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Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

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  1. Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: christian2008 06.08.08 - 15:28

    Dieser Artikel ist sehr schlecht recherchiert und eine Schande für Golem. Der Autor sollte sich fragen, ob er sich nicht besser einen weniger fordernden Job suchen sollte. Über die Gründe für die tendenziöse Berichterstattung kann man nur Vermutungen anstellen (Golem gehört zu Holtzbrinck). Auffallend ist, dass der Artikel 2 Tage vor der Vorstellung des neuen Softwarestacks von Openmoko veröffentlicht wurde ohne diesen zu berücksichtigen.

    Der Reihe nach:

    >Das Modell Neo Freerunner soll auch für Endanwender geeignet sein.

    Egal, ob man das Gerät bei einem Distributor oder direkt im Openmoko-Webshop kauft - der Käufer wird darauf hingewiesen, dass es sich um ein Entwicklergerät handelt. Der Golem-Autor scheint Visionen zu haben, wenn er denkt, dass das Gerät als für "Endanwender geeignet" verkauft wird. Für ein Entwicklergerät ist der Neo sogar schon ziemlich weit. Er sollte sich mal derzeitige Android-Entwickler-Hardware anschauen, die bekommt er nicht mal in seinen Schulrucksack, so klobig ist die.

    ================

    >Um das OpenMoko-Mobiltelefon einzuschalten, muss der seitliche Knopf fast neun
    >Sekunden gedrückt werden, erst dann vibriert das Gerät leicht und blendet
    >einen Startbildschirm ein, bevor die Meldungen des Linux-Kernels 2.6.24 über
    >das Display rauschen. Doch damit ist der Startvorgang noch nicht vorbei - fast
    >drei Minuten braucht der Freerunner, bis er bereit ist."


    Der Autor will hier den Eindruck vermitteln, als ob man jedes mal 9 Sekunden den Knopf drücken muss und dann drei Minuten warten muß, wenn man das Gerät verwenden will. Booten (bei z.B. Palm heißt das Reset) muß man aber nur einmal, danach reicht es, das Gerät aus dem Standby zu holen (im Millisekunden-Bereich). Demnächst schreibt er: "Beim Palm Treo muß man zunächst den Batteriedeckel öffnen, eine Bürocklammer in ein kleines Loch stecken, und dann 60 sekunden warten um das Gerät einzuschalten."

    =================

    Danach folgt ein länglicher Test eines Softwareimages (Openmoko2007.2), welches seit Monaten nicht mehr weiterentwickelt wird, da man die von Golem gefundenen Schwächen bemerkt hatte (nur 8 Monate vor Golem).

    >Die OpenMoko-Entwickler wollen mittelfristig ihre Gtk-Oberfläche durch Qtopia
    >ersetzen.

    Mittelfristig? Hallo? In zwei Tagen!! Wo hat der Autor das schon wieder hergeträumt. Dass dieser Test der alten Software 2 Tage bevor Openmoko2008.8 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird, veröffentlicht wird, ist einfach nur feige oder böse Absicht. Demnächst testen sie ausführlich den Apple Newton (am besten eine Entwicklerversion) und vergleichen ihn mit WM6, um Apples Performance im Mobil-Bereich zu untersuchen. Oder man installiert DR-Dos auf einem Dell-Rechner und wundert sich, dass dieser neue Rechner noch nicht einmal einen Mauszeiger hat.

    Im weiteren Test beschwert sich der Autor über die Soft-Tastatur (kein Querty, keine Umlaute, zu klein). Entgangen ist Ihm, das diese Probleme alle der Vergangenheit angehören. Auch ein Installer, ein Konfigurationsprogramm und eine GPS-Anwendung findet er zwar nicht, sind aber in OM2008.8 enthalten. Genauso läßt sich unter Qtopia sehr einfach (grafisch) eine Wlan-Verbidung konfigurieren - auch wenn er das bestreitet.

