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Eltern sind schuld und sonst keiner

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  1. Eltern sind schuld und sonst keiner

    Autor: Maxiklin 04.08.08 - 12:46

    [quote]Man erhalte täglich Anrufe von besorgten Eltern. Deren Kinder spielten sich "um Kopf und Kragen", so Wölfing. Kinder, die ein Suchtverhalten aufweisen, spielten häufig sechs bis acht Stunden täglich. Doch nicht nur das: Sie leiden auch unter Schlafmangel, Fehlernährung und "einer vollkommenen Isolation von der Außenwelt". [/quote]

    Wenn ich sowas lese, bekomme ich nen Kotzreiz. "Besorgte" Eltern rufen an, daß ihre Kinder 6-8 h am TAG spielen ? Wieso haben diese Kinder denn überhaupt einen PC im Kinderzimmer bitte ? Warum steht der nicht in einem Raum, der von den Eltern leicht kontrolliert zugänglich ist von allen anderen ? Ich sag nur Gemeinschafts-PC.

    Mal davon abgesehen gibt es auch zig andere Möglichkeiten, die PC-Zeiten zu reglementieren. Also jedem "besorgten" Elternteil, was in einem Suchtzentrum anruft, würde ich erstmal gehörig in den Arsch treten und mitteilen, daß es auf ganzer Linie versagt hat. Dort sollte auch das Jugendamt vorstellig werden und schauen, ob der Vater nicht säuft und die Mutter mehr oder weniger überfordert ist und nix auf die Reihe bekommt. DA liegt nämlich meist eher der Hase im Pfeffer und nicht am Spielehersteller.

    Wundert mich, daß der bekannte "Experte" Dr. Pfeiffer im Artikel nicht auftaucht :)

    Maxiklin

  2. Re: Eltern sind schuld und sonst keiner

    Autor: Max Steinder 04.08.08 - 12:56

    Maxiklin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > >
    > Wenn ich sowas lese, bekomme ich nen Kotzreiz.
    > "Besorgte" Eltern rufen an, daß ihre Kinder 6-8 h
    > am TAG spielen ? Wieso haben diese Kinder denn
    > überhaupt einen PC im Kinderzimmer bitte ? Warum
    > steht der nicht in einem Raum, der von den Eltern
    > leicht kontrolliert zugänglich ist von allen
    > anderen ? Ich sag nur Gemeinschafts-PC.
    >
    > Mal davon abgesehen gibt es auch zig andere
    > Möglichkeiten, die PC-Zeiten zu reglementieren.
    > Also jedem "besorgten" Elternteil, was in einem
    > Suchtzentrum anruft, würde ich erstmal gehörig in
    > den Arsch treten und mitteilen, daß es auf ganzer
    > Linie versagt hat. Dort sollte auch das Jugendamt
    > vorstellig werden und schauen, ob der Vater nicht
    > säuft und die Mutter mehr oder weniger überfordert
    > ist und nix auf die Reihe bekommt. DA liegt
    > nämlich meist eher der Hase im Pfeffer und nicht
    > am Spielehersteller.
    >
    > Wundert mich, daß der bekannte "Experte" Dr.
    > Pfeiffer im Artikel nicht auftaucht :)
    >

    Schon klar das man das auf der Seite der "IT-News für Profis" nicht versteht. Ihr habe keine Ahnung wie es in normalen Familien läuft. Viele Eltern sind hoffnungslos mit Arbeit, Haushalt, Kindern, moderner Technik überfordert. Wenn die nach 10 Stunden (8h Arbeit + An- und Abfahrt) nach Hause kommen sind die fertig. Die können nicht mehr kontrollieren was ihre Kinder den ganzen Tah machen. Ausserdem kennen sich viele mit dem PC eh nicht so gut aus. Und wenn Kinder bei Freunden spielen bekommen die Eltern eh kaum etwas mit. Dann merken sie es erst wenn die Noten im Keller sind.

