unterwegs zu sein ist doch ned verwunderlich. Und das die dann entsprechend viel Zeit da drin verbringen ist auch klar. Aber das gilt auch für Foren und Chats.

    Und solange unsere Schlaumeier da oben (Politiker, Jornalisten) das nicht kapieren, wird sich auch nix ändern. Eltern unterstützen bei der Erziehung, vernüntfige Bildung MIT wesentlich mehr Sport im Unterricht. Das sind die Heilmittel... und ned so Schwachsinnige Studien und "Killerspielverbote". Jedes Kind weis das ein Verbot von einem Spiel in der heutigen Zeit völliger Schwachsinn ist. Das wird halt dann von den Amis gekauft oder gesaugt. Nur unsere Oberspacken kapierens mal wider ned. Nein nein.. vertreiben auch noch die Studios aus D-Land (unsichere Rechtslage) wo die Spieleindustrie mittlerweile die Umsatzstärkste Medienindustrie ist. *andenkopflang*

    Ich glaub ich gründ doch noch eine Partei. OpenKnowledge, Zogger und Informatikerpartei. Bildung & Realismus & Keckse für alle. Wenn das stimmt das alleine im Steam täglich bis zu 2mio Deutsche Player online sind.. schlucken wir locker die Grünen und FDP. :)

  2. Re: Ursache & Wirkung

    Autor: Fliwatüt 29.07.08 - 10:23

    Wer lesen _und_ verstehen kann ist klar im Vorteil.

    Wo, bitte schön, wird in diesem Artikel behauptet, dass Spiele die Ursache für pathologisches Verhalten sind? Im Gegenteil, es wird klar unterschieden zwischen pathologischen Spielern und anderen, die nicht pathologisch sind. Es wird klar gesagt, dass die Dauer, die jemand mit spielen verbringt _nichts_ darüber aussagt, ob jemand pathologisch ist oder nicht. Und dass Defizite im echten Leben den Unterschied zwischen pathologisch und nicht pathologisch ausmachen.

    In einem hast Du allerdings Recht: Jeder sucht sich die Suchtmittel, die zu ihm passen. Genauso sucht sich offensichtlich auch jeder die Unterhaltung (die solche Spiele ja sein sollen), die zu ihm passt. Worin allerdings der Unterhaltungswert beim Töten von Menschen bestehen soll verstehe ich nicht. Klar, es sind _nur_ computeranimierte Pixelhaufen. Trotzdem stellen sie Menschen dar, die man "im Spiel" tötet. Dieses Verhalten sagt auch einiges über die Menschen aus, die sowas zur Unterhaltung tun. Ich finds abstoßend.



    byti schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Leider können die auch mal wider nicht Ursache und
    > Wirkung auseinanderhalten. Teilweise stimmen die
    > genannten Sachen. (Drecks WoW & Suchtfaktor)
    > Aber der Grundsatz ist völlig falsch. Die gehen
    > immer alle davon aus das Computerspiele die
    > Auslöser sind. Das mag zutreffen.. aber nur für
    > einen verschwindend geringen Teil. Meistens is es
    > eher so, das sich der Mensch Dinge sucht, die zu
    > seinem Charakter passen. Der übrigends großteils
    > angeboren ist, der rest Erziehung. Die Amokläufer
    > sind mit sicherheit keine Killer geworden weil sie
    > CSS gezoggt haben. Das wurde ihnen ... wie schon
    > gesagt.. angeboren oder anerzogen. Die einzige
    > negative Auswirkung von CS, BF und Co. sind, das
    > so ein Mensch effiziente Taktiken lernt andere zu
    > töten. (Siehe Erfurt, Musterbeispiel) Und das
    > schüchterne Menschen eher dazu neigen Anonym im
    > Netz unterwegs zu sein ist doch ned verwunderlich.
    > Und das die dann entsprechend viel Zeit da drin
    > verbringen ist auch klar. Aber das gilt auch für
    > Foren und Chats.
    >
    > Und solange unsere Schlaumeier da oben (Politiker,
    > Jornalisten) das nicht kapieren, wird sich auch
    > nix ändern. Eltern unterstützen bei der Erziehung,
    > vernüntfige Bildung MIT wesentlich mehr Sport im
    > Unterricht. Das sind die Heilmittel... und ned so
    > Schwachsinnige Studien und "Killerspielverbote".
    > Jedes Kind weis das ein Verbot von einem Spiel in
    > der heutigen Zeit völliger Schwachsinn ist. Das
    > wird halt dann von den Amis gekauft oder gesaugt.
    > Nur unsere Oberspacken kapierens mal wider ned.
    > Nein nein.. vertreiben auch noch die Studios aus
    > D-Land (unsichere Rechtslage) wo die
    > Spieleindustrie mittlerweile die Umsatzstärkste
    > Medienindustrie ist. *andenkopflang*
    >
    > Ich glaub ich gründ doch noch eine Partei.
    > OpenKnowledge, Zogger und Informatikerpartei.
    > Bildung & Realismus & Keckse für alle.
    > Wenn das stimmt das alleine im Steam täglich bis
    > zu 2mio Deutsche Player online sind.. schlucken
    > wir locker die Grünen und FDP. :)


  3. Re: Ursache & Wirkung

    Autor: spielerVersteher 29.07.08 - 11:14

    ich würde sogar behaupten, dass spiele menschen mit solchen veranlagungen (amok etc.) *helfen* diese veranlagung zu kontrollieren.

    denn hätten sie keine *killerspeiel' müssten sie mit filmen und büchern ihre perversionen füttern. so können sie es fiktiv ausleben.

    und jeder weiss sass sehnsüchte und triebe die nicht befriedigt werden irgendwann unkontrollierbar werden.

    ich behaupte: hätten wir keine *killerspeiel* würde es mehr amokläufer geben!