    ====================
    Apropos QTopia:

    > Momentan ist Qtopia durch die experimentelle Unterstützung erst recht noch
    > nicht für den Einsatz auf dem Freerunner geeignet.

    Natürlich gibt es ein QTopia-Image für den Freerunner und das läuft wunderbar stabil - auch mit Ton. Nur der Autor behauptet das Gegenteil - aber das ist man ja inzwischen gewohnt.

    =======================

    > Software kann über Opkg nachinstalliert werden, eine Paketverwaltung, die auf
    > Ipkg basiert und sie erweitert. Ipkg wiederum orientiert sich an Debians Apt
    > und kam seinerzeit auch schon auf dem Sharp Zaurus und auf den mit Linux
    > bespielten Compaq iPaqs zum Einsatz.
    >
    > Das ist auf aktuellen Linux-Systemen wesentlich komfortabler gelöst.

    IPKG (Version 2) basiert zwar auf dem Dateiformat von DPGK und hat mit Apt erstmal nix am Hut, aber egal. Aber wie der Autor auf die Idee kommt, das aktuelle Linux-Systeme komfortablere Lösungen haben??? Herr Autor: Ubuntu (=sehr komfortabel) basiert auf Apt!

    =======================
    > Der Start der Applikationen ist immer deutlich verzögert. Gerade zum Anrufen
    > ist dies nervig, da auch hier extra die Telefonanwendung gestartet werden
    > muss, bevor gewählt werden kann.

    Dem armen Autor müßte man mal erklären, dass man bei einem Multitaskingsystem nicht jede Anwendung sofort schließen muß. Aber wahrscheinlich schließt er auch MS-Word jedesmal, wenn er einen Satz vollendet hat. Deswegen ist auch dieser Artikel so veraltet. Bei den vielen Sätzen mußte er ziemlich oft Word neustarten, und das dauert - ich warte auf den Word-Test.
    Demnächst: Einfach die Telefonanwendung im Hintergrund weiterlaufen lassen - der Neo hat ausreichen RAM.

    Zu guter letzt zum Video: Viele denken jetzt, dass die Software Scrollbalken verwendet - wahrscheinlich auch der Autor, weswegen er mit seinem komischen Stift immer verkrampft am Rand des Displays rumhantiert. Dem ist nicht so - das ist lediglich eine Anzeige, um zu wissen, wo man sich gerade befindet, (kinetisches) scrollen geht ganz einfach mit dem Finger auf dem Gesamten Display.

    Auch sein Genöhle, dass Windowsnutzer es schwer haben werden, den Neo zu konfigurieren ist einfach nur FUD. Da der Neo den USB-Host-Mode unterstützt, kann man einfach eine beliebige USB-Tastatur (Bluetooth-Tastaturen gehen auch) anschließen und direkt auf dem Neo arbeiten.
    Der USB-Host-Mode, d.h. die Möglichkeit beliebige USB-Geräte (UMTS-Stick, Maus, Tastatur, Webcam, Digicam, Scannner, Drucker, Soundkarte) anzuschließen ist übrigens eines der coolen Features des Neo, die der Autor in seinem ach so neutralen Bericht unter den Tisch fallen lässt. Lieber schreibt er über sein ästhetisches Empfindung über das Gehäuse eines Entwicklergerätes.

    Oder er erfindet (kann nicht abgeschrieben sein, da man es nirgendwo im Netz findet, nur das Gegenteil findet sich, und zwar direkt auf den Openmoko-Mailinglisten) irgenwelche falschen(!) Fakten:

    >Der X-Server ist aber auch sinnvoll, da so der integrierte Grafikbeschleuniger >genutzt werden kann.


    Selten habe ich solch einen schlechten, phantasiereichen Artikel von einem bezahlten Autor gelesen. Man kann eigentlich nur bösartige Absicht dahinter vermuten. Lieber Golem-Autor: Schämen Sie sich für solch einen Dreck.

