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Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

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  1. Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

    Autor: Golem.de 28.05.02 - 15:53

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will Wissenschaftlern helfen, Informationen besser nutzen zu können. Dafür unterstützt das Ministerium den Aufbau eines Peer-To-Peer-Neztwerks bis zum Jahr 2004 mit einer Summe von 450.000 Euro.

    https://www.golem.de/0205/20014.html

  2. Re: Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

    Autor: rudisoft 28.05.02 - 18:20

    Na, ich denke einmal, dass sich auch hier die gleichen Fragen stellen werden, wie es bei allen anderen peer2peer Netzen auftritt:

    - wie werden Rechte anderer gewahrt
    - was passiert, wenn auf einmal mp3s oder
    - noch viel besser komplette DVDs über Gigabit Ethernet im DFN getauscht werden?

    Ziemlich unausgegoren diese Sache. Zuerst waren es bis jetzt immer die Studenten in den Wohnheimen, die die neuen Techniken eingesetzt haben. Und wie es in einem Wohnheim zugeht, das weiß ich nur zu genau :-)

  3. Re: Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

    Autor: Mario 28.05.02 - 18:23

    Ohja,

    ich habe schon mehrer Knowledge-Base-Sharing-System kommen und gehen sehen. Naja, jetzt mischt der Bund halt noch mit....

  4. Re: Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

    Autor: KM 28.05.02 - 18:46

    Bei den Wohnheimen werden die traffics seit längeren überwacht; wer zu viel überträgt, wird dessen Kennung temporär gesperrt. Wie es bei "Luxus"-Unis ausschaut ist eine andere Frage.

  5. Re: Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

    Autor: irata 28.05.02 - 18:56

    Aha, Peer-To-Peer-Netzwerke wurden in den 60ern und 70ern vorwiegend im privaten Bereich zum Austausch von Videos oder MP3-Dateien verwendet!
    Gut daß das mal geklärt wurde ;-)

  6. Re: Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

    Autor: Chris 28.05.02 - 21:12

    KM schrieb:
    >
    > Bei den Wohnheimen werden die traffics seit
    > längeren überwacht; wer zu viel überträgt, wird
    > dessen Kennung temporär gesperrt. Wie es bei
    > "Luxus"-Unis ausschaut ist eine andere Frage.

    keine Luxus Uni hier (Norddeutschland, mehr sach ich net). Aber Trafficbegrenzungen sind nicht. Ich hab hier so nen Datentransfer von rund nem halben Gig pro Tag (im Schnitt!) und mir hat noch nie (2 Jahre) jemand was gesperrt oder sonstwie reingemeckert.

  7. Re: Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

    Autor: Rainer Haessner 29.05.02 - 08:26

    > keine Luxus Uni hier (Norddeutschland, mehr sach
    > ich net). Aber Trafficbegrenzungen sind nicht.
    > Ich hab hier so nen Datentransfer von rund nem
    > halben Gig pro Tag (im Schnitt!) und mir hat
    > noch nie (2 Jahre) jemand was gesperrt oder
    > sonstwie reingemeckert.

    Von einem halben Gigabyte redet doch keiner. Von ausgehendem
    Datenverkehr sowieso gar nicht, solange er nicht die allseits
    bekannte Filesharing Ports betrifft. Die sind wohl in den allermeisten
    Uninetzen mittlerweile gesperrt. Eine durchaus sinnvolle Loesung,
    schliesslich ist es nicht Aufgabe des Steuerzahlers, irgendwelche
    privaten Datenuebertragungen zu zahlen, von der rechtlichen Seite
    einmal gar nicht zu reden.
    Aber noch einmal zum Traffic. Interessant wird es so in etwa ab
    10 GByte pro Tag. Aber auch dann regelmaessig und nicht etwa
    nach dem einmaligen Tiefladen meinethalben der letzten Mandrake-
    Distribution. Fuer solche Aktionen ist das Wissenschaftsnetz ja
    gerade bewusst vorgesehen.

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