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Schluss mit eben mal eine Pizza bestellen...?

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  1. Schluss mit eben mal eine Pizza bestellen...?

    Autor: TimTim 31.07.08 - 08:18

    "Karin Binder, Verbraucherexpertin der Linkspartei, fordert dagegen, dass Verträge aus unerwünschten Werbeanrufen solange nichtig sein müssten, bis der Kunde schriftlich eingewilligt habe. "Verträge können weiter untergeschoben werden, denn sie müssen auch künftig nicht schriftlich fixiert sein. Die Verbraucher sind also weiter auf gute Rechtsanwälte angewiesen", beklagt sie."

    Ahnt die gute Frau überhaupt die Konsequenzen? Dann wäre es vorbei mit eben mal eine Pizza übers Internet zu bestellen...
    Bei längerfristigen Verträgen mag das sinnvoll sein, aber ich möchte nicht erst zur Pizzeria fahren müssen, den Kaufvertrag unterschreiben und dann mir die Pizza zukommen zu lassen.
    Im übrigen sind unerwünschte Werbeanrufe eh auch nach dem heutigen Gesetz schon untersagt. Demnächst dürfen Unternehmen dann mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 50.000 Euro rechnen. Wenn der Werbeanruf also schon nach deutschem Gesetz verboten ist, dürfte ein Kaufvertrag, der aus diesem gegen das Gesetz verstoßende Anruf resultiert auf sehr wakligem juristischem Boden stehen.

  2. Re: Schluss mit eben mal eine Pizza bestellen...?

    Autor: PizzaMann 31.07.08 - 08:53

    Wie blöd muss man eigentlich sein?

    wenn du aus freier Entscheidung die Pizza bestellst dann ist das doch kein unerlaubter Werbeanruf. Ausserdem, wenn du per Internet bestellst ist es doch schon schriftlich.

    Stell dir aber mal vor der Pizzalieferdienst ruft dich ungefragt an und frägt ob du 10 Familienpizzen haben willst. Du sagst nein und legst auf. Halbe Stunde später steht der Fahrer mit 10 Pizzen vor deiner Tür und verlangt sein Geld. Und damit du seiner Forderung möglichst rasch nachkommst hat er gleich noch zwei Kumpels von der Mafia mitgebracht.
    Guten Appetit wünsche ich.



    TimTim schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Karin Binder, Verbraucherexpertin der
    > Linkspartei, fordert dagegen, dass Verträge aus
    > unerwünschten Werbeanrufen solange nichtig sein
    > müssten, bis der Kunde schriftlich eingewilligt
    > habe. "Verträge können weiter untergeschoben
    > werden, denn sie müssen auch künftig nicht
    > schriftlich fixiert sein. Die Verbraucher sind
    > also weiter auf gute Rechtsanwälte angewiesen",
    > beklagt sie."
    >
    > Ahnt die gute Frau überhaupt die Konsequenzen?
    > Dann wäre es vorbei mit eben mal eine Pizza übers
    > Internet zu bestellen...
    > Bei längerfristigen Verträgen mag das sinnvoll
    > sein, aber ich möchte nicht erst zur Pizzeria
    > fahren müssen, den Kaufvertrag unterschreiben und
    > dann mir die Pizza zukommen zu lassen.
    > Im übrigen sind unerwünschte Werbeanrufe eh auch
    > nach dem heutigen Gesetz schon untersagt.
    > Demnächst dürfen Unternehmen dann mit Bußgeldern
    > in Höhe von bis zu 50.000 Euro rechnen. Wenn der
    > Werbeanruf also schon nach deutschem Gesetz
    > verboten ist, dürfte ein Kaufvertrag, der aus
    > diesem gegen das Gesetz verstoßende Anruf
    > resultiert auf sehr wakligem juristischem Boden
    > stehen.


  3. "Linkspartei"

    Autor: esr 31.07.08 - 09:31

    TimTim schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Linkspartei
    Ist das etwa das Neudeutsche Wort für SED?

    Irgendwie höchst ZYNISCH, wie sich die neuerdings für den "Verbraucherschutz" "engagieren".

    Oder ist das etwa die Partei mit den vielen Links?
    Zumindest würde dies das benutzte MfS (M file System???) suggerieren.

    Fragen über Fragen.

  4. Re: Schluss mit eben mal eine Pizza bestellen...?

    Autor: TimTim 31.07.08 - 10:16

    PizzaMann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie blöd muss man eigentlich sein?
    >
    > wenn du aus freier Entscheidung die Pizza
    > bestellst dann ist das doch kein unerlaubter
    > Werbeanruf. Ausserdem, wenn du per Internet
    > bestellst ist es doch schon schriftlich.
    >

    Diese Informationen entstammen einem Rechtsanwalt, der gestern im WDR genau zu diesem Thema gefragt wurde. Ich wußte nicht, dass dein juristisches Wissen dem WDR-"Experten" übertrifft... Anscheinend war ich wirklich blöd, diesem Rechtsanwalt zu glauben...