    Christian

    P.S.: Weder arbeite ich für Openmoko, noch hege ich sonstige positive Emotionen für dieses Unternehmen. Mich ärgert schlicht dieser als ernsthafte Berichterstattung daherkommende Dreck.

  2. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: js (Golem.de) 06.08.08 - 16:12

    christian2008 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Lieber Golem-Autor: Schämen Sie
    > sich für solch einen Dreck.

    Grundsätzlich ist es nicht notwendig, immer wieder das Gleiche zu posten. Wir sind gerne bereit, mit Lesern zu diskutieren - nicht aber, wenn diese ihre Nachrichten nur anonym hinterlassen. Unsere E-Mail-Adressen sind nach dem Muster kürzel @ golem.de aufgebaut, unsere Telefonnummer finden Sie hier: https://www.golem.de/sonstiges/impressum.html - mit uns ins Gespräch zu kommen ist also bei Bedarf recht einfach.

    Gruß
    Julius Stiebert
    Golem.de




    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.08 16:20 durch ck (Golem.de).

  3. ACK

    Autor: oo entwickler 06.08.08 - 16:24

    nt

  4. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: cekay 06.08.08 - 16:25

    > Danach folgt ein länglicher Test eines
    > Softwareimages (Openmoko2007.2), welches seit
    > Monaten nicht mehr weiterentwickelt wird, da man
    > die von Golem gefundenen Schwächen bemerkt hatte
    > (nur 8 Monate vor Golem).

    Golem testet das was man aktuell kaufen kann, nicht
    dass was in zwei Tagen rauskommt.

    > >Die OpenMoko-Entwickler wollen mittelfristig
    > ihre Gtk-Oberfläche durch Qtopia
    >ersetzen.
    >
    > Mittelfristig? Hallo? In zwei Tagen!! Wo hat der
    > Autor das schon wieder hergeträumt. Dass dieser
    > Test der alten Software 2 Tage bevor
    > Openmoko2008.8 der breiten Öffentlichkeit
    > vorgestellt wird, veröffentlicht wird, ist einfach

    Wann kommen denn die ersten Freerunner mit dem ASU
    ausgeliefert?


    > > Momentan ist Qtopia durch die experimentelle
    > Unterstützung erst recht noch
    > nicht für den
    > Einsatz auf dem Freerunner geeignet.
    >
    > Natürlich gibt es ein QTopia-Image für den
    > Freerunner und das läuft wunderbar stabil - auch
    > mit Ton. Nur der Autor behauptet das Gegenteil -
    > aber das ist man ja inzwischen gewohnt.

    Welches Qtopia? Das Qtopia des ASU oder das Qtopia-Standalone?
    Das QTopia standalone hat noch kein offizielles FreeRunner-Image.
    Was im übrigen das im Test war.

    Die Unterstützung der Freerunner Hardware im offziellen Qtopia
    von Trolltech ist im Moment in den Sourcen der Daily Snapshots
    zu erahnen. Es gibt kein offizielles Release. Kein Wunder, des
    es funktioniert noch nicht zuverlässig.

  5. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: c2008hristian 06.08.08 - 16:58

    > Grundsätzlich ist es nicht notwendig, immer wieder
    > das Gleiche zu posten.

    Sorry für das Mehrfachposting. Mein Eintrag wurde eine Zeit lang nicht mehr angezeigt (von Golem gelöscht?), weswegen ich ihn in entschärfter Form, ohne die persönlichen und unnötigen Angriffe meinerseits nocheinmal eingestellt hatte.

    Christian

  6. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: c2008hristian 06.08.08 - 17:16

    cekay schrieb:
    > Golem testet das was man aktuell kaufen kann,
    > nicht
    > dass was in zwei Tagen rauskommt.

    Bei einem Entwicklergerät sollte man aber auch die aktuelle Entwicklersoftware aufspielen.