  3. Re: Eltern sind schuld und sonst keiner

    Autor: DerMuedeJo 04.08.08 - 13:44

    Max Steinder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Maxiklin schrieb:
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    > -----
    > > >
    > Wenn ich sowas lese, bekomme ich
    > nen Kotzreiz.
    > "Besorgte" Eltern rufen an, daß
    > ihre Kinder 6-8 h
    > am TAG spielen ? Wieso
    > haben diese Kinder denn
    > überhaupt einen PC im
    > Kinderzimmer bitte ? Warum
    > steht der nicht in
    > einem Raum, der von den Eltern
    > leicht
    > kontrolliert zugänglich ist von allen
    > anderen
    > ? Ich sag nur Gemeinschafts-PC.
    >
    > Mal
    > davon abgesehen gibt es auch zig andere
    >
    > Möglichkeiten, die PC-Zeiten zu
    > reglementieren.
    > Also jedem "besorgten"
    > Elternteil, was in einem
    > Suchtzentrum anruft,
    > würde ich erstmal gehörig in
    > den Arsch treten
    > und mitteilen, daß es auf ganzer
    > Linie
    > versagt hat. Dort sollte auch das Jugendamt
    >
    > vorstellig werden und schauen, ob der Vater
    > nicht
    > säuft und die Mutter mehr oder weniger
    > überfordert
    > ist und nix auf die Reihe
    > bekommt. DA liegt
    > nämlich meist eher der Hase
    > im Pfeffer und nicht
    > am Spielehersteller.
    >
    > Wundert mich, daß der bekannte
    > "Experte" Dr.
    > Pfeiffer im Artikel nicht
    > auftaucht :)
    >
    > Schon klar das man das auf der Seite der "IT-News
    > für Profis" nicht versteht. Ihr habe keine Ahnung
    > wie es in normalen Familien läuft. Viele Eltern
    > sind hoffnungslos mit Arbeit, Haushalt, Kindern,
    > moderner Technik überfordert. Wenn die nach 10
    > Stunden (8h Arbeit + An- und Abfahrt) nach Hause
    > kommen sind die fertig. Die können nicht mehr
    > kontrollieren was ihre Kinder den ganzen Tah
    > machen. Ausserdem kennen sich viele mit dem PC eh
    > nicht so gut aus. Und wenn Kinder bei Freunden
    > spielen bekommen die Eltern eh kaum etwas mit.
    > Dann merken sie es erst wenn die Noten im Keller
    > sind.
    >
    >

    Bin ich froh, dass ich keine normale Familie habe.
    :)

  4. Re: Eltern sind schuld und sonst keiner

    Autor: Maxiklin 04.08.08 - 13:55

    Max Steinder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schon klar das man das auf der Seite der "IT-News
    > für Profis" nicht versteht. Ihr habe keine Ahnung
    > wie es in normalen Familien läuft. Viele Eltern
    > sind hoffnungslos mit Arbeit, Haushalt, Kindern,
    > moderner Technik überfordert. Wenn die nach 10
    > Stunden (8h Arbeit + An- und Abfahrt) nach Hause
    > kommen sind die fertig. Die können nicht mehr
    > kontrollieren was ihre Kinder den ganzen Tah
    > machen. Ausserdem kennen sich viele mit dem PC eh
    > nicht so gut aus. Und wenn Kinder bei Freunden
    > spielen bekommen die Eltern eh kaum etwas mit.
    > Dann merken sie es erst wenn die Noten im Keller
    > sind.
    >

    Das ist ja das Problem. Klar gibt es genug alleinerziehende Elternteile usw., aber auch diese können weitgehend sicherstellen, daß der Sohn nicht allzu süchtig wird. Und wenn es sogar Computerkurse für Rentner gibt, können das Eltern allemal lernen, zumal diese in ihrem Beruf Computerkenntnisse benötigen dürfen. WO gehts denn im Beruf noch ohne ?

    Außerdem, zumindest merken müßten die Eltern auf alle FÄlle, wenn der Sohn süchtig zu werden scheint, wenn sie ihren "Job" ernst nehmen und kein Fall fürs Jugendamt werden. Und dann kann man immer noch den PC verkaufen bzw. wegschließen und nur unter Aufsicht und gezielt herausholen für schulische Zwecke. Möglichkeiten gibts zuhauf, bevor ein Suchtzentrum bemüht werden muß.

    Maxiklin

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