    Fliwatüt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wer lesen _und_ verstehen kann ist klar im
    > Vorteil.
    >
    > Wo, bitte schön, wird in diesem Artikel behauptet,
    > dass Spiele die Ursache für pathologisches
    > Verhalten sind? Im Gegenteil, es wird klar
    > unterschieden zwischen pathologischen Spielern und
    > anderen, die nicht pathologisch sind. Es wird klar
    > gesagt, dass die Dauer, die jemand mit spielen
    > verbringt _nichts_ darüber aussagt, ob jemand
    > pathologisch ist oder nicht. Und dass Defizite im
    > echten Leben den Unterschied zwischen pathologisch
    > und nicht pathologisch ausmachen.
    >
    > In einem hast Du allerdings Recht: Jeder sucht
    > sich die Suchtmittel, die zu ihm passen. Genauso
    > sucht sich offensichtlich auch jeder die
    > Unterhaltung (die solche Spiele ja sein sollen),
    > die zu ihm passt. Worin allerdings der
    > Unterhaltungswert beim Töten von Menschen bestehen
    > soll verstehe ich nicht. Klar, es sind _nur_
    > computeranimierte Pixelhaufen. Trotzdem stellen
    > sie Menschen dar, die man "im Spiel" tötet. Dieses
    > Verhalten sagt auch einiges über die Menschen aus,
    > die sowas zur Unterhaltung tun. Ich finds
    > abstoßend.
    >
    > byti schrieb:
    > --------------------------------------------------
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    > > Leider können die auch mal wider nicht
    > Ursache und
    > Wirkung auseinanderhalten.
    > Teilweise stimmen die
    > genannten Sachen.
    > (Drecks WoW & Suchtfaktor)
    > Aber der
    > Grundsatz ist völlig falsch. Die gehen
    > immer
    > alle davon aus das Computerspiele die
    >
    > Auslöser sind. Das mag zutreffen.. aber nur
    > für
    > einen verschwindend geringen Teil.
    > Meistens is es
    > eher so, das sich der Mensch
    > Dinge sucht, die zu
    > seinem Charakter passen.
    > Der übrigends großteils
    > angeboren ist, der
    > rest Erziehung. Die Amokläufer
    > sind mit
    > sicherheit keine Killer geworden weil sie
    > CSS
    > gezoggt haben. Das wurde ihnen ... wie schon
    >
    > gesagt.. angeboren oder anerzogen. Die
    > einzige
    > negative Auswirkung von CS, BF und
    > Co. sind, das
    > so ein Mensch effiziente
    > Taktiken lernt andere zu
    > töten. (Siehe
    > Erfurt, Musterbeispiel) Und das
    > schüchterne
    > Menschen eher dazu neigen Anonym im
    > Netz
    > unterwegs zu sein ist doch ned verwunderlich.
    >
    > Und das die dann entsprechend viel Zeit da
    > drin
    > verbringen ist auch klar. Aber das gilt
    > auch für
    > Foren und Chats.
    >
    > Und
    > solange unsere Schlaumeier da oben
    > (Politiker,
    > Jornalisten) das nicht kapieren,
    > wird sich auch
    > nix ändern. Eltern
    > unterstützen bei der Erziehung,
    > vernüntfige
    > Bildung MIT wesentlich mehr Sport im
    >
    > Unterricht. Das sind die Heilmittel... und ned
    > so
    > Schwachsinnige Studien und
    > "Killerspielverbote".
    > Jedes Kind weis das ein
    > Verbot von einem Spiel in
    > der heutigen Zeit
    > völliger Schwachsinn ist. Das
    > wird halt dann
    > von den Amis gekauft oder gesaugt.
    > Nur unsere
    > Oberspacken kapierens mal wider ned.
    > Nein
    > nein.. vertreiben auch noch die Studios aus
    >
    > D-Land (unsichere Rechtslage) wo die
    >
    > Spieleindustrie mittlerweile die
    > Umsatzstärkste
    > Medienindustrie ist.
    > *andenkopflang*
    >
    > Ich glaub ich gründ
    > doch noch eine Partei.
    > OpenKnowledge, Zogger
    > und Informatikerpartei.
    > Bildung &
    > Realismus & Keckse für alle.
    > Wenn das
    > stimmt das alleine im Steam täglich bis
    > zu
    > 2mio Deutsche Player online sind.. schlucken
    >
    > wir locker die Grünen und FDP. :)
    >
    >


  4. Re: Ursache & Wirkung

    Autor: roflrolf 25.08.08 - 13:33

    byti schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die einzige
    > negative Auswirkung von CS, BF und Co. sind, das
    > so ein Mensch effiziente Taktiken lernt andere zu
    > töten. (Siehe Erfurt, Musterbeispiel)

    Ich glaube nicht, Tim.
    Das ist genauso blödsinnig wie zu behaupten, man lerne in Spielen wie Age of Empires was über Geschichte oder ähnliches, wie schon so ein Dummbrot irgendwo weiter oben meinte.
    Man bildet sich vielleicht ein, bis zu einem gewissen Grad, man sei ein krasser 1337-Elite-Killer, wenn man sowas spielt. Aber wenn man das immer noch denkt, wenn man in die Realität zurückgekehrt ist, weil man sonst nix hat, worauf man stolz sein kann, dann läuft da irgendwas falsch im Kopf. Jeder Depp hätte genauso viele Menschen töten können mit dem Arsenal wie der Spasti in Erfurt.
    Ich glaube, da fängt's an mit dem Realitätsverlust: wenn man der Meinung ist, Computerspiele vermitteln Wissen und Fähigkeiten, die für die Realität von Bedeutung sind.

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