    > > >Die OpenMoko-Entwickler wollen
    > mittelfristig
    > ihre Gtk-Oberfläche durch
    > Qtopia
    >ersetzen.
    >
    > Mittelfristig?
    > Hallo? In zwei Tagen!! Wo hat der
    > Autor das
    > schon wieder hergeträumt. Dass dieser
    > Test
    > der alten Software 2 Tage bevor
    >
    > Openmoko2008.8 der breiten Öffentlichkeit
    >
    > vorgestellt wird, veröffentlicht wird, ist
    > einfach
    >
    > Wann kommen denn die ersten Freerunner mit dem
    > ASU
    > ausgeliefert?

    Ein Softwareupdate reicht, dazu braucht man keinen neuen Freerunner. Windows-Tests werden auch immer mit aktuell upgedateten Systemen durchgeführt.

    > > > Momentan ist Qtopia durch die
    > experimentelle
    > Unterstützung erst recht noch
    >
    > nicht für den
    > Einsatz auf dem
    > Freerunner geeignet.
    >
    > Natürlich gibt es
    > ein QTopia-Image für den
    > Freerunner und das
    > läuft wunderbar stabil - auch
    > mit Ton. Nur
    > der Autor behauptet das Gegenteil -
    > aber das
    > ist man ja inzwischen gewohnt.
    >
    > Welches Qtopia? Das Qtopia des ASU oder das
    > Qtopia-Standalone?
    > Das QTopia standalone hat noch kein offizielles
    > FreeRunner-Image.

    Von Lorn Potter gibt es Freerunner-Images von "QTopia standalone" zum runterladen. Da es sich um ein Entwicklergerät handelt, sollte ein Image vom Hauptentwickler (für den Neo) offiziell genug sein.

    Der Golem-Test war in etwa so: Man nehme ein noch nicht fertiges Produkt (Software im Alpha-Stadium) und beschwere sich dann, dass es noch nicht fertig ist.


    Christian

  7. Ist halt kein iPhone

    Autor: Fruximuxi 06.08.08 - 17:25

    Damit ein Telefon positiv von Golem bewertet wird, muss es von Apple stammen und iPhone heißen, sonst hat es keine Chance.

  8. Re: Ist halt kein iPhone

    Autor: ABE 06.08.08 - 17:35

    Fruximuxi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Damit ein Telefon positiv von Golem bewertet wird,
    > muss es von Apple stammen und iPhone heißen, sonst
    > hat es keine Chance.

    Nach meinem persönlichen Test kann ich nur bestätigen das sich ein iPhone wesentlich einfacher, intuitiver und schneller bedienen lässt als alle Handys die ich vorher hatte (Siemens, Nokia, Samsung), aber auch ein iPhone ist nur der Anfang. Apple hat gezeigt das es geht, es spricht nichts dagegen das die anderen vom iPhone lernen und etwas noch besseres daraus machen.


  9. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: zomg 06.08.08 - 17:52

    christian2008 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Er sollte sich mal derzeitige
    > Android-Entwickler-Hardware anschauen, die bekommt
    > er nicht mal in seinen Schulrucksack, so klobig
    > ist die.
    >

    du bekommst n gängiges htc smartphone auf das man android ziehen kann nicht in n rucksack? oder n eee auf den man den android emu laufen lassen kann?

  10. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: christian2008 06.08.08 - 17:59

    zomg schrieb:
    > du bekommst n gängiges htc smartphone auf das man
    > android ziehen kann nicht in n rucksack? oder n
    > eee auf den man den android emu laufen lassen
    > kann?

    Ein eee hat kein GSM-Modul.

    Dass android auf käuflichen HTC-Modellen läuft und auch GSM unterstützt, ist mir neu. Hast du einen Link dafür?

    Christian

  11. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: ATT3 06.08.08 - 18:08

    christian2008 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein eee hat kein GSM-Modul.
    >

    Er meinte den Android-Emulator, den man zum entwickeln verwenden kann, der läuft auf jedem Rechner.

  12. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: christian2008 06.08.08 - 18:13

    ATT3 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > christian2008 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein eee hat kein GSM-Modul.
    >
    > Er meinte den Android-Emulator, den man zum
    > entwickeln verwenden kann, der läuft auf jedem
    > Rechner.