    Die Frau von der Linkspartei möchte ja grade, dass Verträge grundsätzlich am Telefon nicht geschlossen werden können.

    Außerdem ist eine Bestellung per Internet im juristischen Sinne nicht schriftlich. Eine Unterschrift ist selbst eingescannt absolut nichtig, hat ja jüngst erst ein Gerichtsurteil dazu gegeben, in dem eine Kündigung für nichtig erklärt wurde.

  5. Re: "Linkspartei"

    Autor: ello 31.07.08 - 10:36

    stell dir vor ich bestelle 100 pizzas auf deinen namen ...

    na ?

    das ist richtig

  6. Re: Schluss mit eben mal eine Pizza bestellen...?

    Autor: SinnSchwach 31.07.08 - 12:40

    PizzaMann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie blöd muss man eigentlich sein?
    >

    Das frage ich mich auch gerade
    während ich deinen Beitrag lese...

  7. Re: Schluss mit eben mal eine Pizza bestellen...?

    Autor: Chungas Revenge 31.07.08 - 16:07

    TimTim schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Karin Binder, Verbraucherexpertin der
    > Linkspartei, fordert dagegen, dass Verträge aus
    > unerwünschten Werbeanrufen solange nichtig sein
    > müssten, bis der Kunde schriftlich eingewilligt
    > habe. "Verträge können weiter untergeschoben
    > werden, denn sie müssen auch künftig nicht
    > schriftlich fixiert sein. Die Verbraucher sind
    > also weiter auf gute Rechtsanwälte angewiesen",
    > beklagt sie."
    >
    > Ahnt die gute Frau überhaupt die Konsequenzen?
    > Dann wäre es vorbei mit eben mal eine Pizza übers
    > Internet zu bestellen...
    > Bei längerfristigen Verträgen mag das sinnvoll
    > sein, aber ich möchte nicht erst zur Pizzeria
    > fahren müssen, den Kaufvertrag unterschreiben und
    > dann mir die Pizza zukommen zu lassen.
    > Im übrigen sind unerwünschte Werbeanrufe eh auch
    > nach dem heutigen Gesetz schon untersagt.
    > Demnächst dürfen Unternehmen dann mit Bußgeldern
    > in Höhe von bis zu 50.000 Euro rechnen. Wenn der
    > Werbeanruf also schon nach deutschem Gesetz
    > verboten ist, dürfte ein Kaufvertrag, der aus
    > diesem gegen das Gesetz verstoßende Anruf
    > resultiert auf sehr wakligem juristischem Boden
    > stehen.

    manmanman, was ein Blödsinn manche so von sich geben,
    was hat Pizza bestellen mit einem Vertrag zu tun? Schließt Du da ein Abo für Pizza mit 'ner Laufzeit von zwei Jahren ab?
    Chungas Revenge

  8. Re: Schluss mit eben mal eine Pizza bestellen...?

    Autor: Chungas Revenge 31.07.08 - 16:13

    TimTim schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > PizzaMann schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie blöd muss man eigentlich sein?
    >
    > wenn du aus freier Entscheidung die Pizza
    >
    > bestellst dann ist das doch kein unerlaubter
    >
    > Werbeanruf. Ausserdem, wenn du per Internet
    >
    > bestellst ist es doch schon schriftlich.
    >
    > Diese Informationen entstammen einem Rechtsanwalt,
    > der gestern im WDR genau zu diesem Thema gefragt
    > wurde. Ich wußte nicht, dass dein juristisches
    > Wissen dem WDR-"Experten" übertrifft...
    > Anscheinend war ich wirklich blöd, diesem
    > Rechtsanwalt zu glauben...
    >

    Wenn tatsächlich ein Anwalt diesen Unsinn von sich gegeben haben sollte, was ich nicht glauben kann, dann würde ich mich von dem sicherlich NICHT verteidigen lassen oder den mit sonstigen Aufgaben betrauen.
    Chungas Revenge

  9. Re: Schluss mit eben mal eine Pizza bestellen...?

    Autor: Himuralibima 09.12.08 - 11:06

    Chungas Revenge schrieb:

    > was hat Pizza bestellen mit einem Vertrag zu tun?

    Bitte vor dem Schreiben das Gehirn einschalten. Oder erstmal lernen, was ein Vertrag ist.

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