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Routenplaner?

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  1. Routenplaner?

    Autor: gnomefresser 03.08.08 - 12:35

    Kann man damit keine Routen berechnen? Ich würde mir davon nämlich einige Parkwege erhoffen, die bei Google Maps nicht eingetragen sind.

  2. Re: Routenplaner?

    Autor: Claudius 03.08.08 - 13:40

    gnomefresser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kann man damit keine Routen berechnen? Ich würde
    > mir davon nämlich einige Parkwege erhoffen, die
    > bei Google Maps nicht eingetragen sind.


    Einen freien Routernplaner für Deutschland gibt es bereits. Und der liefert tolle Ergebnisse, sogar für Radfahrer und Fußgänger (!):
    www.openrouteservice.org

  3. Nein

    Autor: Du 04.08.08 - 10:20

    OSM wird nie zuverlässiges Routing anbieten können, da die Datenstruktur dies nicht hergibt und diese nicht angepaßt werden soll, um die Hemmschwelle mitzumachen möglichst gering zu halten. Klar gibt es erste Ansätze, aber wenn die Nutzer z.B. nicht gezwungen werden, anzugeben, wie schnell man auf einer Straße fahren darf, kann kein sinnvolles Routing möglich sein. Der Algorithmus kann dann nur raten, dass es eine Straße in der Stadt ist und man 50 fahren darf. Aber man will ja keine geratene Route... Es gibt auch keine feste Zuordnung einer Straße zu einem Ort, was die Adresssuche auch nicht gerade vereinfacht...



    Claudius schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > gnomefresser schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann man damit keine Routen berechnen? Ich
    > würde
    > mir davon nämlich einige Parkwege
    > erhoffen, die
    > bei Google Maps nicht
    > eingetragen sind.
    >
    > Einen freien Routernplaner für Deutschland gibt es
    > bereits. Und der liefert tolle Ergebnisse, sogar
    > für Radfahrer und Fußgänger (!):
    > www.openrouteservice.org


  4. Können das den alle Navigationssysteme

    Autor: MartinP 04.08.08 - 10:37

    Du schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > OSM wird nie zuverlässiges Routing anbieten
    > können, da die Datenstruktur dies nicht hergibt
    > und diese nicht angepaßt werden soll, um die
    > Hemmschwelle mitzumachen möglichst gering zu
    > halten. Klar gibt es erste Ansätze, aber wenn die
    > Nutzer z.B. nicht gezwungen werden, anzugeben, wie
    > schnell man auf einer Straße fahren darf, kann
    > kein sinnvolles Routing möglich sein.

    Der Zwang zur Eingabe aller Informationen ist schwierig:
    1) Manchmal hat man nicht alle Informationen.
    2) Nachträglich aus anderen Quellen "spicken" ist aus Copyright-Gründen untersagt.
    Naja, aber in der Regel ist das durch den Team-Gedanken einfach zu beheben.

    > Der
    > Algorithmus kann dann nur raten, dass es eine
    > Straße in der Stadt ist und man 50 fahren darf.

    Wer das als Fahrer nicht anhand der Schilder am Straßenrand "erraten" kann, sollte vielleicht darüber nachdenken, seinen Führerschein wieder abzugeben ;-)
    Auch die kommerziellen Navis haben die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht alle an Bord. Meines jedenfalls nicht, und ich habe das Feature auch noch nicht vermisst...

    > Aber man will ja keine geratene Route... Es gibt
    > auch keine feste Zuordnung einer Straße zu einem
    > Ort, was die Adresssuche auch nicht gerade
    > vereinfacht...
    >

    Dafür gibt es das Tag "is_in", wo man eine Liste von Zuordnungen eintragen kann. Ist aber m.E. noch eine Baustelle, und könnte besser gelöst zu werden.
    Außerdem erledigt sich das Problem, wenn die Stadtgrenzen eingetragen sind. Danach ist es ein rein geometrisches, automatisch zu lösendes Problem, die Straßen zuzuordnen, und automatisch nachzutaggen.

  5. Ich kaufe ein "n" und ein "?" (kwt)

    Autor: MartinP 04.08.08 - 10:38

    kwt

  6. Re: Können das den alle Navigationssysteme

    Autor: Du 04.08.08 - 11:17

    > Wer das als Fahrer nicht anhand der Schilder am
    > Straßenrand "erraten" kann, sollte vielleicht
    > darüber nachdenken, seinen Führerschein wieder
    > abzugeben ;-)
    > Auch die kommerziellen Navis haben die
    > Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht alle an Bord.
    > Meines jedenfalls nicht, und ich habe das Feature
    > auch noch nicht vermisst...

    Es geht nicht um die Anzeige, sondern um den Algorithmus, den schnellsten Weg zu finden. Und dafür müssen alle Daten bekannt sein. So kann nur der kürzeste gefunden werden, den man aber oft nicht fahren möchte, wenn's auch ne Autobahn gibt...


    >
    > > Aber man will ja keine geratene Route... Es
    > gibt
    > auch keine feste Zuordnung einer Straße
    > zu einem
    > Ort, was die Adresssuche auch nicht
    > gerade
    > vereinfacht...
    >
    > Dafür gibt es das Tag "is_in", wo man eine Liste
    > von Zuordnungen eintragen kann. Ist aber m.E. noch
    > eine Baustelle, und könnte besser gelöst zu
    > werden.
    > Außerdem erledigt sich das Problem, wenn die
    > Stadtgrenzen eingetragen sind. Danach ist es ein
    > rein geometrisches, automatisch zu lösendes
    > Problem, die Straßen zuzuordnen, und automatisch
    > nachzutaggen.
    >

    Wenn es PLZ-Grenzen sind ok, darauf könnte man aufbauen, aber Stadtgrenzen reichen nicht in großen Städten wie Berlin.

  7. Grenzen

    Autor: MartinP 04.08.08 - 13:42

    Du schrieb:
    -------------------------------------------------------
    ......

    >
    >
    > Wenn es PLZ-Grenzen sind ok, darauf könnte man
    > aufbauen, aber Stadtgrenzen reichen nicht in
    > großen Städten wie Berlin.
    >
    >

    Hmm,
    in der Regel ist gut einzugeben, was mit einem GPS zu erfassen ist, oder durch Public-Domain-Quellen (Landsat) oder vom Inhaber freigegebene Quellen (Yahoo-Images) abzugreifen ist.
    Im Gegensatz zu den Behörden in den USA sind die deutschen öffentlichen Daten aber nicht Public Domain.


    GPS geht also für Straßen und z. B. Ortsschilder. Die gibt es auch innerhalb vieler Städte für die Ortsteile. Damit kriegt man aber kein geschlossenes Polygon für die In/Out-Prüfung, oder man muss ausserhalb der Straßen "irgendwie" verbinden.

    Ob OSM jemals für alle Ziele, die man sich gesetzt hat gut zu verwenden sein wird, bleibt dahingestellt.

    Jedenfalls macht es Spaß, die Sachen abzufahren, und man bekommt wieder etwas mehr Bewegung, wenn man das z. B. mit dem Fahrrad macht.

    Wenn jemand seine Laufschuhe anzieht, um zu Laufen, und nach sagen wir mal 15 km wieder am Startpunkt ankommt, fragt ja auch niemand, warum er das macht, er sei ja keinen Meter voran gekommen ;-)

    Und vernünftiger, als sich im Himalaya von Eisbrocken erschlagen zu lassen, ist es allemal.


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