    Das hat er ja auch geschrieben. Nur ersetzt ein Emulator kein echtes Developer-Device, von dem ich schrieb.


  13. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: g-kar 06.08.08 - 18:22

    Argumente wie diese finde ich auch nicht gerade stichhaltig:

    christian2008 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dieser Artikel ist sehr schlecht recherchiert und
    > eine Schande für Golem.
    >
    > >Um das OpenMoko-Mobiltelefon einzuschalten,
    > muss der seitliche Knopf fast neun
    >Sekunden
    > gedrückt werden, erst dann vibriert das Gerät
    > leicht und blendet
    >einen Startbildschirm ein,
    > bevor die Meldungen des Linux-Kernels 2.6.24 über
    >
    > das Display rauschen. Doch damit ist der
    > Startvorgang noch nicht vorbei - fast
    >drei
    > Minuten braucht der Freerunner, bis er bereit
    > ist."
    >
    > Der Autor will hier den Eindruck vermitteln, als
    > ob man jedes mal 9 Sekunden den Knopf drücken muss
    > und dann drei Minuten warten muß, wenn man das
    > Gerät verwenden will. Booten (bei z.B. Palm heißt
    > das Reset) muß man aber nur einmal, danach reicht
    > es, das Gerät aus dem Standby zu holen (im
    > Millisekunden-Bereich). Demnächst schreibt er:
    > "Beim Palm Treo muß man zunächst den
    > Batteriedeckel öffnen, eine Bürocklammer in ein
    > kleines Loch stecken, und dann 60 sekunden warten
    > um das Gerät einzuschalten."

    Es gibt einen Bootvorgang nach einem Reset, und es gibt einen Boorvorgang, wenn das Gerät abgeschaltet war. Booten mit Resetten gleichzusetzen, finde ich, mit Verlaub, dämlich. Der Vergleich mit einem Palm hinkt gewaltig: Ein Palm verbraucht im Standby so gut wie keinen Strom (im Wesentlichen nur zum Puffern des RAM-Inhalts). Daher ist ein Herunterfahren und Abschalten gar nicht vorgesehen. Ein Handy verbraucht im Standby-Betrieb durchaus sehr viel Strom und kann daher heruntergefahren werden, wenn man es nicht braucht. Danach muss man es sehr wohl auch wieder hochfahren. Oder hat der Freerunner (was ja durchaus denkbar wäre) die Möglichkeit, das Mobilteil einzeln abzuschalten und den PDA-Teil in einen Standby zu wechseln, in dem er keinen Strom verbraucht? Das wäre wiederum intelligent, das sollte man dann aber vielleicht auch dazuschreiben.

  14. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: christian2008 06.08.08 - 18:30

    > Es gibt einen Bootvorgang nach einem Reset, und es
    > gibt einen Boorvorgang, wenn das Gerät
    > abgeschaltet war. Booten mit Resetten
    > gleichzusetzen, finde ich, mit Verlaub, dämlich.
    > Der Vergleich mit einem Palm hinkt gewaltig: Ein
    > Palm verbraucht im Standby so gut wie keinen Strom
    > (im Wesentlichen nur zum Puffern des RAM-Inhalts).
    > Daher ist ein Herunterfahren und Abschalten gar
    > nicht vorgesehen. Ein Handy verbraucht im
    > Standby-Betrieb durchaus sehr viel Strom und kann
    > daher heruntergefahren werden, wenn man es nicht
    > braucht.

    Du weißt, dass Palm inzwischen fast ausschließlich Smartphones(=Handy) herstellt?

    > Danach muss man es sehr wohl auch wieder
    > hochfahren. Oder hat der Freerunner (was ja
    > durchaus denkbar wäre) die Möglichkeit, das
    > Mobilteil einzeln abzuschalten und den PDA-Teil in
    > einen Standby zu wechseln, in dem er keinen Strom
    > verbraucht?

    Natürlich. Wlan, GSM, GPS, - alles lässt sich einzeln an und ausschalten. Wie bei einem Palm. Der Vergleich hinkt also nicht. Wenn du Dir mal deinen fertigentwickelten Neo kaufst, wirst du Ihn im Idealfall als Endanwender nur einmal booten. Und zwar nach dem Auspacken.

    Christian

  15. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: Madus I 06.08.08 - 20:18

    Also, ich vermute mal, dass regelmaessig Firmware- (oder sollte man es besser OS-)Upgrades kommen.... und jedesmal, wenn ein neuer Kernel draufkommt, muss das Ding neu gebootet werden, oder? Is vielleicht nich sooooo haeufig, aber dass man es nur einmal bootet ist reines Wunschdenken.

    Gruss
    Madus

    PS: Sollte es eine Moeglichkeit geben, den Kernel ohne Booten auszutauschen, so lass ich mich da gerne eines Besseren belehren.... koennte ich auf meinen Linux-Kisten durchaus gebrauchen ;)

  16. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: Bernt 06.08.08 - 20:38

    Madus I schrieb:

    > PS: Sollte es eine Moeglichkeit geben, den Kernel
    > ohne Booten auszutauschen, so lass ich mich da
    > gerne eines Besseren belehren.... koennte ich auf
    > meinen Linux-Kisten durchaus gebrauchen ;)

    Und wenn ein Update von Windows Mobile 2003 auf WM5
    ohne Booten ginge, wäre das wohl ein neues Weltwunder! ;-)

    Bernt

  17. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: hirntumor 06.08.08 - 23:26

    Auch wenn Christian ziemlich hart ins Gericht geht - der Artikel zu diesem Zeitpunkt, mit der veralteten Firmware, zu bringen ist kompletter Blödsinn. Es erweckt einen falschen Eindruck und es hat was von böswilliger Manipulation.

  18. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: KAMiKAZOW 06.08.08 - 23:26

    Man soll die Kommentarfunktion also nicht dazu nutzen, die Artikel zu kommentieren? Warum gibt es sie dann, wenn man doch eMail oder Telefon benutzen soll?

  19. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: dann gebt keinen anlass 07.08.08 - 00:03

    und postet weniger müll. golem.de wird immer mehr zum mülleimer der news

    js (Golem.de) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > christian2008 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Lieber Golem-Autor: Schämen Sie
    > sich für
    > solch einen Dreck.
    >
    > Grundsätzlich ist es nicht notwendig, immer wieder
    > das Gleiche zu posten. Wir sind gerne bereit, mit
    > Lesern zu diskutieren - nicht aber, wenn diese
    > ihre Nachrichten nur anonym hinterlassen. Unsere
    > E-Mail-Adressen sind nach dem Muster kürzel @
    > golem.de aufgebaut, unsere Telefonnummer finden
    > Sie hier: www.golem.de - mit uns ins Gespräch zu
    > kommen ist also bei Bedarf recht einfach.
    >
    > Gruß
    > Julius Stiebert
    > Golem.de
    >
    > 1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.08 16:20.


  20. Re: Artikel schlecht recherchiert und tendenziös.

    Autor: rstrstrtst 07.08.08 - 01:31

    christian2008 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > zomg schrieb:
    > > du bekommst n gängiges htc smartphone auf das
    > man
    > android ziehen kann nicht in n rucksack?
    > oder n
    > eee auf den man den android emu laufen
    > lassen
    > kann?
    >
    > Ein eee hat kein GSM-Modul.
    >
    > Dass android auf käuflichen HTC-Modellen läuft und
    > auch GSM unterstützt, ist mir neu. Hast du einen
    > Link dafür?
    >
    > Christian
    >
    >

    Ein Gerät worauf Android selbst bereits läuft wäre, das Nokia n800, welches aber auch kein GSM anbietet.
    http://www.internettablettalk.com/forums/forumdisplay.php?f=37

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